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EU-Gesetzesentwurf sieht Interoperabilität von Messengern und Sozialen Netzwerken vor

Wer im App Store nach einem Messenger sucht, hat idealerweise schon einigermaßen konkrete Vorstellungen von den Anforderungen an eine solche Anwendung: Zahlreiche Anbieter buhlen um das Interesse der Nutzer und möchten vor allem mit Alleinstellungsmerkmalen punkten. Allein gemein ist die fehlender Interoperabilität: Eine Nachricht, die per WhatsApp gesendet wurde, erreicht einen Anwender von Signal nicht. Das soll sich nach dem Willen der Abgeordneten im Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments zukünftig ändern: In Änderungsanträgen für das Digitale-Märkte-Gesetz („Digital Markets Act“) findet dieser Schritt mehrheitlich Zustimmung – und schließt gar Soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook mit ein.


Nachrichten und Likes zwischen mehreren Plattformen austauschen
Der Gesetzesvorschlag sieht eine Pflicht zur Interoperabilität vor, die Messenger sowie Soziale Netzwerke umfasst. Anwendern soll es künftig möglich sein, die von ihnen benutzten Dienste auf Wunsch zu verknüpfen. Die Zuständigkeit hierfür entfällt dem Entwurf zufolge auf sogenannte „Gatekeeper“: Dabei handelt es sich um Anbieter, die aus Sicht der EU-Kommission eine dominante Marktposition innehaben. Die Dienste sind angehalten, hohe Standards an Sicherheit und Datenschutz anzulegen – und neben Text- und Sprachnachrichten die Übermittlung von Medieninhalten zu ermöglichen. Auch Likes, Beiträge und Kommentare in den Sozialen Netzwerken unterliegen dem Entwurf zufolge der Pflicht zur Interoperabilität.

Anbieter lehnen Interoperabilität ab
Bei den Anbietern dieser Dienste dürfte der Gesetzesvorschlag wohl auf wenig Gegenliebe stoßen: In einer vom deutschen Bundeskartellamt durchgeführten Befragung unter 44 Messenger- und Videoservices votierten lediglich drei kleine Open-Source-Anbieter für eine verpflichtende Interoperabilität. Die große Mehrheit zeigte Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz, außerdem hemme ein solches Vorhaben Innovationen. Ferner gebe es technische Hürden zu überwinden, was mit enormen Kosten einhergehe. Auch das Verbraucherinteresse werde so nicht gewahrt: Kleinere Anbieter betonten, dass ihre Kunden „größten Wert auf Vertraulichkeit“ legten und sich keine Verknüpfung diverser Dienste wünschen würden.

Kommentare

TerenceHill
TerenceHill24.11.21 10:48
Was soll das alles? Ich lehne das entschieden ab. Es gibt weit schlimmere Themen in Europa um die man sich kümmern sollte. 😱
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Häkelmeister24.11.21 10:48
TerenceHill
Was soll das alles? Ich lehne das entschieden ab. Es gibt weit schlimmere Themen in Europa um die man sich kümmern sollte. 😱

+1
0
Häkelmeister24.11.21 10:50
Uhm…diese EU, aus meiner Sicht bin ich zufrieden mit dem was ich habe und wie es funktioniert. Es gibt definitiv wichtigeres.
+5
john
john24.11.21 11:00
TerenceHill
Was soll das alles? Ich lehne das entschieden ab. Es gibt weit schlimmere Themen in Europa um die man sich kümmern sollte. 😱

wieso „lehnst du das ab“? sogar „entschieden“?

mir ist das zugegebenermaßen auch alles andere als wichtig, aber ablehnen wuerde ich das nicht.
biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.
+12
Bitsurfer24.11.21 11:15
Wie das gehen soll kann aber keiner erklären. Dafür müsste man sich mal damit auseinandersetzen wie die einzelnen Messenger funktionieren. Alleine schon WA das nur mit einem zentralen Adressbuch auf fremden Servern funktioniert. Im Gegensatz zu Threma das nur End to End funktioniert.
+7
Busterdick24.11.21 11:16
Und ann gehen meine Daten interoperabel auch auf Reisen? Da bin ich aber strickt dagegen. Es hat gründe wieso ich Whatsapp nutze aber auf der anderen Seite im Freiundeskreis ausschliesslich iMessage nutze. DAs ist in der Tat sicherlich nicht repräsentativ da alle meine Freunde und bekannten Apple devices nutzen und insofern das auch so umsetzbar ist. Whatsapp ist bei mir unter komplett anderen Zugangsdaten genutzt und das will ich GARANTIERT nicht vermixen. Da schalte ich Whatsapp lieber ab. So wichtig ist das nicht....für mich...

Die EU ist so überflüssig wie ein Pickel am Hintern... Verwaltungs- Regelungs- und Kostenmonster....
-18
Steph@n
Steph@n24.11.21 11:35
Ich habe WhatsApp bewusst deinstalliert.
Da ist es natürlich super, wenn mir jeder WhatsApp Nutzer über Signal o.a. auf den Keks gehen kann.
Hoffe das kann man dann wenigstens abschalten.
Vermutlich geht es im Endeffekt aber auch nur darum, mit einem Werkzeug EU weit alles scannen zu können.
+10
LoCal
LoCal24.11.21 11:40
Das was die EU versucht, ist eigentlich nichts anderes als das in den Brunnen gefallene Kind noch zu retten. Und geschubst wurde es von dem, was die FDP und andere gern als "Der Markt regelt das schon bezeichnen".

Früher™ gab es Standards, nicht immer weltweit gültig (PAL vs. NTSC vs. SECAM) aber manchmal eben schon (z.b. FAX, auch wenn es lächerlich klingen mag). Und auch das Internet basiert ja auf Standards …
Das Problem ist, dass sich die Regulierungsstellen die Hoheit über die Definition von Standards Stück für Stück hat nehmen lassen.
Diese Stellen arbeiten nicht unbedingt schnell (siehe OpenGL, USB, …), aber man hat dann wenigstens Sicherheit, dass alles überall gleich ankommt.
Bei dem Messangern wurde das verpasst bzw. übergangen … und nun beim Chaos angelangt sind.

Es wäre durchaus kein Problem, dass man z.B. wie bei der Email-Kommunikation an: Foobar@Twitter schreibt, aber der Zug, dass das alle mitmachen dürfte abgefahren sein.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+5
LoCal
LoCal24.11.21 11:41
Steph@n
Ich habe WhatsApp bewusst deinstalliert.
Da ist es natürlich super, wenn mir jeder WhatsApp Nutzer über Signal o.a. auf den Keks gehen kann.
Hoffe das kann man dann wenigstens abschalten.
Vermutlich geht es im Endeffekt aber auch nur darum, mit einem Werkzeug EU weit alles scannen zu können.

Was unterscheidet nervige Signal-User von nervigen WhatsApp-Usern.
Von Telegram mal abgesehen ist das Problem meist der Plattformbetreiber und nicht die User … bei Telegram sind es meistens beide!
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
+3
Phil Philipp
Phil Philipp24.11.21 11:46
... Kleinere Anbieter betonten, dass ihre Kunden „größten Wert auf Vertraulichkeit“ legten und sich keine Verknüpfung diverser Dienste wünschen würden.
...
Ja, zu dieser Sorte Kunden zähle ich mich definitiv auch.
+9
TiBooX
TiBooX24.11.21 11:56
Jeder der mal 10! oder mehr Messenger vorhalten musste - alle mit eigenem eigenen Schnüffelkonto - nur um mit Kunden oder Freunden kommunizieren zu können, weiss wie bescheiden der Status quo ist.

Ich werde z.B. niemals einen Facebook/Meta, Instagramm oder WhatApp Messenger auf meine Geräte lassen, was in manchen Bereichen unweigerlich dazu führt, dass man keine Informationen mehr erhällt.
Da entstehen Blasen die ganze (ehemals) soziale Gruppen langsam aber sicher auseinanderreissen.

Die einzige Lösung dafür ist ein gemeinsamer offener Standard.
Die Anbieter dürfen gerne zwischen eigenen Apps auf ihre Protokolle „upgraden“, aber im Gemischtbetrieb: Gruppen und x zu y ist ein gemeinsamer sicherer offener Standard einzuhalten.
Dabei können die Grossen gerne Vorschläge machen und offene Musterbibliotheken zur Verfügung stellen.

Würden wir bei der Telefonie wie bei Messengern verfahren könnte kaum jemand ein andersartiges Gerät anrufen.
In Wirklichkeit wird Fortschritt verhindert, besonders im Umgang und der Kommunikation miteinander.

Übrigens gab/gibt es bereits offene Standards (wie gesagt zusätzlich zu proprietären „fortschrittlichen“ Gedöns). Leider war der Nachfolger von SMS/MMS eine Niete, die zudem einen (kostenpflichtigen) Vermittlungsdienst erfordert. Den will keiner bezahlen.

Die EU Behörde sollte die Mindestanforderungen festlegen (IDs, Text, Emojis, Bilder, Audio, Video, Gruppen, Whiteboard, Verschlüsselung) und ein Industriekonsortium kann gerne die Verwendeten Teilstandards festlegen. Man kann die jetzigen Betreiber auch zwingen dieses Gremium zu finanzieren.

Es kann doch nicht sein, dass z.B. fast jeder für VideoCalls die selben Codecs verwendet es aber an den paar „Vermittlungspaketen“ im Rufaufbau scheitert.

Wenn wir das nicht hinbekommen, dann werden z.B. Meta alle Messenger-Kommunikation dominieren und uns allen ihre eigenen Zukunftsfantasien und Unzulänglichkeiten aufstülpen. Fortschritt?!
Ich will in keinem MetaVersum leben, dass einem totg
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+9
DogsChief
DogsChief24.11.21 12:05
Ich frage mich, was die Damen und Herr:Innen bei der EU so tun, den ganzen Tag? IM+ gibt es schon seit Jahren, funktioniert auf PC/Mac Seite ebenso wie auf iOS/Android

Ich nutze es nicht, weil ich Facebook und WhatsApp in keiner Form auf einem meiner Geräte haben will.

Warum muss man das Rad neu erfinden? Da gibt es wirklich dringendere Probleme, die die Politik lösen muss!
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
-6
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:12
Steph@n
Ich habe WhatsApp bewusst deinstalliert.
Da ist es natürlich super, wenn mir jeder WhatsApp Nutzer über Signal o.a. auf den Keks gehen kann.
Hoffe das kann man dann wenigstens abschalten.
Vermutlich geht es im Endeffekt aber auch nur darum, mit einem Werkzeug EU weit alles scannen zu können.

Ja ja die böse EU (OMG)
Wenn die ihren Job (Legislative) machen - also Regeln/Gesetze schreiben - gibt es kein Problem.
Es geht nicht darum die Messenger zu überwachen, sondern deren Ende zu Ende Operabilität zu gewährleisten.
Da berührt in keiner weise bestehende Features.
Es ist eine verpflichtende (mandatory) Zusatzfunktionalität (Add-On).
Es wäre schön, wenn in der Schule mal wieder was wie Set-Theroy (Mengenlehre) unterrichtet würde, dann müsste man so bescheuerte Diskussionen nicht führen.

Wenn man in Signal „Anrufe“ unterbinden kann, warum sollte das dann nicht mit Gegenstellen von anderen Apps funktionieren?!
Ich hab auch keinen Bock auf bestilmmte WhatApp Schmalhirne.
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+7
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:16
Häkelmeister
Uhm…diese EU, aus meiner Sicht bin ich zufrieden mit dem was ich habe und wie es funktioniert. Es gibt definitiv wichtigeres.

Genau „jedem seine Insel“ </irony>
So funktionieren Staaten aber nicht!
Für Staaten und Staatengebilde (besonders demokratische) ist die freie Kommunikation ihrer Bürger untereinander essentiell für deren Zusammenhalt und kann gar nicht genug gefördert werden.
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+7
esc
esc24.11.21 12:24
TerenceHill
Was soll das alles? Ich lehne das entschieden ab. Es gibt weit schlimmere Themen in Europa um die man sich kümmern sollte. 😱

Ich kenne mich jetzt im Detail nicht aus, aber die Personen die sich damit beschäftigen wird man wahrscheinlich für andere Themen nicht brauchen können.
Sollen die Personen die sich mit IT beschäftigen Däumchen drehen, bis andere Themen gelöst werden?
-1
Phil Philipp
Phil Philipp24.11.21 12:26
TiBooX
Jeder der mal 10! oder mehr Messenger vorhalten musste - alle mit eigenem eigenen Schnüffelkonto - nur um mit Kunden oder Freunden kommunizieren zu können, weiss wie bescheiden der Status quo ist.
...
Wieso MUSSTE? Und wieso so viele? Es gibt einen Messenger für alle: die klassische SMS - funktioniert super.
Und wenn ich unbedingt jemandem ein Katzenvideo schicken muss: die klassische E-Mail.
+4
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:32
TerenceHill
Was soll das alles? Ich lehne das entschieden ab. Es gibt weit schlimmere Themen in Europa um die man sich kümmern sollte. 😱

Wenn es nach dir geht sollte man Themen/Probleme immer nacheinander (priorisiert) angehen?
Würden Computer heute noch so funktionieren hättest du einen Apple ][ oder einen Taschenrechner.
Diese Thema wird immer wichtiger! (Lange überfällig)

Es treibt nämlich Menschen auseinander (Blasen, Echoräume, Streit, Misstrauen,..) und das kann nicht im Interesse einer offenen und freien Gesellschaft sein.

Ich kenne z.B. Vereine in denen gibt es automatisch wachsende WhatApp-Gruppen und den Rest der kaum noch Informationen erhält weil die Zmombies alles dominieren.
Dabei verhalten sich die „Süchtigen“ auf Dauer wie 4-jährige bei der Sandkastenklopperei.
Irgendwann ist es dann nur noch eine WhatsApp Gruppe und der „Verein“ für die Tonne.

Das hast du noch nicht erlebt?
Bald auch in deine Nähe!
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+8
Metti
Metti24.11.21 12:33
Genau!
Ich habe zwar Signal, kommuniziere damit aber nicht (habe ich nur mal zum Testen installiert). Wer mich erreichen möchte, ruft an, schickt mir eine Mail oder eine SMS. Wenn er ein iPhone hat geht es auch (zur Not) mit der Nachrichten App (nutze ich auch kaum).
Es gibt also durchaus einen Standard zum Datenaustausch den alle nutzen können.

Gibt es nicht sogar einen Messanger der per Mail arbeitet?
0
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:33
DogsChief

Du hast verstanden, dass es um INTEROPERABILITÄT geht?!
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+3
Metti
Metti24.11.21 12:35
Alle mit Smartphone haben eine Mailadresse und (meist) auch eine Telefonnummer. Sie sind damit per Mail und (meist) auch per SMS erreichbar.
Es ist interoperabel!
-3
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:41
Phil Philipp
TiBooX
Jeder der mal 10! oder mehr Messenger vorhalten musste - alle mit eigenem eigenen Schnüffelkonto - nur um mit Kunden oder Freunden kommunizieren zu können, weiss wie bescheiden der Status quo ist.
...
Wieso MUSSTE? Und wieso so viele? Es gibt einen Messenger für alle: die klassische SMS - funktioniert super.
Und wenn ich unbedingt jemandem ein Katzenvideo schicken muss: die klassische E-Mail.

Da bin ich bei dir. Ich verwende im Zweifel auch SMS und Email (standardbasiert)
Aber das sind uralt Techniken die mal langsam auf einen neuen Stand gebracht werden sollten.
Bei z.B. MMS oder Videotelefonie sieht man genau was im Argen liegt:
Videotelefonie hatten wir schon in den frühen 90ern in brauchbar aber keiner hält sich dran. Codecs sind fast einheitlich aber die Vermittlung ist inkompatibel (Absicht ?)
MMS und Nachfolgestandards sind Totgeburten die an Kosten oder Implementierung scheitern.
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+4
MikeMuc24.11.21 12:43
Betrifft das überhaupt Apple? Einen echten eigenen Messenger betreibt Apple doch garnicht. Die Nachrichtenapp kann SMS was alle Handies auch können und die Apple eigenen iMessages.
Wenn Nachrichten nun auch noch an Twitter, WA, Signal, Thema und wie sie noch alle heißen mögen, schicken könnte, dann würde es ganz schnell heißen: Die App dominiert den Markt und unsere eigene App nutzt niemand mehr...
Rein serverseitig wird das Problem auch nicht zu zu erschlagen sein, weil der ja nie weiß, u welcher Konkurrenz er das ggf schicken muß. Unter der Handynummer kann man ja nicht nur die SMS empfangen sondern auch bei WA, iMessage und wo sonst noch erreichbar sein. Und jeder Zielkontakt hat seine eigene Präferenz.
-1
piik
piik24.11.21 12:43
Metti
Alle mit Smartphone haben eine Mailadresse und (meist) auch eine Telefonnummer. Sie sind damit per Mail und (meist) auch per SMS erreichbar.
Es ist interoperabel!
Alle Autos bestehen aus Metall und Kunststoff, weswegen alle Teile zwischen ihnen austauschbar sind?

Es ist nicht alles ein Vergleich, was hinkt.
+2
piik
piik24.11.21 12:48
MikeMuc
Rein serverseitig wird das Problem auch nicht zu zu erschlagen sein, weil der ja nie weiß, u welcher Konkurrenz er das ggf schicken muß. Unter der Handynummer kann man ja nicht nur die SMS empfangen sondern auch bei WA, iMessage und wo sonst noch erreichbar sein. Und jeder Zielkontakt hat seine eigene Präferenz.
Das lässt sich natürlich technisch lösen, wenn man will. Z.B. mit einer passende Variante eines DNS. Ist um Einiges komplizierter, aber eine zentrale Datenbank zur Vermittlung kann es machen.
Ich sehe auch, dass es schwieriger wird, wenn jemand 3 Messenger mit 1 Telefonnummer auf seinem Gerät hat, aber das ließe sich bestimmt lösen, dass nicht alle Messenger die gleiche Nachricht bekommen.
+3
TiBooX
TiBooX24.11.21 12:56
Busterdick

Aber mit dem Personalausweis nach Malle fliegen, vielleicht sogar da arbeiten und mit Euro bezahlen?!
Etwas einseitig wie?

Ich habe über 10 Jahre in Aachen gewohnt.
Die grenzenlose EU ist das beste was uns passieren konnte und wahrscheinlich das einzige Mittel die unverantwortliche Weltkonzerne noch zu regulieren.

Wie das ohne EU aussieht kannst du dir bei den Briten ansehen.
Die Bürokratie dort explodiert dort gerade über ALLE Maßen (deutlich mehr als in der EU) und bringt die Wirtschaft zum Stillstand.
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+9
TiBooX
TiBooX24.11.21 13:01
Bitsurfer
Wie das gehen soll kann aber keiner erklären. Dafür müsste man sich mal damit auseinandersetzen wie die einzelnen Messenger funktionieren. Alleine schon WA das nur mit einem zentralen Adressbuch auf fremden Servern funktioniert. Im Gegensatz zu Threma das nur End to End funktioniert.

Du weisst schon wie Standardisierung funktioniert?
DIN, ISO, HTML5, TCP/IP…
Und es hat bisher fast immer zu mehr Fortschritt für alle geführt
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+5
Phil Philipp
Phil Philipp24.11.21 13:01
TiBooX
...

Ich kenne z.B. Vereine in denen gibt es automatisch wachsende WhatApp-Gruppen und den Rest der kaum noch Informationen erhält weil die Zmombies alles dominieren.
Dabei verhalten sich die „Süchtigen“ auf Dauer wie 4-jährige bei der Sandkastenklopperei.
Irgendwann ist es dann nur noch eine WhatsApp Gruppe und der „Verein“ für die Tonne.

Das hast du noch nicht erlebt?
Bald auch in deine Nähe!
Gutes Beispiel - in so einem Verein war ich schon, will ich aber eigentlich auch gar nicht sein.
Es ist so grauenvoll, wenn die Vereins-WhatsApp-Gruppe oder die Kita-Elterngruppe oder was weiss ich den lieben langen Tag nur Bullshit und lustige Bildchen postet. Da fehlt mir echt komplett die Zeit, mich damit zu beschäftigen. Wenn ich mir vorstelle, der Schwachsinn würde mich nun auch über iMessage erreichen .... grrrrrhh puhhh

Mir ist also schlicht nicht klar, wozu die "Interoperabilität" gut sein soll.
0
TiBooX
TiBooX24.11.21 13:19
Phil Philipp
Gutes Beispiel - in so einem Verein war ich schon, will ich aber eigentlich auch gar nicht sein.

Mir ist also schlicht nicht klar, wozu die Interoperabilität gut sein soll
Ja aber solche Vereine haben früher mal Leute aus unterschiedlichen Bereichen und Herkünften ZUSAMMENGEBRACHT.
Ich denke das stellt einen gewissen Wert für bürgerliche Gesellschaften dar.

Die Interoperabilität bedeutet:
Jeder kann bei seinem Lieblings-Messenger bleiben aber trotzdem mit allen anderen Messengern kommunizieren und nicht nur Text (das wäre mit SMS was aber z.B. nicht mit Bordmitteln auf Computern/Pads geht).
Sondern auch Bilder, Anhänge, Video, Audio, …
Dafür benötigt es Standards/Normen (vgl DIN, ISO, HTML5, TCP/IP, …)

Es ist eine reine Erweiterung der Messenger!
Keinem Benutzer wird was weggenommen im Gegenteil.
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+7
Thorin.ACMT
Thorin.ACMT24.11.21 14:08
Oh, fiese Hintertür, Interoperablität öffnet die Dienste gleichzeitig für Behörden....
Here is to the crazy ones...
-2
Phil Philipp
Phil Philipp24.11.21 14:18
TiBooX
...
Keinem Benutzer wird was weggenommen im Gegenteil.
Ja schon, aber vielleicht ist genau das mein Problem damit - ich will einfach kein MEHR.

Was Du meinst, so auf die Gesellschaft bezogen, wäre schon echt schön - ich sehe aber einfach ums Zerreissen nicht, wie ein Mehr an Funktion und Interoperabilität zwischen vielen Messengern Leute wirklich ZUSAMMENBRINGT. Man muss am End dann doch nur noch mehr unsinnige Info filtern.

Oder anders: nicht WhatsApp selbst und dessen Funktionen, sondern die Flut an gequirltem Quatsch, den die diversen Gruppen über die Mitglieder ergossen, haben mich damals aus den entsprechenden Gruppen und am Ende auch aus WhatsApp getrieben. Hab irgendwann einfach alles gelöscht und Bescheid gesagt: Wenn Kita-Eltern, Biker-Club oder Flötenchor was von mir wollen: anrufen, SMS oder Mail. Klappt auch, bin viel zufriedener.
+3
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