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Jobs-Auktion bringt viele Millionen ein – unter anderem 2,4 Millionen Dollar für einen Apple-Scheck

Ein Scheck über 500 Dollar, versteigert für rund 2,4 Millionen Dollar: Das ist nur eines der Beispiele für Sammlerstücke des Apple-Mitgründers, die bei der jüngst zu Ende gegangenen Auktion hohe Verkaufspreise einstrichen. Besagter Scheck hat allerdings durchaus historischen Wert, denn es handelt sich um das älteste bekannte Zahlungsdokument aus Apples Frühgeschichte – noch vor der offiziellen Gründung wenige Tage später. Doch auch andere Artikel erzielten stolze Ergebnisse. Ein Vorserien-Board des Apple I, welches für Tests vor der ersten Lieferung an den Byte Shop verwendet wurde, übertraf die Prognose von einer halben Million Dollar sehr deutlich – und wechselte schließlich für 2,75 Millionen den Besitzer.


Kontoauszug, Holzgehäuse, Atari-Code
Ebenfalls zur Auktion stand ein Kontoauszug von Apple, ausgestellt im März 1976. Der Käufer legte dafür rund 829.000 Dollar auf den Tisch, das von Jobs in seinem damaligen Zimmer aufgehängte Apple-Poster brachte es auf 660.000 Dollar. Der Käufer eines Holzgehäuses des Apple I erhielt für 254.000 Dollar den Zuschlag, für die Krawatten/Fliegen-Sammlung waren 113.500 Dollar zu entrichten. Etwas weniger Nachfrage herrschte nach dem VW-Reparaturhandbuch mit handschriftlichen Vermerken, welches bei 8.200 Dollar landete. Der Code-Ausdruck eines von Jobs entworfenen Horoskop-Programms für Atari war nur geringfügig erfolgreicher – wenngleich die Preisprognosen deutlich darunter gelegen hatten.

Schreibtisch aus Holz, Musik, Computerkabel
Wer am selben Holzschreibtisch wie einst Jobs arbeiten möchte, musste knapp 82.000 Dollar aufbringen, die Visitenkarte mit Nachricht an seinen Vater kam indes auf 97.000 Dollar. Ohne Gebote endete die Auktion einer Apple Lisa mit zwei Twiggy-Laufwerken, auch die erste Ausgabe der MacWorld mit Unterschriften von Jobs und Wozniak erhielt nicht das Mindestgebot. Für 6250 Dollar konnte man sich übrigens einige 8-Track-Bänder mit Musik von Bob Dylan und Joan Baez sichern – und 3273 Dollar überführten ein "von Jobs persönlich besessenes Computerkabel" in den Besitz eines Sammlers. Insgesamt spülte die Auktion rund acht Millionen Dollar in die Kassen der vorherigen Inhaber, zahlreiche Gegenstände hatte Steves Halbbruder John Chovanec zum Verkauf gestellt.

Kommentare

thomasx02.02.26 13:37
Soso – dass zu seinen Lebzeiten durchaus Menschen von ihm besessen waren, das konnte ich mir bisher gut vorstellen. Dass jetzt auch Computerkabel von ihm besessen gewesen sein sollen ist ein ganz neuer – und schöner – Gedanke

WEISS das Kabel denn überhaupt schon, dass Herr Jobs inzwischen verstorben ist? Müsste man ihm vielleicht schonend und langsam mitteilen (16 B/s vielleicht)?
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