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"Apple Business Essentials": Wie Apple Unternehmen die Arbeit erleichtern möchte

Apple hat eine neue Verwaltungs-Lösung für Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeitern angekündigt. Der Service "Apple Business Essential" soll sich um die wichtigen Aspekte des Gerätemanagements aller Angestellten kümmern. Dienstlich genutzte Macs, iPhones und iPads können so einfacher als bisher von einer zentralen Stelle aus verwaltet werden – inklusive iCloud-Integration samt Speicher und 24-Stunden-Support.


Benutzerfreundliche Lösung für Gerätemanagement
Das Unternehmen aus Cupertino beschreibt "Apple Business Essential" als große Zeitersparnis für kleine Betriebe. Insbesondere in Phasen des schnellen Wachstums helfe die Dienstleistung dabei, schnell und einfach den Überblick (und die Zugriffskontrolle) bei der Mitarbeiter-Geräteflotte zu behalten. Das Tool ist als besonders benutzerfreundliche Gesamtlösung angelegt, die viele Schritte der Geräteverwaltung abdeckt: Von der Erstkonfiguration über das Onboarding des jeweiligen Mitarbeiters bis hin zu Software- oder sogar Geräte-Upgrades sei alles enthalten, was im Arbeitsalltag für eine bessere Organisation sorgt. "Kleine Betriebe sind so wichtig für unsere Wirtschaft – und wir sind stolz darauf, dass Apple-Produkte diesen Unternehmen beim Wachstum helfen", so Apple.

Einfaches Setup, hohe Sicherheit, Cloud-Integration und mehr
"Apple Business Essential" beginnt mit einem laut Apple sehr einfachen Setup-Prozess. Administratoren können Systemeinstellungen, installierte Software und mehr für einzelne Mitarbeiter, Teams sowie Gerätegruppen bestimmen. Wenn Angestellte sich auf ihrem jeweiligen Device mit dem Arbeits-Account einloggen, werden automatisch die richtigen Einstellungen für beispielsweise VPN-Konfigurationen eingerichtet. Hinzu kommt die "Apple Business Essential"-App auf dem Homescreen des jeweiligen Produkts, über die sich Anwendungen wie Microsoft Word oder Cisco Webex beziehen lassen.


Sicherheit spielt ebenso eine wichtige Rolle. Mit Features wie FileVault und Activation Lock sollen die Daten aller Mitarbeitergeräte optimal geschützt sein. Administratoren können zudem sicherstellen, dass die Security-Tools auf allen verbundenen Apple-Produkten aktiviert sind. Zusätzlich gibt es einen eigenen iCloud-Account für die Arbeit, um Dokumente und andere Daten zentral bereitzustellen und auf allen verbundenen Apple-Produkten synchron zu halten. Der 24-Stunden-Support samt AppleCare+ soll die beste Funktionsweise aller Geräte zu jeder Zeit gewährleisten – und im Fall der Fälle schnellen Techniker-Support vor Ort im Betrieb garantieren.

"Apple Business Essential" startet zunächst als Beta-Version und ist vorläufig nur in den USA verfügbar. Im Frühjahr 2022 soll die Dienstleistung in der finalen Version erscheinen. Der Service unterstützt drei Apple-Geräte pro Mitarbeiter und jeweils bis zu 2 TB iCloud-Speicher. Preise beginnen bei 2,99 US-Dollar je Angestelltem.

Kommentare

esc
esc11.11.21 14:30
Jetzt noch Email, Kalender und eine Lösung für eine gemeinsame Festplatte über icloud und schon könnte ich mich von Google Business verabschieden.
+5
becreart
becreart11.11.21 14:44
sehr sehr gut.
+8
awk11.11.21 15:54
Man darf gespannt sein. Endlich mal ein vernünftiger Ansatz um glaubhaft zu machen, dass man die Profinutzer noch nicht aufgegeben hat.

Aber reichen wird das nicht. Das kann nur ein erster Schritt sein.
+2
jmh
jmh11.11.21 20:04
gut, dass bald wochenende ist. hatte zunaechst gelesen:

"wie apple unternehmen erleichtern moechte" ...

wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
+1
MacKaltschale12.11.21 01:01
Alles, was mit iCloud zu tun hat, verstößt gegen die DSGVO, wenn man es beruflich einsetzt. Insbesondere das Adressbuch darf man nur mit anderen Cloud-Anbietern benutzen, die einem einen digitalen Vertrag bzgl. Auftragsverarbeitung anbieten.
+2
wilhelmho12.11.21 01:15
Mich treibt auch die Datenschutzgrundverordnung um. Wenn die iCloud für Unternehmen nicht DSGVO konform angeboten wird, dann ist das nicht zu gebrauchen.
0
pogo3
pogo312.11.21 11:07
Alles, was mit iCloud zu tun hat, verstößt gegen die DSGVO, wenn man es beruflich einsetzt.
Ganz ruhig bleiben. Kommt ja zunächst nur in den USA - in Spring 2022 !. In der EU wahrscheinlich 2028. Bis dahin ist die Welt - na, wer weiß das schon.

Aber da kommen so Erinnerungen hoch: Apple und die Unternehmen. Das hat man doch schon vor Jahrzehnten gehabt, in allen möglichen Varianten. So weit ich mich gerade noch erinnern kann, hat man alles wieder eingestellt. Der Xserve - oder so. Das waren noch Zeiten:
Wann hört es endlich auf zu dauern.
+1

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