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Apples Betriebssysteme für Dummies ?

Büffelchen
Büffelchen28.01.2619:00
Die Zeiten sind wohl vorbei . Würde heutzutage nicht mehr behaupten : Einfach machen, kann nichts passieren. Wie seht Ihr dass ?
„>>> Du hast keine Chance- aber nutze sie. <<< ( Achternbusch )“
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Kommentare

Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck28.01.2619:12
Anders. Heute kann der Nutzer eigentlich an macOS weniger zerstören als früher wegen SIP. iOS/iPadOS war ja schon immer "sicher" gegen Nutzeränderungen.
+12
Deichkind28.01.2620:44
Ja, aber es fehlen Schutzfunktionen und Reparaturmöglichkeiten für die Benutzereinstellungen. Zuviel passiert hinterrücks weitgehend undokumentiert.
+3
relax
relax28.01.2621:39
Wenn man ein Gerät erstmal eingerichtet hat ist es m.E. in der Nutzung meist easy going, zumindest erlernbar. Mir fällt jedoch auf, dass es über die Jahre immer aufwendiger wird die vielen Möglichkeiten und Einstellungen zu kennen, zu finden und dann noch zu wissen wie sich eine Einstellung auf eine andere auswirkt.
Nicht jeder Nutzer eines iPhones hat die Zeit und oder Geduld sich wirklich eingehend mit dem Thema zu befassen. Wir lesen es hier ja täglich, auch jahrelange und grundsätzlich sehr interessierte stoßen an ihre Grenzen.
Aktuell helfe ich einem Freund im mittleren aber fitten Rentenalter sein Android sowie ein uhraltes iPhone auf sein neues iPhone 17pro Max umzuziehen. Also ohne Hilfe würde er zwar sicher telefonieren können, aber sehr viel mehr nicht. Was ich sagen will, plug and play ist das definitiv nicht. War es auch nie, aber es sollte klar sein was ich meine.

Bin sonst kein Freund von KI, aber eine Apple KI, welche die Einrichtung unterstützt wäre genial. Hey KI, ich möchte die Schriftgrösse etwas größer oder bitte führe mich durch die Einstellungen um die primäre und sekundäre SIM einzurichten. Diese KI muss, besser darf nix anderes wissen, weder Kochrezepte noch Terminalbefehle.
+13
MLOS29.01.2608:56
Dass man etwas so richt,g kaputt macht, sehe ich eher weniger. Aber dass die Bedienung inzwischen alles andere als intuitiv ist und sofort erfassbar, kann ich definitiv unterstreichen. Die UX war mal deutlich besser auf allen Apple-Plattformen.
Zwar nicht OS-bezogen, aber dennoch ein Paradebeispiel ist für mich der Creator Studio Launch gestern (siehe bspw Kommentare zu der gestrigen News auf MTN). Was da an unnützer Verwirrung gestiftet wird, hat mit dem von Apple eigentlich gewohnten Qualitätsanspruch an Einfachheit in Sachen UX nichts zu tun.
+12
Marcel_75@work
Marcel_75@work29.01.2609:38
Mein größter Wunsch wäre auch wieder mehr Zuverlässigkeit / Stabilität – es gibt mittlerweile einfach zu viele (teilweise über Jahre existierende) bugs im System, insbesondere im Zusammenhang mit dem Finder.

Es gibt dann zwar immer irgend welche 'workarounds', aber schöner wäre es natürlich schon, wenn das 'out of the box' wieder 1A funktioniert.

Am nervigsten sind in dem Zusammenhang aus meiner Sicht die immer wieder beschädigten Seitenleistenobjekte, insbesondere auch im Zusammenghang mit Netzlaufwerken.

Auch das man nach wie vor nicht zu 100% sämtliche Einstellungen des Finders per Konfigurationsprofil kontrollieren kann (in per "Mobile Device Management" verwaltenen Umgebungen wichtig) ist aus meiner Sicht ein Armutszeugnis.

Um aber auch mal etwas Positives zu erwähnen: macOS Features wie Spotlight, QuickView, Airdrop, Handoff, Airplay usw. sind schon wirklich super (wobei auch die nicht immer 100%ig zuverlässig funktionieren, insbesondere Airdrop). Wie sehr einem das fehlen würde merkt man spätestens dann, wenn man mal an einem Windows-Rechner arbeiten muss …

PS: Ach ja, und das Update-Verhalten (genau genommen keine Unterscheidung mehr zwischen Update und Upgrade) wie auch die "Falle" sich mit einem iCloud-Account anzumelden und dann ungefragt die Schlüsselbundsynchronisierung aktiv zu haben sind so Dinge, die wirklich nicht in Ordnung sind. Sollten das tatsächlich nur 'bugs' sein, sind es schwerwiegende. Sollte es dagegen sogar absichtlich so implementiert sein, ist das aus meiner Sicht definitiv übergriffig!
+7
andreas_g
andreas_g29.01.2614:37
Nichts passieren konnte früher auch nicht. Wie Mendel richtig sagt, ist es mittlerweile eher schwieriger geworden, ernsthafte Schäden am System anzurichten.

Was sich allerdings aus meiner Sicht geändert hat: Das System ist wesentlich undurchsichtiger geworden. Teilweise ist kaum noch nachvollziehbar, welche Konsequenzen eine Aktion auslöst. Die Library ist zu einem undurchschaubaren Chaos geworden. Es ist kaum noch möglich, gezielt eine Einstellungsdatei oder einen Cache zu löschen. Die Funktion vieler Dateien in der Library ist gänzlich unklar. Im Hintergrund laufen unzählige Daemons, deren Funktion man auch erst recherchieren muss (wenn z.B. ein Prozess aus dem Ruder läuft und man ihn beenden möchte).

An das klassische Mac OS ist macOS (ehemals Mac OS X) diesbezüglich nie herangekommen. Aber die Verschlechterung setzt sich laufend fort.

Irgendwie vermisse ich schon noch die Zeiten, in denen eine Systemerweiterung via Drag-and-drop in den Ordner Erweiterungen im Systemordner installiert und auf gleiche Weise deinstalliert bzw. deaktiviert werden konnte. Alles ohne Nebeneffekte und ohne irgendwo im System irgendwelche Datei-Leichen zu hinterlassen.
+7
Kronar (back)29.01.2615:45
andreas_g
Irgendwie vermisse ich schon noch die Zeiten, in denen eine Systemerweiterung via Drag-and-drop in den Ordner Erweiterungen im Systemordner installiert und auf gleiche Weise deinstalliert bzw. deaktiviert werden konnte. Alles ohne Nebeneffekte und ohne irgendwo im System irgendwelche Datei-Leichen zu hinterlassen.
Ich fürchte, dass ist eine etwas verklärte Sicht auf das alte MacOS, zumindest die Versionen die ich kenne: 7.12 bis 9.2 - bin damals vom Amiga auf einen PowerMac 6100 umgestiegen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass man Conflict Catcher brauchte, damit die Erweiterungen in der richtigen Reihenfolge geladen wurden, damit das System nicht schon beim Booten eine Fehlermeldung warf...
Prinzipiell ist das aber richtig mit der Installation, aber es hatte auch seine Schattenseiten...

Gruß
Roland
+7
Nebula29.01.2623:55
Marcel_75@work
Auch das man nach wie vor nicht zu 100% sämtliche Einstellungen des Finders per Konfigurationsprofil kontrollieren kann (in per "Mobile Device Management" verwaltenen Umgebungen wichtig) ist aus meiner Sicht ein Armutszeugnis.
Ich kenne mich mit MDM nicht aus, aber ich dachte, man kann damit alles einstellen, was auch per "defaults write" möglich ist und somit com.apple.Finder.plist quasi überschreiben.
+1
Marcel_75@work
Marcel_75@work30.01.2609:49
Nebula
Ich kenne mich mit MDM nicht aus, aber ich dachte, man kann damit alles einstellen, was auch per "defaults write" möglich ist und somit com.apple.Finder.plist quasi überschreiben.

In der Theorie "ja" …

MDM-Profile können `defaults write`-ähnliche Plist-Änderungen (also z.B. auch für com.apple.Finder.plist) überschreiben. In der Praxis ist das aber nicht zuverlässig und deckt bei weitem nicht alle Finder-Einstellungen ab.

Öffne mal Deine eigene ~/Library/Preferences/com.apple.Finder.plist mit plutil -p (im Zweifel vorher ein plutil -convert xml1 anwenden). Wie Du sehen kannst ist das ein chaotisches NSKeyedArchiver-Monster mit proprietären Keys, das sich nur mühsam editieren lässt. Viele wichtige Settings (z.B. Seitenleiste, Fensterdarstellung, Tags, DS_Store-Verhalten) landen nicht nur dort, sondern in anderen Plists wie com.apple.desktopservices.plist, SyncedPreferences-Datenbanken oder App-Support-Ordnern.

Deshalb brauchst du oft Skripte oder Post-Install-Hooks in MDM-Umgebungen. Aber selbst das hält nicht immer (User-Overrides oder auch macOS-Updates zerschießen es wieder).

Im Detail ist es aber noch schlimmer, Beispiel Sidebar: Historisch lag vieles in ~/Library/Preferences/com.apple.sidebarlists.plist, inzwischen übernimmt aber vor allem die SharedFileList-Infrastruktur (~/Library/Application Support/com.apple.sharedfilelist/*.sfl2) diesen Job. Beides sind aber proprietäre, halb-dokumentierte Strukturen. Auf frischen Sequoia-Installationen existiert die com.apple.sidebarlists.plist oft gar nicht mehr, weil Apple das intern umgestellt hat.

Und es wird noch absurder: Selbst als root kannst du nicht in ~/Library/Application Support/com.apple.sharedfilelist reinschauen – "Operation not permitted". Apple hat das voll abgeriegelt (Protected Files + Sandbox-Restriktionen).

Für 100% Kontrolle fehlt Apple nach wie vor eine dedizierte "Finder"-Payload. Und die wird wohl nicht kommen, solange selbst das normale Verhalten ohne MDM so inkonsistent bleibt.

PS: Und mir geht es gar nicht darum, Dinge per MDM "übersteuern" zu wollen – der User soll natürlich selbst umsortieren können, ergänzen usw. Aber man würde als verantwortlicher IT-Support gern eine 'best practice' taugliche Voreinstellung bei neuen Geräten mitgeben, denn das würde dem User zum einen Arbeit abnehmen und zum anderen wären bestimmte Dinge schneller und einfacher zugänglich.
+3
tjost
tjost30.01.2611:23
Für eine einfache Nutzung des Systemes würde ich auch sagen das man weniger "zerstören" kann wie in alten Systemen.
Die Wartung bei einem Fehler war leichter unter classicOS Zeiten.
Startet nicht? Shift gedrückt halten beim start, alles Systemerweiterungen und Schriften aus dem System-Ordner nehmen und einzeln wieder einfürgen bzw. Schriften mit Tool prüfen bist man den "Störenfried" gefunden hat.

Ich fand toll wie das System geprüft hatte ob es ein Startfähiges OS hat; System und Finder Dateien im selben Ordner? Jo! Kann ich starten.
Ich habe mal 15 Ordner erstellt nur mit den beiden Dateien im root und im Boot-Picker wurde mir alles als Bootfähig angezeigt
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gfhfkgfhfk30.01.2613:21
Kronar (back)
Ich fürchte, dass ist eine etwas verklärte Sicht auf das alte MacOS, zumindest die Versionen die ich kenne: 7.12 bis 9.2 - bin damals vom Amiga auf einen PowerMac 6100 umgestiegen. Ich kann mich gut daran erinnern, dass man Conflict Catcher brauchte, damit die Erweiterungen in der richtigen Reihenfolge geladen wurden, damit das System nicht schon beim Booten eine Fehlermeldung warf...
Prinzipiell ist das aber richtig mit der Installation, aber es hatte auch seine Schattenseiten...
Als Normalnutzer brauchte man definitiv ConflictCatcher nicht. Die größten Probleme hatten meist Medienschaffende, weil das klassische MacOS ab einer bestimmten Anzahl Schriften Probleme bekam. Gerade bei einem PowerMac 6100 war das Konfliktpotential enorm gering, da man nur einen Erweiterungsslot hatte.
+1
teorema67
teorema6730.01.2621:06
andreas_g
... An das klassische Mac OS ist macOS (ehemals Mac OS X) diesbezüglich nie herangekommen. Aber die Verschlechterung setzt sich laufend fort ...

Im "klassischen" MacOS wusste ich bei jedem einzelnen File des Systems (das war damals nur eine vierstellige Zahl), wozu es diente. Das war mit 10.0 schlagartig vorbei.
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Nebula31.01.2613:21
Marcel_75@work
Und es wird noch absurder: Selbst als root kannst du nicht in ~/Library/Application Support/com.apple.sharedfilelist reinschauen – "Operation not permitted". Apple hat das voll abgeriegelt (Protected Files + Sandbox-Restriktionen).
Danke für die Hintergründe und technischen Details. Deine zitierte Aussage ist für mich nicht nachvolziehber. Das hier funktioniert bei mir ohne sudo, Festplattenvollzugriff reicht:

plutil -p ~/Library/Application\ Support/com.apple.sharedfilelist/com.apple.LSSharedFileList.FavoriteItems.sfl4
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Wurzenberger
Wurzenberger01.02.2610:51
Büffelchen
Würde heutzutage nicht mehr behaupten : Einfach machen, kann nichts passieren. Wie seht Ihr dass ?
Naja ich glaube solche Probleme haben wir inzwischen nicht mehr:

https://www.macuser.de/threads/nie-das-home-umbenennen-troubleshooting.144597/
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