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Suche Kopfhörerverstärker mit analog Audio in und USB Audio.

Huba03.05.2616:30
Ich bin auf der Suche nach einer eierlegenden Wollmilchsau: Der Kopfhörerverstärker soll zum Einen an ein Roland Drumkit angeschlossen werden. Der Ton wird über 3,5 mm Kopfhörerbuchse ausgegeben — ist aber sehr leise. Deshalb die Frage nach einem Kopfhörerverstärker.
Und wenn schon so ein Teil angeschafft wird, möchte ich es zum Anderen gerne auch am Mac per USB-Audio nutzen. Der Klang darf also gut sein…
Gibt es solche Geräte? Budget liegt bei ca. 200 €
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Kommentare

sonorman
sonorman03.05.2617:00
Hi Huba.

Schau Dich mal bei Fiio im Shop um. Die haben einiges zur Auswahl. Zum Beispiel den hier

Der hat sowohl Analog in, als auch USB-Audio und Kopfhörerausänge symmetrisch und unsymmetrisch.

PS: Bei Amazon ist er noch 20€ günstiger gelistet.
+3
Huba04.05.2610:09
Vielen Dank! Das Zauberwort im Pflichtenheft des Verstärkers heisst also "Line In".
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GeoM04.05.2617:45
eine andere Variante wäre beispielsweise sowas:

Damit kannst du dein Szenario abbilden, bist aber noch deutlich flexibler, da auch Mehrspuraufnahmen möglich werden - Rechner oder iPad/iPhone vorausgesetzt auch Loop-Machine, Effekte, ect.

Das Schlagzeug in Kanal 1 und 2, dann bleiben noch zwei für weiteres frei.
Und zwei einzeln regelbare Kopfhörer - besser haben als brauchen…
USB Audio geht natürlich auch 4-kanalig.

Ob das Ding ohne USB-Host arbeitet - also "stand-alone", kann ich nicht beantworten
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UWS04.05.2618:53
Klingt eher nach einer Impedanzunverträglichkeit zwischen Drumset und Kopfhörer. Die meisten kleinen Audio-Interfaces können nicht Stand-Alone als Kopfhörerverstärker betrieben werden, sie brauchen USB-Power vom Rechner.
„There is no cloud…it’s just someone else’s computer.“
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KoGro05.05.2607:45
Hat ja rückseitig eine Buchse für die Stromversorgung, sollte also kein Problem sein, das stand-alone zu betreiben.
GeoM
eine andere Variante wäre beispielsweise sowas:

Damit kannst du dein Szenario abbilden, bist aber noch deutlich flexibler, da auch Mehrspuraufnahmen möglich werden - Rechner oder iPad/iPhone vorausgesetzt auch Loop-Machine, Effekte, ect.

Das Schlagzeug in Kanal 1 und 2, dann bleiben noch zwei für weiteres frei.
Und zwei einzeln regelbare Kopfhörer - besser haben als brauchen…
USB Audio geht natürlich auch 4-kanalig.

Ob das Ding ohne USB-Host arbeitet - also "stand-alone", kann ich nicht beantworten
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UWS05.05.2610:22
Grundsätzlich ist eine integrierte Stromversorgungsoption kein Garant für Stand-Alone-Betrieb. Oft wird das benötigt, um die Fülle der Funktionen im Interface überhaupt sicher betreiben zu können. Da reicht das, was USB an Saft liefern kann, irgendwann eben nicht mehr aus.

Man sollte sich also vorher erkundigen, was geht und was nicht geht. Im Falle des Arturia MiniFuse4 wäre zu prüfen, ob das wirklich Stand-Alone als Kopfhörerverstärker genutzt werden kann. Im Gegensatz zur teureren AudioFuse-Reihe wird das beim MiniFuse nicht explizit erwähnt. Was nicht erwähnt wird, ist meistens nicht da

Zum von Sonorman verlinkten FiiO K7 kann ich nichts sagen. Die Informationen auf der Webseite zum USB-Betrieb sind ja – nett gesagt – etwas spärlich...ich nehme mal an, es ist class-compliant und zumindest sollten die Kopfhörerausgänge eine großen Bereich abdecken. Aber es ist ja vermutlich auch kein klassisches Audio-Interface und in diesem Sinne eher eingeschränkt.
„There is no cloud…it’s just someone else’s computer.“
+1
haschuk05.05.2611:01
Das MiniFuse4 kann nicht Standalone betrieben werden, da kein Hardware-Schalter für Mon da ist, der die Eingänge direkt auf den Output routet. Ebenso kein Mix-Regler zwischen Direct-Out und USB-Playback:

Mon-Variante:
Regler-Variante:

Auch nice in Regler-Variante:
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haschuk05.05.2611:12
Was ich aber noch nie gehört habe ist, dass ein Roland Drumcomputer ein zu leises KH-Signal liefert. Daher, welcher Kopfhörer, wieviel Ohm hat der?
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X-Jo05.05.2614:00
haschuk
Was ich aber noch nie gehört habe ist, dass ein Roland Drumcomputer ein zu leises KH-Signal liefert. Daher, welcher Kopfhörer, wieviel Ohm hat der?
@Huba: Eventuell wäre es auch eine Alternative, einen hochwertigen, zum Drumcomputer passenden Kopfhörer (falls du keinen solchen schon verwendest) zu kaufen und den auch am Mac an der Kopfhörerbuchse (falls der Mac eine hat, sonst mit Original Apple USB zu Klinke Adapter) zu kaufen.

P.S.: Ich trau mich das kaum zu sagen: Hättest gerne ein paar Angaben zum Kopfhörer und Mac machen dürfen.
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Huba05.05.2621:39
haschuk
Was ich aber noch nie gehört habe ist, dass ein Roland Drumcomputer ein zu leises KH-Signal liefert.

Es handelt sich nicht um einen Drumcomputer, sondern um ein E-Drum Kit: Man haut drauf, der Klang wird dann über Kopfhörer ausgegeben.
X-Jo
@Huba: Eventuell wäre es auch eine Alternative, einen hochwertigen, zum Drumcomputer passenden Kopfhörer (falls du keinen solchen schon verwendest) zu kaufen und den auch am Mac an der Kopfhörerbuchse (falls der Mac eine hat, sonst mit Original Apple USB zu Klinke Adapter) zu kaufen.

Der Kopfhörer ist ein Hifiman HE400se (Impedanz 25 Ohm), vom Klang her ok -- nur etwas lauter könnte er sein. Deshalb ja meine Eingangsfrage nach einem Kopfhörerverstärker mit diesen zwei Vorgaben: Analoger Eingang (Line In) zum Anschluss an den Roland, USB-Audio für Anschluss an den Mac.
X-Jo
P.S.: Ich trau mich das kaum zu sagen: Hättest gerne ein paar Angaben zum Kopfhörer und Mac machen dürfen.
Ist schon richtig: Je mehr Details man kennt, desto präziser kann die Antwort sein. Sehe ich in meinem Fall aber als nicht so wichtig an. Welche Angaben fehlen denn?
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haschuk06.05.2611:53
Das Drumsound-Modul an E-Drums ist ein Drumcomputer. Er hat halt nur noch Trigger-Eingänge, könnte aber auch wie ein klass. Drumcomputer per MIDI angesteuert werden.

Der Hifiman HE400se ist ein offener Magnetostat und aus meiner Sicht für E-Drumming nicht die beste Wahl. Üblicherweise verwendet man für E-Drumming geschlossene Kopfhörer, um das TokTok der E-Drum-Schläge auszublenden.

Egal, Dir wurden ja Alternativen aus dem HiFi- und Recording-Bereich gezeigt, die Dir mehr Level ermöglichen.
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X-Jo06.05.2617:20
haschuk
[…]
Der Hifiman HE400se ist ein offener Magnetostat und aus meiner Sicht für E-Drumming nicht die beste Wahl. Üblicherweise verwendet man für E-Drumming geschlossene Kopfhörer, um das TokTok der E-Drum-Schläge auszublenden.
[…]
@Huba: kannst du nicht mal irgendwo einen geschlossenen dynamischen Kopfhörer (bspw. von Beyerdynamic oder Sennheiser) ausleihen und testen, ob der am Roland laut genug ist?

Ich würde die 200 € aus klanglichen Gründen immer in einen hochwertigeren Kopfhörer investieren, anstatt in Elektronik. Natürlich vorausgesetzt, er funktioniert am Roland.
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DON-206.05.2617:32
Ich habe den Roland RH 300V, der für mein TD-10 perfekt ist. Den bekommt man allerdings aktuell nur noch gebraucht. Auf Kleinanzeigen bekommt man die noch für um die 120 €.
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KoGro06.05.2621:14
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man für das hier angedachte Szenario, ein Drumset anzuschließen und dann über Kopfhörer abzuhören das Ding an den Rechner hängen muss. In diesem Sinne hab ich “stand-alone” verstanden. Dass man für komplexere Routings dann zur Software greifen muss, ist klar.
haschuk
Das MiniFuse4 kann nicht Standalone betrieben werden, da kein Hardware-Schalter für Mon da ist, der die Eingänge direkt auf den Output routet. Ebenso kein Mix-Regler zwischen Direct-Out und USB-Playback:

Mon-Variante:
Regler-Variante:

Auch nice in Regler-Variante:
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KoGro06.05.2621:37
Vermutlich ist es kein Kopfhörerausgang, sondern einfach der Line-out als 3,5er Buchse realisiert, und da hilft dann auch kein anderer Kopfhörer, das Signal wird vermutlich immer zu leise sein, weil der Pegel zu niedrig ist. Huba, falls es sich doch um einen dedizierten Kopfhöreranschluss handelt , gibt es im Modul evtl. eine Einstellung mit der du den Gain für den Ausgang regeln kannst.
haschuk
Was ich aber noch nie gehört habe ist, dass ein Roland Drumcomputer ein zu leises KH-Signal liefert. Daher, welcher Kopfhörer, wieviel Ohm hat der?
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haschuk06.05.2621:55
KoGro
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man für das hier angedachte Szenario, ein Drumset anzuschließen und dann über Kopfhörer abzuhören das Ding an den Rechner hängen muss. In diesem Sinne hab ich “stand-alone” verstanden. Dass man für komplexere Routings dann zur Software greifen muss, ist klar.

Nochmal. Hier geht es nicht um komplexere Routings. Solange ein Audiointerface keinen dezidierten Mon Schalter oder ein Mix-Poti für Direct-Out/USB-Playback hat, liegt der Input nicht an den Outputs an. Zudem, ohne Schaltung, woher soll das Interface wissen, was als Direct-Out durchgeschliffen werden soll? 1, 2, 1/2, 3, 4, 3/4? Ohne Hardware-Schaltung wird das im Control-Panel am PC festgelegt. Viele Interfaces vergessen zudem, sobald stromlos, die Einstellungen und werden erst nach Initialisierung des Treibers wieder daran „erinnert“.
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haschuk06.05.2622:17
KoGro
Vermutlich ist es kein Kopfhörerausgang, sondern einfach der Line-out als 3,5er Buchse realisiert, und da hilft dann auch kein anderer Kopfhörer, das Signal wird vermutlich immer zu leise sein, weil der Pegel zu niedrig ist. Huba, falls es sich doch um einen dedizierten Kopfhöreranschluss handelt , gibt es im Modul evtl. eine Einstellung mit der du den Gain für den Ausgang regeln kannst.

Berichtigter Hinweis. Ich kenne aber kein Roland V Drum Modul, dass keinen separaten KH-Ausgang hat. Bei Roland haben selbst die early-2000er KH und Audio-Out getrennt mit jeweils 6,35mm Klinke. Das TD-6V hat aber tatsächlich KH-out als 3,5mm Klinke. Der Tipp mitm Gain ist aber gut!!!

Da auch wieder an Huba, Angabe, welches Roland-Teil wäre auch hilfreich. 😍
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Huba11.05.2623:28
haschuk
KoGro
Huba, falls es sich doch um einen dedizierten Kopfhöreranschluss handelt , gibt es im Modul evtl. eine Einstellung mit der du den Gain für den Ausgang regeln kannst.
Berichtigter Hinweis. Ich kenne aber kein Roland V Drum Modul, dass keinen separaten KH-Ausgang hat.

Sorry, ich war ein paar Tage verhindert. Danke fürs fortwährende Mitdenken
Es handelt sich beim Roland um ein HD-3 V-Drum. Der hat tatsächlich einen dedizierten Kopfhörerausgang, dessen Lautstärke man mit einem Drehregler einstellen kann. Er steht natürlich auf "Max".
Natürlich ist das ein ziemlich altes Teil, in das man nicht soviel Geld stecken sollte. Darum soll der Kopfhörerverstärker ja auch darüber hinaus noch auf dem Schreibtisch seinen Dienst tun können, abseits des Schlagzeugs.
X-Jo
Ich würde die 200 € aus klanglichen Gründen immer in einen hochwertigeren Kopfhörer investieren, anstatt in Elektronik. Natürlich vorausgesetzt, er funktioniert am Roland.

Die Idee ist natürlich charmant -- das haben wir tatsächlich vor. Allerdings haben wir die Apple AirPods Max im Visier -- und der lässt sich definitiv nicht anschliessen.
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GeoM12.05.2613:27
Huba
Allerdings haben wir die Apple AirPods Max im Visier -- und der lässt sich definitiv nicht anschliessen.

doch:
Für die AirPods Max 2 und die AirPods Max 1 (USB-C) ist das Apple USB-C auf 3,5 mm Audiokabel (1,2 m) erforderlich.

Das bidirektionale Kabel kostet ca. 45 Euro und ermöglicht unter iOS 18.4/macOS 15.4 (mit Firmware-Update) verlustfreies Audio und Audio mit extrem niedriger Latenz
+1
xcomma12.05.2614:46
GeoM,
du bringst ein bisschen was durcheinander.

Ein AirPods Max hat nichts von einem bidirektionalem Kabel - also das Kabel funktioniert natürlich, aber die bidirektionale Eigenschaft ist irrelevant. Dieses Feature besagt nur, dass man das Kabel auch für andere Szenarien einsetzen kann - z.B. wenn man ein iPhone (mit USB-C Port) an ein Audiosystem mittels Audio Jack anschliessen möchte. Es ist also mehr ein "double usage"-Kabel, aber rein die AirPods Max können mit diesem Kabel immer nur in einer Richtung was machen: Audio wird von der Quelle durchgejagt in Richtung Kopfhörer und die Quelle wird per Audio Jack angeschlossen.

Der von Apple verwendete Satz "verlustfreies Audio und Audio mit extrem niedriger Latenz" wiederum bezieht sich auf eine reine USB-C-2-USB-C Verbindung. Die AirPods Max müssen also z.B. an den Mac mittels "C-2-C" Verbindung angeschlossen werden. Es hat nichts mit dem anderen Kabel zu tun.
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GeoM12.05.2615:04
xcomma

richtig, habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte vermeiden den "einfachen" USB auf audio adapter zu nehmen

der kann nur USB-C - > 3,5 Miniklinke
Wogegen das erste von mir genannte auch in der Lage ist ein analoges Singal USB-C < - > 3,5 zur Miniklinke zu "senden" oder davon zu "empfangen"

Daher bidirektional.


Der Rest ist in diesem Zusammenhang total überflüssig, stimmt.
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