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Apple Immersive Video: Pilotin verunglückte bei Dreharbeiten tödlich

Bei der Vorstellung des Spatial-Computing-Headsets "Vision Pro" setzte Apple auf zwei Kernbotschaften: eine intuitive Bedienung durch Hand- und Pupillentracking und ein besonders immersives Videoerlebnis. Für letzteres lancierte der Konzern eine prestigeträchtige Reihe an 3D-Videos unter dem Titel "Apple Immersive Video". Während der Dreharbeiten einer solchen Dokumentation soll sich laut Bloomberg im Sommer 2024 ein tragischer Unfall zugetragen haben: Die Protagonistin Claire Lomas verletzte sich bei der missglückten Landung und starb fünf Wochen später.


Die Aufnahmen fanden in der jordanischen Wüste statt und sollten Sehenswürdigkeiten wie die Ruinenstadt Petra und das Tal Wadi Rum in Szene setzen. Zu diesem Zweck waren Flüge mit einem Ultraleichtflugzeug geplant, mit einer prominenten Pilotin: Claire Lomas war seit einem Reitunfall im Jahr 2007 querschnittgelähmt und engagierte sich seitdem für die Rechte bewegungseingeschränkter Menschen. Sie wurde 44 Jahre alt.

Missglückte Landung
Anscheinend gab es während des Fluges keinerlei Probleme. Erst während des Ausrollens ereignete sich der Unfall: Die BBC berichtet, das Flugzeug sei von der Landebahn abgekommen und gegen einen Felsen geprallt. Sie verstarb fünf Wochen später in einem jordanischen Krankenhaus. Britische Ermittlungsbehörden wollen in Kürze verkünden, was ihren Erkenntnissen nach zum Tod von Lomas führte. Dadurch wurde bekannt, dass Apple an der Produktion der Dokumentation beteiligt war. Bloomberg berichtet zudem, dass es in der Vergangenheit Beschwerden zu den Arbeitsbedingungen gab, etwa zu sehr langen Einsätzen und ungenügender Vorbereitung auf die harten Umweltbedingungen vor Ort. Darauf habe Apple reagiert, indem Repräsentanten für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz regelmäßig den Drehort besuchten.

"Abenteuer": Immersive Videoreihe
Die Produktion in Jordanien führte Apple in Kooperation mit der englischen Produktionsfirma Atlantic durch. Die Reihe "Abenteuer" umfasst stereoskopisch aufgezeichnete Filme in 8K mit 180° Blickwinkel. Sie lassen sich nur auf Apples VR-Headset betrachten. Bisher sind in der Reihe fünf Filme erschienen, die Extremsportler an besonders spektakuläre Orte begleiten: Seillaufen in 900 Metern Höhe, Parkour in Paris, Tauchen in der Arktis, Klippenklettern und -springen auf Mallorca sowie Autorennen in Colorado. Die Produktion aus Jordanien wird wahrscheinlich niemals veröffentlicht, könnte aber als Indiz in der Untersuchung herangezogen worden sein.

Die Reihe "Abenteuer" wurde exklusiv für Apple Vision Pro produziert. (Quelle: Apple)

Kommentare

Spacely17.04.26 18:35
Finde bei sowas den Bezug zwischen Unfall und dem Produkt nicht gerade elegant. Was möchte man damit erreichen? Apple Immersive Video Als Verursacher darstellen?
Was hat Apple hier genau an diesem Unfall zu verschulden?
Man schreibt auch nicht
„Apple Watch - Extremsportler in den Pyrenäen verunglückt“
+31
Semmelrocc
Semmelrocc17.04.26 19:06
Ja, mein unweigerlicher Gedanke beim Lesen: hat die Pilotin etwa die Vision Pro während des Flugs benutzt, und deswegen ist der Unfall passiert?
+4
System 6.0.1
System 6.0.117.04.26 20:21
Schlimmer Unfall. War Bloomberg vorher keine Meldung wert. Jetzt auf einmal: Apple? Da kann man doch was draus machen

Und schon ist es eine Nachricht. So funktioniert das News-Geschäft. Und das ist nicht gut.

______

Nein, das geht nicht gegen MTN. Sondern gegen Bloomberg. Im BBC-Bericht taucht Apple noch garnicht auf.

„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+6
xcomma17.04.26 22:26
Spacely
willst du nochmal in dich gehen (sowie die anderen 8 Daumen-Nachoben-Klicker) was für eine gequirlte Scheisse du hier schreibst? Pietätlos. Schämt euch. -1000 Aura einfach.
-41
skipper18.04.26 00:21
xcomma
Spacely
willst du nochmal in dich gehen (sowie die anderen 8 Daumen-Nachoben-Klicker) was für eine gequirlte Scheisse du hier schreibst? Pietätlos. Schämt euch. -1000 Aura einfach.
Was hast du denn für eine Kinderstube gehabt?
+16
Scheki18.04.26 07:47
Ich habe mir den Text nochmals durchgelesen. Ich bin bei der Mehrzahl hier, ein Unfall, der zwei Jahre zurückliegt und jetzt erst thematisiert wird, aber dessen Ursachen (noch) nicht geklärt sind, ist schwierig.

Wenn dies direkt veröffentlicht wird, dann unter dem Aspekt "was gerade passiert ist auf/in der Apple Welt". Jetzt suggeriert der Beitrag, dass Apple sich etwas hat zu schulden hat kommen lassen, auch wenn das bestimmt garnicht so gemeint war. Denn, nach so langer Zeit erwarte ich eine vollständige Recherche mit Ergebnis und keinen Gossip
+9
aerdbaer
aerdbaer18.04.26 08:33
xcomma

Eigentlich schreibst hier nur du „gequirlte Scheiße“.
+12
konnektor18.04.26 09:10
xcomma
Spacely
willst du nochmal in dich gehen (sowie die anderen 8 Daumen-Nachoben-Klicker) was für eine gequirlte Scheisse du hier schreibst? Pietätlos. Schämt euch. -1000 Aura einfach.
Ich gehe gerne in mich und denke über meinen "Daumen-Nachoben-Klick" nach, wenn Du mir zuvor die Pietät im Bloomberg-Artikel zeigst. Und damit Du Dich nicht weiter über Spacely aufregen musst, System 6.0.1 hat es etwas besser ausgedrückt, sagt inhaltlich aber dasselbe => Unfall, Tod = uninteressant, Apple war beteiligt = News. DAS ist pietätlos.
+11
TMS
TMS18.04.26 22:20
System 6.0.1
Nein, das geht nicht gegen MTN. Sondern gegen Bloomberg. Im BBC-Bericht taucht Apple noch garnicht auf.
Sicher nicht gegen MTN? Bloß weil da Bloomberg mit Mühe eine News draus machen wollte, ist MTN ja nicht daran gehindert, so etwas zu ignorieren. Das aufzugreifen ist für mich äquivalent zur Quelle.
Aber man muss es nicht hochkochen so ist die Welt. Die bytes ist die News jedenfalls nicht wert.
+1
RaphaS
RaphaS19.04.26 12:45
xcomma

Interessant wie genau Du auf sowas kommst. Erzähl doch mal.
Völlig egal was Du über Dich und andere denkst – Du wirst immer Recht behalten.
+1
mja20.04.26 11:40
@xcomma Ich denke Du bringst hier einiges durcheinander. Niemand stellt die Tragik dieses Unfalls infrage. Oder niemand möchte das beschönigen. Aber im Kontext und unter der Rubrik "visionOS" wirkt es tatsächlich erstmal so, als ob die Piloting eine Apple Vision aufhatte um zu filmen oder den UL zu steuern. Beides war nicht der Fall. Die Vision war also weder aktiv noch passiv involviert. Deshalb ist der Bezug bzw. die Ableitungen daraus eben ein bisschen „schwierig“. Richtig ist ja, „bei Dreharbeiten für Apple verunglückt“. Ob dann für AppleTV oder einen Werbespot ist dann ja auch gleichgültig.

Und im Bezug auf die Wortwahl und Formulierung Deines Posts: es wirkt eher so, als ob Du heute mit dem falschen Bein aufgestanden bist.
0
xcomma20.04.26 11:45
Ja, mein Kommentar war dieses Mal etwas emotionaler, weil mich dieser überflüssige Kommentar aufgeregt hat.

Der MTN Artikel ist lediglich ein Bericht über einen tragischen Unfall. Nicht jeder Artikel hier muss ja immer 100% "technisch" sein. Schliesslich passierte es quasi in einer Art von "Apple Kontext". Weiterhin wurde lediglich erwähnt, dass britische Behörden ermitteln (ebenso mutmasslich völlig normaler Vorgang). Beides Fakten an denen nicht zu rütteln ist. Zusätzlich wird in einem dritten Abschnitt noch ein nächster Aspekt aus einem Bloomberg-Bericht angefügt. Durch ihre Beteiligung am Videodreh, die im Zusammenhang mit der Vision Pro stehen, ist also schon eindeutig
ein Bezug zum Produkt vorhanden.

Das war einfach alles. Und fertig wäre es gewesen. Kann man nicht einfach solche Artikel lesen und gut sein lassen? Bestenfalls kondolieren, wenn einem danach ist.

Wieso muss man also seinen Senf dazu geben, wenn man nichts gehaltvolles hinzuzufügen hat, ausser den Tod der Pilotin in abwertender Weise zu kommentieren?

Wie oben ausgeführt, gibt es einen Kontext. Eine Einordnung bzgl. "Eleganz" ist verstörend und irrelevant.

Dann kommt man mit einem WhatAboutism-Argument an. Es dürfte wohl jedem klar sein, dass Unfälle in der Welt, die leider passieren, und aber nicht im Apple Kontext passiert sind - wie hier das fiktive Beispiel eines Extremsportlers, so unglücklich reale Fälle sind, nicht in "Apple News"
erwähnt würden, sofern es z.B. keine Person mit gewissem Bekanntheitsgrad ist (das ist halt nun mal so in der realen Welt).

Die Benutzung des WhatAboutism ("ja, aber was ist mit dem Extremsporler, der...") ist demzufolge nichts anderes als eine Abwertung des Unfalls der Pilotin. Von daher könnte man darüberhinaus unken, dass es ein misogyner Kommentar ist - aber den Schluss ziehe ich hier erstmal nicht, denn sonst würde ich denselben Fehler machen wie Spacely: und das ist eine Annahme zu treffen auf Basis eines völlig haltlosen Fundaments: die Suggestion, dass Apple an den Pranger gestellt würde ob einer Verschuldung des Unfalls. Dieses steht aber so überhaupt gar nicht im Artikel.

Meine Ersteinschätzung von diesem völlig überflüssigen Kommentar steht daher nachwievor.
+1
xcomma20.04.26 11:54
skipper,
ja, zu Kinderstuben, Empathie- und Rückgratlosigkeit frage ich mich auch..
0

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