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Auch iPhone-Chips zukünftig von Intel gefertigt?

Es mehren sich inzwischen die Berichte, dass Apple nicht mehr ausschließlich auf TSMC zur Fertigung sämtlicher Prozessoren setzt. So hieß es schon im Sommer, Apple und Intel seien in Gesprächen bezüglich einer Kooperation. Vor wenigen Tagen besagte eine Meldung dann, es könnte wohl zumindest bei einigen Mac-Chips eine Einigung geben. Laut Ming-Chi Kuo wäre Intel für den M7 zuständig, wohingegen die Pro- und Max-Modelle bei TSMC bleiben. 2027 würden demnach die seit einigen Jahren wieder ersten Intel-Prozessoren für Apple entstehen – gemäß der neuen Intel-Strategie, die Zukunft in Auftragsfertigung zu sehen. Nun gibt der ebenfalls meist sehr gut informierte Marktexperte Jeff Pu an, selbiges stehe beim iPhone an.


Nach Mac- auch iPhone-Chips aus Intels Fertigung?
Während 2027 das erste gemeinsame Projekt mit Mac-Chips anlaufe, folgen wohl ein Jahr später auch A-Prozessoren des iPhones. Dort sehe Apple vor, gleichermaßen die Basisvarianten an Intel zu vergeben, wohingegen die leistungsfähigeren Versionen unverändert von TSMC stammen. Gemäß des normalen Jahrestakts würde es sich um den A22 handeln – und das iPhone 20 bzw. 20e. Allerdings sprechen beide Berichte davon, Intel werde ausschließlich als Fertiger agieren, dies wohl auf Grundlage des 18A-Verfahrens für "sub-2nm-Strukturbreiten" – an der Entwicklung ist das Unternehmen nicht beteiligt. Die Zusammenarbeit ist daher andersgeartet als zu Zeiten der Intel-Macs.

Nicht mehr komplett von TSMC abhängig
Für Apple hätte der Schritt einige Vorteile. Einerseits ist man dann nicht mehr vollständig von TSMC abhängig, was mehr Verhandlungsspielraum bei Preisverhandlungen ermöglicht, andererseits würde mehr Fertigung in den USA erfolgen. Letzteres wäre ein politisches Signal, um der aktuellen Regierung gegenüber zu zeigen, den Forderungen nach mehr Aktivität im eigenen Land nachzukommen. Jedoch handelt es sich derzeit nur um Verhandlungen, über abgeschlossene Verträge sprechen weder Ming-Chi Kuo noch Jeff Pu. Interessant daran ist, dass vom 18A-Verfahren gesprochen wird, wohingegen es in früheren Meldungen stets hieß, erst 14A könnte für Apple und andere Hersteller interessant sein.

Kommentare

MacTaipan08.12.25 16:54
Ich denke, das kann auch nach hinten losgehen. Wie oft hat man bei TSMC schon kurzfristig riesige Mengen geordert, wenn man die Nachfrage falsch eingeschätzt hat. Ob die dann noch so mitspielen oder Intel auf so etwas eingeht…
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Michael Lang08.12.25 17:59
Diversifizierung ist sicherlich nicht falsch….
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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claudiusw
claudiusw08.12.25 20:24
Ich frage mich nur, ob Intel wirklich die Fähigkeit besitzt die neuen M-Prozessoren in diesen Stückzahlen herzustellen. Ich glaube, es geht erst mal viel um Bekenntnisse wegen Mafioso DJT. Was in zwei oder drei Jahren passiert, steht noch auf einem anderen Blatt. Da glaube ich eher an ein TSMC Chipwerk in den USA.
You can­not cre­ate good ty­pog­ra­phy with Arial.
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