Test: ELAC Discovery Music Server

Auf Entdeckungsreise in die Welt des Musikstreamings

Kompakt
Marke ELAC
Bezeichnung Discovery Music Server
Art Streaming-Player/Server
Empf. Preis (€) 1.099
Verfügbarkeit in Kürze
Die Welt der Computer und der Unterhaltungselektronik ist dank der Digitalisierung von Bild und Ton längst zusammengewachsen. Eine klare Trennlinie existiert praktisch nicht mehr. Vor gar nicht allzu langer Zeit war das noch komplett anders. Besonders beim Hobby HiFi. Computer können zwar schon länger Musik abspielen, galten aber lange Zeit aufgrund drastisch komprimierter Daten und grauenhaften Klangeigenschaften der Ausgangs-Schnittstellen unter Liebhabern hochwertiger Musikwiedergabe als verpönt.



Auch diese Zeiten sind inzwischen vorbei. Dank enorm gestiegener Speicherkapazitäten und Rechenleistung zu günstigen Preisen ist die Wiedergabe hochauflösender, unkomprimierter (oder verlustfrei komprimierter) Musik selbst für kleine Rechner á la Mac mini selbst als Hintergrund-Task problemlos zu bewältigen. Zwar kranken Computer nach wie vor an klanglich minderwertigen DACs und Ausgangsstufen, aber darauf hat sich die HiFi-Industrie längst eingeschossen und bietet Lösungen für jeden Bedarf, wie den in der letzten Ausgabe getesteten High-End DAC Veritas von Resonessence Labs.

Trotzdem bleibt der Computer für viele eher ein Arbeitsgerät, welches man in der Freizeit zum Musikgenuss auch mal ausschalten und komplett vergessen will. Zudem hat nicht jeder seinen Mac oder PC im Wohnzimmer oder im separaten Hörraum bei der HiFi-Anlage stehen. Eine Lösung dafür wäre, den Computer zu einem Musikserver im Nebenraum zu degradieren und ihn lediglich per App über einem Tablet oder Smartphone zu steuern. Oder man überträgt diese Aufgabe einem komplett individuellen, genau dafür konzipierten Gerät. Und genau dafür gibt es heute Streaming-Player oder -Server.

Zwei besonders gelungene Vertreter dieser Art habe ich Ihnen in Rewind Ausgabe 522 mit dem Bluesound Node 2 und dem Auralic Aries Mini ausführlich vorgestellt. Neue Konkurrenz für diese Geräte kommt nun aus dem Hause ELAC, die sich damit auf gänzlich neues Terrain begeben, haben die Kieler doch bisher fast ausschließlich Lautsprecher entwickelt. – Die ältere Geschichte des seit 90 Jahren bestehenden Unternehmens mal außen vor gelassen.

Der ELAC Discovery Music Server DS-S101-G, so die genaue Bezeichnung, ist ELACs (Wieder-) Einstieg in die Welt der HiFi-Elektronik und ihr Weg in zukunftsorientierte, vernetzte Wiedergabesysteme.

Kommentare

Weia02.07.16 09:55
sonorman
Der Discovery kommt in einem relativ kompakten Gehäuse aus gebürstetem, dickwandigem Aluminium.
Also ich komme meistens im Bett.

Deutsch Sprach schwer Sprach, or kitchen-Englisch?
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struffsky
struffsky02.07.16 12:01
Weia
sonorman
Der Discovery kommt in einem relativ kompakten Gehäuse aus gebürstetem, dickwandigem Aluminium.
Also ich komme meistens im Bett.

Deutsch Sprach schwer Sprach, or kitchen-Englisch?

Da erwischst du aber ganz bestimmt den Falschen. Kenne kaum jemanden, der seine Texte so sorgfältig redigiert und formuliert wie sonorman.

Danke für den spannenden Test und das Aufzeigen der Schwachpunkte. Bin oft überrascht wie weit vorne meine alte Lösung ist: Squeezeserver auf dem Nas mit iPeng zur Steuerung einer Squeezebox Touch am Nas. Infrarot-Fernbedienung, App oder Touch. Musikdienste wie Tidal oder Spotify, eigentlich fehlt kaum was. Bei einem System, das vor einer Dekade konzipiert wurde. Erstaunlich. Wobei Roon jetzt ein großer Fortschritt wäre.
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pcbastler02.07.16 12:31
Was mir in dem Test jetzt noch ein wenig fehlt, ist der netzwerktechnische Part. Welche Protokolle spricht das Gerät, wenn es Musik von einem NAS holt? - Kann es IPv6 oder ist es wieder nur IPv4 only? - Wie sieht es mit der Sicherheit des Gerätes aus, denn schließlich hängt es ja permanent im Internet... und wenn ich ein wenig suche, dann bin ich immer wieder schockiert, wieviele TV-Settopboxen und AV-Verstärker aus dem Internet erreichbar und auch bedienbar (!!!) sind.
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teorema67
teorema6702.07.16 14:56
struffsky
Weia
sonorman
Der Discovery kommt in einem relativ kompakten Gehäuse aus gebürstetem, dickwandigem Aluminium.
Also ich komme meistens im Bett.

Deutsch Sprach schwer Sprach, or kitchen-Englisch?
Da erwischst du aber ganz bestimmt den Falschen. Kenne kaum jemanden, der seine Texte so sorgfältig redigiert und formuliert wie sonorman.
Weia: Der Satz ist doch absolut korrekt, und wenn du einen Doppelsinn entdeckst, darfst du ihn vielleicht, mit sonormans Zustimmung, sogar behalten

BTW: Hör dir mal Mozart/Da Ponte-Opern an ... eine größere Komprimierung von schlüpfrigen Doppeldeutigkeiten kenne ich nicht.
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Weia02.07.16 17:00
struffsky
Da erwischst du aber ganz bestimmt den Falschen. Kenne kaum jemanden, der seine Texte so sorgfältig redigiert und formuliert wie sonorman.
Umso schlimmer, wenn er trotzdem dieses unsägliche Konstrukt einschleppt.
teorema67
Der Satz ist doch absolut korrekt
Nein, das ist er eben nicht! The device comes with cables ist Englisch; auf deutsch heißt das Das Gerät wird mit Kabeln geliefert. Die Konstruktion Das Gerät kommt mit Kabeln gibt es im Deutschen nicht

Das ist so ziemlich der hässlichste Vulgäranglizismus, den ich kenne. Und was mich wirklich wütend bei dieser Sprachverhunzung macht, ist, dass sich die zunehmende Verbreitung dieser Ausdrucksweise nicht mal der Intention sich cool wähnender PR-Lackaffen verdankt, sondern purem geistigen Phlegma einer Heerschar tumber Übersetzer entsprechender englischer Produktbeschreibungen, die gedankenlos Wort für Wort übersetzen. (So klingen die Übersetzungen dann ja auch …)
BTW: Hör dir mal Mozart/Da Ponte-Opern an ... eine größere Komprimierung von schlüpfrigen Doppeldeutigkeiten kenne ich nicht.
sonorman hat hier aber kein Libretto verfasst … (Obwohl … ich stelle mir gerade eine Lobeshymne auf den neuen Mac Pro vor, words by sonorman – hihi …)
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jacksulze02.07.16 17:14
Viel zu teuer, das Teil, für das, was drin ist.
Mich würde ein Test zum NAIM UnitiQute interessieren. Der kann das alles und bietet dazu einen Hammer Verstärker.
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teorema67
teorema6702.07.16 17:21
Weia
... Die Konstruktion Das Gerät kommt mit Kabeln gibt es im Deutschen nicht
Wie kommst du darauf? Kommen bedeutet u. a. gebracht werden oder eintreffen, und die Präposition mit ist doch nicht verboten?

Außerdem ist Sprache dynamisch, "Sinn machen" z. B. steht längst im Duden.
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Weia02.07.16 18:31
teorema67
Wie kommst du darauf?
Weil deutsch meine Muttersprache ist, ich sie sehr gut kenne und beruflich viel mit ihr zu tun habe?
Kommen bedeutet u. a. gebracht werden oder eintreffen, und die Präposition mit ist doch nicht verboten?
Du willst jetzt aber nicht allen Ernstes behaupten, Das Gerät wird mit Kabeln gebracht oder Das Gerät trifft mit Kabeln ein wäre idiomatisch gutes Deutsch? Das ist Deutsch auf Google-Translator-Niveau.

Das Sprachphänomen Das Gerät kommt mit Kabeln ist etymologisch ganz eindeutig rückführbar auf die enorm gestiegene Anzahl minderwertiger englisch-deutscher Übersetzungen von Produktbeschreibungen ohne einen Funken Sprachgefühl, insbesondere online.
Außerdem ist Sprache dynamisch
Das stimmt, kann aber per se keine Rechtfertigung für beliebige Sprachverflachung durch Dumpfbacken sein. Sorry, aber geistiges Phlegma ist mir zuwider, und wenn sich eine sprachliche Entwicklung nicht dem gezielten Versuch verdankt, neue Ausdrucksnuancen zu erschließen, sondern im Gegenteil in Gedankenlosigkeit wurzelt, dann darf ich auch laut meine Stimme dagegen erheben – andernfalls wäre der Sieg des Hirnlosen über das Abarbeiten an Sprache in der Sprachentwicklung strukturell vorgegeben.

Dass sich etwas ändern kann, heißt doch nicht, dass man tatenlos zusehen muss, wenn es undifferenzierter wird.
"Sinn machen" z. B. steht längst im Duden.
Als umgangssprachlicher Ausdruck, ja.

„kommen mit“ aber nicht.
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DSkywalker02.07.16 19:45
@Weia
+ 100

Wer behauptet daß ein Gerät kommt, der hat kein Deutsch in der Schule gelernt....
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teorema67
teorema6702.07.16 20:19
Ich finde diese Argumentation schon kleinlich und pedantisch. Ich maßregle auch nicht die Leute, die "Handy" sagen, obwohl ich persönlich "Handy" nicht ausstehen kann

Wenn mein Mac mit OS 10.12 kommt, ist mir persönlich das sehr willkommen
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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mactelge
mactelge02.07.16 21:04
Weia

Das ist mal ne Ansage!
Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!
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Jerschen
Jerschen03.07.16 09:18
Weia

Ich muss Weia auch zur Seite stehen, seine Muttersprache sollte man behüten, pflegen und darauf aufpassen. Und es gibt einen Unterschied zwischen dem auf der Straße gesagten und dem geschrieben Wort.
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iKurt
iKurt03.07.16 11:35
Mit nur 15.000 Titeln absolut unbrauchbar.

Wie hoch ist der Strombedarf?
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Tirabo03.07.16 12:01
Ich finde Eure Ansichten reichlich Überzogen, konservativ und auch einseitig.

Sprache ist noch nie etwas anderes gewesen, als ein Werkzeug der menschlichen Kommunikation, welches sich stetig verändert und weiterentwickelt.
Genauso gibt es in der Musik auch stetige Veränderungen, bei denen sich Regeln und Normen über die Epochen auch stetig weiterentwickelten und veränderten.

Ich zitiere mal Horst Simon, Linguist und Leiter des Instituts der deutschen Philologie an der freien Universität Berlin:

"Ich freue mich natürlich immer über Buntes und Vielfalt. Leute, die glauben, die eine, „richtige“ Sprache verbreiten zu müssen, sind für Linguisten Witzfiguren."

Mehr muss dazu auch nicht mehr gesagt werden.
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sonorman
sonorman03.07.16 12:21
iKurt
Wie hoch ist der Strombedarf?
Steht im Text. (Plus/Minus-Liste)
< 5W.
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Weia03.07.16 16:08
Tirabo
Sprache ist noch nie etwas anderes gewesen, als ein Werkzeug der menschlichen Kommunikation, welches sich stetig verändert und weiterentwickelt.
Niemand bestreitet das hier.

Nur folgt daraus logisch in keiner Weise, dass jedwede Veränderung per se das Werkzeug verbessert und daher stets und ausnahmslos zu begrüßen ist.

Wenn Du mit diesem Argument alle Veränderungen, die durch Gedankenlosigkeit und mangelnde Sorgfalt entstehen, rechtfertigst und bestehen lässt, umgekehrt aber denjenigen, die mit Sprache sehr bewusst umgehen und sich dagegen wehren, die Konservativismuskeule überziehst und sie an einer Einflussnahme hinderst, so führt das mit logischer Notwendigkeit zu einer Entdifferenzierung der Sprache und damit zu einer Verschlechterung des Werkzeugs.

Ich liebe Phantasie, und ich bin der erste, der neue sprachliche Wendungen umarmt, die aus ihr geboren werden. Und ich verabscheue geistige Bequemlichkeit. Daran ist nichts konservativ.

Wenn Du mir jetzt gute Gründe dafür lieferst, dass Das Gerät kommt mit Kabeln sich der gestalterischen Phantasie seiner deutschen Urheber verdankt und das Deutsche um neue Ausdrucksnuancen bereichert, und nicht etwa der geistigen Bequemlichkeit und Unbeweglichkeit von Übersetzern englischer Gebrauchstexte ins Deutsche, werde ich nichts mehr dagegen sagen. Sonst schon.

Zum Beispiel, dass es prägend für die angelsächsische Weltwahrnehmung ist, dass das Englische Passivkonstruktionen weitgehend vermeidet, während das Deutsche hier viel stärker differenziert. Diese Differenziertheit würde ich gerne erhalten sehen, denn ein differenzierteres Werkzeug ist ein besseres Werkzeug. Und ein Gerät ist nunmal ein Objekt und kein Subjekt, es kommt nicht aus eigenen Stücken, sondern wird geliefert.
Genauso gibt es in der Musik auch stetige Veränderungen, bei denen sich Regeln und Normen über die Epochen auch stetig weiterentwickelten und veränderten.
Yep.

Und wenn nun aufgrund geistiger Unbeweglichkeit der Musikschaffenden oder ähnlich misslicher Gründe die Musik sich zunehmend auf das Herunternudeln der weltweit immergleichen Figuren reduzieren würde, dann wäre konservativ, wer dagegen seine Stimme erhebt?
Ich zitiere mal Horst Simon, Linguist und Leiter des Instituts der deutschen Philologie an der freien Universität Berlin:
Autoritätsargumente, ja, die sind konservativ.
Mehr muss dazu auch nicht mehr gesagt werden.
Wie Du siehst: Doch.
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TorstenW03.07.16 17:17
Ich empfinde die Wendung "Das Gerät kommt mit .." als elegante Möglichkeit verschiedene mögliche Optionen einzuschließen.
"Das Gerät wird mit xxx geliefert" mag präziser sein, beschreibt aber nur den Fall einer Online-Bestellung bei der das Gerät vom Paketboten gebracht wird.
Wenn ich das Gerät aber im Laden kaufe, wird es eben nicht geliefert.. in dem Fall wäre es eben auch falsch von einem Lieferumfang zu sprechen..
"Kommt mit" ist derartig unpräzise, dass es jegliche Formen des Erwerbs irgendwie einschließt und genug Spielraum offenlässt.
Zudem verstehen die meisten Leute vermutlich den Ursprung der Redewendung und wissen einfach was gemeint ist. Die Intention wird überbracht und es ist kürzer als "in der Verpackung des Gerätes befindet sich zudem ...".
Kürzer ist in meiner Wahrnehmung eigentlich immer eleganter.
Deswegen sage ich auch nicht "ich werde eine Suchmaschine im weltweiten elektronischen Daten-Netzwerk benutzen um herauszufinden was dieses Wort bedeutet", sondern "ich google das Wort mal".. auch wenn ich dann eine andere Suchmaschine nutze.
Der Sinn wird vollständig übertragen, auch wenn die Formulierung nicht so präzise erfolgt. Das ist aber eben in sehr vielen Fällen auch einfach vollkommen unnötig und zieht Diskussionen und Texte nur in die Länge.
Ich lese wirklich viele Fachtexte und was da teilweise an Formulierungen konstruiert wird und mit Fachausdrücken um sich geworfen wird, an Stellen wo es einfach unnötig ist und eine einfache Formulierung dazu geführt hätte, dass man den Bandwurmsatz nicht dreimal lesen muss, sondern schon beim ersten Mal versteht..

Also nichts gegen präzise Formulierungen, aber bitte dann, wenn sie etwas beitragen, was sich durch eine einfache Formulierung nicht ausdrücken lässt.
Sonst wirkt das schnell geschwollen und von oben herab..
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Tirabo03.07.16 17:44
Achtung Nerd-Alarm!

Weia ist ein echter Nerd!

Wenn die einzige Strategie Deines Kommunikationswerkzeugs ist, zu provozieren, zu theoretisieren, rumzunölen und grundsätzlich anderen Menschen auf den Geist zu gehen, hast Du längst verloren.


Merkst du denn nicht, mit welchen schlechten Werkzeugen und unglücklich du kommunikativ arbeitest?

Ps: ich habe gerade etwas Zeit und mache Dir schonmal die Ankündigung, dass ich auf jeden Fall hier das letzte Wort behalten werde. Es wird für Dich ein langer und schmerzhafter Kampf werden.
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teorema67
teorema6703.07.16 19:06
Tirabo
Achtung Nerd-Alarm!
Narzissmus-Alarm, wenn du mich fragst
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Weia03.07.16 19:47
TorstenW
Ich empfinde die Wendung "Das Gerät kommt mit .." als elegante Möglichkeit verschiedene mögliche Optionen einzuschließen.
Gut, da muss ich dann wohl passen. Du empfindest als elegant, was ich als ungelenk empfinde. Wenn das wirklich ein Geschmacksurteil ist, kann ich dagegen in Deinem Falle nichts sagen.
"Das Gerät wird mit xxx geliefert" mag präziser sein, beschreibt aber nur den Fall einer Online-Bestellung bei der das Gerät vom Paketboten gebracht wird.
Mitnichten. „Lieferumfang“ ist ein völlig generischer Terminus. Schließlich wird das Gerät in jedem Fall vom Hersteller ausgeliefert, wie auch immer es zu mir gelangt.
Kürzer ist in meiner Wahrnehmung eigentlich immer eleganter.
Deswegen sage ich auch nicht "ich werde eine Suchmaschine im weltweiten elektronischen Daten-Netzwerk benutzen um herauszufinden was dieses Wort bedeutet", sondern "ich google das Wort mal".. auch wenn ich dann eine andere Suchmaschine nutze.
Beim Googeln sind wir völlig einer Meinung.

Aber „wird geliefert“ ist nun wahrlich nicht so viel länger als „kommt“ (und auch kein Fachausdruck und auch kein geschwollenes Deutsch …)

Ich gestehe Dir aber gerne zu, dass ein großer Teil meines Widerwillens gegen diese Formulierung der Denkfaulheit zu verdanken ist, die ich nicht umhin kann darin wahrzunehmen und die Du vielleicht gar nicht so empfindest. Ich habe lange mit Apple die deutsche Lokalisierung von OS X diskutiert und kenne daher die Hintergründe von solch kommerziellen Übersetzungen, die Leute, die dahinterstecken, die Art, wie gearbeitet wird. Ein Phantomschmerz ist das also nicht.
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Weia03.07.16 20:07
Tirabo
Achtung Nerd-Alarm!
teorema67
Narzissmus-Alarm, wenn du mich fragst
Tirabo
Ps: ich habe gerade etwas Zeit und mache Dir schonmal die Ankündigung, dass ich auf jeden Fall hier das letzte Wort behalten werde. Es wird für Dich ein langer und schmerzhafter Kampf werden.
Aua! Kampfrhetorik und Argumente ad personam tragen zu einer Diskussion wenig bei. Wenn Euch nix anderes einfällt, macht eine weitere Auseinandersetzung wohl kaum Sinn. Somit ist das bezüglich unseres Disputs mein abschließender Beitrag. Viel Spaß beim letzten Wort!
Weia ist ein echter Nerd!
Ich dachte, Nerds sind Technikfreaks, die natürlicher Sprache gerade nicht mächtig sind?

Aber dass man als Narzisst gilt, wenn einem Sprache wichtig ist, das ist eine neue Facette, die ich noch nicht kannte …
Wenn die einzige Strategie Deines Kommunikationswerkzeugs ist, zu provozieren, zu theoretisieren, rumzunölen und grundsätzlich anderen Menschen auf den Geist zu gehen,
Ist sie aber gar nicht. Meine Strategie ist zu argumentieren. Wenn Du Argumentation so einordnest, sagt das mehr über Dich aus als über mich.
hast Du längst verloren.
Und schon wieder Kampfrhetorik.
Merkst du denn nicht, mit welchen schlechten Werkzeugen und unglücklich du kommunikativ arbeitest?
Nein.
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Tirabo03.07.16 20:20
Weia, natürlich Kampfrhetorik!

Hast du vergessen, wer hier mit dem ganzen sinnlosen Mist angefangen hat?

Wer hier mit merkwürdigen Denk-Verknüpfungen und starker Kampfrhetorik wie zB. Deinen "Onanierergüssen in deinem Bett" begonnen hat? Hast du das alles vergessen?

Was ist nur wieder in deinem Leben passiert, dass du hier wegen zwei geschriebenen Wörtern, die dir nicht passen, solch belanglose, aggressive und stumpfe Kommunikation bzw. Kampfrhetorik beginnst?

War das alles, Weia?

Komm schon, antworte mir!
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teorema67
teorema6703.07.16 21:37
Weia
Aber dass man als Narzisst gilt, wenn einem Sprache wichtig ist, das ist eine neue Facette, die ich noch nicht kannte …
Mal abgesehen davon, dass ich das so ernst nicht meinte (Tirabo vielleicht auch nicht, wenn ich die Smileys richtig deute) und dass mich der von dir gebrachte Doppelsinn wirklich zum Lachen brachte, hat mich dann doch überrascht, dass von deiner abweichende Ansichten gänzlich indiskutabel sind, sorry
Verdammte Schotten! Die haben Schottland ruiniert! (Groundskeeper Willie)
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Tirabo03.07.16 22:28
teorema67
Mal abgesehen davon, dass ich das so ernst nicht meinte (Tirabo vielleicht auch nicht, wenn ich die Smileys richtig deute) und dass mich der von dir gebrachte Doppelsinn wirklich zum Lachen brachte, hat mich dann doch überrascht, dass von deiner abweichende Ansichten gänzlich indiskutabel sind, sorry

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geka05.07.16 12:12
Tirabo
Ich finde Eure Ansichten reichlich Überzogen, konservativ und auch einseitig.

Sprache ist noch nie etwas anderes gewesen, als ein Werkzeug der menschlichen Kommunikation, welches sich stetig verändert und weiterentwickelt.
Genauso gibt es in der Musik auch stetige Veränderungen, bei denen sich Regeln und Normen über die Epochen auch stetig weiterentwickelten und veränderten.

Ich zitiere mal Horst Simon, Linguist und Leiter des Instituts der deutschen Philologie an der freien Universität Berlin:

"Ich freue mich natürlich immer über Buntes und Vielfalt. Leute, die glauben, die eine, „richtige“ Sprache verbreiten zu müssen, sind für Linguisten Witzfiguren."

Mehr muss dazu auch nicht mehr gesagt werden.

Sprache kann sicherlich wesentlich mehr als ein "Werkzeug" sein, verkümmerte Sprache ist IMHO jedoch nicht einmal das und schon mal gar nicht bunt.

@Weia mag ja tatsächlich ein klein wenig pedantisch sein, Flachsprech ist im Web, man kann das durchaus bedauern, ja mittler Weile usus, aber er begründet seine Beweggründe überzeugend.
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