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Das iPad wird bald wasserfest – Wegfall des klassischen Lautsprechers

Theoretisch könnte man das iPhone auch für Unterwasserfotografie einsetzen, denn seit der 12er-Generation sind nach IP68 bis zu 30 Minuten bei Wassertiefen von sechs Metern offiziell möglich. Ob es allerdings viele Nutzer wirklich übers Herz bringen, ihr iPhone bewusst unterzutauchen, sei einmal dahingestellt. Jene Angaben kommen unter Laborbedingungen zustande – und sollen das Gerät eher vor Flüssigkeitsschäden im Alltag schützen, als es zu einem Begleiter beim Schwimmen zu machen. Im iPad-Sortiment war bislang hingegen noch keine Ausführung IPxx-klassifiziert, was sich laut Mark Gurman jedoch im Herbst ändert. Das erste iPad mit Wasserresistenz sei demnach auf dem Weg.


iPad mini: Wegfall klassischer Lautsprecher
Genau wie im Falle des iPhones soll der Schutz in Richtung sichere Nutzung im Bad, am Pool oder in feuchter Umgebung gehen. Welche IP-Klasse Apple erreichen möchte, erwähnt Gurman hingegen nicht. Um das Ziel zu erreichen, habe Apple ein vibrationsbasiertes Lautsprechersystem entwickelt. Statt klassischer Lautsprecheröffnungen würden flache Gehäuseteile des iPads in Schwingung versetzt, womit eine der größten Eintrittsstellen für Wasser und Staub wegfiele. Beim iPhone sind Lautsprecher- und Mikrofonöffnungen mit Membranen, Dichtungen, Klebern und Gittern abgedichtet, wohingegen das iPad vollständig auf die Öffnung verzichte. Den Anfang mache das iPad mini, zu anderen Modellreihen hat Gurman bislang keine Informationen.

OLED – und die Chipfrage
Zu den sonstigen erwarteten Verbesserungen des nächsten iPad mini war ebenfalls schon einiges zu hören. So erfolge der Umstieg von LCD auf ein 8,4" großes OLED-Display – das aber ohne ProMotion, sondern mit 60 Hz. Hinsichtlich des Chips kursieren unterschiedliche Aussagen. Mal ist von A19 Pro die Rede, andere Hinweise deuten hingegen auf den ebenfalls im Herbst erscheinenden A20 Pro hin. Außerdem gibt es Spekulationen über einen weiteren Preisanstieg, denn OLED könnte den Preis weiter nach oben treiben (siehe Meldung) – obwohl es erst vor wenigen Wochen 130 Euro teurer wurde.

Kommentare

tk69
tk6927.07.26 11:21
Hängt das mit der Möglichkeit einer Akku-Tausch-Möglichkeit in der EU zusammen?
+6
Creativer
Creativer27.07.26 12:10
Sehr gut, vermisse mein iPad immer wenn ich mich in der Therme entspanne.
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thomas b.
thomas b.27.07.26 12:19
Lautsprecher mit Kunststoffmembran sollten eigentlich wasserfest abgedichtet einzubauen sein aber grau ist wohl alle Theorie.
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RAMses3005
RAMses300527.07.26 15:40
Also wenn ich auf der Couch mit dem iPad surfe lege ich Wert auf ein dichtes Dach, also ist IP68 nicht erforderlich.

Ein Gerät welches ich bestimmt nie mit zum Schnorcheln oder Tauchen nehmen werde kann ich den Sinn nicht ganz verstehen. Allein schon ist es viel zu groß und versucht mal ein Touch-Bildschirm unter Wasser zu bedienen.
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mazun
mazun27.07.26 16:22
Die Wasserdichtigkeit ist ansich zwar schön, nur nützt es nichts wenn einem, wie mir passiert, der Wassertropfen direkt in die USB-Buchse fällt… Ich hatte das iPhone in der hinteren Hosentasche als ich mein Auto bei leichtem Regen packen musste. Als ich dann losfahren wollte, kam die Meldung: „Feuchtigkeit in der USB Buchse, bitte trocknen lassen. Dies kann mehrere Stunden dauern.“ So oder so ähnlich war der Text. Zwar konnte ich das iPhone noch nutzen, nur hatte es leider nur noch wenige % und ich wollte es eigentlich während der Fahrt aufladen. Für solche Fälle wäre dann Wireless Charging echt mal gut gewesen, aber sowas hat mein Auto nicht. Ich bin die 3h dann also mit Stromsparmodus gefahren, in der Hoffnung, dass ich nicht aufs iPhone angewiesen sein werde und es ist ja dann auch gut gegangen
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Metty
Metty27.07.26 17:01
als es zu einem Begleiter beim Schwimmen zu machen
Wird bei den Labortests auch Chlor verwendet wie in den meisten Swimming Pools oder Salz wie in Meerwasser? Falls nicht, ist es wohl doch nur ein Labortest.
Das soll nicht heißen, daß ich Wasserresistenz nicht für ein nützliches Feature halte, denn jeder kann mal im Regen stehen gelassen werden.
+1
waldemarmac28.07.26 07:48
Guten Morgen,
jetzt mal im Ernst.
Wieviele Käufer brauchen diese Wasserfestigkeit?
Da werden einige Produkte fallengelassen, weil der Markt, aus der Sicht von Apple, eine Nische ist.
Und hier wird Geld in ein Feature investiert den kaum jemand benötigt.
Für mich sieht das aus wie eine Nische einer Nische.
Wenn es wenigstens eine Zusatzausstattung wäre, die ich extra Bezahlen muss (so wie SIM).
Aber hier sollen alle, die ein iPad kaufen, für etwas bezahlen, was sie nicht brauchen.
Und ein Gerät gegen verschüttete Getränke zu schützen kann man auch preiswerter machen.
Würde mich interessieren, wieviele Neukäufer dieser Wasserschutz generieren wird.
Oder bin ich das auf dem Holzweg?
+1
ww
ww28.07.26 09:03
waldemarmac
Oder bin ich das auf dem Holzweg?


Gut möglich

Ich sitze viel auf einem Schwimmkissen im Pool und lese ein Buch. Oder schaue mir etwas im TV an.

Da käme mir 100%-wasserdichtigkeit sehr gelegen.
+1
morphologics28.07.26 15:19
Kommt ganz auf die persönlichen Nutzungsformen und -gewohnheiten an.

In der Familie ist schon mal jemandem ein iPad mini beim recreation day ins Badewasser gerutscht. Das Folge-Investment hätte alternativ auch für ein Wochenende in einem feinen Wellnesstempel gereicht.

Mir selbst wiederum käme eine zusätzliche Sicherheit ggüb. etwaig fahrlässig verschüttetem Getränk in der Nähe ganz gelegen.

FG - morph
+2
AJVienna29.07.26 09:46
Würde auch neue use-cases wie benützung an Strand und Badewanne ermöglichen. Falls man es als e-Reader verwendet.
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