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Industrieverband legitimiert Ausschluss des Palm Pre aus iTunes

Laut einem Bericht der Associated Press hält es das USB Implementers Forum für legitim, wenn ein Hersteller die spezifische Hersteller-ID bei USB-Geräten nutzt, um ausgesuchte Hardware zu erkennen. Beklagt hatte sich in diesem Fall der Smartphone-Hersteller Palm, die in seinem Pre eine iPhone-Emulation integriert hat, um eine direkte Synchronisation mit iTunes zu ermöglichen. Nachdem Apple allerdings die Prüfung für die USB-Geräte in iTunes verschärft hatte, müsste sich der Palm Pre nun als von Apple hergestelltes Gerät ausgeben, um sich weiter direkt mit iTunes synchronisieren zu können. Daher hatte sich Palm beim USB Implementers Forum beschwert, dass Apple die USB-Spezifikationen nach Palms Ansicht unrechtmäßig ausnutzen würde, um den Pre auszuschließen. Das USB Implementers Forum allerdings legitimierte nicht nur Apples Vorgehen sondern warnte auch Palm davor, nun ein falsche Hersteller-ID im Palm Pre zu verwenden. Dies würde gegen geltende Regeln verstoßen. Palm wurde nun eine Woche Zeit eingeräumt, auf die Entscheidung zu reagieren. Apple wollte sich nicht zu dem Sachverhalt äußern.

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Kommentare

Memmnarch23.09.09 14:40
Für Leute mit einem Palm ist das natürlich schlecht.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 14:52
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 14:57
Dabei ist es wirklich nicht schwer, die iTunes Library auszulesen, eine eigenes Sync-Programm zu schreiben. Ich verstehe Palm nicht, Product-ID und/oder Vendor-ID zu faken, statt ein wenig eigene Arbeit zu investieren...
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timecrash23.09.09 14:57
In diesem Sachverhalt soll Palm vielleicht nicht ein Apple Gerät vorgaukeln. Das Apple andere Geräte mutwillig ausschließt, ist aber warscheinlich auch nicht ok.
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morpheus
morpheus23.09.09 15:00
Es braucht doch nicht die ITunes Library, sondern kann doch für Adressbuch und Kalender die Systemdatenbanken nutzen. Wie es Bento z. B. tut. Die Mucke könnte mann doch von Hand überspielen. Schöner Marketing Gau!!!
Coffee is always the solution
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 15:11
morpheus

Nur wenn du die Lib ausliest, kannst du einen kompletten Sync machen, samt Playlisten und allem. Das ist aber kein Rocket-Science, deshalb ist Palms Vorgehen so unverständlich. *sick*

Es ist tatsächlich ein Marketing-GAU, ein Super-GAU.
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larsvader
larsvader23.09.09 15:14
Dr. Seltsam: Aber warum brauche ich als Kunde ein zweites Programm um ein Gerät mit iTunes zu Syncen? iTunes kann doch Geräte syncen. Für den Kunden ist das unfreundlicher eine zusätzliche Anwendung mit der selben Funktion zu haben.
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PaulMuadDib23.09.09 15:16
timecrash
Doch, ist es. Es hat keine offiziellen Schnittstellen direkt zum Programm. Aber es gibt sehr wohl Schnittstellen, um sich ein eigenes Programm zu bauen. Offenbar will Palm das nicht. Vermutlich weil sie meinen, besser an die Kunden ran zu kommen.
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PaulMuadDib23.09.09 15:17
larsvader
Wo ist da der Unterschied, ob jetzt iTunes oder irgendein anderes Programm startet? Ich muß ja auch nicht mein Adressbuch starten, um meine Adressen zu synchronisieren ...
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nexusle
nexusle23.09.09 15:19
Nochmal an ALLE! Apple verkauft Hardware! Was bringt es denn Apple, wenn die Musik auf andere Geräte als die eigenen MIT iTunes übertragen wird?? Richtig!! Rote Zahlen!

Mal von der Seite betrachtet?!
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten!
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ichrisb10123.09.09 15:23
Sehr amüsant. Palm ist sich also keiner Schuld bewusst und beschwert sich sogar noch über Apple.
Ganz dicht können die net sein, oder?

Warum selbst entwickeln wenn klauen einfach und billiger ist.

Ich war vor Jahren echte Palm Fan, aber was die jetzt abziehen ist einfach nur noch peinlich.

Gruss
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o.wunder
o.wunder23.09.09 15:28
Palm soll gefälligst ein eigenes Sync Programm ausliefern nud sich nicht auf der Arbeit der anderen (Apple) ausruhen!

Palm ist ganz schön frech und mit Sync Programmen hatten die schon immer so Ihre Schwierigkeiten, schon seit meinem ersten Palm Pilot 1000, aber immerhin, es gab einen Palm Desktop, der zwar in nichts integriert war und bis heute nicht ist, aber sie hatten eigene Software für den Sync, heute haben sie nix.
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JeanLuc723.09.09 15:30
Hm. Können die sich nicht einigen? Gegen ein kleines Entgelt sollte sich Palm doch in die Liste der unterstützten USB-Geräte einkaufen können. Wenn sie dazu aber zu geizig sind...
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oaki23.09.09 15:41
Klar verstehe ich hier Palm das ist ganz einfach, fragt euch doch mal wer für Palm Arbeitet und ich
glaube nicht das die irgendwas auslesen müssen so
ehemalige Apple Mitarbeiter und ein App können Sie auch dafür schreiben, tun sie aber nicht ganz einfach wegen GRATIS PR
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ex_apple_user_neu23.09.09 15:51
Palm ist ganz schön frech und mit Sync Programmen hatten die schon immer so Ihre Schwierigkeiten,

Da bist Du wahrscheinlich der Einzige. Palms Hot Sync galt stets als perfekt.

Und noch einmal an die Palm-Hasser. iTunes ist zumnindest auf allen aktuellen Macs installiert und auch bei Windows-Rechnern weit verbreitet. Die Idee diese vorhandene Infrastruktur zu nutzen ist intelligent. Erstens spart man Ressourcen im Unternehmen Palm und zweitens erspart man dem Endkunden eine weiter Software, die man installieren müsste.

Zum Glück funktioniert beim Pre auch einfaches Drag & Drop.
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Gilderoy Lockhart23.09.09 16:00
Tss... diese Unternehmensfreunde hier. Verlierer dieses Streits ist doch der Kunde. In diesem Fall die Palm-Kunden, aber es wäre ja auch nett, Geräte anderer Hersteller mit iTunes zu "syncen". Nicht, weil es nicht auch anders ginge, sondern weil es komfortabler ist, mit nur einem Programm zu arbeiten. Und irgendwie ist da schon eine üble Verwertungskette bei Apple entstanden: iTS - iTunes - iPod.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 16:27
Weshalb sollte man als Hardwarehersteller für andere Hardwarehersteller ein kostenloses Befüllprogramm für deren Produkte zur Verfügung stellen? Kein Aufsichtsrat eines Wirtschaftsunternehmens würde solches Handeln dem Vorstand durchgehen lassen, immerhin werden dadurch u.U. die eigenen Hardwareverkäufe geschwächt. Das ist hart an der Geschäftsschädigung.

Die paar Euro welche Apple mit iTunes-Songs an den Kunden verdient sind betriebswirtschaftlich im Vergleich zum Verkauf eines iPhones samt zu den darauf folgenden Softwarekäufen im App Store geradezu lächerlich.
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Garp200023.09.09 16:36
Hahahahaha!
Star of CCTV
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Mac M.
Mac M.23.09.09 16:44
nexusle und Dr. Seltsam:

Sehe ich ebenso wie ihr: "Apple verkauft Hardware." Und solange die Kombination iTunes - iPod/iPhone nicht als Missbrauch eines Monopols oder anderweitig als illegal beurteilt wird, kann Apple erfolgreich verkaufen.

Palm hätte schon bei Apple um Erlaubnis fragen sollen, die eigenen Produkte mit iTunes zu syncen. Erinnert sich noch jemand an das Motorola RAZR? Ein Erfolg war es nicht, wurde aber offiziell von Apple unterstützt.
Vielleicht mach Apple nach dem Reinfall und auch dem gescheiterten HP iPod kein Experimentet mehr?!
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Quarkbrötchen23.09.09 17:04
Trotzdem schädigt Apple durch dieses Verhalten auch seine eigenen Kunden.
Man kann ja mit iTunes dem Store und dem Mac sehr zufrieden sein, es sagt einem das iPhone aber nicht zu. Viele schätzen auch die Tastatur eines Blackberrys etc.
Das macht das leben mit dem Computer nicht gerade leichter, und ich dachte immer dies wäre Apples Ziel gewesen.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 17:22
Quarkbrötchen

Apples eigene Kunden werden nicht geschädigt, denn Apple hat nie behauptet, dass man den Palm mit iTunes syncen könnte. Wer iTunes nutzte und Musik damit kaufte, konnte nie davon ausgehen, diese auch mit dem Palm Pre syncen zu können, Palm hätte solches niemals erklären, bzw. zu einem der Features des Geräts machen dürfen. Man kann die Musik von iTunes ja recht bequem per "drag an drop" auf den Pre übertragen, natürlich nicht mit den Informationen aus der Lib.

Apples Ziel ist, war und wird immer sein: Geld verdienen. Wenn man das erreichen kann und gleichzeitig die Anwender der eigenen Hardware zufriedener macht, dann ist das schön. Aber an erster Stelle geht es bei einem Wirtschaftsunternehmen, wie Apple eines ist, ums Geld verdienen, ganz gleich welche Name draufsteht. Deshalb kann man ja seine Apple-Rechnungen auch nicht als gemeinnützige Spende bei der Steuer geltend machen.

Man sollte sich von Floskeln wie "for the rest of us" oder "think different" nicht blenden lassen, die waren immer schon nichts als Marketing-Blablub.
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Black0ut23.09.09 17:42
Warum gerät Apple da in Veruf???
Schliesslich haben die sicherlich hundertausende von Dollars in die Entwicklung investiert um iTunes zudem zu machen was es heute ist, dann sollen sie doch wohl auch das Recht jaben zu entscheiden mit welchen Geräten die Software zusammenarbeitet!
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schlapple
schlapple23.09.09 17:49
In dieser Sache benimmt sich Apple wie jeder Quasi-Monopolist: Durch den direkten Ausschluß des Palm wird der potentielle Palm Kunde, der bereits iTunes als Musikprogramm und -online shop nutzt in die Situation gebracht es sich mehrmals zu überlegen den Palm zu kaufen. Den direkten Ausschluss finde ich eine ziemliche Frechheit, weil man das potentiell Mögliche verhindert. Apple muss ja bei seiner Weiterentwicklung von iTunes keine Rücksicht darauf nehmen, so dass Palm entsprechende Plug-ins entwickeln muss. Hardwareseitig dies zu unterbinden geht überhaupt nicht.

Apple und Microsoft nehmen sich da nicht viel, obwohl erstere einen höheren Coolnessfaktor haben. Ich glaube, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Apple ernsthaft Probleme mit den Wettbewerbshütern bekommt.
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claudiusw
claudiusw23.09.09 17:53
Es gibt doch auch eine Lösung wie "Missing Sync for Palm Pre" mit der man alles synchronisieren kann. Palm könnte z.B. von dieser Firma einfach eine Lizenz erwerben und allen Palm Pre beilegen. Das wäre mal eine kundenfreundliche Lösung von palm. Wenn schon nicht selber entwickeln, dann wenigstens gut zukaufen.

http://www.markspace.com/products/pre/mac/palm-pre-sync-overview.html

Ich hasse einfach dieses Katz und Maus Spiel.
You can­not cre­ate good ty­pog­ra­phy with Arial.
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Dr. Seltsam
Dr. Seltsam23.09.09 17:54
schlapple

Das hat ja nun mit Monopol so gar nichts zu tun.

Wenn ein junges Unternehmen heute ein neues, innovatives System aus MP3-Player, Befüllsoftware und Musik-Store auf den Markt bringen würde, würde es exakt das gleiche machen, wie "Quasi-Monpolist"-Apple.
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Gilderoy Lockhart23.09.09 17:59
OK, ihr habt mich überzeugt, Apple ist super! Ich finde auch, unter Windows sollte nur noch M$-Anwendungen laufen, sollen Mozilla, Adobe etc. doch ihr eigenes OS rausbringen. Aber statt dessen soll sogar im Gegenteil M$ den IE nicht mehr mit Windows bundeln. Verkehrte Welt! Ein OS einer anderen Firma mitverwenden zu wollen, ist nun wirklich grobe Frechheit. Und intel sollte einen intel-AppStore nicht nur für Atom-Prozessoren rausbringen und entscheiden, welche Software überhaupt noch auf ihren Prozessoren verwendet werden soll. Eine gewisse Kontrolle ist da wirklich sinnvoll! Generell ist das alles bislang zu lax und nicht im Sinne der Firmen. Kann ja wohl nicht angehen, dass sich irgendwelche Independent-Labels eine goldene Nase daran verdienen, dass Leute ihre CDs mit Playern anderer Marken abspielen. Da ist auch noch viel zu tun.
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wurzelmac23.09.09 18:13
Volle Unterstützung, Gilderoy. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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larsvader
larsvader23.09.09 18:16
ich verstehe nicht, wieso sich manche Apple-Fanboys hier eher in die Lage der Firma als in die Lage der Kunden versetzen können? Mir ist schon klar, dass Apple Geld verdienen will, aber warum wird es dem zahlenden Kunden immer so schwer gemacht?
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Chezar
Chezar23.09.09 18:30
Gilderoy: Ich seh schon, wir sind uns einig
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Quarkbrötchen23.09.09 18:48
Dr. Seltsam

Ist doch völlig egal was Apple behauptet hat oder nicht, darum geht es doch gar nicht.
Und das jedes andere Unternehmen es genauso machen würde macht die Sache auch nicht besser. Als ob Apple einen Schaden dadurch hätte, wenn sie iTunes für andere Devices öffnen würden. Wer ein Palm Pre will, den wird auch die fehlende iTunes synchronisierung nicht davon abhalten, aber für den Kunden ist dies trotzdem lästig.
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