iPhone 18 Pro: Prognosen zur Preiserhöhung


Von Tim Cook war nun offiziell zu hören, was in der Branche bereits als offenes Geheimnis gegolten hatte: Hardware muss teurer werden, denn die massiv gestiegenen Speicherpreise lassen sich den Aussagen zufolge nicht mehr abfedern – Apple könne sich der Entwicklung nicht entziehen, so Cook. Welche Produkte betroffen sind und wie stark die Preise steigen, ließ der nur noch wenige Wochen lang amtierende Konzernchef allerdings offen. Das Wall Street Journal nahm dies zum Anlass, anhand geschätzter Komponentenpreise zu
berechnen, welches Preisschild das kommende iPhone 18 Pro wohl tragen dürfte. Zu betonen ist dabei, dass die Zahlenspiele nicht auf Appledaten, sondern Prognosen basieren.
200 bis 300 Dollar mehrDas aktuelle iPhone 17 Pro beginnt in den USA bei 1.099 Dollar. Die Schätzung für das Nachfolgemodell entspricht damit einem Aufschlag von mindestens 200 Dollar beziehungsweise rund 18 Prozent. Bei einem möglichen Einstiegspreis von 1.399 Dollar wären es sogar 300 Dollar oder gut 27 Prozent. Das iPhone 18 Pro Max dürfte nach Einschätzung des Wall Street Journal erneut 100 Dollar oberhalb des kleineren Pro-Modells beginnen. Je nach tatsächlichem Preis des iPhone 18 Pro wären damit mindestens 1.399 oder 1.499 Dollar fällig. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, ob das iPhone Fold/Ultra noch für "rund 2000 Dollar" anzubieten ist, wie es lange Zeit in der Branche als wahrscheinlich galt.
Vor allem durch Speicherchips verursachtIn Deutschland kostet das iPhone 17 Pro mit 256 GB derzeit mindestens 1.299 Euro, während Apple für das iPhone 17 Pro Max ab 1.449 Euro veranschlagt – die Preise ab Herbst wären demnach mindestens 1.549 Euro für das 18 Pro sowie 1.699 Euro oder mehr für das Pro Max. Für die Berechnung geht das Wall Street Journal übrigens davon aus, dass Apple beim iPhone 17 Pro eine Bruttomarge von ungefähr 47 Prozent erzielt – selbst mit der genannten Preiserhöhung auf 1299 Dollar würde diese auf 44 Prozent sinken. Preistreiber sind vor allem Speicherchips, auch das Kamerasystem mit variabler Blende soll aber laut Ming-Chi Kuo mit deutlichen Mehrkosten im Einkauf verbunden sein.