Auralic POLARIS: Wireless Streaming-DAC-Vollverstärker – Einmal Musik mit alles, bitte!

Derzeit habe ich Besuch im Haus, auf den ich mich lange gefreut habe. Der (hier vorgestellte) Auralic ALTAIR Wireless Streaming DAC gibt sich die Ehre. Wenn Sie die verlinkte Produktvorstellung lesen, bekommen Sie schon mal einen ungefähren Eindruck davon, was es mit dem neuen Auralic POLARIS auf sich hat, um den es hier geht. Das ist nämlich im Prinzip ein ALTAIR, aber mit zusätzlichen Endstufen zum direkten Anschluss passiver Lautsprecher. – Und mit Analogeingängen.


Kompakt
Marke Auralic
Bezeichnung Polaris
Art Wireless Streaming DAC
Empf. Preis (€) 3.999
Verfügbarkeit November
Wer Rewind Hardware-Berichte und -Tests regelmäßig liest, erinnert sich bestimmt noch an die Streaming-Devices Aries und Aries Mini. Der chinesische Hersteller hat über die letzten Jahre mit diesen und anderen Komponenten viele Freunde in der HiFi-Szene gewonnen. Die Auralic Streaming-Produkte zielen dabei weniger auf die Sonos-Klientel, sondern eher auf anspruchsvollere Musikhörer, die sich nicht mit höchstens "CD-Qualität" beschränken, sondern in Sachen Auflösung und Musikformaten die volle Freiheit haben wollen und nicht mit 08/15-DACs abgespeist werden möchten. Dabei bleibt Auralic preislich durchaus auf dem Teppich. Ein Aries Mini kostet gerade mal 500 Euro – also Sonos-Territorium – kann aber erheblich mehr.


Der jetzt neu vorgestellte POLARIS stellt die vorläufige Spitze des Auralic Streaming-Sortiments dar. Mit rund 4.000 Euro Kaufpreis bewegt er sich allerdings auch schon sehr deutlich in High-End-Gefilden. Zu dem Preis bietet er dafür eine Feature-Vielfalt, die sonst nur in deutlich höheren Preisklassen zu finden ist – wenn überhaupt.


Der POLARIS ist quasi ein Vollverstärker, der zusätzlich Streaming und D/A-Wandlung beherrscht und dieses nicht stiefmütterlich behandelt, sondern mit höchster Priorität einsetzt. Insgesamt stehen 17 Eingänge (digitale Audioeingänge, Streamingfunktionen und analoge Eingänge) zur Verfügung. Dem internen Wandler, der mit proprietären Filter-Modi (AURALiC Flexible Filters) arbeitet, steht eine Femto-Masterclock zur Seite und unterstützt 4-fach-DSD und PCM bis 384kHz/32Bit. Der eingesetzte Stereo-Verstärker liefert 120 Watt pro kanal and 8 Ohm und 180 Watt an 4 Ohm Last. Das Verzerrungsniveau soll laut Hersteller extrem niedrig und die Leistung mehr als ausreichend für selbst anspruchsvolle Lautsprecher sein.

POLARIS stellt dem Besitzer im Gegensatz zu ALTAIR und ARIES auch zwei analoge Eingänge zu Verfügung. Diese können als Line-Eingang, Phono-Eingang oder Vorverstärkerausgang konfiguriert werden. Auf digitaler Seite bietet er AES/EBU, COAX, Toslink und 4x USB (1x für die Benutzung als USB-Wandler, 1x als digitalen Throughput und 2x für USB-Speichermedien). Beim Kauf des POLARIS kann der Kunde zudem entscheiden, ob er als Option eine interne SSD mit 1 Terabyte installiert haben möchte, wodurch der POLARIS als voll funktionsfähiger Musikserver eingesetzt werden kann.


Im POLARIS kommt die Lighting Streaming-Plattform zum Einsatz – genau wie beim Aries/Mini und Altair. Die Mitte 2014 eingeführte Plattform ist die erste Streaming-Lösung, die 4-fach-DSD und PCM-Streaming bis 384kHz/32Bit über eine drahtlose Verbindung ermöglicht. Lightning Streaming bietet zahlreiche Features wie Gapless-Wiedergabe, On-Device-Playlisten, Memory-Cache und bitperfektes Multiroom. Diese Plattform wird von Auralics hauseigenem Entwicklerteam ständig weiterentwickelt. Durch ein automatisches Update-System werden dem Benutzer so ständig neue Möglichkeiten und Features zur Verfügung gestellt, während die Installation neuer Firmware vollautomatisch im Hintergrund erfolgt. Auch die zugehörige Streaming-App Lightning DS (derzeit nur für iOS, später soll ein HTML-5-Interface auch andere Plattformen integrieren) wird permanent weiter entwickelt und verbessert. Die derzeit aktuelle Version 4.x hat dabei schon einen sehr hohen Reifegrad erreicht.

Die Plattform ist außerdem kompatibel mit anderen OpenHome- oder UPnP-Kontrollapplikationen, unterstützt AirPlay, Bluetooth (aptX) und kann auch als Roon-Endpoint fungieren.

Auralic führt beim POLARIS eine weitere neue Technologie ein: Hybrid Volume Control. Diese nutzt sowohl analoge als auch digitale Technologien der Lautstärkeregelung, um diesen klangkritischen Teil der HiFi-Kette zu optimieren. Der analoge Pegelsteller dämpft das Signal in 12dB-Schritten, wodurch die Lautstärkeregelung des DACs nur in sehr kleinen Regelbereichen ausgeführt werden muss und somit feiner arbeiten kann. Dadurch arbeitet der Wandler immer im optimalen Bereich, wodurch ein Minimum an Verzerrungen, ein vergrößerter Dynamikumfang und verbesserter Klang, gerade bei geringeren Abhörpegeln, erzielt wird.

Der Verkaufspreis in Deutschland wird 3.999 Euro betragen. Vorbestellungen nimmt Auralic (Vertrieb: audionext.de) Mitte Oktober entgegen. Der POLARIS wird Mitte November im Handel erhältlich sein.

Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten der Auralic-Plattform erfahren wollen, bleiben Sie dran! Demnächst kommt der Testbericht des ALTAIR.

Kommentare

orion
orion09.10.16 09:40
wer es ein bisschen preiswerter haben möchte, könnte auch mal ein Auge auf die Denon Produkte werfen... zugegeben vlt. nicht ganz so highendig, aber auch schon bis DSD 5,6Mhz eingebaut...
z.B. das ganze für schmale 580,- Euro..
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sonorman
sonorman09.10.16 09:52
Ja, oder den im Text genannten Auralic Mini für 500 Euro. ()

Billigere Streamer gibt es viele. Aber nur wenige, die einen vergleichbaren Leistungsumfang haben und dann noch billiger sind.
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orion
orion09.10.16 09:57
billig gibts viel, da hast du recht.... preiswert sollte es sein...
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Alex.S
Alex.S09.10.16 10:58
Leider kein HDMI
Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón >:-]
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frankenstein09.10.16 11:19
Ich sag nur: Selbst Musik machen, und/oder akustische Live-Musik hören. Dann findet man diesen High-End-Fetisch ziemlich schnell absurd, überflüssig und am Leben vorbei.

Die 4.000 Euro investiert man lieber in einige erstklassige Konzertbesuche, an die man sich noch nach Jahrzehnten erinnert, und hat dann immer noch soviel übrig, um damit einigen hilfsbedürftigen Menschen ein Strahlen ins Gesicht zu zaubern.

High-End ist der Fetisch des kleinen Mannes.
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ghostlord09.10.16 11:24
Also nix gegen die Rewind aber sind diese Produktvorstellungen nicht langsam an der Zielgruppe vorbei.
Diese High-End Produkte zu extremen Preisen kaufen doch nur Enthusiasten.
Das hier ist kein Audio-Forum - Sonorman sollte sich bei einer der renommierten Zeitschriften bewerben.

Bitte stell doch mal Produkt für "normale" vor.
Lautsprecher für 200-500Euro und nicht 1000-3000Euro oder Geräte für 500Euro anstatt 5000.-.

Manchmal denke ich echt du machst das nur für Dich selbst - ich schätze 10% der Leser hier wollen oder können sich sowas leisten - was ist mit den restlichen 90%?

Sorry nicht persönlich nehmen!
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Grundgütiger09.10.16 11:27
Bei solchen Lösungen interessiert mich vor allem auch die beigelegte Software. Ich hatte über drei Jahre nach einem guten Audio-Set-up gesucht, mit dem ich meine Audiofiles (FLACs) abspielen kann und hier schon reichlich Zeit und Geld investiert. Als Freund britischer Hi-Fi-Geräte hatte ich bei mir Cyrus, Naim und Linn-Geräte stehen.

Drahtlose (Netzwerk)lösungen funktionieren einwandfrei aber nur bedingt (die weit verbreiteten Fritz!Boxen sind z. B. nicht die Besten was eine ausreichende, stabile und tragfähige W-LAN-Verbindung angeht). Das gilt auch für drahtlose Verbindungen zwischen Verstärker und Boxen. Seltsamerweise scheint (oder: schien) es schwieriger zu sein, High-Res-Audiofiles drahtlos zu übertragen, als hochauflösende Videodaten. Bei mir ist also alles (wieder) verkabelt.

Besonders schlecht war aber die jeweils mitgelieferte Musik-Software. Es ist mir unverständlich, wie man teure und soundtechnisch erstklassike Hi-Fi-Geräte anbietet und dann eine Software beilegt, die nicht mal in der Lage ist, mehr als vier oder fünf Metatags einer Datei auszulesen, Artikel zu ignorieren, Albencover richtig anzuzeigen und/oder Alben eines Künstlers nach dem Erscheinungsjahr zu sortieren (gerade letzteres scheint eine Unmöglichkeit zu sein).

Ich hatte dann mal testweise meine Naimkette mit einem Raspberry-Pi mit HiFiBerry Digi+ an Nubert-Aktivboxen (Musik über angeschlossene Festplatte) und der freien Software Runaudio getestet. Danach hatte ich dann viel Platz in meinem Regal. Die Runeaudio-Software ist zwar eine sehr gute (bit-perfect) Abspielsoftware mit einem durchdachten GUI, das Musikmanagement ist aber leider auch wieder sehr rudimentär.

Den Raspberry-Pi habe ich inzwischen gegen einen Mac Mini ausgetauscht und an die Nuberts gehängt und benutze als Software Media Center von JRiver. Die Software ist technisch gut, hat viele Einstellungsmöglichkeiten (unterstützt z. B. auch die Apple-Remote-Control) und legt wert auf erstklassike Soundausgabe. Damit lassen sich außerdem auch Filme verwalten und abspielen. Leider hat sie eine derart grottige GUI (Windows-Portierung), dass die Benutzung wirklich keinen Spaß macht. Aber: der Mac läuft headless und es gibt eine nicht so schlechte iOS-App, bei der man leider - im Gegensatz zur OS X-Software - Alben auch nicht chronologisch anzeigen kann.

Ich bereue nicht, meine jahrzehntelange Liebe an guten (englischen) HiFi-Geräten gegen die - relativ gesehene - Billiglösung aus Mac und Aktivboxen ausgetauscht zu haben (auch wenn ich hier noch ein anderes Problem habe). Ganz im Gegenteil: Jetzt habe ich mehr Platz und der altarmäßige HiFi-Turm ist Geschichte. Für mich ist die Lösung Zuspieler - Aktivboxen mit Softwareverwaltung über Computer und Tablet/Smartphone nicht nur ausreichend sondern tatsächlich auch das Passendste.

Jetzt will ich noch andere Aktivboxen ausprobieren und schaue auch mal nach anderen Softwarelösungen.

Hier, denke ich, liegt eindeutig ein Teil "der Zukunft" des Musikhörens: Einfach und auf wesentliche Aspekte reduziert. Gute Software ersetzt das Albencoveranschauen, das ich früher gerne beim Musikhören gemacht hatte (und weswegen ich tatsächlich vor ein paar Jahren der Schallplatte wieder eine Chance gegeben hatte) und die Hardware tritt in den Hintergrund. Allerdings müssten die Anbieter mal aus den Puschen kommen und sich Gedanken über eine adäquate Musikverwaltung machen. Was da Cyrus, Naim und Linn bis letzte Jahr angeboten haben (bei Naim war's ein Zukauf) ist schlicht unbefriedigend und macht keinen Spaß.
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sonorman
sonorman09.10.16 12:04
ghostlord

Ok, ist mir Recht. Ab sofort nur noch iPhone-Gadgets für maximal 20 Euro mit Amazon-Link. Das ist weniger journalistische Arbeit und ich verdiene mehr daran.

Nun mal im Ernst: In über zehn Jahren Rewind hat es diese Einwände immer wieder gegeben, wenn mal etwas hochpreisiges genannt oder getestet wurde. Dabei gab es massenhaft Produktvorstellungen und Tests von billigeren Komponenten im genannten Preisrahmen (sogar von diesem Hersteller, wie im Artikel verlinkt!). Aber wollt ihr wirklich, dass ich nur noch Geräte bis maximal 500 Euro (oder noch weniger) erwähne und alles andere quasi als nicht-existent einstufe?

Bitte entschuldige, ghostlord, aber die Rewind-Zielgruppe sind nicht nur Taschengeld-Empfänger, Schüler, Studenten oder andere mit geringem verfügbarem Einkommen.

Und was HiFi angeht: Wo soll ich die Grenze zwischen "Apple-relevanten" und -"nicht relevanten" Themen ziehen? Diesen DAC kann man schließlich direkt an seinen Mac anschließen (oder drahtlos verbinden) und mit iOS steuern. So wie einen Drucker (). Soll ich dann auch keine Drucker mehr testen, weil das hier kein Drucker-Forum ist?
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Radetzky09.10.16 12:18
ghostlord
Also nix gegen die Rewind aber sind diese Produktvorstellungen nicht langsam an der Zielgruppe vorbei.

Nein, Einspruch. Ich schau mir gelegentlich durchaus mit Genuss Top Gear an, obwohl dort auch Autos vorgestellt werden, die ich mir niemals leisten könnte (und auch nicht möchte). Dennoch...

Zudem sind doch gerade die Hinweise durch andere Leser hier oft sehr nützlich, weil der Beitrag eine Anregung darstellt.
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frankenstein09.10.16 12:30
Sonorman, Du hast nun ziemlich angepisst auf Ghostlords Beitrag reagiert - und damit unfreiwillig das Problem, was er ansprechen wollte, noch einmal klar gemacht:

Geräte bis 500 Euro sind nicht Geräte, die sich nur Schüler und Studenten leisten. Mein Sohn ist Student. Er leistet sich, wenn überhaupt, ein gebrauchtes Gerät für 50 Euro.

500 Euro für eine einzelne Hifi-Komponente sind für die meisten von uns hier schon eher teure Geräte am oberen Rand. Deine Wahrnehmung ist da vielleicht ein wenig verschoben.

Das hat nichts damit zu tun, dass man sich nicht etwas besseres leisten könnte, sondern damit dass es einem nicht so wichtig ist. Man braucht es nicht. Punkt.

Man merkt Deinen (wirklich lesenswerten und liebevoll geschriebenen) Tests an, dass Du einen Hang zu High-End hast. Diese Tests sind überdurchnittlich oft vertreten, überdurchschnittlich lang, überdurchschnittlich aufwendig.

Ich hab da nichts gegen ... aber es ist so, als bestünde die Auto Motor Sport zur Hälfte aus Rolls Royce, Bentley und Ferrari. Das ist das, was Ghostlord damit wohl sagen wollte, wenn ich ihn richtig verstanden habe.
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hazuki, ryo09.10.16 12:32
@Grundgütiger
dann schau dir doch mal Roon an, Die Software ist zwar teuer, bereitet die Musiksammlung aber immer noch am besten auf. Roon kannst du dann auf dem Mini laufen lassen und per iOS-App fernsteuern. Eventuell vorhandene Airplay-Lautsprecher kannst du für Multiroomfunktionalität auch mit Einbinden.
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sonorman
sonorman09.10.16 12:36
frankenstein und ghostlord
Dann habe ich heute Nachmittag noch einen Aufreger für Euch. Sorry vorab! – Ist aber aktuell und wird daher erwähnt.
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sonorman
sonorman09.10.16 12:38
hazuki, ryo

Ja, Roon ist definitiv eine der besten Lösungen zur Zeit.
Der hier vorgestellte Polaris ist übrigens Roon Ready.
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tsmac09.10.16 12:46
Was soll die Aufregung. Die Tests und (so sehe ich das) auch die Auswahl der Testobjekte ist subjektiv. Ich freue mich immer, mal über den Tellerrand hinweg zu sehen. Und mir persönlich hat der eine oder andere Test schon sehr bei der Entscheidungsfindung geholfen. Außerdem bekomme ich Technologien vorgestellt, die ich in den ortsansässigen technischen Museen (alles was mit med.., ex..., sat...u.s.w. anfängt) nicht zu sehen bekomme.
Vielen Dank an sonorman für die Beiträge.

P.S.: Nur weil in der Autoclubzeitung ein Treppenlift im HighEnd-Preisbereich getestet wird, muss ich mir den doch auch nicht kaufen, und für den Rest nehmen ich die Onlinehändler-Kundenbewertungen.
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Hot Mac
Hot Mac09.10.16 13:11
Einen Aries Mini kann sich ja wohl jeder leisten, der so etwas will.
Wenn nicht, dann hat man wahrscheinlich eh ein anderes Problem.

Toller Artikel, sehr informativ!
Champagne for my real friends, real pain for my sham friends!
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woolf09.10.16 13:11
tsmac
Was soll die Aufregung. Die Tests und (so sehe ich das) auch die Auswahl der Testobjekte ist subjektiv. Ich freue mich immer, mal über den Tellerrand hinweg zu sehen. Und mir persönlich hat der eine oder andere Test schon sehr bei der Entscheidungsfindung geholfen. Außerdem bekomme ich Technologien vorgestellt, die ich in den ortsansässigen technischen Museen (alles was mit med.., ex..., sat...u.s.w. anfängt) nicht zu sehen bekomme.
Vielen Dank an sonorman für die Beiträge.

dieser Meinung kann ich mich anschließen ...
Ich möchte immer eine "high end" Lösung sehen/verstehen, die mir auf dem Weg zu einem ev. Erwerb als Kaufhilfe dient. Auf dieser Geraden entscheidet schlussendlich mein Geldbeutel wo der Ausstieg ist. Also Danke sonorman für diesen fundierten Beitrag ...
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iSoul
iSoul09.10.16 13:27
orion
wer es ein bisschen preiswerter haben möchte, könnte auch mal ein Auge auf die Denon Produkte werfen... zugegeben vlt. nicht ganz so highendig, aber auch schon bis DSD 5,6Mhz eingebaut...
z.B. das ganze für schmale 580,- Euro..
Bei Denon habe ich extrem schlechte Erfahrung mit der iOS Software gemacht (Ceol N8), die meines Erachtens nach Jahren nicht den Beta-Status verlassen hat. Schade, dass die Bedienungssoftware dort so vernachlässicht wurde, wo sie doch die Schnittstelle darstellt, mit der der Anwender am meisten in Berührng kommt und so das Produkterlebnis entscheidend mit prägt.
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iSoul
iSoul09.10.16 13:35
Apropos preiswerter.
Ich wünsche mir einen Test der beiden gerade neu erschienenen Steamer/Vorverstärker/Vollverstärker von Yamaha WXC 50 (399,-€) und WXA 50 (549,-€).
Mit denen liebäugle ich gerade.
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Grundgütiger09.10.16 13:46
Gutes Hi-Fi-Zeugs kann ein teures Hobby sein. Ich habe auch nicht viel Geld, aber bei anderen Dingen Abstriche gemacht, weil ich gut klingende Musik halt sehr schätze. Ich habe auch schon mal fast zwei Jahre für ein paar gute Boxen gespart. Man kann allerdings beim Kauf von gebrauchten Hi-Fi-Komponenten eine Menge Geld sparen. Es gibt sehr viele Leute mit Geld, die sich jeden neuen Hi-Fi-Kram kaufen (u. a. davon leben die Hi-Fi-Läden) und die dann ihre alten, aber gepflegten Teile abgeben. Gerade bei Boxen lässt sich hier ziemlich viel sparen. Ein paar Linn-Boxen aus den 1990ern hatte ich mal für 200,- Euro gekriegt. Das waren ihrerzeit teure Referenzboxen. Mancher Hersteller bietet außerdem Hardware-Upgrades seiner Produkte an, so dass ältere Teile aufgewertet werden, etc. Da holt man sich gebrauchte ältere Modelle und leistet sich ein Upgrade und hat gegenüber einem aktuell neuen Modell viel gespart (und kann's dann als Upgrade auch wieder gut verkaufen). Man muss sich halt mal in die Materie reinfuchsen, um für sich das passende zu finden und dann eine Weile nach den Geräten suchen. Das lohnt sich auf alle Fälle. Es muss nicht immer das neueste und neu gekaufte sein. Der Vorteil der älteren teuren Hi-Fi-Geräte liegt ja auch in der Qualität der Bausteine und der Verarbeitung. Das hält dann deutlich länger, als die Sony-Anlage (Beispiel!) der Eltern.


@ hazuki, ryo
Bin ich gerade dabei, kann mir aber die Software nicht zum Testen runterladen (längere Geschichte). Habe auch auf ein paar spezielle Fragen zur Musikverwaltung keine Antwort bekommen, so dass ich da noch etwas zögere. Außerdem will ich mal abwarten, was so an Aktivboxen nächstes Jahr auf den Markt kommt. Ich meine mich daran zu erinnern, dass es bei ELAC Boxen gibt, wo Rune schon dabei ist, vielleicht gibt's das ja auch bei anderen Herstellern.
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nornje
nornje09.10.16 13:46
Also ich finde Sonormans Vorstellungen hervorragend. Seine Produktvorstellungen erlauben einen Blick über den Tellerrand und haben mir zB zu einigen sehr guten Hifi-Produkten verholfen. Der Fokus auf Qualität deckt sich genau mit der Produktphilosophie von Apple und ist ein gutes Alleinstellungsmerkmal von MTN. Gut, dass nicht alle Apple-Foren die gleichen (oft billigen) Produkte präsentieren. In diesem Zusammenhang: Danke Sonorman!
Time Flies Like an Arrow; Fruit Flies Like a Banana (Groucho Marx)
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sonorman
sonorman09.10.16 13:53
Grundgütiger
… Ich meine mich daran zu erinnern, dass es bei ELAC Boxen gibt, wo Rune schon dabei ist, vielleicht gibt's das ja auch bei anderen Herstellern.
ELAC hat derzeit einen Streamer, der mit Roon Essentials läuft. Das ist fast wie eine normale Roon-Lizenz, aber gerätegebunden und derzeit noch mit einer Beschränkung auf max. 15.000 Songs.

Es soll künftig auch Aktivboxen von ELAC geben, die direkt (auch drahtlos) von dem Discovery Music Server angesteuert werden können.
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Grundgütiger09.10.16 14:02
sonorman
ELAC hat derzeit einen Streamer, der mit Roon Essentials läuft. Das ist fast wie eine normale Roon-Lizenz, aber gerätegebunden und derzeit noch mit einer Beschränkung auf max. 15.000 Songs. @@

Es soll künftig auch Aktivboxen von ELAC geben, die direkt (auch drahtlos) von dem Discovery Music Server angesteuert werden können.

Ah, danke! Hatte das mal irgendwo aufgeschnappt, mal bei ELAC nachgeschaut, dann aber nur als einfache Info abgespeichert, um das später noch mal rauszukramen.
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Lot09.10.16 14:23
sonorman

Ich lese Deine Artikel gerne, nur für Fotografie interessiere ich mich nicht so, aber darüber meckere ich nicht... mach weiter so!
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Bitsurfer09.10.16 14:39
Meiner Meinung sind Streamer so oder so die Zukunft. Dazu muss er allerdings auch WAF kompatibel sein und geeignet sein wie "früher" einfach mal so Radio hören. Ich mag mich noch erinern da konnte man einfach das dinges einschalten, Radio wählen und schon lief der letzte Sender.

Und genau das ist das grösste Problem der heutigen Streamer. Ohne App sind die faktisch unbedienbar. Das hat mich auch am Altair gestört. Aus diem Grund hab ich den hier. Hängt einfach an Aktivlautsprechern, fettich. Ich hab auch lange gesucht, wollte eigentlich was günstigeres, gibt es aber nicht. Nicht mit dem geforderten Funktionsumfang. Knackpunkt ist immer der regelbare Vorverstärkerausgang. Ist beim DAC nicht einfach umsetzbar.
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Grundgütiger09.10.16 14:59
Bitsurfer
Meiner Meinung sind Streamer so oder so die Zukunft. Dazu muss er allerdings auch WAF kompatibel sein und geeignet sein wie "früher" einfach mal so Radio hören. Ich mag mich noch erinern da konnte man einfach das dinges einschalten, Radio wählen und schon lief der letzte Sender.

Wenn du *.wav-Files meinst: bei den Geräten, die ich so (ausprobiert) hatte, war das kein Problem. Auch Radio ging problemlos, der eine Naim hatte sogar klassisches Radioempfang über Antenne und nicht nur Internetradio
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Bitsurfer09.10.16 15:16
Grundgütiger
Bitsurfer
Meiner Meinung sind Streamer so oder so die Zukunft. Dazu muss er allerdings auch WAF kompatibel sein und geeignet sein wie "früher" einfach mal so Radio hören. Ich mag mich noch erinern da konnte man einfach das dinges einschalten, Radio wählen und schon lief der letzte Sender.

Wenn du *.wav-Files meinst: bei den Geräten, die ich so (ausprobiert) hatte, war das kein Problem. Auch Radio ging problemlos, der eine Naim hatte sogar klassisches Radioempfang über Antenne und nicht nur Internetradio


WAF
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FoneBone
FoneBone09.10.16 15:16
Der POLARIS scheint ja alles zu vereinen, was das Streaming-Herz begehrt. Ein sehr interessantes Produkt.

Sehe ich das richtig: Der POLARIS ersetzt quasi die Kombination aus ALTAIR und MERAK? Preislich wäre das ja sehr attraktiv. Was wären denn noch die Unterschiede?
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sonorman
sonorman09.10.16 15:35
FoneBone
Sehe ich das richtig: Der POLARIS ersetzt quasi die Kombination aus ALTAIR und MERAK? Preislich wäre das ja sehr attraktiv. Was wären denn noch die Unterschiede?
Ja, im Prinzip genau das. Nur dass der Polaris natürlich nicht die Leistung der Monoendstufen bringt. Gegenüber dem Altair hat er zusätzlich auch Analogeingänge und bietet die neue, im Text beschriebene Hybrid-Lautstärkeregelung. Dafür fehlt (leider) der Kopfhörerausgang.
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Grundgütiger09.10.16 15:44
Bitsurfer
WAF

Das hatte ich auch gefunden, dachte aber, dass das am heiligen Sonntag nicht gemeint sein könnte...
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AppleUser2013
AppleUser201309.10.16 17:14
Bin ich blind oder hat die Polaris keine symetrischen Outputs... schade
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