Der Traum aller Schnittstellenfans? Linedock macht das MacBook Pro 13" kontaktfreudiger und ausdauernder

Hubs und Port-Adapter für MacBooks gibt es wie Sand am Meer. Üblicherweise handelt es sich dabei um einen kleinen Kasten mit ein paar Buchsen und einem kurzen USB-C-Kabelanschluss zum MacBook. Das jetzt vorgestellte Linedock für MacBook Pro 13" bietet einen gänzlich anderen Ansatz.


Es sieht aus, wie die untere Hälfte eines MacBook Pro, nur ohne Tastatur und Trackpad. – Und mit wesentlich mehr Anschlüssen. Das Linedock wird einfach unter das MacBook gelegt und über einen U-förmigen USB-C-Adapter verbunden. Über ein längeres Kabel kann es auch abseits des MacBook platziert werden. Das Dock selbst verfügt über Anschlüsse für bis zu sieben Peripheriegeräte gleichzeitig:

3 x USB 3.0 (5 Gbit/s Datentransferrate, je 18 Watt Leistung)
3 x USB-C (5 Gbit/s Datentransferrate, 4K-Video mit 60 Hz)
1 x HDMI 2.0 (4K, 60 Hz)
1 x Minidisplay (4K, 60 Hz)
1 x SD-Kartensteckplatz


Darüber hinaus ist im Linedock ein Akku mit 20.000 mAh und einer Ausgangsleistung von bis zu 60 Watt integriert. Im standardmäßigen Betrieb über den U-Adapter liefert das Linedock eine Leistung von 45 Watt. Dank Schnellladefunktion — dem so genannt Saiyan Mode — lässt sich die Leistung auf bis zu 60 Watt erhöhen. Über den USB-C-Passthrough-Anschluss auf der Rückseite und im Netzbetrieb wird sogar eine Leistung von bis zu 100 Watt erreicht. Insgesamt lassen sich auf diese Weise mit dem Linedock bis zu sechs Geräte gleichzeitig mit Energie versorgen. Erst wenn alle Geräte vollständig aufgeladen sind, lädt der integrierte Akku des Linedock.


Wer will, kann optional eine interne SSD mit bis zu 1 TB dazu ordern. Ob es eine Möglichkeit zum Selbsteinbau von SSDs im Gehäuse des Linedock gibt, geht aus der zugrunde liegenden Pressemeldung nicht hervor.

Nachtrag: Wie die zuständige PR-Agentur mitteilte, kann eine SSD auch vom Nutzer selbst nachgerüstet werden, allerdings verfällt demnach durch das Öffnen des Gehäuses die Herstellergarantie.


Weitere Features in der Übersicht:

  • Über den USB-C-Passthrough-Anschluss bis zu 100 Watt
  • Lädt bis zu sechs Geräte gleichzeitig
  • Optional: Integrierte SSD-Festplatte mit 256 GB oder 1 TB (280/250 Mbit/s Lese-/Schreibgeschwindigkeit, AES-256-Bit-Verschlüsselung)
  • Gefertigt aus Aluminium und mit einem Plastikanteil von nur 0,34 Prozent
  • Maße (B x T x H): 30,4 cm x 21,2 cm x 0,9 cm
  • Lieferumfang: Linedock inklusive U-Adapter
  • Farben: Jeweils in Space Grey oder Schwarz


Das MacBook und ein Zusatzgerät — das ist alles, was man braucht, um überall und von unterwegs arbeiten zu können. So jedenfalls die Idealvorstellung, die das belgische Gründer-Duo Nancy de Fays und Quentin Malgaud 2016 dazu veranlasste mit der Entwicklung des Linedock zu starten. Nähere Informationen unter .


Optional gibt es für 69 Euro ein passendes Sleeve (69 Euro) und einen magnetischen USB-C Ladeadapter (34,90 Euro).

Preise: 399 Euro ohne SSD, 499 Euro mit 256 GB und 799 Euro mit 1 TB.
Erhältlich ist das Linedock ab sofort u. a. via Amazon.

Kommentare

Steffen Stellen06.07.19 08:54
Der Traum aller „Schnittstellenfans“ ist ein MBP mit eingebauten Schnittstellen. Ich denke aber es sind halt einfach Nutzer, die gerne normal arbeiten wollen ohne Zusätze, keine.Schnittstellenfans. Ich habe ein Minidock mit Netzwerk, Displayport, HDMI und USB-A. Passt zum Glück in die Hosentasche. Das Dock ist voll belegt und stationär hängt noch ein USB-Hub dran. Geht, ist aber nicht wirklich schön oder praktisch.
+10
marcel15106.07.19 09:04
280/250 Mbit/s Lese-/Schreibgeschwindigkeit wäre aber arg wenig, ich denke mal hier handelt es sich um MB/s. Was für eine SSD aber immer noch nicht herausragend ist.
+1
beanchen06.07.19 09:24
Das Problem all dieser Geräte: einfach zu teuer.
+1
Cliff the DAU
Cliff the DAU06.07.19 09:46
„Schlepptop“ und zu teuer. Das MacBookPro 3,17 mm dicker mit allen Anschlüssen, mehr Akkuleistung und alle Spatzen wären gefangen
„Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum.“
+6
Hot Mac
Hot Mac06.07.19 10:05
Ich hab zwar keinen Bedarf, aber uninteressant finde ich es nicht.
Gut, so richtig günstig ist das Dock nicht, überteuert allerdings auch nicht.
+2
Hobbo06.07.19 10:05
Weiß jemand, was das für eine schöne Messenger Tasche ist?

Oh, schon gefunden: Ist eine Ona Brixton Leather Cognac
+1
Scrembol
Scrembol06.07.19 10:14
Soweit ist es gekommen, dass man sich son Ding kaufen „muss“ um sein überteuertes MacBook überhaupt nutzbar zu machen, mit sinnvollen Anschlüssen.

Wie hier oben bereits geschrieben wurde: einfach minimal dicker und alles sinnvolle integrieren. Klar Thunderbold 3 ist nett, aber nicht als ausschließlicher Anschluss. Da hat Apple einfach an der Realität vorbei entwickelt. Ich nutze inzwischen keinen Mac mehr, so einfach ist das.
Mein Album WAY HOME - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
0
NONrelevant
NONrelevant06.07.19 10:20
Gewicht wäre interessant, gerade wenn es mobil zu nutzen ist.
NONrelevant - Wer nicht selber denkt, für den wird gedacht.
+2
verstaerker
verstaerker06.07.19 10:26
Scrembol
Klar Thunderbold 3 ist nett, aber nicht als ausschließlicher Anschluss.

das Problem ist "nur" das noch nicht alle Geräte den USB-C Anschluss bieten,
Apple versucht nur das zu pushen ... und schau dich mal um, es wird immer mehr USB-C, woran Apple einen nicht unerheblichen Beitrag leistet

ich finds gut.. auch wenn ich natürlich auch Adapter mitschleppen muss
+3
Hot Mac
Hot Mac06.07.19 10:27
NONrelevant
Gewicht wäre interessant, gerade wenn es mobil zu nutzen ist.
Knapp 900 Gramm!
+1
svenhalen
svenhalen06.07.19 10:50
Passt das 2018er MacBook Air auch drauf?
0
johnnytravels
johnnytravels06.07.19 11:28
„Turn you ultra portable Macbook Pro into a turn-of-the-century Powerbook“
Ist wohl nur als Retroartikel zu begreifen...
Was die Macbooks brauchen ist ein eingebauter USB A Anschluss, einen Cardreader und HDMI, schon alleine, um nicht ständig blöd dazustehen mit dem Dongle (bzw ohne). Henri Bergson meinte mal, das Lachen sei eine Reaktion auf das Sichtbarwerden des Mechanischen im Menschen, eine Suspension des Vitalen in den Abläufen der alltäglichen Existenz.
Ich glaube, so kann man das Design der neueren Macbooks verstehen, vom serienmäßig misskonstruierten Keyboard bis hin zu den eingeschränkten Schnittstellen. Es integriert sich nicht nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe, erfordert ständige Korrekturen und reflexive Handlungsanpassungen in der Erfüllung seiner Aufgaben und macht sich dadurch lächerlich.
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
-4
FelixE06.07.19 11:31
Für mich ist das MBpro13' so wie es ist perfekt: dünn, sehr leicht, super Bildschirm, ausreichend Akku für den Tag. Netzwerk über WLAN so schnell wie Ethernet. Bei Bedarf kann ich alles mit einem Zwischenstecker (USB A) oder passenden Kabel dranhängen.
+1
greenbillie06.07.19 11:56
Möchte mal eine Lanze für Apples Thunderbolt Politik brechen. Habe das MBP 2016 (bisher Gott sei Dank ohne Probleme). Der Umstieg auf USB-c ging recht problemlos: Alte Geräte mit micro USB Buchse (ext. Harddisk, Kindles etc.) liessen sich mit einem USB-c auf micro USB Kabel einfach aufrüsten (gibts in 2.0 oder 3.0 als Amazon Basics für 6-7 Euro); externe Bildschirme kann man für 15 Euro mit aktiven USB-c auf DP oder HDMI oder DVI oder VGA Kabel anschliessen (Protokoll wie Stecker). USB-Sticks, SD Kartenleser etc. gibts mit kombiniertem A/C Anschluss.
Neue externe Geräte kann man mittlerweile alle mit USB-c bekommen / oft schon Standard. Privat benutze ich so gut wie keine Adapter mehr, in der Firma tuts ein preiswerter Hub für HDMI/Stromversorgung/LAN und USB-A.
Einzig in Sitzungsräumen gibts wohl auch weiterhin Beamer mit VGA bzw. HDMI Kabeln; daher brauch ich da diese Adapter. Und falls doch mal einer mit einem Gerät unbedingt USB-A bei mir haben will oder ein Alt-Gerät fest verlötete Kabel hat, gibt’s einen Adapter für 2€.

In Summe find ich mittlerweile die Möglichkeit 4 gleiche, in jeder Hinsicht maximal funktionsfähige Anschlüsse zu haben wesentlich attraktiver als der bei vielen anderen Herstellern verbaute Mix aus alt und neu und selbst bei neu oft stark limitierten Anschlüssen.
+11
Macim06.07.19 13:26
johnnytravels

und den VGA Anschluss. Wir haben immer noch einen alten Projektor. Und CF Cardreader. Ach ja, Sauerei dass meine teuer gekauften Firewire Festplattem nicht mehr gehen. Also auch rein damit!!!


Aber Spass beiseite, jedes Produkt ist ein Kompromiss. Es kann nicht alle Anwendingsfälle abdecken. Und ich hatte viele MBP und weiss die Portabilität des neues sehr zu schätzen. Ich möchte kein dickeres mehr mit tausend Löchern die ich nicht brauche.

So gibt es halt verschiedene Standpunkte. Man sollte halt immer vorsichtig sein, mit dem Ansatt, was ich finde, muss so allgemeingültig sein...
+4
g_from_h
g_from_h06.07.19 15:02
johnnytravels
Was die Macbooks brauchen ist ein eingebauter USB A Anschluss, einen Cardreader und HDMI

Nimm es mir bitte nicht übel, aber das siehst Du falsch.
„Was mein MacBook braucht ...“ solltest Du schreiben. Ich brauche z.B. ein MacBook mit zweimal USB-C und einer sollte davon ein Ladeport sein. Ich brauche kein USB-A, kein HDMI und erst recht kein VGA.

Irgendwie erwarten hier sehr viele, dass Apple Ihr Wunschkonzert spielt.
+4
Caliguvara
Caliguvara06.07.19 15:12
g_from_h
Irgendwie erwarten hier sehr viele, dass Apple Ihr Wunschkonzert spielt.
Wie immer. Sah man auch grade wieder am neuen Mac Pro.

Ich habe Flashbacks an 2012, als Apple das Optical Drive gestrichen hat. Das fehlt sicherlich noch einigen wenigen. Aber die allergrößte Mehrheit hat nach 3 Jahren vergessen, was CDs/DVDs eigentlich sind.

Gehen wir noch weiter zurück, als Apple das Diskettenlaufwerk aus den hauseigenen Rechnern verbannte sah manch einer schon den Untergang der Firma.

2016 hat Apple auf einmal einen Anschluss verbaut, der bis dahin noch relativ ungeläufig war. und jetzt guckt euch mal um, fast jeder aktuelle Rechner hat eine oder mehr USB-C Schnittstellen.
Don't Panic.
+4
johnnytravels
johnnytravels06.07.19 19:12
Wieso wird jetzt so getan als sei ich alleine mit meiner Meinung?
Möglicherweise hier bei MTN so, aber global war das eine der kontroversesten Entscheidungen von Apple ever, 1. weil radikaler Kahlschlag, und 2. weil radikaler Kahlschlag an Geräten, die vielseitiger eingesetzt werden als instagramPhones (die zudem niemals über mehr Anschlüsse verfügten und wo Adapter zumindest im Ansatz gerechtfertigt sind).
Einfach mal raus aus der MTN Stellvertreterbeweihräucherungsfilterbubble...
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
-6
becreart
becreart07.07.19 05:59
beanchen
Das Problem all dieser Geräte: einfach zu teuer.

eher zu klobig das ganze
+3
Macim07.07.19 08:02
johnnytravels

Niemand sagt, dass du alleine bist mit deiner Meinung. Es geht um deine Attitüde, dass du deine Ansichten auf alle überträgst, und die die nicht deiner Ansicht sind abqualifizierst (instagramphone).

Im übrigen anderen leben in einer Bubble hier vorzuwerfen und dann auf andere Diskussionen im Internet zu verweisen ist wohl doch eher ungewollt ironisch.

Wie gesagt, na klar gibt es sicher viele die irgendein anschluß vermissen. Viele freuen sich, dass das Gerät immer portabler wird. Keiner hat recht oder unrecht, nur andere Anforderungen.

Und da die Verkaufszahlen steigen, scheint man also auch nicht komplett am Markt vorbei zu bauen.
+7
DeepVolt
DeepVolt07.07.19 09:07
Macim
Und da die Verkaufszahlen steigen, scheint man also auch nicht komplett am Markt vorbei zu bauen.

Wie kommst du darauf?
Letzt MTN Meldung zu dem Thema von April sagt leichter Rückgang der Mac Verkäufe wobei da alle Rechner drin sind. Eine Aufschlüsselung nach Desktop vs. Mobil kann ich auch nicht finden.

Ich gehöre auch zur Kategorie die dem 2015er 13" MBP nachtrauern, so wurde es ein Thinkpad.
-1
Raziel107.07.19 09:43
Scrembol

Ähm man kann sein MacBook bestens auch ohne tausende Anschlüsse nutzen Thunderbolt bzw USB-C macht’s möglich. Und da mittlerweile die meisten Geräte auf USB-C gewechselt sind, braucht man auch keine Adapter mehr. Genau das ist ja der große Vorteil. Und siehe da, plötzlich zahlt es sich aus, dass man bereits auf seinem MacBook alle benötigten Anschlüsse hat, während die meisten PCs plötzlich Adapter benötigen für alle neuen Sachen

(ich merke es jetzt selbst, weil all mein neu gekauftes Equipment, von der Drohne, zur Kamera und anderes Zeug, alles nur noch USB-C Anschlüsse hat und ich somit nun im großen Vorteil bin alles direkt verbinden zu können. Sogar das iPad hat ja nun USB-C. In der Firma bin ich damit nun einer der wenigen die das ganze neue Zeug direkt anstecken können ohne Adapter suchen zu müssen)
+2
johnnytravels
johnnytravels07.07.19 11:29
Macim
Im übrigen anderen leben in einer Bubble hier vorzuwerfen und dann auf andere Diskussionen im Internet zu verweisen ist wohl doch eher ungewollt ironisch.

Hä?
Raziel1
Und da mittlerweile die meisten Geräte auf USB-C gewechselt sind, braucht man auch keine Adapter mehr. Genau das ist ja der große Vorteil. Und siehe da, plötzlich zahlt es sich aus, dass man bereits auf seinem MacBook alle benötigten Anschlüsse hat, während die meisten PCs plötzlich Adapter benötigen für alle neuen Sachen

Bisher hat jedes USB-C Gerät, das ich gekauft habe ein USB-C auf A Kabel mitgeliefert. Lediglich das iPad Pro ist anders, selbst dem iPhone liegt noch ein A-Kabel bei. Kein Mensch außer MBP Nutzern (das schließt mich ein) braucht irgendwelche Adapter für fast jedes Szenario.

Caliguvara
Ich habe Flashbacks an 2012, als Apple das Optical Drive gestrichen hat. Das fehlt sicherlich noch einigen wenigen. Aber die allergrößte Mehrheit hat nach 3 Jahren vergessen, was CDs/DVDs eigentlich sind.

Die Debatte ist äußerlich natürlich gleich, aber im Detail doch eine andere. Zum Zeitpunkt des Wegfalls spielte die CD eine wesentlich geringere Rolle als es heute noch HDMI und USB A tun. Apple hat vielleicht gedacht, dass sie wieder was anstoßen, aber wer ernsthaft glaubt, dass die Adaption von USB C im Macbook maßgeblich verantwortlich ist für die (wirklich zaghaft steigende) Verbreitung von USB C in anderen Geräten ist meiner Meinung nach völlig verblendet (auch im Hinblick auf die Verbreitung des Macbooks). Die Adaption in anderen Geräten ist ein Bulletpoint auf der Featurelist und wird komplementiert durch nahtlose Integration in ein herkömmliches Schnittstellensetup und verläuft parallel etwa zur Art und Weise, wie Apple das iPhone seit 2016 immer noch ausstattet und damit im Prinzip der eigenen ‚mutigen‘ ‚Revolution‘ den Wind aus des Segeln nimmt (man stelle sich vor, das iPhone wäre seit 2016 mit Lightning-USB-C ausgeliefert worden, DAS hätte zur Verbreitung der Schnittstelle beigetragen).
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
-3
Quickmix
Quickmix08.07.19 01:01
Super Teil
0
johnnytravels
johnnytravels08.07.19 01:43
Quickmix
Super Teil

Ach Frank
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
-2
sonorman
sonorman08.07.19 11:29
Nachtrag (im Text ergänzt): Wie die zuständige PR-Agentur mitteilte, kann eine SSD auch vom Nutzer selbst nachgerüstet werden, allerdings verfällt demnach durch das Öffnen des Gehäuses die Herstellergarantie.
0
Raziel108.07.19 13:15
johnnytravels
Bisher hat jedes USB-C Gerät, das ich gekauft habe ein USB-C auf A Kabel mitgeliefert. Lediglich das iPad Pro ist anders, selbst dem iPhone liegt noch ein A-Kabel bei. Kein Mensch außer MBP Nutzern (das schließt mich ein) braucht irgendwelche Adapter für fast jedes Szenario.

Kein einziges! meiner USB-C Geräte hatte einen Adapter dabei. Also auch wenn sich unsere Erfahrungen nicht decken, bei mir hätte ich nun überall Adpter benötigt. Dazu kommt noch das mir ein Adapter auch nichts gebracht hätte denn für den Anschluss an mein iPad Pro brauch ich ja ein direktes USB-C zu USB-C Kabel.

Fakt ist USB-C ist der neue Standard. Käufer von Apple Produkten haben jetzt schon den Anschluss nativ verbaut was auf lange Sicht absolut sinnvoll ist. Jeder der jetzt noch sagt "das brauch ich nicht" wird in den kommenden Jahren dann mit X Adaptern herumlaufen weil alles den neuen Anschluss verwendet, er aber nur noch alte USB Anschlusse auf seinem Rechner hat. Daher macht es absolut Sinn hier weitsichtig zu sein statt nur auf das hier und jetzt zu denken. Ist ja auch nicht das erste Mal das Apple hier direkt vorgreift und später ist man Dankbar auf seinem bestehenden Rechner direkt den aktuellen Stand der Technik zu haben.

Und wir reden ja nicht von einer fernen Zukunft wie gesagt. die Geräte die man jetzt kauft haben bereits USB-C. Die neuen Firmenrechner die wir vor nem halben bis einem Jahr angeschafft haben, verwenden auch nur noch USB-C. In meinem Fall kam dann noch ne Drone von Parrot und zuletzt die neue Canon RP dazu. Auch beides nur noch mit USB-C.

Der Schritt zu USB-C macht absolut Sinn und wenn man echt noch alte Geräte oder Rechner hat, sind Adapter dafür billig und schnell zu haben. So gesehen also kein Hindernis um so schnell wie Möglich voll auf USB-C zu setzen, aus Industrie Sicht. Umso schneller umso besser und einfacher wir die Akzeptanz sein. Schlecht ist es da eher wenn jetzt noch neue Geräte ohne USB-C rauskommen.
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johnnytravels
johnnytravels08.07.19 19:53
Ich meine auch nicht Adapter, sondern Kabel, die USB C ins Gerät gehen und USB A ins Ladegerät oder den Computer. Die sind auch bei neuen Geräten immer noch Standard.
Wie gesagt, wenn der A-Stecker mal aus diesen Kabeln verschwindet, dann geht es los mit der Zukunft. Dort hätte Apple Initiative zeigen sollen (bei iPhone und iPad mit entsprechenden Ladegeräten), nicht an einem Gerät, das heute noch als zentraler Hub in einer Altgerätewelt funktionieren soll.
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
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Yoko_Xani10.07.19 09:17
Meanwhile...

https://www.theverge.com/2019/7/9/20687252/vaio-sx12-announc ed-price-specs-release-date

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johnnytravels
johnnytravels10.07.19 11:58
Yoko_Xani
Meanwhile...

https://www.theverge.com/2019/7/9/20687252/vaio-sx12-announc ed-price-specs-release-date


Und alle diese Anschlüsse müssten noch nicht mal sein, HDMI, USB A und SD Karte zusätzlich zu USB-C/TB3 Ports wären schon genug gewesen...
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
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