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Spotlight Indexing und Time Machine Snapshots unter Tahoe fressen SSD Speicher auf
Spotlight Indexing und Time Machine Snapshots unter Tahoe fressen SSD Speicher auf
FlyingSloth
28.01.26
21:52
Wie der Titel schon besagt habe ich ein massives Problem unter Tahoe mit Spotlight Indexing und Time Machine Snapshots. Vor allem Spotlight Indexing frisst unkontrolliert Festplattenspeicher. Innerhalb von zwei Wochen hat Spotlight 140 GB an SSD Speicher zugeballert und gibt den Speicherplatz freiwillig nicht mehr frei. Bisher half nur das Indexing auszuschalten mittels sudo mdutil -a -i off. Anschliessend loeschen des Index mittels sudo rm -rf /.Spotlight-V100. Anders konnte ich den Speicherplatz nicht zurueckgewinnen. Scheint ein gaengiges Problem unter Tahoe zu sein.
Auch lokale Time Machine Snapshots scheinen unter Tahoe unkontrolliert Speicher aufzufressen, ohne diesen wieder freizugeben nach einem erfolgreichen Time Machine Backup. Da hilft auch nur die Snapshots manuell ueber das Disk Utility zu loeschen.
Kennt irgendjemand einen permanenten Fix fuer diese zwei Probleme?
Hat hier irgendjemand eine
„Fly it like you stole it...“
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Kommentare
sudoRinger
28.01.26
22:07
Ich habe im Blog von Michael Tsai (Eagle Finder) dazu etwas gelesen. Es wird noch zusätzlich empfohlen ~/Library/Metadata/CoreSpotlight zu löschen.
. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber nicht berichten, was hilft.
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+2
Deichkind
28.01.26
23:36
Wenn sich der Inhalt der mit der Time Machine gesicherten Volumes im Verlauf von 24 Stunden stark ändert, dann fixieren die lokalen Snapshots auch den geänderten Speicherplatz bis sie frühestens nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden. Wenn das jüngste Backup der Time Machine länger als 24 Stunden zurück liegt, dann wird der im Zuge dieses Backups erzeugte lokale Snapshot sogar länger als 24 Stunden behalten, nämlich bis zum nächsten Backup. Die Nebenwirkungen der lokalen Snapshots sind insofern kein zusätzlicher Fehler, sondern unter den Umständen zu erwarten.
Du kannst die Auswirkungen der lokalen Snapshots unter Umständen reduzieren, indem du die automatische Datensicherung in den Einstellungen der Time Machine abschaltest. Jedoch wird auch dann jeder im Zuge eines (manuellen) Backups erzeugte lokale Snapshot mindestens 24 Stunden lang behalten.
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+2
FlyingSloth
29.01.26
05:50
deichkind
dann fixieren die lokalen Snapshots auch den geänderten Speicherplatz bis sie frühestens nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden.
Das dachte ich auch, aber das passiert leider nicht. Selbst nach zwei wochen und mehrfachen erfolgreichen backups wird der platz nicht freigegeben, sondern addiert sich auf. Konnte das Verhalten jetzt auf zwei Rechnern unter Tahoe beobachten.
„Fly it like you stole it...“
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FlyingSloth
29.01.26
05:51
Ja den iboysoft link kannte ich, danke trotzdem.
sudoRinger
Ich habe im Blog von Michael Tsai (Eagle Finder) dazu etwas gelesen. Es wird noch zusätzlich empfohlen ~/Library/Metadata/CoreSpotlight zu löschen.
. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber nicht berichten, was hilft.
„Fly it like you stole it...“
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+1
Marcel Bresink
29.01.26
08:42
FlyingSloth
Auch lokale Time Machine Snapshots scheinen unter Tahoe unkontrolliert Speicher aufzufressen, ohne diesen wieder freizugeben nach einem erfolgreichen Time Machine Backup.
Das ist das normale und korrekte Verhalten. Die lokalen Snapshots bilden eine zweite, ultraschnelle Sicherung, die nach den üblichen Time Machine-Regeln verwaltet wird. Wenn Time Machine eingeschaltet bleibt, findet jede Stunde eine Bereinigung statt. Stundensicherungen werden nach 24 Stunden gelöscht. Sicherungen vom Monatsersten bleiben liegen.
Generell ist APFS darauf ausgelegt, Löschungen so weit wie möglich zu verzögern. Erst wenn das System Platzmangel erkennt, wird löschbarer in freien Speicher umgewandelt. Dass der Speicher quasi im Normalbetrieb vollläuft, ist so gewollt.
FlyingSloth
Selbst nach zwei wochen und mehrfachen erfolgreichen backups wird der platz nicht freigegeben, sondern addiert sich auf.
Ja, so soll es sein.
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+8
Smallersen
29.01.26
13:05
@Marcel Bresink:
Bei mir, noch auf Sequoia mit Mac Studio, läuft gar nichts voll. Auf meiner 1TB internen SSD sind drei Partitionen eingerichtet. Fast immer sind ca. 500 GB frei lt. Finderanzeige bei ständig 12 APFS Snapshots, wobei meine beiden Systemvolumes jeweils ca. 200 GB belegen.
Wird nur nicht angezeigt, dass viel mehr Speicher belegt ist? Bei einem Verhalten wie bei FlyingSloth würde ich mir jedenfalls auch Sorgen machen.
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+1
Kehrblech
29.01.26
13:25
Bei mir läuft nur die normale interne SSD langsam, aber sehr kontinuierlich voll. Ich habe ein MBP M1pro unter Sequoia latest. Ein Neustart gibt den Speicher wieder frei, ansonsten beendet macOS zuerst Mail und dann weitere Programme, bis ich einen Neustart einleite. Nervt, aber ist beherrschbar. Benutzerdaten liegen größtenteils auf einer externen SSD. Einen Zusammenhang mit Spotlight oder Snapshots konnte ich noch nicht feststellen. Der Speicher nimmt einfach langsam in ca. 30 MB-Schritten ab.
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+1
relax
31.01.26
10:00
Weil es gerade so gut zur Fragestellung passt und als Ergänzung zum bereits klärenden Beitrag von Marcel Bresink (und anderen) verlinke ich hier mal einen ganz frischen Blog-Beitrag von Howard Oakley indem das Thema aufgegriffen wird.
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Deichkind
31.01.26
12:59
Auch in diesem Beitrag sagt Howard Oakley pauschal, dass die von der Time Machine erzeugten Local Snapshots automatisch nach 24 Stunden gelöscht werden. Tatsächlich gilt das jedoch nur unter der Voraussetzung, dass das Intervall zwischen den auf einunddasselbe Backup-Volume geschriebenen Backups 24 Stunden nicht überschreitet. Falls die automatische Datensicherung eingeschaltet ist, das Backup-Volume durchgehend zur Verfügung steht und auch kein anderes Hemmnis das Durchführen des Backups unterbindet, dann wird die Frist zwar nicht überschritten. Kann jedoch das Backup aus welchen Gründen auch immer nicht innerhalb von 24 Stunden wiederholt werden, wird die Frist überschritten, wobei wie oben bereits erwähnt das Intervall für jedes Backup-Volume gesondert zu betrachten ist, sofern man mehr als ein Backup-Volume in den Einstellungen der Time Machine angemeldet hat.
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Marcel Bresink
01.02.26
11:28
Ja, das stimmt. Ich hatte oben geschrieben, dass Time Machine über die 24-Stunden-Frist hinaus auch Monatssicherungen im lokalen Sicherungssatz aufbewahren würde. Das ist im allgemeinen Fall jedoch nicht so. Ich hatte das Verhalten zwar so auf einem Testsystem beobachtet, aber das lag daran, dass dieses konkrete System auf monatlich rotierende Ziel-Volumes sichert.
Also nochmal zur Klarstellung: Wenn Time Machine eingeschaltet ist, findet stündlich eine Sicherung und eine Bereinigung veralteter Datensicherungen statt. Dabei werden lokale Schnappschüsse gelöscht, wenn sie älter als 24 Stunden sind
und
auf das jeweils zugehörige Ziel-Volume gesichert wurden.
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long dong mac
01.02.26
13:08
Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn der Platz bei Bedarf sofort freigegeben würde.
Ich habe aber oft genug erlebt, dass dann Kopiervorgänge einfach mal abgelehnt werden bzw. es dann eine Fehlermeldung wegen Speichermangel gibt.
Was genau den Speicher zugemüllt hat, kann ich nicht genau sagen. Ich habe das nicht genauer verfolgt.
Ich bin aber auch noch auf Sequoia unterwegs.
Gibt es denn eine Möglichkeit das löschen von temporärem Müll zu triggern?
Es gibt eine Möglichkeit über Systemeinstellungen/Allgemein/Speicher nach grossen Dateien zu schauen, und diese manuell zu löschen.
Aber evtl. gibt es ja noch 'bessere' Optionen.
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+1
Deichkind
03.02.26
21:31
long dong mac
Aber evtl. gibt es ja noch 'bessere' Optionen.
Werden Daten temporär durch ein vom System gesteuertes Programm (im weitesten Sinne) erzeugt, dann werden sie früher oder später automatisch gelöscht und bei Speichermangel sogar früher als es unter anderen Umständen der Fall wäre.
Werden Daten durch eine App des Benutzers erzeugt, ist die für das Löschen verantwortlich. macOS mischt sich dort nicht ein. Im ersten Schritt ist also zu klären, welches Programm die störenden Daten erzeugt hat.
Lokale Time Machine Snapshots oder lokale Snapshots eines anderen Sicherungsprogramms werden diese Daten allerdings festhalten (lokal "sichern") bis auch sie (die Snapshots) gelöscht worden sind. Das geschieht normalerweise nach 24 Stunden, unter den hier
und hier
genannten Umständen sogar erst viel später.
Hat man Speicherplatz fressende Dateien gelöscht, sollte man also auch die lokalen Snapshots löschen, jedenfalls all jene, die in dem Zeitraum nach dem Erzeugen dieser Dateien und vor dem Löschen dieser Dateien erzeugt worden sind. Howard Oakley hat das Thema neulich diskutiert
und rät dazu, zumindest den jüngsten Snapshot zu behalten.
Das Festplattendienstprogramm erzeugt seit macOS 12, glaube ich, auf Wunsch eine Auflistung der lokalen Snapshots und gibt den damit frei zu gebenden Speicherplatz für jeden Eintrag an.
Hier
und hier
wurden die Tücken der lokalen Snapshots jüngst diskutiert.
Einen guten Überblick über die Speicherplatzbelegung und auch die lokalen Snapshots bietet meiner Erfahrung nach das Programm DaisyDisk. Den Unterschied im Vorgehen dieses kostenpflichtigen Programms und des kostenlosen Programms OmniDisk Sweeper habe ich in den beiden zuletzt verlinkten Diskussionen zu erklären versucht.
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Nebula
03.02.26
22:22
Ich hatte das Problem früher auch häufiger. Seit ich große Dateien, die sich regelmäßig ändern oder die leicht zu beschaffen sind, auf ein separates Volume ausgelagert habe, ist bei mir Ruhe. Vor allem sind das Virtuelle Maschinen und KI-Modelle, die nun auf einem Volume liegen, das nicht Teil des TM-Backups ist. Das Problem ist nämlich, wenn ich eine Virtuelle Maschine auf dem Hauptvolume speichere und von TM-Machine ausschließe, ist sie dennoch Teil der Snapshots. Erst beim Übertragen auf das Backupmedium wird die Datei tatsächlich ignoriert und somit nicht gesichert. Bei einer 20-GB-Windows-VM im Einsatz werden im Extremfall 480 GB in den Snapshots aufschlagen. Mit Segmentierung kann man das bei einigen Virtualisierern abmildern, aber das sind dann immer noch mehrere GB.
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+2
Deichkind
04.02.26
13:23
FlyingSloth
[...] Spotlight Indexing frisst unkontrolliert Festplattenspeicher. Innerhalb von zwei Wochen hat Spotlight 140 GB an SSD Speicher zugeballert und gibt den Speicherplatz freiwillig nicht mehr frei.
Wie kann man denn in Erfahrung bringen, wieviel Platz die Spotlight Index in Anspruch nimmt?
Etwa durch
FlyingSloth
Bisher half nur das Indexing auszuschalten mittels sudo mdutil -a -i off. Anschliessend loeschen des Index mittels sudo rm -rf /.Spotlight-V100
Und der Speicherplatz wird dann unmittelbar freigegeben?
Oder müssen zusätzlich auch die für die Time Machine erstellten Local Snapshots gelöscht werden, bevor der Speicherplatz wieder zur Verfügung steht?
Wie stellt man dann aber fest, dass allein oder jedenfalls überwiegend der Spotlight Index für den Speicherverbrauch verantwortlich war?
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Deichkind
05.02.26
11:47
In der Library des Benutzerordners sind jene vom Indexer zusammengestellten Daten, die sich Dateien des Benutzers zuordnen lassen. Diese können unter Umständen sehr viel Speicherplatz belegen, und die Menge lässt sich mit den Mitteln des Finders ablesen. Link zu einem Thread in den Apple Discusions:
.
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Deichkind
05.02.26
12:37
Korrektur: Apple Discussions
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