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Video: Wie schnell Fast Charging den Akku altern lässt – oder tut es das doch nicht?

Apple zählt nicht zu den Smartphone-Herstellern, die mit besonders hohen Ladegeschwindigkeiten protzen. So gibt es zwar seit Jahren Fast Charging in iPhones, dies allerdings mit geringeren Wattzahlen als bei so manch einem Android-Device. Oft ist in Diskussionen zu hören, dass Schnellladen die Lebensdauer des Akkus minimiert – vor allem dann, wenn Nutzer dauerhaft Gebrauch von kurzen Ladezeiten machen. Insgesamt zwei Jahre lang liefen verschiedene Experimente eines chinesischen YouTube-Kanals, der eine Antwort auf genau jene Behauptung finden wollte. In Endlosschleife wurden iPhones und Android-Smartphones entladen und geladen, um konkrete Werte zu ermitteln.


Slow vs. Fast Charging Group
Die "Slow-Charging Group" der getesteten iPhones hatten nach 500 Zyklen durchschnittlich 11,8 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität eingebüßt. Bei den stets mit hoher Geschwindigkeit wieder aufgetankten Geräten war es ein Minus von 12,3 Prozent – also fast zu vernachlässigende Unterschiede. Unter Android waren die längeren Ladezeiten sogar geringfügig strapaziöser, wenngleich ebenfalls fast identische Ergebnisse zutage traten. Interessant dabei: Am besten waren iPhone-Akkus in Schuss, wenn sie mal schnell, mal langsam geladen wurden.

Die Frage um Vollladen und komplettes Entladen
Ein anderer oft gehörter Ratschlag ist, seine Smartphones nicht voll aufzuladen oder ganz zu entleeren. Hier ließ der Tester mehrere Geräte mit 100 %, 50 % und 1 % liegen. Der Zeitraum war recht kurz und betrug nur eine Woche – doch bei keinem der Geräte gab es dadurch überhaupt Änderungen an der verfügbaren Kapazität. Was also während sehr langer Lagerzeiten von Relevanz sein kann, zeigte sich bei diesem Szenario als ohne Wirkung – und eine ganze Woche lang 100 % oder 0 % zu haben, ist normalerweise etwas, das sich im Alltag erst nach Monaten aufsummiert.


Ist es den Aufwand wert? Eher nein
Das Fazit lautet daher: Der enorme Aufwand, den manche Nutzer in Akkupflege investieren und dadurch in Kauf nehmen, lange Ladezeiten einzuplanen oder durch 80-Prozent-Limits deutlich geringere effektive Kapazitäten zu haben, lohne kaum. Das Smartphone einfach so verwenden, wie es in den Alltag passt, sei die entspanntere und nur unwesentlich Akku-schädlichere Nutzungsweise. Dennoch gibt es natürlich Situationen, die wirklich wenig empfehlenswert sind, beispielsweise sein Smartphone stundenlang in der Sonne liegen zu lassen. Derlei Temperaturen übersteigen, was ein Akku selbst mit höchster Ladegeschwindigkeit zu verkraften hat. Übrigens dokumentieren Tests zu elektrischen Fahrzeugen recht ähnliche Ergebnisse. Frühere Warnungen, lieber auf häufiges Schnellladen zu verzichten, stellen sich inzwischen bei modernen Autos als wenig begründet heraus.

Kommentare

flyingangel25.11.25 17:11
Danke für diesen Beitrag! Gut zu wissen, dass es tatsächlich einen kaum merkbaren Unterschied zwischen „Aufpassen“ und „Egal“ gibt!

Meine Frau ist Fraktion „Egal“, ich eher „Aufpassen“ und haben sehr ähnliche Erfahrungen - beide Handys, iPads usw. verhalten sich ähnlich.
+27
RobRoy25.11.25 17:21
Also was mein Akku mehr und mehr schmelzen lässt sind Hintergrundaktivitäten.

Folgendes Beispiel
Ich habe mir eine Apple Watch Ultra gekauft die erste Woche bewusst ausschließlich Basis Funktionen ( Fitness Tracking ) genutzt und musste sie tatsächlich nur einmal geladen und alles war gut.


Jetzt alle für mich wichtigen Push Notifikation angeschaltet, Wetter ortungsdienste etc angemacht.

Jetzt verbrauche ich 60-70% Akku am Tag ( 24h lade immer morgens um 6:30) kapazitat immer noch 100% aber doch deutliche Unterschiede


Was ich sagen will der Akku wird nicht viel schlechter sonder die Geräte machen immer mehr und mir fehlt eine gute Übersicht wo mein Akku hingeht die boardmittel reichen hier nicht aus
+7
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex25.11.25 17:41
Interessant wäre noch, wie es sich mit wireless charging verhält und da vor allem mit Hülle und ohne Hülle. Ich hab einen (ich glaube Belkin) 15W QiCharge Lader im Auto und das iPhone gibt regelmäßig Meldung, dass es erst weiterläuft, wenn das Gerät wieder kühler geworden ist. Hat aber auch eine Magsafe Hülle drum...

Klar ist, dass das Gerät auch ohne Hülle bei wireless charging deutlich wärmer wird als per Kabel.

Mein 14 Pro hat jetzt noch 75% Akkukapazität. Muss wohl mal mit dem Apple Support sprechen. Will’s nur nicht wegschicken müssen. Benötige das Gerät täglich.
+2
andreas_g
andreas_g25.11.25 18:20
Kann mich RobRoy anschließen. Das Problem ist weniger der Verlust an Akkukapazität, als viel mehr der steigende Energiebedarf bei Nicht-Nutzung und auch bei Nutzung (z.B. Einführung von Liquid Glass).

Ich würde mir auch mehr Kontrolle über Hintergrundaktivitäten wünschen.
+4
RichMcTcNs25.11.25 18:28
@Gammarus_Pulex
Wenn die Spulen des Gebers und des Empfängers nicht nahe und genau übereinander liegen, entsteht zusätzliche Verlustwärme.
+3
Buginithi
Buginithi25.11.25 18:30
Seit es das Ladelimit gibt, überlass ich das dem iPhone.
Mein iPhone 16 pro hat jetzt knapp über 200 Ladezyklen und 100% Kapazität.
Alle anderen iPhone davor hatte im gleichen Zeitraum einiges an Kapazität verloren.

Man muss aber auch wissen, dass die Batterien ab Werk nie zu 100% gleich sind. Es kann sein dass man mal eine Batterie erwischt, die grade so 100% der angegebenen Kapazität hat oder eine die 110% schafft. Man hat dann eine stille Reserve.
+5
massi
massi25.11.25 18:53
Frühere Warnungen, lieber auf häufiges Schnellladen zu verzichten, stellen sich inzwischen bei modernen Autos als wenig begründet heraus.
Naja, da wäre ich aber doch etwas vorsichtig mit dieser Aussage, E-Auto Akkus sind doch eine ganz andere Nummer, als so kleine, popelige Smartfonakkus.
Dazu mal zwei Videos:

-10
JayTwuan25.11.25 19:12
iPhone 16 Pro Max
-4
RyanTedder25.11.25 19:18
Diese Denkweise, von Anfang an nur 80% des Akkus zu nutzen, damit man mehr vom Akku hat, war sowieso absolut paradox um es mal freundlich auszudrücken. Das Leute ernsthaft geglaubt haben, das wäre eine gute Idee, erstaunt mich immer noch

Dennoch hätte ich beim Schnelladen schon einen höheren verschleiß erwartet. Gut zu wissen das es letztlich egal ist. Wenn das schon nicht schlimm ist, mache ich mir beim induktiven Laden auch weniger Sorgen. Einen Test dazu hätte ich trotzdem gerne
-5
mazun
mazun25.11.25 19:21
JayTwuan
iPhone 16 Pro Max
Was machst du mit deinem Handy, dass du es so oft laden musst? Ich meine es ist ein Pro Max und es wurde dennoch im Schnitt deutlich mehr als einmal am Tag geladen. Ich habe ein 15 Pro Max mit exakt gleich alter Batterie (refurbished Gerät halt) und in einem annähernd gleichen Zeitraum (ab April) nur 160 Ladezyklen. Batterieleistung ist noch bei 100%. Ich hab schon das Gefühl, dass ich permanent am Handy bin. Jedenfalls viel zu viel.
+5
pocoloco25.11.25 19:39
Dazu mal zwei Videos
Du hast völlig Recht.
Was ist schon das Wissen von zwei oder drei Ingenieuren gegen 100 YouTube-Videos!
+14
don.redhorse25.11.25 19:49
das ganze ist ein heisses Thema, auch Andreas Schmitz hat genau einen Fall betrachtet, da ist es schwer auf die Allgemeingültigkeit zu schliessen.

Was wissen wir?
Akkus altern Kalendarisch, also einfach nur das Alter
Akkus altern durch Gebrauch
Akkus altern durch Nichtgebrauch!

was wird behauptet?
Akkus leben bei langsamer Ladung länger als
bei schneller Ladung.
hohe Temperaturen schaden dem Akku
niedrige schaden dem Akku ebenfalls.

Jetzt nehmen wir mal Andreas YT Video dazu. Die in meinen Augen wichtigste Aussage dabei ist, der Tesla wurde meist mit Anhänger im Gebirge bewegt. D.h. das Fahrzeug hat definitiv eine höhere Belastung gehabt als ein PKW ohne Anhänger und eben im Flachland. Was wir nicht wissen, wurde er immer am SuperCharger geladen, oder daheim mit 11kW an der Wallbox.

Nehme ich jetzt alles zusammen was ich in meinen über 30 Jahren in der Elektrotechnik über Akkus gelernt habe:
Akkus altern schneller bzw. verlieren Cap, bzw. Zyklen, wenn sie nur doof rumliegen.
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird. Dabei kommen noch zwei Faktoren hinzu, einmal wenn der Akku komplett leer ist bzw. einen sehr sehr niedrigen SoC hat, oder eben komplett voll ist. Wenn man sich die Akkuchemie anguckt, dann ist recht einfach zu beweisen, dass Maximum und Minimum diese Chemie aus den Gleichgewicht bringen und sich u.A. sog. Dendriten bilden. Diese töten einzelne Zellen. Beim Auto merkt man das nicht ganz so schnell, einfach weil viel mehr Zellen verbaut sind, beim Handy merkt man das sehr zügig. Da hat Andreas auch schon oft genug etwas zu gesagt, auch schon vor seinem YT Kanal und bevor BEVs in der Mitte angekommen sind. Ansonsten guckt euch mal Videos von Tim Böttcher an, der hat dazu auch einige sehr interessante Sachen gesagt.
Also Akkus leer, oder voll liegen lassen ist nicht gut. Das heisst aber nicht, dass es ein Problem ist, einen Akku jeden Tag von 0 auf 100 und wieder auf 0 zu bringen, er sollte halt die beiden extreme nicht dauerhaft ertragen müssen. Beim BEV wäre es also, den Akku am Freitag auf 100% zu laden und erst am Montag wieder los zu fahren und das Woche für Woche für Woche.
Schnelles Laden, bzw. was natürlich dazu gehört das schnelle Entladen. Jeder Akku wird u.A. mit einem Wert der Ladeleistung angegeben "xC". C ist die Cap, also z.B, 2000mA, sprich 2Ah, bei einer Angabe von 2C kann man ihn mit 4A laden und eben auch entladen. Spitzenakkus (z.B, Werkzeugakkus, Metabo LiHd CAS, oder Bosch ProCore AMPShare) schaffen heute bis zu 10C, damit kann ein Winkelschleifer mit einem 18V Akku und 12Ah Akku satte 1,2kW Leisten, mit zwei Akkus dieser Art könnten also einen schon recht fixen Wasserkocher betreiben. Diese Akkus können das und überleben das auch auf Dauer. Was sie aber trotzdem nicht abkönnen, wenn man sie nur so benutzt. Der Akku der nur den Winkelschleifer betreibt und direkt geladen, entladen und geladen wird, der ist schneller fratze, als einer, der mal den Winkelschleifer und mal den Akkuschrauber bespaßt, dass größte Problem dabei ist die erhöhte Temperatur beim Laden/ Entladen. Deswegen hat Metabo z.B, schon seit zumindest 15 Jahren "AirCooled" Ladegeräte, da wird nicht der Transistor der Schaltung gekühlt, sondern der Akku. Und damit haben wir eigentlich das Problem beim schnellen Laden Entladen, die Temperatur während dessen. Ein Akku kann es durchaus ab, wenn er eine gewissen Zeit wärmer ist als "normal", nur wenn er dabei auch noch ackern soll dann geht ihm schneller die Puste aus. Ist bei Frost übrigens das gleiche Spiel, ein sehr kalter Akku hat einmal nicht mehr die Cap, er hat auch keine Leistung mehr, richtig laden lässt er sich erst wieder bei richtigen Temperaturen. Selbst erlebt im Frühjahr auf Montage, zwei Laptops zum Konfigurieren einer Anlage draußen aufgebaut, die sind trotz Netzteilversorgung einfach ausgegangen, da den Akkus zu kalt war (mir übrigens auch), die liefen erst wieder, nachdem ein Heizlüfter aufgebaut wurde, ja ich habe mit einem Heizlüfter mein Notebook angepustet, damit ich arbeiten konnte die warmen Finger dabei waren aber auch nicht schlecht. Ist im Auto das gleiche. Tesla z.B, hat ein recht aufwändiges Wärmemanagement und kann die Temperaturen im Auto eigentlich überall hin und her verschieben. Aber bei eingefrorenem Akku kann man auch einen Tesla schlecht laden, der braucht erst einmal eine ganze weile recht viel Energie um den Akku wieder auf Temperatur zu bringen. Das ganze kann man übrigens im Norwegen Roadtrip angucken, recht interessant gemacht. Ein Diesel wäre bei diesen Temperaturen übrigens auch verreckt, bzw. hätte richtig tief ausgefrohrenen Sprit haben müssen, oder eben eine Tankheizung (ist in solchen Gegenden wohl gängig).
Bei den iPhones hatten wir den Frosteffekt ja bei den iPhone 6 und 6S als großen Aufhänger, mal gucken wie sich die Air beweisen werden...
Also schnelles Laden/ Entladen geht selbstverständlich auf die Lebensdauer eines Akkus, gerade wenn er dabei auch noch warm wird. Deswegen halte ich persönlich von Qi Ladungen mit mehr als 15 Watt für ein Smartphone genau gar nichts. Es hat auch schon einen Grund weshalb Apple diese höheren Leistungen erst mit MagSafe ermöglicht hat, einfach weil man sonst die Spulen nicht vernünftig übereinander bekommt und damit wird alles einfach nur noch heiß. Bei Tesla sieht man z.B. das die Ladeleistung runter geht, sobald bestimmte Temperaturen überschritten werden. Unsere chinesischen Kollegen bieten jetzt zwar die höchsten Ladeleistungen ab, aber wie das Temperaturmanagement dabei wirklich funktioniert hat sich noch keiner angeguckt. Ich persönlich würde ja sagen das Tesla das nicht ohne Grund macht, so schnell mit der Ladeleistung runterzugehen, ich habe aber auch noch nie einen Test gesehen, in dem eine XPeng mit knapp 1 MW geladen wurde und dabei die Temperatur der Akkuzellen dargestellt wurde.


Worauf will ich nun also hinaus. Es kommt darauf an. Wenn man schnell lädt, dabei bestimmte Temperaturen nicht überschreitet, ist dass schnelle Laden eher kein Problem, ebenso das volle Nutzen des Akkus, also 100 auf 0 auf 100%
Langsames Laden verlängert die Lebensdauer eher nicht wirklich.
Was auf jeden Fall vermieden werden muss, hohe Temperaturen bei der Benutzung und eben sehr sehr niedrige Temperaturen bei der Benutzung.

Wer also schnell via Qi läd, wird seinen Akku mehr schaden, also jemand der noch das alte 5Watt Ladegerät vom iPhone 5 benutzt, es sei denn, die Ladeschale ist aktiv gekühlt, so dass die Verlustwärme direkt abgeführt wird, dann sollte es egal sein.
+16
TMS
TMS25.11.25 23:28
don.redhorse
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird.
Was Du da "gelernt" hast, ist eindeutig ein Märchen. Nichtnutzung ist zu 100.00% weniger Verschleiß als Nutzung. Das kann man überhaupt nicht diskutieren, so absurd ist dieses Märchen.
-14
Dunnikin
Dunnikin25.11.25 23:35
TMS
don.redhorse
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird.
Was Du da "gelernt" hast, ist eindeutig ein Märchen. Nichtnutzung ist zu 100.00% weniger Verschleiß als Nutzung. Das kann man überhaupt nicht diskutieren, so absurd ist dieses Märchen.

Ähm … nein.

Beim Herumliegen belasten die Dendriten (mechanisch) den Separator der Batterie stets an der gleichen Stelle. Nutzt man die Batterie ist das eben nicht so.

Wissen sollte man in diesem Zusammenhang, daß sich die Dendriten immer anders bilden. Ergo: Nutzung gleichmäßige Belastung. Liegen lassen dauerhafte punktuelle Belastung.

Kalendarisch altern heutige Batterien kaum noch. Unsere Batterien des Rasenmähers schwächelten erst nach 16 Jahren (wurden gut behandelt). Austausch eher aus Sicherheitsgründen, die hätten sonst noch gereicht.
+3
vf4726.11.25 01:27
Also, ich lade, weil ich mit der Kapazität auskomme mein iPhone bis 85 %. Einfach fest eingestellt. Damit komme ich über den Tag. Wenn ich es abends anschließe, reicht mir ein altes 5 W Ladegerät.
Gegenüber meinem iPhone 13 mini, welches recht schnell einen degradiert, t3n Akku hatte, hält sich mein iPhone 16 sehr gut.
0
Spawn11126.11.25 06:58
Spare in der Zeit, dann hast Du immer Not ! Habe nie verstanden warum ich durch die Ladebeschränkung auf 80% einen späteren Verlust an Akkukapazität verhindern soll, wenn ich den gleich von Anfang an habe.
+3
don.redhorse26.11.25 07:29
TMS
don.redhorse
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird.
Was Du da "gelernt" hast, ist eindeutig ein Märchen. Nichtnutzung ist zu 100.00% weniger Verschleiß als Nutzung. Das kann man überhaupt nicht diskutieren, so absurd ist dieses Märchen.

ist schon erklärt worden, weshalb "liegen lassen" mehr Verlust an Cap bedeuten kann, als Nutzung. Natürlich altert ein Akku weniger, wenn er weniger benutzt wird, ein Akku schafft aber nicht seine volle kalendarische Lebensdauer, wenn er diese nur rumliegt. Ein Akku eines iPhone X OVP ist jetzt defekt, oder wird bei weitem nicht mehr die ursprüngliche Cap haben, die er trotz seines Alters noch hätte haben können. Wäre er regelmässig, dass kann einmal im Monat, geladen und entladen worden, würde er jetzt noch mehr Cap haben. Das habe ich natürlich nicht aus meinen Beobachtungen geschlossen auch wenn sie das nicht Widerlegen, aber meine persönliche Bubble ist natürlich zu klein für allgemeingültige Aussagen. Die kommt eher aus dem was man innerhalb der Jahre gelernt hat, gibt ja schon seit langer langer Zeit Studien dazu.
Das kann man auch auf andere Akkutypen umlegen, Bleizellen, wie auch NiMH Zellen verhalten sich ähnlich. Beide mögen es nicht tiefentladen zu werden, noch weniger darf man sie tiefentladen rumliegen lassen. Bei Bleizellen kann eine einzige Tiefentladung die Lebensdauer um Jahre schmälern. NiCd Akkus kann man eigentlich ganz entladen und dann einlagern. Wenn man sie danach sehr sehr sehr langsam wieder erweckt (lädt), werden sie wieder funktionieren. NiCd sind aber nur noch in ganz wenigen speziellen Fällen erlaubt und in wie weit auch da Lithium basierte Zellen nicht besser geeignet sind muss man halt vorher prüfen.

Auch andere Akkutechnologien haben Probleme mit Dendriten, bzw. Kristallwachstum die die Zelle schlussendlich zerstören. Bei NiCd Akkus ist es z.B. so, diese bilden sich, werden wieder abgebaut, aber eben nicht zu 100%, wachsen wieder, bleiben beim nächsten abbauen aber minimal dicker als beim letzten mal etc. Irgendwann schlisst sich die Zelle kurz, oder ist so überwachsen, dass der Innenwiderstand so groß wird, dass sie nicht mehr funktionieren.

Bei den Lithium Zellen verhalten sich die jeweiligen Akkuchemien unterschiedlich, aber alle haben im Prinzip das selbe Problem. Bei einigen kommt es eben nach 500 Ladezyklen, bei anderen erst nach 2000 Ladezyklen zum Tragen.
+7
don.redhorse26.11.25 07:39
vf47
Also, ich lade, weil ich mit der Kapazität auskomme mein iPhone bis 85 %. Einfach fest eingestellt. Damit komme ich über den Tag. Wenn ich es abends anschließe, reicht mir ein altes 5 W Ladegerät.
Gegenüber meinem iPhone 13 mini, welches recht schnell einen degradiert, t3n Akku hatte, hält sich mein iPhone 16 sehr gut.

der Akku eines iPhone mini altert schon deswegen schneller weil er kleiner ist. Gerade die Minis haben ja die gleiche Leistungsfähigkeit wie ihre größeren Schwestermodelle. Wenn ich mit einem mini die gleichen Anwendungen fahre, wie mit einem gleichen Gerät im größerem Gehäuse, hat der Akku im mini mehr zu Ackern als der im größeren Gerät. Im Prinzip die Sache die Andreas Schmitz im obigen Video beschrieben hat. Unterm Strich ist es 2C bei iPhone 13, 2,5C beim mini, Lade-/Entladeleistung, klar hat der kleinere Akku dabei einen höheren Verschleiss. Der Hub ist höher, dadurch kommen die Zyklen schneller zusammen, der Akku wird schon ob der Leistung wärmer, dazu das kleinere Gehäuse.
Dadurch das du mit dem mini den vollen Akku am Tag offenbar benötigt hast, jetzt aber nur 85% des Akkus nutzt beweist es ja direkt. Damit ist deine Lösung sicherlich Zielführend, aber am Ende des Tages nicht Kriegsentscheidend, u.U. ist sie sogar schädlich, wenn der Akku am Ende des Tages sich gen 0% Ladung bewegt, wenn er in diesem Zustand längere Zeit verbleiben muss, kann es kontraproduktiv sein, anstatt ihn morgens auf 100% zu laden, aber auch hier ist es nicht so gut den Akku abends einzustecken, die ganze Nacht auf 100% zu halten und eben erst morgens wieder abzustecken.
Das 5 Watt Ladegerät reduziert die thermische Belastung, also ein guter Weg, wieviel es am Ende ausmacht sei mal dahingestellt.
+1
svenski26.11.25 08:16
Die langatmigen und kenntnisreichen Erläuterungen können leider nicht erklären, warum Akkus aktueller Geräte deutlich langsamer an Kapazität verlieren (altern), als das in der Vergangenheit (zB iPhone 4-6) der Fall war.
Ich gehe davon aus, dass hinsichtlich Chemie und Produktionsprozess optimiert wurde, so dass - um dabei zu bleiben - weniger „Dendriten“ entstehen.
Die schädlichen Prozesse sind bekannt, scheinen aber seltener oder langsamer abzulaufen.

Gruß, svenski.
0
Dunnikin
Dunnikin26.11.25 09:09
svenski
Die langatmigen und kenntnisreichen Erläuterungen können leider nicht erklären, warum Akkus aktueller Geräte deutlich langsamer an Kapazität verlieren (altern), als das in der Vergangenheit (zB iPhone 4-6) der Fall war.
Ich gehe davon aus, dass hinsichtlich Chemie und Produktionsprozess optimiert wurde, so dass - um dabei zu bleiben - weniger „Dendriten“ entstehen.
Die schädlichen Prozesse sind bekannt, scheinen aber seltener oder langsamer abzulaufen.

Gruß, svenski.

Die Dendriten bilden sich immer und immer noch gleich schnell ind stark. Die Materialen der Separatoren (Teflon) wurden zumindest etwas besser, den größten Fortschritt gab es in der Reinheit der chemisch reaktiven Materialen.

Was Batterien immer noch nicht mögen, ist Wärme und Kälte. Schnelles Laden geht, solang es nicht mehr als handwarm wird. Ich lade also durchaus mal kurz und sehr schnell (35 Watt beim 17 PM), aber wenn es mehr als handwarm wird, beende ich das. Dann sind aber schon viele Prozent nachgeladen, das genügt dann in einem solchen Fall. Auch induktiv lade ich mal nach, aber eben auch nur etwas, nicht eine ganze Ladung.

Wenn ganz geladen wird, langsames Laden. Das iPhone bleibt dabei kalt und ich brauche es dann sowieso nicht. Bei 80% ist Schluß, langt mir, am Abend sind normal noch 40% bis 60% drin. Im Urlaub wird bis 100% geladen (Foto, Fußgängernavi, hoher Stromverbrauch) und bei Bedarf unterwegs mit kleiner MagSafe-Powerbank induktiv nachgefüllt.

Also kein Streß, weder für mich, noch für die Batterie.
+3
Mr.Bue
Mr.Bue26.11.25 09:29
Ganz ehrlich...ich war schon immer die Fraktion "egal". Ich lade mein iPhone täglich über Nacht und wenn der Akku irgendwann mal nicht mehr für meinen Anspruch ausreicht, dann kommt eben ein Neuer rein.

Ich habe es auch noch nie verstanden, warum Einige da so eine "Religion" draus machen.
0
Dunnikin
Dunnikin26.11.25 09:54
Mr.Bue
Ganz ehrlich...ich war schon immer die Fraktion "egal". Ich lade mein iPhone täglich über Nacht und wenn der Akku irgendwann mal nicht mehr für meinen Anspruch ausreicht, dann kommt eben ein Neuer rein.

Ich habe es auch noch nie verstanden, warum Einige da so eine "Religion" draus machen.

Es kommt auf das Nutzungsszenario an. Ich bin oft auf Reisen, da sollte man das Equipment stets lauffähig halten.

Beim 6S passierte es, daß das Ding plötzlich ausging, trotz ausreichend geladener Batterie und 92% Restkapazität. Die Batterie war schlichtweg durch, besonders geachtet habe ich auf den Energieriegel, wider besseren Wissens, nicht. Die Rechnung dafür bekam ich dann über 10.000 km weit weg von zu Hause. Nicht mal ein Telefonat ging noch. Ich mußte unterwegs die Batterie tauschen lassen, was vor Ort erst mal nicht ging und etwa 500 km Umweg bedeutete. Die neue Batterie war natürlich kein Original, das war da schlichtweg nicht zu bekommen, aber die neue Batterie lief dann noch das Jahr weitere Nutzung des 6S durchaus gut.

Es funktioniert halt bei heutigen Geräten leider nicht mehr, selbst einfach mal schnell eine frische/neue Batterie einzulegen.

Sowas passiert mir nicht jedenfalls mehr, was für ein Theater das war. Also etwas auf die Batterie achten und keine Probleme bekommen. Und lieber früher als später wechseln lassen, wenn man auf das Ding, warum auch immer, angewiesen ist.
+2
Mac-Trek
Mac-Trek26.11.25 10:36
RobRoy
Also was mein Akku mehr und mehr schmelzen lässt sind Hintergrundaktivitäten.

Folgendes Beispiel
Ich habe mir eine Apple Watch Ultra gekauft die erste Woche bewusst ausschließlich Basis Funktionen ( Fitness Tracking ) genutzt und musste sie tatsächlich nur einmal geladen und alles war gut.


Jetzt alle für mich wichtigen Push Notifikation angeschaltet, Wetter ortungsdienste etc angemacht.

Jetzt verbrauche ich 60-70% Akku am Tag ( 24h lade immer morgens um 6:30) kapazitat immer noch 100% aber doch deutliche Unterschiede


Was ich sagen will der Akku wird nicht viel schlechter sonder die Geräte machen immer mehr und mir fehlt eine gute Übersicht wo mein Akku hingeht die boardmittel reichen hier nicht aus

Ganz Deiner Meinung. Jüngstes Beispiel: Nachdem WhatsApp nun auch offiziell für die AW verfügbar ist, hab ichs mal installiert. Nach zwei Tagen Nutzung habe ich für gewöhnlich noch 30-35% Restkappazität. Nach Installation von WhatsApp waren es nur noch 20-25%. Ergo verballert WhatsApp 10% zusätzlichen Akku im Hintergrund, ohne dass ich von der App mehr nutzen hätte. Nach dem Löschen von der AW, bin ich nun wieder bei 30-35% nach zwei Tagen.
Live long and *apple* . Mögliche Rechtschreibfehler und grammatikalische Entgleisungen sind Gratisgeschenke. Jegliches Nörgeln ist Energieverschwendung >:-]...
+1
TMS
TMS26.11.25 11:58
Dunnikin
TMS
don.redhorse
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird.
Was Du da "gelernt" hast, ist eindeutig ein Märchen. Nichtnutzung ist zu 100.00% weniger Verschleiß als Nutzung. Das kann man überhaupt nicht diskutieren, so absurd ist dieses Märchen.

Ähm … nein.

Beim Herumliegen belasten die Dendriten (mechanisch) den Separator der Batterie stets an der gleichen Stelle. Nutzt man die Batterie ist das eben nicht so.

Wissen sollte man in diesem Zusammenhang, daß sich die Dendriten immer anders bilden. Ergo: Nutzung gleichmäßige Belastung. Liegen lassen dauerhafte punktuelle Belastung.

Kalendarisch altern heutige Batterien kaum noch. Unsere Batterien des Rasenmähers schwächelten erst nach 16 Jahren (wurden gut behandelt). Austausch eher aus Sicherheitsgründen, die hätten sonst noch gereicht.
Mmmh. Doch!
Du erzählst Halbwahrheiten. Und bemühst anekdotische Evidenz, die man nicht prüfen kann.
Warum wohl zählt Apple in IOS die Ladezyklen? Aus Jux und Dollerei, oder weil Apple doof ist und Kunden verscheißert, weil sie nicht auf den Unsinn von don.redhorse und Dunnikin gehört haben, nichtwahr?
Das ist mehr als hanebüchern.
Übrigens ist die im Artikel genannte "Studie" ja auch in bestimmten Punkten zu kritisieren.
Es ist echt erstaqunlich, dass sich nicht nur bei Religion, Politik und der Kindererziehung die schrägsten Mythen halten, sondern auch bei solchen technischen Fragen, die wissenschaftlich schon längst geklärt sind und zwar eindeutig.
Demnach gibt es folgende Faktoren, die die Alterung (negativ) beeinflussen:
Zeit, Temperatur, Ladezyklen, State of Charge und Zyklentiefe.
Schlecht ist die Lagerung bei hoher Temperatur und auf 100% gehaltenem SoC.
Schlecht sind Nutzung bei hoher Temperatur 100% Zyklentiefe.
Gut sind niedrige Temperaturen und Lagerung bei einem SoC <50%
Gut sind Nutzung bei niedriger Temperature und geringer Zyklentiefe bei geringem SoC (also z.B. 20% Zyklentiefe bei einem mittleren SoC von 50%).

Man kann also folgendes sagen:
1. Wenn man einen Akku bei hohen Temperaturen mit 100% SoC lagert, geht er schneller kaputt als wenn man ihn bei moderaten Temperaturen bei mittloerem SoC und nieriger Zyklentiefe nutzt.
2. Punkt 1 ist aber ein Vergleich von Äpfel nicht mit Birnen, sondern mit Tiefseefischen. Das war nicht die Alternative.
Bei gleicher Temperatur und einem SoC 80% (wie von Apple empfohlen) ist die Lagerung weniger alternd als die für Smartphones typische Nutzung mit einer Zyklentiefe von gut 60%.

Deshalb ist die Einstellungsmöglichkeit auf maximal 80% SoC von Apple bei den neueren iPhones rational und die Studie fragwürdig - auch, weil das alles längst tausendfach an Unis untersucht wurde (siehe z.B. dieses Vortragspaper eines Ingenieurs, der an der RWTH Aachen promoviert hat , sicherlich eine der deutschen Spitzenunis was Technik angeht).

Demnach kann man mit Fug und Recht und ohne einen Zweifel sagen, dass die Behauptung, dass Akkus gerade von Smartphone durch Nichtnutzung schneller altern als durch Nutzung über den gleichen Zeitraum, ein Märchen ist, das die Fakten bis zur Unwahrheit vereinfacht.

Die Studie krankt z.B. an einem zu kurzen Zeitraum. Und mit Dendritenwachstum hat die Sicherheit von Akkus, aber praktisch nicht die Alterung zu tun.

Aber bitte. Glaubt halt, was ihr glaubt. Es gibt auch Leute, die an die flache Erde glauben oder dass die Mondlandung ein Fake war. Des Menschen Glaube ist sein Himmelreich.

Bei meinem letzten iPhone 15 ist durch die Einstellung auf maximale Ladung von 80% der Akkuzustand nach zwei Jahren gerade mal auf 94% des Ausgangswerts gefallen. Geholfen hat, dass ich im Mittel eine Zyklentiefe von 50% hatte - demnach hat der SoC zwischen 30% und 80% geschwankt.
Ein Fakt, der Apple Recht gibt.
-4
Dunnikin
Dunnikin26.11.25 13:53
TMS
Dunnikin
TMS
don.redhorse
Wenn man einen Akku einfach nur rumliegen lässt, ohne das er benutzt wird, verliert er mehr Cap, als ein Akku der "normal" benutzt wird.
Was Du da "gelernt" hast, ist eindeutig ein Märchen. Nichtnutzung ist zu 100.00% weniger Verschleiß als Nutzung. Das kann man überhaupt nicht diskutieren, so absurd ist dieses Märchen.

Ähm … nein.

Beim Herumliegen belasten die Dendriten (mechanisch) den Separator der Batterie stets an der gleichen Stelle. Nutzt man die Batterie ist das eben nicht so.

Wissen sollte man in diesem Zusammenhang, daß sich die Dendriten immer anders bilden. Ergo: Nutzung gleichmäßige Belastung. Liegen lassen dauerhafte punktuelle Belastung.

Kalendarisch altern heutige Batterien kaum noch. Unsere Batterien des Rasenmähers schwächelten erst nach 16 Jahren (wurden gut behandelt). Austausch eher aus Sicherheitsgründen, die hätten sonst noch gereicht.
Mmmh. Doch!
Du erzählst Halbwahrheiten. Und bemühst anekdotische Evidenz, die man nicht prüfen kann.

Ähm … nein.

Seltsamerweise kam und komme ich mit meinen „Halbwahrheiten“ erstaunlich weit. Genau aktuell 22 Jahre.

Ich habe mir eine autarke Energieversorgung aus Solar und Batterie selbst gebaut, eigenes Lade- und Entlademanagement gemäß der jeweiligen Batteriechemie entwickelt, auch eigene BMS-Systeme und sonstigem Gedöns, das da dazugehört. 2003 wurde es erstmals aufgeschaltet, seit dem leben wir zu 100% 365 Tage davon. Es ist recht großzügig dimensioniert und hatte bis heute keinen einzigen Ausfall.

Die Basis waren damals und sind immer noch sog. Panzerplatten-Bleibatterien (OPZV). Ersetze da Dendriten durch Sulfatierung. Die 22 Jahre alten Batterien haben noch 98,0% Kapazität. Die 2006 als Erweiterung installierten Ni-MH noch 99,5% und die 2011 installierten Li-NMC noch 97,3%.

Halbwahrheiten? Irgendwie sieht es so aus, als hätte ich nicht so unrecht und durchaus Ahnung von der Materie. Weil aus der 22 jährigen Praxis.
+2
mazun
mazun26.11.25 14:09
TMS
Bei meinem letzten iPhone 15 ist durch die Einstellung auf maximale Ladung von 80% der Akkuzustand nach zwei Jahren gerade mal auf 94% des Ausgangswerts gefallen.
Ich verstehe nicht warum das ein gutes Ergebnis sein sollte. Damit hast du doch über die zwei Jahre immer nur maximal 80% genutzt und am Ende sogar nur 75%.
Ist zwar auch nur anekdotisch, aber ich habe mein damaliges XR über bestimmt 6 Jahre hinweg komplett unbedacht genutzt/geladen und erst ganz am Ende hatte es 80%. Bedeutet für mich, dass ich während der gesamten Nutzungszeit immer deutlich mehr vom Akku hatte als mit deiner Methode.
+2
TMS
TMS26.11.25 17:30
mazun
TMS
Bei meinem letzten iPhone 15 ist durch die Einstellung auf maximale Ladung von 80% der Akkuzustand nach zwei Jahren gerade mal auf 94% des Ausgangswerts gefallen.
Ich verstehe nicht warum das ein gutes Ergebnis sein sollte. Damit hast du doch über die zwei Jahre immer nur maximal 80% genutzt und am Ende sogar nur 75%.
Ist zwar auch nur anekdotisch, aber ich habe mein damaliges XR über bestimmt 6 Jahre hinweg komplett unbedacht genutzt/geladen und erst ganz am Ende hatte es 80%. Bedeutet für mich, dass ich während der gesamten Nutzungszeit immer deutlich mehr vom Akku hatte als mit deiner Methode.
Das ist vielleicht ne verbogene Argumentation!
Gut daran ist, dass der Akku so lange so gut blieb. Das ist auch gut für den Wiederverkauf.
"Was vom Akku haben" ist echt schräg. Wenn man das iPhone eh täglich auflädt, dann ist doch nur relevant, dass der Akku den Tag über reicht. Beim im Mittel 50% Zyklenhub hatte ich also in der Regel 30% der Roh-Kapazität übrig, für eventuelle Überstunden oder längeres Wegbleiben bei Veranstaltungen etc.
Wo also genau hast Du "mehr vom Akku" gehabt?
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TMS
TMS26.11.25 17:33
Dunnikin
...Halbwahrheiten? Irgendwie sieht es so aus, als hätte ich nicht so unrecht und durchaus Ahnung von der Materie. Weil aus der 22 jährigen Praxis.
Und es sind Halbwahrheiten, die einfach falsch sind. Deine 22 jähre Erfahrung zieht nicht. Sie stellen sogar in Frage, welche "Ahnung von der Materie" Du wirklich hast. Wissenschaftlich fundierte Fakten zählen. Und demnach glaubst Du an Märchen. Kann man machen. Märchen sind es trotzdem.
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TMS
TMS26.11.25 17:35
Weia
Du sagst nichts dazu?
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Dunnikin
Dunnikin26.11.25 18:09
TMS
Dunnikin
...Halbwahrheiten? Irgendwie sieht es so aus, als hätte ich nicht so unrecht und durchaus Ahnung von der Materie. Weil aus der 22 jährigen Praxis.
Und es sind Halbwahrheiten, die einfach falsch sind. Deine 22 jähre Erfahrung zieht nicht. Sie stellen sogar in Frage, welche "Ahnung von der Materie" Du wirklich hast. Wissenschaftlich fundierte Fakten zählen. Und demnach glaubst Du an Märchen. Kann man machen. Märchen sind es trotzdem.

Im Gegensatz zu dir habe ich ein Lade- und Entlademanagement nebst BMS entwickelt, programmiert und gebaut. Für ein Haus.

Wenn dann die Batterien nach 22 Jahren immer noch topfit sind, ist das ein Märchen mit Happy End, aus welchem meine komplette und sehr zuverlässige, haltbare und autarke Energieversorgung eben der letzten 22 Jahre beruht.

Aber wenn du meinst, daß ein Märchen ist, möchte ich dich nicht desillusionieren und aus deinen Träumen reißen
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