Facebook Spaces: Virtueller Treffpunkt für VR-Freunde

Auf der diesjährigen Entwicklermesse F8 hat Facebook als Betreiber des größten Social Networks einen neuen Online-Dienst als Virtuelle Realität vorgestellt. Nach der Übernahme des VR-Pioniers Oculus Rift folgt mit Facebook Spaces ein erster - noch in der Beta befindlicher - Dienst für die 3D-Brille. Über Facebook Spaces können sich Facebook-Nutzer in einen virtuellen Treffpunkt transferieren, um so trotz großer räumlicher Distanz zusammen zu kommen.

Hierbei sollen sich auch 360-Grad-Videos einbinden lassen, in denen man gemeinsam interagieren kann. Als Beispiel führt Facebook unter anderem die Besprechung des Urlaubs, einen Rundgang in der neuen Wohnung oder einen virtuellen Geburtstag auf. Aufgrund der hohen Leistungsanforderungen für Virtuelle Realität sind die Avatare als virtuelle Präsenz der Facebook-Nutzer jedoch im Comic-Look gehalten. Realismus sollten Spaces-Nutzer aufgrund der technischen Limitierungen also nicht erwarten.


Ohnehin sieht Facebook-CEO Mark Zuckerberg die Virtuelle Realität als Vorstufe der Erweiterten Realität, an der ebenfalls gearbeitet wird. Um die Realität zu erweitern, ist allerdings ein Verständnis für die Umwelt mithilfe künstlicher Intelligenz notwendig. Als Vorstufe davon stellt Facebook für Entwickler nun eine erste Plattform bereit, mit der sich zumindest auf einem Smartphone-Display die von der Kamera eingefangene Realität um Zusatzdienste und Spiele erweitern lässt. Die Camera Effects Platform befindet sich allerdings aktuell auch noch in der Beta-Phase.

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