Google: Eindeutiges Nein zu "Liquid Glass"-Ansatz +++ KI-Suche erhält Experten-Ratschläge


Wenn Apple größere Neuerungen umsetzt, dann wurde in der Vergangenheit damit oft ein Trend ins Leben gerufen, selbst wenn es zunächst Kritik und Spott von Mitbewerbern gab. Beispiele dafür sind unter anderem das Flat Design aus iOS 7, der Wegfall des Kopfhörersteckers oder des mitgelieferten Ladegeräts – sogar die Notch des iPhone X ließ sich bald in zahlreichen Android-Geräten finden. Wer nun denkt, dass demnächst Android-Hersteller auf "Liquid Glass"-artige Gestaltung setzen, erhält zumindest von Google eine klare Aussage: "Passiert nicht! Ihr spinnt doch!".
Diese öffentlich getroffene Aussage stammt von Sameer Samat, dem "President of Android Ecosystem" bei Google. Er kommentierte damit ein auf Social Media kursierendes
Mockup, welches Android mit Glas-UI zeigte – das wiederum als Reaktion auf ein
Teaser-Video, in dem das Android-Maskottchen Licht einschaltet und dann durchsichtig wird. Obwohl Samat die angeblichen Pläne ins Reich der Fantasie verweist, so ist man sich in der Android-Gerüchteküche allerdings weiterhin sicher, zumindest mehr durchscheinende Elemente in künftigen Systemversionen zu sehen.
KI-Suche erhält Experten-Ratschläge – und mehr QuelleninformationDie KI-Suche in Google, welche für viele Nutzer den Besuch von Webseiten überflüssig macht und damit zu einem Seitensterben führt, erhält demnächst neue
Funktionen. Google kündigte an, dass man die Ergebnisse um "Expert Advice", also Experten-Ratschläge bereichern wolle. Dabei handelt es sich um Zitate aus sozialen Medien, Reddit oder Fachmagazinen, welche das jeweilige Thema ergänzen. Folgendes Beispiel lässt sich dazu im Blogeintrag finden:
Gesammelte Foren-/Redaktions-Äußerungen zum angefragten ThemaDamit dürfte es für Google-Nutzer aber noch weniger Gründe geben, auf die jeweiligen Webseiten zu wechseln, von denen der Content ursprünglich stammt. Auch eine andere angekündigte Funktion, nämlich mehr Details zu den zitierten Anbietern, dürfte das kaum ändern. Das Unternehmen betont zwar, KI-Suchen seien immer nur der Anfang, anschließend müsse die weitere Recherche auf den Portalen erfolgen – doch Webstatistiken sprechen hier eine ganz andere Sprache. Ein Artikel hatte dies im vergangenen Jahr eingehender beleuchtet: "
Wie KI-Suche das Web verändert und Seiten in den Ruin treibt".