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macOS Ventura: „Clarus the Dogcow“ feiert Comeback

Ein Hund, der muht? Oder doch eher eine Kuh, die bellt? Auf den ersten Blick eindeutig einer dieser Tierarten zuordnen lässt sich der Mischling namens „Clarus the Dogcow“ nicht. Das putzige Wesen, welches in deutschsprachigen Ländern als „Clarus die Hundekuh“ bekannt wurde, tauchte erstmals 1983 auf den Rechnern aus Cupertino auf. Im März dieses Jahres feierte das kultige Symbol in Form eines „Easter Egg“ auf den Bildschirmtastaturen von iPhone und iPad fröhliche Urständ (siehe ).


Clarus geht wieder seiner angestammten Aufgabe nach
In ein paar Monaten darf sich Clarus, die seit Jahrzehnten ihr Dasein in Apples Firmenarchiv fristete, wieder auf Millionen von Macs herumtreiben. Die pixelige Hundekuh wurde nämlich in der Entwickler-Beta von macOS Ventura gesichtet. Dort geht sie wie schon in den 1980er und 1990er Jahren ihrer angestammten Beschäftigung nach: Sie stellt im Druckdialog des Betriebssystems die Seitenorientierung und die Skalierung dar, muss sich also anders als auf iPhone und iPad nicht in der Tastatur verstecken und ausschließlich als Emoji daherkommen. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Clarus verrichtet ihren stummen Dienst nur in Apps, welche die standardmäßigen Druckereinstellungen nutzen. In Anwendungen mit eigenen Druckdialogen taucht das bei altgedienten „Macianern“ bis heute legendäre Symbol nicht auf.

Hundekuh entstand vor fast vierzig Jahren
Die Grafikdesignerin Susan Care entwarf das Mischwesen im Jahr 1983 für die Schriftart „Cairo“. Dort nahm es die Position des kleinen „z“ ein, trug aber noch keinen Namen. Diesen erhielt Clarus erst vier Jahre später im Zuge ihres Umzugs in den Druckdialog. Die Bezeichnung war eine augenzwinkernde Anspielung auf Apples Tochterunternehmen „Claris“, das unter anderem Textverarbeitungen, Datenbanken und Tabellenkalkulationen für den Mac anbot. Apple nutzt den Begriff „dogcow“ bis heute in der Dokumentation der Programmiersprache Swift, dort wird er im Zusammenhang mit der Verwendung von Unicode-Zeichen bei der Namensgebung von Variablen und Konstanten als Beispiel genannt. Die Hundekuh ist darüber hinaus im kostenlosen Stickerpaket „Classic Mac“ für iMessage anzutreffen, welches im App Store erhältlich ist.

Kommentare

Thomas Kemmer15.06.22 18:56
„Hundekuh“. Echt jetzt. Ist das euer Ernst?
Nichts gegen „dogcow“. Unter diesem Namen kennt das die meisten Mac-User der ersten Stunde. Aber „Hundekuh“ geht gar nicht.
-14
andreas_g
andreas_g15.06.22 19:10
Hundkuh, Hundnase, Hundwasauch immer ...
+1
milk
milk15.06.22 19:17
Hundekuh wurde Clarus schon immer in der Mac-Presse genannt. Da gibt es nichts dran auszusetzen.
+10
Oceanbeat
Oceanbeat15.06.22 20:38
Eindeutig ein Kuhhund…
Wenn das Universum expandiert, werden wir dann alle dicker...?
+7
Cougar
Cougar15.06.22 23:58
Oh wie schön. Ich habe sie immer sehr gemocht. Schön das sie wieder da ist. WUFF Wuff Muhhh
+4
ssb
ssb17.06.22 08:56
Nicht zu vergessen: Clarus ist ein zwei-dimensionales Wesen, man kann sie nur von der Seite sehen. Das war Apple damals wichtig zu erwähnen - mal schauen, ob ich die Referenz dazu noch finde, in der Wikipedia steht darüber nichts.
+1

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