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Eine Tour durch das neue macOS Ventura

Apple hat am heutigen Abend die nächste Generation von macOS vorgestellt: Ventura. Die neue Version bringt zahlreiche neue Features mit – unter anderem Stage Manager, ein verbessertes Spotlight und Safari Passkeys. Dank Continuity Camera lässt sich die iPhone-Kamera mit macOS Ventura und iOS 16 als Webcam nutzen. Sehen Sie hier die ersten Bilder aus macOS Ventura.


Stage Manager
Apple führt eine neue Art der Fensterverwaltung ein, welche auch auf iPadOS in ähnlicher Form zum Einsatz kommen soll. Damit werden offene Programme und Gruppen auf der linken Seite des Bildschirms angeordnet:


Aktivieren lässt sich dieser Modus über das Kontrollzentrum:


Daraufhin erscheinen in der Menüleiste weitere Konfigurationsmöglichkeiten:


Systemeinstellungen
Apple überarbeitete die Systemeinstellungen in macOS Ventura: Diese kommen in einem neuen Zwei-Spalten-Design daher und erinnern stark an die Einstellungs-App auf dem iPad:


Wetter-App
Die Wetter-App scheint noch nicht ganz fertig zu sein – zumindest auf dem Mac zeigt diese aktuell keine Daten an:


Update: Nach einigen Stunden funktioniert auch die Wetter-App normal


Uhren-App auf dem Mac
Endlich kommt auch die Uhren-App auf den Mac – und somit ist es möglich, Timer zu stellen oder eine Stoppuhr zu starten:


Spotlight
Spotlight sucht jetzt nicht nur, sondern kann direkt auch Aktionen ausführen – wie zum Beispiel einen Wecker stellen:


Die neue Home-App
Auch in macOS Ventura überarbeitete Apple die Home-App und macht viele Funktionen besser zugreifbar:


Siri
Auch Siri erhält in macOS Ventura einen neuen Look:


Mail
Mail in macOS Ventura bietet die Option, E-Mails erst zu einem späteren Zeitpunkt zu senden. Diese erscheinen dann in der Seitenleiste:


Geteilte Tab-Gruppen
macOS Ventura, iOS 16 und iPadOS 16 erlauben es, Tab-Gruppen mit anderen Personen zu teilen anstatt sich Links zuzuschicken:


Xcode 14
Mit Xcode 14 ist es nun möglich, Unterstützung für spezifische Plattformen nicht zu installieren. Entwickelt man zum Beispiel keine Apps für tvOS, muss man diese Plattform auch nicht mitinstallieren:

Kommentare

Uwe Kempf06.06.22 22:50
Wow… ich freue mich sehr auf die neuen Systemeinstellungen. Die waren seit 20 Jahren kaum in der Substanz überarbeitet worden.
Die Lösung auf dem iPad fand ich stets übersichtlicher und habe mir das lange für den Mac gewünscht. Bin sehr gespannt
+7
tjost
tjost06.06.22 22:58
Wetter geht bei mir einwandfrei
0
Perry Goldsmith
Perry Goldsmith06.06.22 22:59


Ich glaube, in den 90ern hätten sie sich einen anderen Namen überlegt.

Aber auf den Stage Manager freue ich mich. Ich fand den Single-Window-Modus der Ur-Version (Beta) von Mac OS X damals eine gute Idee. Das ist ja so ähnlich.

Übrigens gibt es den Single-Window-Modus (fast) immernoch. Man muss die Wahl-Taste halten und dann im Dock auf die gewünschte App klicken. So richtig funktioniert es aber nicht. Ich wüsste nicht, wie ich das Verhalten beschreiben sollte, aber es ist irgendwie ähnlich.
+2
MacRS06.06.22 23:44
Der Stage Manager ist ein bisschen wie virtuelle Desktops aber auf einem einzigen Desktop und mit Fenstern. Bin gespannt, wie gut das funktioniert.

Besonders interessant fand ich wie die Stellung des Desktop dadurch hervorgehoben wird.
0
Weia
Weia07.06.22 00:59
Uwe Kempf
Wow… ich freue mich sehr auf die neuen Systemeinstellungen. Die waren seit 20 Jahren kaum in der Substanz überarbeitet worden.
Und? Man muss doch nicht krampfhaft etwas um des Änderns willen ändern.
Die Lösung auf dem iPad fand ich stets übersichtlicher und habe mir das lange für den Mac gewünscht.
Mir geht es genau umgekehrt; ich fand die Einstellungen auf dem iPad immer schrecklich unübersichtlich. Das ist viel zu wenig strukturiert; zu viele Punkte auf der obersten Hierarchieebene, die sich mit einem Blick gar nicht mehr erfassen lassen. Für meine Begriffe ist das schlechtes GUI-Design. Bei den alten Systemeinstellungen konnte ich mit einem Blick auswählen, in welchen Bereich ich grundsätzlich wollte, und dort dann gezielter auswählen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+14
MacRS07.06.22 01:05
Von den Time Machine Neuerungen hat man irgendwie nichts gehört.
+1
Macmissionar07.06.22 05:11
Kann bitte jemand, der die Beta-Versionen hat, was zur AppleScript-Unterstützung sagen?

Danke.
A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.
+3
becreart
becreart07.06.22 07:49
Uwe Kempf

ja finde ich auch! 😃
+1
maculi
maculi07.06.22 07:57
Wie soll das mit emails später senden funktionieren? Muss dann der Mac im fraglichen Moment an sein, oder läuft das irgendwie über den Server (von welchen Dienstleistern wird es dann unterstützt)?
+5
Tago07.06.22 09:28
Den Stage Manager finde ich ganz interessant, muss man sehen wie es sich verhält. Mails zu einem späteren Zeitpunkt zu versenden ist auch eine nützliche Funktionen, Systemeinstellungen ist so ganz nett, aber kein must have.
Dafür wieder ein neues macOS installieren, was dann vermutlich wieder bis 13.3 verbuggt ist ...?
+1
evanbetter
evanbetter07.06.22 10:03
mails später versenden geht nur, wenn sie auf einen apple server zwischengespeichert werden (glaube ich, kann‘s mir nicht anders vorstellen) - das mag akzeptabel sein für @icloud-adressen, aber def. nicht, wenn es um meine anderen emailadressen geht - das geht apple und auch all die anderen mailprovider, die das so machen, nichts an.
man muss sich im klaren sein, dass dieses vermeindlich sehr nützliche feature ein grosses datenrisiko mit sich bringt. hier dreht man den kochtopf für den frosch darin wieder eine stufe heisser. merkt er es?
dann konzentriere ich mich lieber ein paar sekunden vor dem absenden.

und- wann macht apple endlich etwas mit dem finder? der hätte es soooo nötig, das ist einfach lieblos.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
-3
piik
piik07.06.22 10:07
Diesesmal scheinen mir auch einige Verschlimmbesserungen dabei, was das GUI angeht.
+2
zacwinter07.06.22 10:48
MacRS
Von den Time Machine Neuerungen hat man irgendwie nichts gehört.
Leider nein. Das stimmt. Aber das ist ein so grosses Fass (TimeMachine Cloud), was Apple da aufmachen würde. Gerüchte zufolge war ja eine Art Cloud Service ala Blackbaze geplant.
0
zacwinter07.06.22 11:12
evanbetter
mails später versenden geht nur, wenn sie auf einen apple server zwischengespeichert werden (glaube ich, kann‘s mir nicht anders vorstellen) - ...
Sicher? Warum sollte das auf dem Server nur ablaufen? Es könnte auch im Mail Programm einfach lokal integriert sein, dass ein Delay nach dem Klick auf "Senden" eingebaut wird. Man klickt auf Senden und das Programm wartet in Wirklichkeit noch rund 10 Sekunden, bis es die Mail tatsächlich versendet. Innerhalb dieser 10 Sekunden kann ich die E-Mail noch "zurückholen", die in Wirklichkeit niemals mein Gerät verlassen hat. Geht das nicht?
+4
martzell07.06.22 12:08
zacwinter
evanbetter
mails später versenden geht nur, wenn sie auf einen apple server zwischengespeichert werden (glaube ich, kann‘s mir nicht anders vorstellen) - ...
Sicher? Warum sollte das auf dem Server nur ablaufen? Es könnte auch im Mail Programm einfach lokal integriert sein, dass ein Delay nach dem Klick auf "Senden" eingebaut wird. Man klickt auf Senden und das Programm wartet in Wirklichkeit noch rund 10 Sekunden, bis es die Mail tatsächlich versendet. Innerhalb dieser 10 Sekunden kann ich die E-Mail noch "zurückholen", die in Wirklichkeit niemals mein Gerät verlassen hat. Geht das nicht?

Gute Frage wie Später Senden funktioniert. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist kann die E-Mail lokal nicht gesendet werden. Um zuverlässig zu funktionieren, serverbasiert, was dann nur über iCloud Mail funktionieren sollte, weil ansonsten übergriffig gesendete E-Mails abzugreifen.

Stage Manager sieht nicht nach dem großen Wurf aus den ich mir wünsche. Überlappende Fenster sind nicht optimal. Jetzt auch auf dem iPad. Mausbedienung ist ineffizient. Mit tun die Leute leid die zusammengezählt Tage ihres Lebens damit verbringen Fenster passend nebeneinander zu platzieren. Das mittlerweile vielleicht 10 Jahre alte Konzept [10/GUI Con10uum](https://www.youtube.com/watch?v=zWz1KbknIZk&t=145s) immer noch die überzeugendste Idee[1]: Alle Fenster mit voller Bildschirmhöhe nebeneinander linear aufgereiht, Breite, und damit wieviele gleichzeitig auf den Breitbildschirm passen, und Reihenfolge, einfach änderbar.

___
[1]: Vorallem würde 10/gui Multitouch am Desktop ermöglichen ohne Tennisarm und ohne dass die Hand Inhalte auf dem Bildschirm verdeckt.
-1
martzell07.06.22 12:13
Uwe Kempf
Wow… ich freue mich sehr auf die neuen Systemeinstellungen. Die waren seit 20 Jahren kaum in der Substanz überarbeitet worden.
Die Lösung auf dem iPad fand ich stets übersichtlicher und habe mir das lange für den Mac gewünscht. Bin sehr gespannt


Endlich scheint Größenänderung des Fensters möglich zu sein. Manche Listen in der Systemeinstellung sind aktuell endlos lang und winzig klein und erinnern an Windows das überall ähnliche nicht optimal bedienbare Gucklöcher hat.
+3
dermanndernichtsweiss
dermanndernichtsweiss07.06.22 12:37
Ich glaube Stage Manager wurde zuerst fuers iPad entwickelt und dann ins macOS eingesetzt. Denn viele Aufgaben erledigt das Dock bereits.
Dock an die Seite. Vorschaubilder von den laufenden Apps in Finder einbauen. Vielleicht die virtuelle Desktops ein wenig "smarter" machen fuer besondere Ansprueche.

Das waere konsequente Weiterentwicklung von den Elementen, die bereits existieren. So wirkt es unter macOS wie ein weiterer Aufsatz. Unter iOS fuehlt er sich allerdings richtig platziert an, zusammen mit den neuen Windows Features.
+4
buran63
buran6307.06.22 13:58
Kann mal bitte jemand was zur Stabilität von macOS 13 sagen, habe leider nur ein MacBook zu Hand und bin am zweifeln.

Danke.
Stille und Schweigen sind nicht Ausdruck der Missachtung des Wortes, sondern ganz im Gegenteil Zeugnisse seiner hohen Wertschätzung. *apple*
-3
marm
marm07.06.22 14:17
Der Stage Manager wirkt auf mich noch wie Platzverschwendung. Muss ich dafür den linken Rand freihalten, um damit arbeiten zu können?

Wenn Spaces erhalten bleiben, kann ich es mir bei passenden Apps vielleicht auf einem Space vorstellen. Aber für Programme wie Tabellenkalkulationen oder Dateien sichten und sortieren, kann es nie genug Platz geben.

Würde mich interessieren, wie das im Detail gelöst wurde.
+4
Weia
Weia07.06.22 15:13
buran63
Kann mal bitte jemand was zur Stabilität von macOS 13 sagen, habe leider nur ein MacBook zu Hand und bin am zweifeln.
Wie soll Dir jetzt jemand etwas zu der Stabilität eines Betriebssystems sagen können, das in 4-5 Monaten erscheinen wird?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+3
Weia
Weia07.06.22 15:21
evanbetter
mails später versenden geht nur, wenn sie auf einen apple server zwischengespeichert werden (glaube ich, kann‘s mir nicht anders vorstellen)
Wie kommst Du denn darauf? Die Mails werden natürlich erst dann versendet, wenn sie versendet werden sollen; da wird nirgendwo im Internet was zwischengespeichert. Dafür gibt es im Mail-Protokoll gar keine Funktion.
das mag akzeptabel sein für @icloud-adressen, aber def. nicht, wenn es um meine anderen emailadressen geht - das geht apple und auch all die anderen mailprovider, die das so machen, nichts an.

Was geht die nichts an? Dass Du Emails versendet? Das wissen die, garantiert.
man muss sich im klaren sein, dass dieses vermeindlich sehr nützliche feature ein grosses datenrisiko mit sich bringt.
Welches zusätzliche Datenrisiko sollte das mit sich bringen? Wenn Du Deine Emails nicht verschlüsselst, kann sie jetzt jeder Provider lesen, wenn er will, und dann auch. Null Unterschied. Ich verstehe Dein Problem nicht.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+2
Weia
Weia07.06.22 15:45
martzell
Gute Frage wie Später Senden funktioniert. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist kann die E-Mail lokal nicht gesendet werden.
Ausschalten darf man seinen Mac natürlich nicht, nur schlafenlegen.
Um zuverlässig zu funktionieren, serverbasiert, was dann nur über iCloud Mail funktionieren sollte, weil ansonsten übergriffig gesendete E-Mails abzugreifen.
Ich verstehe den Satz weder grammatikalisch noch inhaltlich. Alle Emails, die nicht verschlüsselt sind, können technisch von allen Email-Providern, ob nun Apple oder nicht, „abgegriffen“ werden, zeitverzögert gesendet oder nicht.
Überlappende Fenster sind nicht optimal.
Für Dich vielleicht nicht, für mich schon.
Jetzt auch auf dem iPad. Mausbedienung ist ineffizient.
Was soll denn besser sein? Touch? Damit brauche ich mehrfach so lange und bin niemals so präzise.
Das mittlerweile vielleicht 10 Jahre alte Konzept [10/GUI Con10uum](https://www.youtube.com/watch?v=zWz1KbknIZk&t=145s) immer noch die überzeugendste Idee[1]: Alle Fenster mit voller Bildschirmhöhe nebeneinander linear aufgereiht, Breite, und damit wieviele gleichzeitig auf den Breitbildschirm passen, und Reihenfolge, einfach änderbar.
Das wäre eine Horror-GUI. Das spatiale Gedächtnis, dass Objekte anhand ihrer Größe und festgelegten Bildschirmposition intuitiv identifiziert, würde nicht mehr funktionieren. Und höchstens in superschlichten Arbeitskontexten würde One size fit all genügen. Warum sollte ein Fenster mit wenig Information genauso viel Platz einnehmen wie eines mit viel Information?

Für auch nur etwas komplexere Aufgaben ist sowas vollkommen ungeeignet.
Vorallem würde 10/gui Multitouch am Desktop ermöglichen ohne Tennisarm und ohne dass die Hand Inhalte auf dem Bildschirm verdeckt.
Eine Touch-Bedienung eines Desktops ist ebenfalls vollkommen unsinnig. Ich sehe nicht, wie durch Con10uum der Tennisarm eliminiert würde und die Fettschmierer am Monitor schon gleich gar nicht.

Kein Wunder, dass sich – den YouTube-Abrufzahlen nach zu urteilen – niemand für dieses Konzept interessiert.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+2
Weia
Weia07.06.22 15:48
maculi
Wie soll das mit emails später senden funktionieren? Muss dann der Mac im fraglichen Moment an sein, oder läuft das irgendwie über den Server (von welchen Dienstleistern wird es dann unterstützt)?
Weder noch. Der Mac wacht für die terminierte Aufgabe selbständig auf und legt sich danach wieder schlafen. Das geht grundsätzlich doch schon lange.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+2
maculi
maculi07.06.22 16:15
Weia
Weißt du das, oder vermutest es nur? Beim iPhone mag das noch funktionieren, aber wer im Technikwunderland de mit dem Laptop unterwegs ist, dem kann es passieren das im fraglichen Moment kein Netz zur Verfügung steht, und dann? Geht die Mail nicht zum eingestellten Zeitpunkt raus, sondern später. Macht auch nicht wirklich Sinn
Man sollte sich schon drauf verlassen können, das der Termin auch eingehalten wird.
-2
Mecki
Mecki07.06.22 18:57
Stage Manager? Apps kann man mit CMD+TAB wählen, bzw. dort dann auch mit der Maus. Statt sich alle Fenster aller Apps anzeigen zu lassen kann man sich auch nur die Fenster der aktuellen App anzeigen lassen (und hier kann man sogar auch mit Tastatur ein Fenster auswählen und mit Space vergrößern). Um Fenster verschiedener Apps, die zusammen gehören (z.B. je nach Projekt) zu gruppieren, gibt es Desktops (früher Spaces), die dann wirklich alles andere verstecken und somit viel besseren Fokus bieten. Im Grunde dupliziert das also alles das, was es schon gibt (bzw. sogar schon lange gab) in einem neuen, fragwürdigen Interface zusammen, das mich in der Keynote von der Bedienung her Null überzeugen konnte. Schlimmer noch: Es schafft eine weitere Ebene der Fensterverwaltung, was diese letztlich nur noch komplizierte macht. Kein anderes System bastelt so oft an ihrer Fensterverwaltung herum wie macOS und nichts davon scheint am Ende der große Wurf zu sein, sonst würde man nicht immer wieder weiter an der herum basteln.
+7
Weia
Weia07.06.22 18:59
maculi
Weia
Weißt du das, oder vermutest es nur?
Ich vermute es, weil eine andere technische Lösung höchstens mit modifizierter iCloud-Mail und einem proprietären Sendeprotokoll funktionieren könnte – eine Einschränkung, die Apple nicht genannt hat. SMTP sieht keine entsprechenden Mechanismen vor, und Microsoft macht es in Outlook auch lokal.
Beim iPhone mag das noch funktionieren, aber wer im Technikwunderland de mit dem Laptop unterwegs ist, dem kann es passieren das im fraglichen Moment kein Netz zur Verfügung steht, und dann? Geht die Mail nicht zum eingestellten Zeitpunkt raus, sondern später.
Und? Ist der Provider gerade down, passiert dasselbe. Ich vermute, der Dienst wird Don’t deliver before heißen und nicht Don’t Deliver at; bei Microsoft ist das jedenfalls so (habe ich mir sagen lassen).
Man sollte sich schon drauf verlassen können, das der Termin auch eingehalten wird.
Willkommen in der technischen Realität. Das ist doch nicht anders, als wenn Du eine Email direkt absendest – da hast Du auch keinerlei Einfluss darauf, wann sie ankommt. Und der präzise Zeitpunkt ist bei einer Email doch auch nicht wichtig.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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evanbetter
evanbetter08.06.22 11:28
Mecki
Stage Manager? Apps kann man mit CMD+TAB wählen, bzw. dort dann auch mit der Maus. Statt sich alle Fenster aller Apps anzeigen zu lassen kann man sich auch nur die Fenster der aktuellen App anzeigen lassen (und hier kann man sogar auch mit Tastatur ein Fenster auswählen und mit Space vergrößern). Um Fenster verschiedener Apps, die zusammen gehören (z.B. je nach Projekt) zu gruppieren, gibt es Desktops (früher Spaces), die dann wirklich alles andere verstecken und somit viel besseren Fokus bieten. Im Grunde dupliziert das also alles das, was es schon gibt (bzw. sogar schon lange gab) in einem neuen, fragwürdigen Interface zusammen, das mich in der Keynote von der Bedienung her Null überzeugen konnte. Schlimmer noch: Es schafft eine weitere Ebene der Fensterverwaltung, was diese letztlich nur noch komplizierte macht. Kein anderes System bastelt so oft an ihrer Fensterverwaltung herum wie macOS und nichts davon scheint am Ende der große Wurf zu sein, sonst würde man nicht immer wieder weiter an der herum basteln.

Absolut richtig – ein weiteres Gebastel, anstatt den Finder mal generell neu aufzugleisen.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
+1
Weia
Weia08.06.22 16:17
Weia
Ich vermute, der Dienst wird Don’t deliver before heißen und nicht Don’t Deliver at
Autsch, wo war denn da wieder mein Hirn? Muss natürlich heißen:

Ich vermute, der Dienst wird Don’t deliver before heißen und nicht Deliver at
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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martzell18.06.22 12:23
Weia
martzell
Gute Frage wie Später Senden funktioniert. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist kann die E-Mail lokal nicht gesendet werden.
Ausschalten darf man seinen Mac natürlich nicht, nur schlafenlegen.
Klar. Aber Flugmodus, kein Empfang oder Akku leer, verhindert ein zuverlässiges Senden zum eingestellten Zeitpunkt.
Weia
martzell
Um zuverlässig zu funktionieren, serverbasiert, was dann nur über iCloud Mail funktionieren sollte, weil ansonsten übergriffig gesendete E-Mails abzugreifen.
Ich verstehe den Satz weder grammatikalisch noch inhaltlich. Alle Emails, die nicht verschlüsselt sind, können technisch von allen Email-Providern, ob nun Apple oder nicht, „abgegriffen“ werden, zeitverzögert gesendet oder nicht.
Wer Apple nicht als E-Mail-Anbieter nutzt möchte nicht unbedingt dass Apple jede gesendete E-Mail zu sich hochlädt um diese zeitversetzt senden zu können.
Weia
martzell
Überlappende Fenster sind nicht optimal.
Für Dich vielleicht nicht, für mich schon.
Effektive und effiziente Bedienbarkeit (engl. usability) ist objektiv messbar. Fenster anordnen ist etwas aufwendig. Deswegen gibt es Befehle, sogar von Apple integriert, die einem helfen Fenster nebeneinander anzuordnen.
Weia
martzell
Jetzt auch auf dem iPad. Mausbedienung ist ineffizient.
Was soll denn besser sein? Touch? Damit brauche ich mehrfach so lange und bin niemals so präzise.
Probiere mal cmd c und cmd v für Text kopieren und einsetzen.

Beim 10/GUI Konzept hat man die Bedienelemente unter seinen Fingern. Schneller als einen Mauspfeil ständig über weite Strecken bewegen zu müssen.
Weia
martzell
Das mittlerweile vielleicht 10 Jahre alte Konzept [10/GUI Con10uum](https://www.youtube.com/watch?v=zWz1KbknIZk&t=145s) immer noch die überzeugendste Idee[1]: Alle Fenster mit voller Bildschirmhöhe nebeneinander linear aufgereiht, Breite, und damit wieviele gleichzeitig auf den Breitbildschirm passen, und Reihenfolge, einfach änderbar.
Das wäre eine Horror-GUI. Das spatiale Gedächtnis, dass Objekte anhand ihrer Größe und festgelegten Bildschirmposition intuitiv identifiziert, würde nicht mehr funktionieren. Und höchstens in superschlichten Arbeitskontexten würde One size fit all genügen. Warum sollte ein Fenster mit wenig Information genauso viel Platz einnehmen wie eines mit viel Information?

Für auch nur etwas komplexere Aufgaben ist sowas vollkommen ungeeignet.

Für Fenster mit Content sehr gut geeignet: Dokumente, Browser. Das spatiale Gedächtnis wird leider seit dem klassischen MacOS nicht mehr unterstützt. Damals merkten sich Dokumente- und Ordnerfenster Größe und Position. Das Fenster war der Ordner. In Öffnen-und Sichern-Dialogen gab es das aber damals schon nicht.
Weia
martzell
Vorallem würde 10/gui Multitouch am Desktop ermöglichen ohne Tennisarm und ohne dass die Hand Inhalte auf dem Bildschirm verdeckt.
Eine Touch-Bedienung eines Desktops ist ebenfalls vollkommen unsinnig. Ich sehe nicht, wie durch Con10uum der Tennisarm eliminiert würde und die Fettschmierer am Monitor schon gleich gar nicht.
Du hast 10/GUI nicht verstanden. Das Video illustriert sehr gut welche Probleme das Konzept löst. Statt nur einen einzelnen Mauspfeil mit dem Touchpad umständlich weite Strecken bewegen zu müssen, legt man die Hände auf ein übergroßes Touchpad und jeder Finger erhält auf dem Bildschirm einen dezenten Cursor und kann gedrückt werden. Die Befehle die seither in der Menüleiste versteckt sind, oder in einer Symbolleiste angesteuert werden müssen, erscheinen direkt unter den Fingern auf dem Bildschirm. So hat man Multitouch auf dem Desktop ohne die Nachteile von Touchbildschirmen.
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Weia
Weia20.06.22 03:04
martzell
Weia
martzell
Gute Frage wie Später Senden funktioniert. Wenn das Gerät ausgeschaltet ist kann die E-Mail lokal nicht gesendet werden.
Ausschalten darf man seinen Mac natürlich nicht, nur schlafenlegen.
Klar. Aber Flugmodus, kein Empfang oder Akku leer, verhindert ein zuverlässiges Senden zum eingestellten Zeitpunkt.
Das ist dann eben so. Nichts ist perfekt. Ich bin aber ehrlich gesagt auch überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass man diese Funktion in seinem Smartphone würde nutzen wollen. Smartphone und Zuverlässigkeit schliessen sich generell aus; wenn es so wahnsinnig wichtig ist, dass eine Email zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt ankommt, weder früher noch später (ein aus meiner Sicht völlig exotischer Spezialfall), dann muss man halt seinen Mac bemühen (und dann ist das Internet down zum Sendezeitpunkt ).
Wer Apple nicht als E-Mail-Anbieter nutzt möchte nicht unbedingt dass Apple jede gesendete E-Mail zu sich hochlädt um diese zeitversetzt senden zu können.
Das ist ja auch nicht so.
Effektive und effiziente Bedienbarkeit (engl. usability) ist objektiv messbar.
Is sie nicht.
Fenster anordnen ist etwas aufwendig.
Mag sein, der Aufwand trägt aber die Früchte, dass ich ab da längere Zeit optimal arbeiten kann. Und das kann man nicht messen (oder nur mit sehr aufwändigen Versuchsreihen).
Deswegen gibt es Befehle, sogar von Apple integriert, die einem helfen Fenster nebeneinander anzuordnen.
Das wäre für mich völlig unbrauchbar, weil Apple nicht wissen kann, wie ich die Fenster angeordnet haben will.
Weia
martzell
Jetzt auch auf dem iPad. Mausbedienung ist ineffizient.
Was soll denn besser sein? Touch? Damit brauche ich mehrfach so lange und bin niemals so präzise.
Probiere mal cmd c und cmd v für Text kopieren und einsetzen.
Das ist natürlich schneller, aber unintuitiv, weil man sich die Tastenkürzel merken muss. Für Standardbefehle wie Copy & Paste ist das natürlich kein Problem, bei selteneren Befehlen, die man sich nicht merken kann, gewinnt die Mausbedienung. Gleichzeitig integriert das Konzept Learning by Doing – je öfter man einen Befehl benötigt, das öfter wird einem auch der Shortcuts angezeigt, so dass man ihn sich bei oft benutzten Befehlen am Ende spielend merkt.
Das spatiale Gedächtnis wird leider seit dem klassischen MacOS nicht mehr unterstützt. Damals merkten sich Dokumente- und Ordnerfenster Größe und Position.
Das tun sie doch heute genauso?
Du hast 10/GUI nicht verstanden. Das Video illustriert sehr gut welche Probleme das Konzept löst. Statt nur einen einzelnen Mauspfeil mit dem Touchpad umständlich weite Strecken bewegen zu müssen, legt man die Hände auf ein übergroßes Touchpad und jeder Finger erhält auf dem Bildschirm einen dezenten Cursor und kann gedrückt werden.
Stimmt, ich habe übersehen, dass es bei dem Konzert ein getrenntes Touchpanel gibt. Das ändert nichts an meinem Grundproblem, dass eine starre, automatische Fensteranordnung nebeneinander für meine Arbeitsweise vollkommen unbrauchbar wäre, weshalb ich auch nicht jedem Detail Beachtung geschenkt habe.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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