Weitere Preisgerüchte zum iPhone 18 Pro – und Einschätzungen zur schwierigen Marktlage


Macs wurden kürzlich teils um mehrere hundert Euro teurer, wohingegen eine ähnliche Runde beim iPhone noch ausblieb. Kaum jemand in der Branche rechnet allerdings damit, dass ein iPhone 18 Pro zum Preis eines iPhone 17 Pro erscheint – die Frage ist eher, wie hoch der Aufschlag wohl ausfällt.
Jeff Pu von GF Securities rechnet inzwischen mit 250 bis 300 Dollar höheren Preisen – und nennt die bekannten Argumente Speichereinkauf sowie Chipfertigung (A20 in 2-nm-Strukturbreite) als Kostentreiber. Seine Anfang des Jahres abgegebene Prognose bezüglich aggressiver Preisgestaltung sei angesichts der momentanen Marktsituation nicht mehr aufrechtzuerhalten. Stattdessen dürften es 1399 Dollar statt wie bisher 1099 Dollar für die Pro-Serie werden.
Größere Herausforderungen als vor einem JahrRosenblatt sieht ähnliche Probleme auf Kunden zukommen – und damit gleichzeitig auch auf Apple, denn derlei Steigerungen sorgen kaum für höheren Absatz. Zudem müsse sich das iPhone 18 Pro mit dem besonders erfolgreichen iPhone 17 Pro messen lassen, dessen Verkaufszahlen außergewöhnlich gut waren. Auch JPMorgan reagiert trotz grundsätzlich positiver Haltung vorsichtiger, denn für Apple gelte es, erhebliche Herausforderungen zu bewältigen. Cook habe bereits zunehmende Lieferprobleme angedeutet, heißt es in der Analyse. Der Herbst 2026 unterscheide sich jedenfalls erheblich von der Situation im Herbst 2025.
Und dennoch: Niemand zweifelt an Apples ErfolgWie bereits in unserer Nachbetrachtung der Quartalskonferenz diskutiert, äußert sich Apple ebenfalls etwas vorsichtiger und nennt verschiedene Risikofaktoren. Allerdings ist Apple noch immer so gut aufgestellt, dass "vorsichtiger" keineswegs Rückgänge, sondern lediglich "nicht ganz so starkes Wachstum wie von einigen Seiten erwartet" bedeutet. Das gerade erst angekündigte "
Apple Upgrade"-Programm kommt wohl zum richtigen Zeitpunkt, denn sollten die eingangs genannten Aufschläge nicht zu vermeiden sein, dürfte Apples Marketing noch stärker die monatlichen Raten hervorheben. Ein Aufschlag von 300 Dollar wirkt zumindest erheblich kleiner, wenn Apple ihn in niedrigen Monatsraten verschwinden lässt und am Ende noch ein Restbetrag offensteht.