Apple kündigt unternehmensweites Corona-Meeting an – als Online-Veranstaltung

Apple breitet momentan ein unternehmensweit angebotenes Online-Meeting vor, bei dem Mitarbeiter Corona-bezogene Fragen an CEO Tim Cook und seine Führungsriege richten können. Die Belegschaft erhielt eine entsprechende Mitteilung von Apple, so Bloombergs Tech-Experte Mark Gurman. Wann das virtuelle Event stattfindet, ist nicht bekannt. Wer von den Mitarbeitern Fragen oder sonstige Anliegen bezüglich des Corona-Einflusses auf die Firmenpläne und Arbeitsbedingungen habe, könne diese in den nächsten Tagen einreichen. Zudem ermuntert das Unternehmen die Angestellten dazu, ihre Arbeits- und Lebenserfahrungen angesichts von Einschränkungen wie Social Distancing und Home Office mitzuteilen.


Apples Geheimhaltungspolitik im Konflikt mit Corona-Maßnahmen
Die Corona-Pandemie beeinflusst Apple – ebenso wie praktisch alle anderen Unternehmen – in vielen Bereichen. Besonders hinsichtlich Apples strikter Geheimhaltungsgrundsätze sieht sich das Unternehmen besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Da viele Angestellte von zuhause aus arbeiten und online Informationen austauschen, muss Apple neue Wege finden, um Top-Secret-Projekte zwar weiterhin vor fremden Blicken zu schützen, aber dennoch effizient voranzutreiben.

Das Unternehmen arbeitet zudem an gesonderten Arbeitszeitregelungen für Eltern, die sich auch tagsüber um ihre Kinder kümmern müssen – was angesichts geschlossener Schulen viele Angestellte betrifft. Apple lädt Betroffene dazu ein, ihre Situation zu schildern und gemeinsam mit dem Unternehmen an Lösungen zu arbeiten.

Unterstützung autorisierter Reparaturdienstleister
Apple ergreift auch außerhalb der eigenen Belegschaft Maßnahmen, um auf die Corona-Krise zu reagieren. Das Unternehmen unterstützt beispielsweise autorisierte Reparaturdienstleister, um den Hardware-Support sicherzustellen. Entsprechende Werkstätten erhalten für die Monate März und April automatisch die maximal mögliche Auszahlung für qualifizierte Reparaturen. Der Betrag ist daher vorübergehend nicht an die üblichen Leistungsnachweise gekoppelt. Apple plant laut Bericht zudem die finanzielle Unterstützung entsprechender Serviceanbieter, die eine Abholung bei Kunden zuhause samt Rücklieferung anbieten.

20 Millionen Atemschutzmasken gespendet
Darüber hinaus kündigte Apple via Tweet von Tim Cook vor Kurzem an, 20 Millionen Atemschutzmasken für diverse Gesundheitseinrichtungen weltweit zu spenden. Zusätzlich zu den Atemschutzmasken hat Apple einen Gesichtsschutz für Mitarbeiter im Gesundheitswesen entwickelt und produziert. Apple möchten bis zum Ende der Woche über eine Million Einheiten des Gesichtsschutzes verschicken. Im Anschluss sollen weitere wöchentliche Millionen-Lieferungen folgen.

Kommentare

klatuu09.04.20 16:48
Kann man endlich mal aufhören diesen Begriff "social distancing" zu benutzen ?
Welcher Journalist hat das eigentlich in die Welt gesetzt? Wir sollen uns physikalisch distanzieren.
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zoe09.04.20 16:54
Mir wäre lieber, sie würden das iPhone SE ankündigen
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Dante Anita09.04.20 17:13
klatuu

Dann nennen wir es lieber gleich physisches Distanzieren, statt physikalisch 😉
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mac_heibu09.04.20 17:53
@zoe
iPhone SE-Ankündigung wichtiger als Anti-Pandemie-Maßnahmen. Auch unter den Apple-Usern mehren sich die Deppen …
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Meddten
Meddten09.04.20 18:14
mac_heibu
@zoe
iPhone SE-Ankündigung wichtiger als Anti-Pandemie-Maßnahmen. Auch unter den Apple-Usern mehren sich die Deppen …

Wie wahr
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sierkb11.04.20 01:41
The Register (08.04.2020): Apple creates face shield for health workers, resists the temptation to call it the 'iMask'
20 million of them coming soon as supply chain muscles flexed

Daraus die Verlinkungen und Hinweise auf:

Apple Support (08.04.2020), support.apple.com/faceshield: Assemble and adjust your Face Shield

Apple Support: Face Shield (PDF)

Apple Support: How to assemble a face shield (Video)
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