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Speicherkrise: Keine neuen Macs und iPads mehr vor Herbst?

Die Vorstellung des Mac Studio M5 sowie des Mac mini M5 galt angesichts zunehmender Lieferverknappung, allerdings auch aufgrund Apples üblicher Abläufe, für dieses Frühjahr als gesetzt. Da Apple in beiden Punkten meist ziemlich vorhersehbar agiert, war demnach von einer Präsentation im März oder April auszugehen – und angeblich hatte das Unternehmen zunächst auch genau diese Pläne verfolgt. Nun sieht es jedoch immer mehr danach aus, dass die aktuellen Verwerfungen auf dem Markt, vor allem in Hinblick auf die Speicherknappheit, einiges durcheinanderwirbelten. Betrachtet man einige Aussagen der jüngst erfolgten Pressekonferenz, so scheinen Ankündigungen vor Herbst 2026 zunehmend unwahrscheinlich.


Basis-iPad? Parekhs Aussage deutet auf Herbst hin
In der Prognose zum Abschneiden im laufenden Quartal merkte Finanzchef Parekh sinngemäß an, die iPad-Sparte lasse sich schwer mit dem Vorjahr vergleichen – denn damals habe man das iPad mit A16 gerade erst auf den Markt gebracht (März 2025). Im Umkehrschluss bedeutet das wohl, in diesem Jahr keine Aktualisierung in der ersten Jahreshälfte zu planen, denn ansonsten wäre durchaus eine solche Gegenüberstellung möglich. Ein neues Einsteiger-iPad mit A19 und Unterstützung von Apple Intelligence gilt in der Branche inzwischen als überfällig, doch man wird sich vermutlich bis Herbst gedulden müssen.

Macs: Alle ausstehenden M5-Aktualisierungen wohl später
Im Mac-Bereich betonten Cook und Parekh indes mehrfach, wie stark man von Liefereinschränkungen betroffen sei und der Nachfrage nur noch schwerlich entsprechen könne. Auf Monate hin seien die meisten Macs "short in supply" – also von spürbarer Verknappung betroffen.

Ein baldiger Wechsel auf neue M5-Modelle bei Mac mini, Mac Studio oder iMac wirkt dadurch weniger wahrscheinlich. Apple strich zudem gerade erst die Basisvariante des Mac mini M4, was eher nicht erfolgt wäre, würde man bald ohnehin mit den M5-Modellen antreten wollen.

Bloomberg zu Mac Studio und MacBook Pro/Ultra
Bloomberg hatte ebenfalls erst kürzlich berichtet, dass Apple die Roadmap deutlich anpassen musste, weswegen der Mac Studio M5 nicht vor Oktober erscheine. Selbiges gelte für das MacBook Pro mit Touch, welches als MacBook Ultra auf den Markt kommen könnte. Statt Herbst 2026 peile Apple nun das Frühjahr 2027 an.

Kommentare

t.stark
t.stark04.05.26 10:41
Ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang zwischen M5-Refresh und Speicherkrise nicht. Die Desktop sind in Sachen Stückzahlen ggü. den Notebooks eher überschaubar. Das man jetzt die Leute warten lässt, die gerne einen aktuellen Desktop oder überhaupt einen neuen Desktop (Stichwort Verfügbarkeit) haben wollen, ist schon irgendwie arschig. Man wird ja geradezu genötigt jetzt ein Notebook zu kaufen, wenn man eine neue Maschine braucht. Weniger Speicher braucht das auch nicht.
Wenn zur WWDC nichts kommt, werde ich wohl was ein Notebook kaufen müssen
Ich hab kein Problem ein paar Hunderter für Display/Trackpad/Tastatur/Akku hinzulegen die ich wahrscheinlich nie brauchen werde. Mir macht die schlechtere Kühlung der Notebooks eher Sorgen.
-4
tjost
tjost04.05.26 11:13
t.stark
Ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang zwischen M5-Refresh und Speicherkrise nicht. Die Desktop sind in Sachen Stückzahlen ggü. den Notebooks eher überschaubar. Das man jetzt die Leute warten lässt, die gerne einen aktuellen Desktop oder überhaupt einen neuen Desktop (Stichwort Verfügbarkeit) haben wollen, ist schon irgendwie arschig. Man wird ja geradezu genötigt jetzt ein Notebook zu kaufen, wenn man eine neue Maschine braucht. Weniger Speicher braucht das auch nicht.
Wenn zur WWDC nichts kommt, werde ich wohl was ein Notebook kaufen müssen
Ich hab kein Problem ein paar Hunderter für Display/Trackpad/Tastatur/Akku hinzulegen die ich wahrscheinlich nie brauchen werde. Mir macht die schlechtere Kühlung der Notebooks eher Sorgen.

Das ist doch keine bewusste Entscheidung von Apple. Ich denke auch eher das a die Wellen wieder etwas hoch gepuscht werden und b. etwas mehr Zeit versucht wird zu gewinnen wenn man die Produkte nach hinten schiebt kann man mehr Stückzahlen auf Lager herstellen um den "need" zu deckeln.

Also wenn etwas "arschig" ist, ist es der KI Katzenvideo-Hype den der Nutzer selbst zu verantworten hat. Danke Slop!
+6
riessi04.05.26 11:16
t.stark
Ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang zwischen M5-Refresh und Speicherkrise nicht. Die Desktop sind in Sachen Stückzahlen ggü. den Notebooks eher überschaubar…

Der Mac mini dürfte für die lokale LLM Ausführung sehr beliebt sein und mit den M5pro und Max wären das potente Geräte für viele, um ohne cloud KI Agenten (Openclaw, Claude Code und Co) laufen zu lassen.
Es gibt schon viele Tests der M5 Pro/Max Laptops.
+3
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex04.05.26 11:24
Spätestens seitdem jeder Tech Youtuber seinen neu gekauften und mit OpenClaw ausgerüsteten Mini in die Kamera gehalten hat, dürfte die Nachfrage noch eine lange Zeit deutlich erhöht sein.
+4
Buzzer210004.05.26 11:45
Es sollte doch für Apple kein Problem sein den Speicher selbst her zu stellen.
-4
t.stark
t.stark04.05.26 11:57
Okay angenommen es werden relativ viele Minis nachgefragt und es gibt sie derzeit nicht oder nicht wie gewünscht. Dann braucht es eine Ersatzlösung wie z.B. ein MacBook - die MacBook Airs m5 unterstützen ja nebenbei erwähnt größere SSDs als ein Mac mini m4...
Also Argumente warum man weniger Speicher/SSD benötigt, wenn man stattdessen ein Notebook kauft habe ich noch nicht gelesen.
+1
desko7504.05.26 12:42
@t.stark
Ich denke, Apple würde lieber drauf verzichten, RAM und Speicher von nicht so stark nachgefragten Produkten zugunsten stark nachgefragter Produkte umzuverteilen.

Man bekommt aktuell noch Mac Minis in der alten Basisausstattung (16/256) zum alten Preis, wenn man sich ein bisschen umschaut.

Aber ja, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Speicherkrise langsam uns Endkunden erreicht. In Form von Preissteigerungen und weniger Verfügbarkeit.

Jeder, der jetzt noch Hardware braucht, sollte besser schnell kaufen. Günstiger wird's dieses Jahr nicht mehr.
+3
Fontelster
Fontelster04.05.26 13:28
Buzzer2100
Es sollte doch für Apple kein Problem sein den Speicher selbst her zu stellen.
Doch, ist es. So eine Fabrik zu bauen, dauert von der Planung bis zur Fertigstellung Jahre. Locker drei bis fünf.

Würde aktuell also überhaupt nichts nützen.
+4
68040
6804004.05.26 14:49
Wollte mit der Neuanschaffung eines Mac Minis noch auf den M5 warten habe aber vor ein paar Wochen mit M4 bestellen müssen. Mit Macs bin ich bis auf weiteres gut versorgt, aber mein iPhone 12 ProMax werde ich eines Tages ersetzen müssen. Hoffe es hält noch bis 2027 (Jubiläums iPhone) durch! Das wird dann aber angesichts der anhaltenden Speicherkrise nicht gerade günstig werden. Aber nach dann 7 Jahren darf man sich auch wieder mal was gönnen. Sollte Apple Intelligence heuer im Herbst einschlagen wie eine Bombe, könnte es heuer noch was werden. Was ich nicht ganz verstehe ist die Frage warum Apple beim RAM von Samsung/Hynix ect. abhängig sein soll? Ich dachte das RAM ist fix in den SOC integriert und der wird ja bei TSMC gefertigt. Wird das RAM extern gefertigt und dann nach Taiwan geliefert und dort in den SOC gepackt? Das die SSD´s nicht von TSMC gefertigt werden ist mir klar.
0
desko7504.05.26 15:06
Auch der im SOC integrierte RAM muss hergestellt werden. Und Apple kauft den bei den großen Drei (Samsung, SK Hynix, Micron), wie so ziemlich alle.

>> Wird das RAM extern gefertigt und dann nach Taiwan geliefert ...
Genau.
+1
Deichkind04.05.26 15:09
Und der/das RAM ist zwar im Gehäuse des "Prozessors". Es ist jedoch kein Bestandteil des SoC.
+4
Deichkind04.05.26 15:16
In den M5x-Bausteinen ist die Speicherbandbreite zum RAM höher als in den entsprechenden M4-Bausteinen. Ich nehme an, dafür werden speziell konfigurierte RAM-Bausteine benötigt. Apple kann demnach für den M4x bestellte oder schon beschaffte RAM-Bausteine nicht für den M5x verwenden.
+4
thebuddha04.05.26 16:03
Tja, wenn das Warten auf einen Mac mini M5 nun doch bis Herbst dauert - und bisher nicht klar ist, ob 256 GB oder 512 GB SSD verbaut werden), macht es aus meiner Sicht und meine Anforderungen eher Sinn, ein M5 MBA mit 16/512 oder 16/1TB oder sogar ein MBP mit 16/1TB zu erwerben. Letztere beiden (die mit 1TB) haben ja auch 10 CPU und 10 GPU. Ein Mac mini M4 16/512 für aktuell 949,00 ist m.E. im Vergleich dazu deutlich überteuert.

Für meine Nutzung (keine Dauerlast!)

  • Office, Surfen
  • FCP für Foto-Slideshows - also leichte Kost - Media-Dateien liegen auf interner SSD
  • Lightroom Classic (als Archiv) - Fotos liegen auf NAS
  • Lightroom Classic (in der Regel Basisbearbeitung, ab und zu Maskierung) - Fotos liegen auf interner SSD

brauche ich nicht unbedingt keinen Lüfter. Die Anschlüsse eines MBA reichen mir auch. Ein Studio-Display (2022) habe ich bereits.

Die Frage ist nur, ob die o.g. MBA und MBP bis zur WWDC noch im Preis fallen oder schlimmstenfalls auch hier einige Modelle aus dem Programm genommen werden. Ich selbst denke, die aktuellen Preise bleiben erstmal bis Herbst so - was meint ihr?
0
t.stark
t.stark04.05.26 17:46
Die mac mini/studio mit m4 zu einem soliden Preis/Ausstattung zu bekommen, wird von Tag zu Tag schwieriger. Wenn man dann bedenkt, dass es ein MBP 14 Zoll mit mit m5 pro, 24GB RAM und 2TB SSD bereits für unter 2550€, fällt es mit jetzt schwer da noch zuzugreifen.
+2

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