Zukunft der Apple Watch: Mehr Akku statt mehr Hardware-Features?


Die ganz großen Neuerungen suchte man bei der Apple Watch in den letzten Jahren vergebens, wenngleich man sich die Frage stellen kann, wie viel Luft nach oben überhaupt noch besteht. Im März hatte Bloomberg berichtet, dass 2026 als weiteres Jahr mit minimalen Änderungen in die Geschichte der Smartwatch eingeht – weder tue sich etwas beim Design, noch bei Hardware-Funktionen. Dem stehen hingegen Funde in den Systemtiefen gegenüber, welche recht eindeutig auf Touch ID in der Apple Watch
hinwiesen. Dies führte zu Spekulationen, Apple arbeite an der Integration eines Fingerabdrucksensors. Der bekannte
Leaker Instant Digital stimmt allerdings Bloomberg zu und gibt an, nicht auf eine solche Erweiterung hoffen zu können.
Touch ID wurde getestet, aber wohl verworfenZwar hat Apple die Idee wohl tatsächlich verfolgt, sich dann jedoch dagegen entschieden. Gerade bei der Apple Watch ist der Raum im Gehäuse besonders begrenzt. Ein Fingerabdrucksensor würde aber nicht nur zusätzliche Kosten verursachen, sondern auch wertvolles Volumen beanspruchen. Genau diese Reserven wolle Apple lieber für andere Komponenten nutzen. Außerdem ist der praktische Nutzen begrenzt, denn beim Tragen am Handgelenk bleibt die Uhr ohnehin entsperrt. Stattdessen hat Apple angeblich leistungsfähigere Akkus als wesentlich wichtigeren Schritt auserkoren.
Stattdessen: Raum lieber für Akku nutzenDie Akkulaufzeit gilt seit jeher als Kritikpunkt an der Apple Watch, obwohl die meisten Nutzer vermutlich keinerlei Probleme haben, durch einen ganzen Tag zu kommen. Zusätzliche Gesundheitsfunktionen, hellere Displays, Mobilfunk, Schlaftracking und immer mehr Hintergrundmessungen erhöhen den Energiebedarf der Smartwatch kontinuierlich. Trotz stetiger Verbesserungen beim Akku konnte Apple die Laufzeit aber zumindest auf gleichem Niveau halten.
Der Sprung um mehrere Stunden beim aktuellen Modell beruht vor allem auf einer veränderten
Messmethode – der Beitrag von Instant Digital nährt nun durchaus Hoffnungen, dass bei zukünftigen Modellen tatsächlich längere Nutzung am Stück möglich wird. Wenn ansonsten nämlich keine weiteren energiehungrigen Sensoren anstehen, dürfte der größere Akku direkt der Laufzeit zugutekommen.