iPhone 18 Pro: J.P. Morgan analysiert mögliche Preise/Preiserhöhungen – mit besseren Nachrichten


Das Wall Street Journal hatte kürzlich mit einigen Zahlen jongliert und im Falle des iPhone 18 Pro – bzw. iPhone 17 Pro, sollte der Schritt jetzt schon erfolgen – Preiserhöhungen von 200 bis 300 Euro ins Spiel gebracht. Grund dafür seien in erster Linie die Kosten für Speicher, welche sich gemäß Cooks kürzlich getroffener Aussage nicht mehr abfedern lassen. Max Weinbach von J.P. Morgan beschäftigte sich mit derselben Frage, kommt aber zu etwas weniger dramatischen
Ergebnissen. Daher widerspricht er dem WSJ-Bericht und begründet seine Ansicht, warum er von geringeren Aufschlägen ausgeht. Zur aktuellen Modellreihe äußert er sich indes nicht.
In der Tat erheblich teurerer Speicher, aber...Es stimme demnach, dass Apple wesentlich mehr für Speicher ausgeben müsse. Was im vergangenen Jahr noch rund 65 Dollar kostete, liege 2026 bei 114, im nächsten Jahr schon bei knapp 230 Dollar. Diese Differenz von 160 Dollar könnte also sehr wohl für einen Aufschlag von 200 Dollar auf den Kaufpreis sorgen. Allerdings gebe es andere Positionen, mit denen Apple sogar Kosten spare, was das WSJ aber nicht als reduzierende Faktoren aufführte. Unter anderem mit einem hauseigenen Modem sei es möglich, die "Bill of Materials" zu senken – also jenen errechneten Wert, der alle Materialien und Bauteile enthält.
Nur 50 bis 100 Dollar mehr wären denkbarFrühere Berichte hatten zudem in den Raum geworfen, Apple schreite bei der Umstellung von Komponenten etwas langsamer voran, was in geringeren Einkaufspreisen resultiere. Laut Weinbach müsse man generell stärkere Effekte durch vertikale Integration berücksichtigen. 2026 steige die "BoM" daher lediglich um 26 Dollar, 2027 um weitere 56 Dollar. Gigantische Preisaufschläge sieht er aus diesen Gründen als wenig wahrscheinlich an – vielleicht seien sogar zunächst nur 50 Dollar mehr bereits ausreichend. Sofern Apple längerfristiger kalkuliert, also das iPhone 19 nicht erneut verteuern möchte, reichen jedoch 50 oder selbst 100 Euro nicht aus, wenn das Unternehmen bei Margen von deutlich über 40 Prozent bleiben möchte.