Die Zukunft der iPhone-Displays: LG arbeitet an neuen Panels

Beim iPhone 12 hat Apple an so manchen technischen Finessen gefeilt – und vier Modelle entwickelt, die über 5G, den neuen A14-Prozessor, Ceramic Shield auf der Vorderseite sowie weiteren neuen Features verfügen. Was ebenfalls allen Geräten gemein ist: Die Bildwiederholfrequenz beträgt 60 Hz – selbst die Pro-Modelle müssen auf einen 120-Hz-Bildschirm verzichten. Dabei finden sich Bildschirme mit einer variablen Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz bereits beim iPad Pro. Diese sind jedoch mit einem LC-Display ausgestattet – eine Rückkehr dieser Technologie bei zukünftigen iPhones gilt als ausgeschlossen. Apple müsste also an den OLED-Bildschirmen Verbesserungen vornehmen – was einem neuen Bericht zufolge tatsächlich passiert.


LTPO-Panels: Bei der Apple Watch bereits im Einsatz
Für 120 Hz gelten die in den aktuellen iPhones verbauten OLED-Bildschirme als ungeeignet: Zwar sind diese technisch in der Lage, derart hohe Bildwiederholraten darzustellen, allerdings ginge das zu stark auf Kosten der Akkulaufzeit. Die Alternative lautet LTPO (Low-Temperature Polycrystalline Oxide): Entsprechende ausgestattete Displays kommen bereits bei aktuellen Apple-Watch-Modellen zum Einsatz. Das iPhone könnte davon zukünftig ebenfalls profitieren – und so eine besonders flüssige Bedienung der Geräte ermöglichen.

120 Hz für Pro-Modelle?
Wie The Elec berichtet, arbeitet LG an der Produktion von LTPO-Panels für das iPhone: Die Bildschirme sollen bereits für die kommende Generation der Smartphones Anwendung finden, die nach Mai 2021 gefertigten Einheiten kämen hingegen bei den iPhone-Modellen 2022 zum Einsatz. Neben der flüssigen Darstellung von Inhalten (ProMotion) erfüllen derartige Panels noch weitere Zwecke: So ließen sich bestimmte Elemente auf dem Sperrbildschirm dauerhaft anzeigen, ohne den Akku zu stark zu belasten. Ob die Technologie Einzug bei allen neuen Modellen hält, ist jedoch fraglich: Der Bericht spricht davon, dass dieses Feature höherklassigen iPhones vorbehalten bleibt. Laut Ming-Chi Kuo wird das iPhone 13 mit den von den aktuellen Modellen bekannten Displaygrößen versehen – und weiterhin zwei Pro-Varianten erhalten. Ein ProMotion-Bildschirm wäre dann wohl ein Alleinstellungsmerkmal dieser Geräte.

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