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Bloomberg: AirPods Pro mit KI-Kameras bald produktionsbereit – und ein AirTag-artiger KI-Anstecker

Seit Monaten ranken sich Berichte rund um die Zukunft der AirPods Pro. Demnach verfolgt Apple den Weg, weitere Sensoren zu integrieren, die Rede war von Kameras zur Erfassung der Umgebung. Dabei handelt es sich wohlgemerkt nicht um Foto-/Film-Module, sondern um Sensoren für visuelle Informationen, mit denen Siri arbeiten soll ("Visual Intelligence"). Laut Bloomberg befinden sich die Ohrhörer inzwischen in einem fortgeschrittenen Teststadium, Design und Funktionsumfang seien nahezu final.

Angesichts der vielversprechenden Ergebnisse in bisherigen "Design Validation Tests" könne Apple zudem bald mit der Massenproduktion beginnen. Unklar bleibt hingegen die Positionierung im AirPods-Sortiment – also ob es AirPods "Pro" werden oder Apple auch hier den Namenszusatz "Ultra" verwendet. Angesichts der funktionell doch erheblichen Erweiterung klingt die Einführung einer Ultra-Modellreihe zumindest nicht unwahrscheinlich.


KI-Anstecker: Noch ein weiterer Weg zu gehen
Wenn man die AirPods "Ultra" unter das Schlagwort "Siri bekommt Augen!" stellt, dann passt der zweite Teil der Bloomberg-Meldung ebenfalls gut dazu. Mark Gurman wiederholt nämlich die Aussagen zum geplanten KI-Anstecker, der nicht als eigenständiges Device, sondern als iPhone-Zubehör fungieren soll. Dieses könne gleichermaßen Umgebungsinformationen erfassen, werde wohl an der Brust bzw. als Kette getragen, kommuniziere fortwährend mit dem iPhone und auf Zuruf mit dem Nutzer – verfüge im Gegensatz zum gescheiterten Humane AI Pin jedoch über keinen Projektor oder eine andere Art eines Displays.

Der Entwicklungsstand liege allerdings hinter den AirPods mit Kameras zurück, eine Markteinführung in diesem Jahr halten Bloomberg und andere Quellen für weitgehend ausgeschlossen. Außerdem stehe Apple-intern noch nicht einmal fest, über welchen genauen Funktionsumfang das Gerät verfügen soll. Selbst die Frage hinsichtlich eines integrierten Lautsprechers sei aktuell ungeklärt, so Gurman. Apple sucht aber ganz offensichtlich nach Wegen, wie Siri und Visual Intelligence den Weg in weitere Produkte finden können – zumal hochrangige Apple-Manager schon mehrfach angaben, dies als eine der wichtigsten KI-Funktionen anzusehen.

Kommentare

Macmissionar08.05.26 09:57
Nun, vor der Apple Watch habe ich das letzte Mal in der 5. oder 6. Klasse eine Uhr getragen (die, ich ich Jahre zuvor zur Kommunion geschenkt bekam …), danach mehr als 30 Jahre nicht mehr; seitdem ist eine Apple Watch mein ständiger Begleiter.
Bei einer Kette sähe das noch deutlich länger aus, denn meine Taufkette habe ich nach der Babyzeit nie mehr getragen – zudem wurde sie 2011 bei einem Einbruch entwendet. Werden wir alle zum Ketten- oder Broschenträger? Ich kann mir schon vorstellen, daß wenn es sich lohnt, da so einige das als Kleidungsstück tragen werden.
Mir kommt gerade so ein Gedanke. Wenn dieser Anhänger via Lidar-Sensor / KI / Radar die Umwelt ständig scannen würde, könnte dieser dem iPhone und somit dem Besitzer mitteilen, wo man sich befindet: Im heimischen Zuhause oder vor der Tür (Licht an, Schloß auf) oder nur der HomePod würde reagieren, vor dem man auch steht und mit einem reden. Ein Zuruf wäre nicht mehr nötig, so wie man auch nicht in den Raum ruft "Hey Du da" und hofft, daß irgendjemand antwortet, sondern man spricht gezielt jemanden an.
Allgemein könnte das Gerät warnen, wenn man sich zu schnell auf rote Ampeln oder dergleichen hin bewegt.
A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.
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Zacks
Zacks08.05.26 10:00
Wird bestimmt wieder eine Menge Spinner geben die sich über die Kamera aufregen wie damals beim Google Glass
Ware wa messiah nari!
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MikeMuc08.05.26 10:03
Wichtig ist halt bei sich „Gedöns“, das es da ein möglichst breites Anwendungsfeld geben wird. Ansonsten wird es wie bei der VisionPro einen kurzen Hype (oder riesigen Shitstorm) geben und dann verschwindet es wieder in der Versenkung weil keiner mehr einen Nutzen drin sieht / findet.
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duerre08.05.26 10:48
Na ja, halten wir fest: Man hat Kameras in den Ohren. Das bedeutet man hat eine (fast) Rundumsicht so wie die meisten Fluchtiere, eventuell mit einer Überschneidung im vorderen Sichbereich. Damit läßt sich schon etwas anfangen – selbst wenn die Auflösung (Stromverbrauch) nicht sehr hoch ist. Was „Visual Intelligence” daraus macht bleibt spannend ...
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toastedfrog08.05.26 11:27
Könnte mir so eine KI in der Kamera auch sehr gut im Apple-TV vorstellen. Beispielsweise bei Fitness+ —> da könnte die KI eine Rückmeldung geben, ob man die Übungen richtig macht.
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Legoman
Legoman08.05.26 11:58
Zacks
...
Wird bestimmt wieder eine Menge vorsichtiger Menschen geben, die sich berechtigtermaßen über die Kamera aufregen, weil sie eben nicht permanent gefilmt werden wollen; insbesondere dann nicht, wenn diese Aufnahmen aus höchstprivaten Lebensbereichen sofort im Internet landen und eine KI füttern.
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