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Kurz: Datenschutz-Organisation fordert Apple zu mehr Verschlüsselung auf +++ Google Maps weitet Gemini aus

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, welche den Namen „Encrypt It Already“ („Verschlüsselt es endlich“) trägt. Große Tech-Unternehmen werden dazu aufgefordert, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf weitere Dienste auszuweiten. Bei Apple kommt die Verschlüsselung selbstverständlich bereits bei einigen Apps und Services zum Tragen, wenngleich in manchen Fällen der Nutzer aktiv werden muss – etwa im Falle des erweiterten Datenschutzes für die iCloud (siehe hier).

Der Appell richtet sich trotzdem auch an Cupertino: Der Konzern möge endlich sein Versprechen einlösen, RCS-Nachrichten werkseitig zu verschlüsseln. Zwar finden sich in der Beta von iOS 26.3 erste Hinweise darauf, einen offiziellen Starttermin gibt es jedoch nicht. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft KI: Apple (und Google übrigens auch) würden Anwendern keine klaren Konfigurationsmöglichkeiten einräumen, um die KI-Nutzung einzelner Apps zu steuern. Die EFF hält für Nutzer zudem einen Tipp parat: Sie sollten sich über das Feedback-Formular an den Konzern wenden. Ob dieser Rat tatsächlich zielführend ist, sei dahingestellt: Viele Apple-Kunden berichten, dass ihre Verbesserungsvorschläge und Bug-Hinweise in aller Regel ungehört bleiben.


Gemini während der Navigation für Radfahrer und Fußgänger
Gemini hält immer mehr Einzug in die Maps-App von Google: Seit dem vergangenen Jahr können Nutzer hierzulande auf die KI setzen, um während der Navigation im Auto per Sprachbefehl nähere Informationen aufzurufen. Ab sofort steht diese Option auch Fußgängern und Fahrradfahrern offen. Diese können die Navigation starten und beispielsweise während des Spaziergangs oder der Fahrt Fragen zu Restaurants in der Nähe stellen. Informationen zur geschätzten Ankunftszeit oder zum nächsten Termin liefert Gemini ebenfalls. Sind Anwender mit dem Fahrrad unterwegs, muss das Smartphone nicht länger in die Hand genommen werden. Google weist auf den Sicherheitsgewinn hin: Per Sprachbefehl lassen sich so etwa aus der Maps-App heraus Nachrichten an Freunde schicken, ohne die Hände vom Lenker nehmen zu müssen.

Kommentare

xcomma30.01.26 14:57
Bei den ganzen E2EE Diskussionen finde ich wird oft nicht immer dasselbe darunter verstanden bzw. den Kunden wird etwas vorgegaukelt und wähnen sich "in Sicherheit".

Sehr oft betrifft E2EE "nur" den Transportweg. Dass also zwischen User und Dienstleister keiner zwischendrin reinfunken kann (bzw. mitlesen). Das sollte eigentlich schon lange selbstverständlich sein und um Dienste-Anbieter, die das nicht mal implementieren, sollte man getrost einen Bogen machen.

Dann aber der noch wichtigere Punkt - der auch mehr Richtung Privacy geht - ist, dass ebenfalls der Dienste-Anbieter nicht auf die Daten zugreifen kann. Und da dürfte ein massives Loch in der Dienste-Anbieter-Landschaft existieren. Z.B. WhatsApp E2EE ist von daher ein Witz, wenn dennoch Metas Firmengeflecht - was auch immer sie behaupten auf Nachfrage - dennoch die Userdaten bzw. Chats auswerten für ihre Zwecke.
So was ist aus meiner Sicht daher gar kein "richtiges E2EE" dann.
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panfire30.01.26 15:34
xcomma
Z.B. WhatsApp E2EE ist von daher ein Witz, wenn dennoch Metas Firmengeflecht - was auch immer sie behaupten auf Nachfrage - dennoch die Userdaten bzw. Chats auswerten für ihre Zwecke.

Gibt es dazu gesicherte Informationen?
Als die Menschheit begann Schuhe zu tragen, hat sie den Boden unter den Füssen verloren.
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