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macOS, iOS, iPadOS: Diese Geräte unterstützt das System

Der Schritt war lange im Voraus angekündigt worden und stellt deswegen keine große Überraschung dar: macOS 27 unterstützt keine x84-Prozessoren mehr. Neue Features sind fortan den Ende 2020 erstmals eingeführten Apple-Silicon-Macs vorbehalten; Apple-Rechner mit CISC-Architektur erhalten zukünftig allenfalls Sicherheits- und Stabilitätsupdates. Auf der Keynote der WWDC 2026 bestätigte Apple nun diese Vermutung.


Vier Modelle bleiben auf macOS 26 (Tahoe)
Damit fallen lediglich vier Gerätemodelle aus der Unterstützung: Mac Pro (2019), iMac (2020) und die letzten beiden MacBook-Pro-Modelle aus dem Jahr 2019 (16 Zoll) sowie Anfang 2020 (13 Zoll, 4 Thunderbolt-Anschlüsse). Diese Geräte werden wahrscheinlich noch für mindestens zwei Jahre Sicherheitsaktualisierungen erhalten, bis Apple den Software-Support gänzlich einstellt.

Apple Intelligence weiter eingeschränkt
Das heißt allerdings nicht zwingend, dass ein Mac mit M1- oder M2-Prozessor auch alle fortgeschrittenen Features von Golden Gate unterstützt. Bei der neuen Version lokaler Apple-Intelligence-KI, ausdrucksstarker KI-Stimme und fortgeschrittener Diktierfunktion zieht der Konzern einen engeren Kreis: Mindestens einen M3-Prozessor mit 12 GByte RAM setzt Apple für diese Funktionen voraus, verkündete Craig Federighi auf der WWDC26-Keynote. Somit bleibt das MacBook Neo außen vor – und der Mac Pro. Beim iMac, MacBook Air sowie MacBook Pro kommt es zudem auf die RAM-Ausstattung an: Wer sich beim Kauf eines M3-Mac für die Basisversion mit 8 GByte entschieden hat, wird ohne neueste Apple-Intelligence-Features auskommen müssen.

Bei fortgeschrittenen KI-Features zieht Apple die Grenze bei Macs mit M3-Prozessoren und 12 GByte RAM. (Quelle: Apple)

Mac-Modelle, die macOS 27 (Golden Gate) unterstützen

Gerät ab Modell neueste KI ab
Mac mini 2020 2024
iMac 2021 2023 (16 GByte RAM)
Mac Studio 2022 2025
Mac Pro 2023 -/-
MacBook Pro Ende 2020 Ende 2023 (16 GByte RAM)
MacBook Air 2020 2024 (16 GByte RAM)
MacBook Neo 2026 -/-

iPhone, Vision Pro, iPad, Apple TV, Apple Watch
Bei iPhones behält Apple die Minimalanforderungen bei: Das iPhone 11 und alle neueren Geräte unterstützen iOS 27. Die 2024 vorgestellte erste Generation des Spatial-Computing-Headsets Vision Pro bleibt ebenfalls kompatibel mit visionOS 27. Beim iPad fällt jeweils ein Modell jeder Generation heraus: Neue Mindestvoraussetzungen sind iPad (9. Generation), iPad mini (6. Generation), iPad Air (4. Generation. iPad Pro 11'' (2. Generation) sowie iPad Pro 13'' (3. Generation). Die Set-Top-Box Apple TV erhält tvOS 27, sofern das Gerät der zweiten oder dritten 4K-Generation entstammt. Die härtesten Einschnitte betreffen Apples Smartwatch-Reihe: Für watchOS 27 ist eine Apple Watch der 9. Generation oder die Ultra der 2. Generation vonnöten.

Unterstützung für Version 27
Gerät ab Modell neueste KI ab
iPhone 11 17 Pro, Air
iPad 9. Generation -/-
iPad mini 6. Generation -/-
iPad Air 4. Generation M4
iPad Pro 11'' 2. Generation M4 (16 GByte RAM)
iPad Pro 13'' 3. Generation M4 (16 GByte RAM)
Apple TV 4K (2. Generation) -/-
Vision Pro alle M5
Apple Watch 9. Generation iPhone-abhängig
Apple Watch Ultra 2. Generation iPhone-abhängig
Apple Watch SE 3. Generation iPhone-abhängig

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern09.06.26 15:25
Verstehe ich das mit Apple Intelligence und Siri 2.0 mehr oder weniger richtig?
Apple Int. führt über Siri diverse Anfragen, Befehle über die jeweiligen iOS Apps aus und alles was sich an Informationen im Netz befindet die ich an Siri stelle wird dann über Gemini bereitgestellt und Siri spuckt es mir aus
-5
derguteste
derguteste09.06.26 15:32
Was ich nicht ganz verstehe. Wenn ja das ganze KI Zeugs bei der Watch über das iPhone läuft, was ist dann der Grund warum bei der Watch die unterstützten Geräte so eingeschränkt wurde. An den KI Funktionen kanns ja dann nicht liegen.
+10
hal5309.06.26 15:44
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Wenn super-Siri auf Gemini zugreift und lediglich als Schnittstelle zu dieser KI fungiert, warum dann die Geräteeinschränkungen bezüglich der hardware? Wenn ich mit meinem alten M1 Mac mini aus 2020 auf CharGPT zugreife, habe ich doch diese Einschränkungen auch nicht, da die KI in einer Cloud läuft.
-5
Zerojojo09.06.26 15:55
Dass ein Mac Pro nicht die aktuellsten Features unterstützt ist wirklich lächerlich.
+1
Iskander
Iskander09.06.26 15:55
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
+21
morpheus
morpheus09.06.26 15:59
Iskander
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
Welches Modell wurde denn damit beworben und bekommt es jetzt nicht?
Zumal wir hier auch mit den neusten Rechnern kein vollständiges Apple AI haben werden.
Coffee is always the solution
-5
Frank Tiger
Frank Tiger09.06.26 16:32
In der Präsentation der WWDC wurde gezeigt, dass auch das iPhone SE2 von iOS27 unterstützt wird. Das war nach dem EU-Flop mit Siri-AI für mich der einzige Lichtblick.
Übrigens steht im Artikel oben „X84-Prozessoren“.
+2
froyo5209.06.26 17:41
Siri-AI kommt doch auch auf ältere Geräte, die Verarbeitung läuft eben nur nicht lokal.
+4
0x00c09.06.26 17:43
morpheus
Iskander
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
Welches Modell wurde denn damit beworben und bekommt es jetzt nicht?
Zumal wir hier auch mit den neusten Rechnern kein vollständiges Apple AI haben werden.


Aus der Wayback-Machine:

schon ziemlich eindeutig für das 16 Pro beworben: "The first iPhone built
for Apple Intelligence. Personal, private, powerful."

Das die neuste KI jetzt ab dem 17 Pro bereit steht ist eine herbe Enttäuschung.
+30
Tux
Tux09.06.26 17:49
0x00c
morpheus
Iskander
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
Welches Modell wurde denn damit beworben und bekommt es jetzt nicht?
Zumal wir hier auch mit den neusten Rechnern kein vollständiges Apple AI haben werden.


Aus der Wayback-Machine:

schon ziemlich eindeutig für das 16 Pro beworben: "The first iPhone built
for Apple Intelligence. Personal, private, powerful."

Das die neuste KI jetzt ab dem 17 Pro bereit steht ist eine herbe Enttäuschung.
Ja, daran musste ich auch denken. Da wird Apple von den eigenen Werbe-Versprechen eingeholt… Man könnte auch sagen „Die Werbung ist schlecht gealtert“
Es muss schmecke! :-D
+15
macblubb
macblubb09.06.26 17:58
hal53
Das verstehe ich jetzt auch nicht. Wenn super-Siri auf Gemini zugreift und lediglich als Schnittstelle zu dieser KI fungiert, warum dann die Geräteeinschränkungen bezüglich der hardware? Wenn ich mit meinem alten M1 Mac mini aus 2020 auf CharGPT zugreife, habe ich doch diese Einschränkungen auch nicht, da die KI in einer Cloud läuft.
Ist anscheinend nicht so: "Siri AI ist nicht Gemini mit neuem Etikett
Craig Federighi stellt klar, dass auf iOS kein Gemini-Clientcode laufe."
Don't touch anything and don't go to the toilet!
+5
wi36809.06.26 18:13
Ist die Tabelle richtig, das für watchOS 27 die 8. Generation nicht ausreichend ist? Die 8. Generation kam 2022 heraus. Mit maximal watchOS 26 von 2025 wäre die Supportunterstützung-Zeitraum aber eher Android als Apple-typisch.
+1
rkb0rg
rkb0rg09.06.26 18:36
Hm, werde mir wohl deswegen keine neue Ultra kaufen. Meine Gen. 1 kann vom Funktionsumfang alles was ich brauche und der Akku hält auch noch sehr gut. Mehr KI muss meine Uhr nicht können. Zeit und Benachrichtigungen anzeigen, gelegentlich telefonieren und Sport tracken reicht. Was an KI soll da lokal auf einer Uhr ausgeführt werden müssen, was nicht auch übers Handy möglich wäre. Selbst als Extremsportler, der sein Handy eventuell nicht dabei hat (der ich nicht bin).
+4
strateg
strateg09.06.26 18:37
Tux
0x00c
morpheus
Iskander
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
Welches Modell wurde denn damit beworben und bekommt es jetzt nicht?
Zumal wir hier auch mit den neusten Rechnern kein vollständiges Apple AI haben werden.


Aus der Wayback-Machine:

schon ziemlich eindeutig für das 16 Pro beworben: "The first iPhone built
for Apple Intelligence. Personal, private, powerful."

Das die neuste KI jetzt ab dem 17 Pro bereit steht ist eine herbe Enttäuschung.
Ja, daran musste ich auch denken. Da wird Apple von den eigenen Werbe-Versprechen eingeholt… Man könnte auch sagen „Die Werbung ist schlecht gealtert“

man darf nicht vergessen, dass chatgpt erst ende 2022 anfang 2023 auf den markt kam und seitdem die ganze welt damit unvorhergesehen auf den kopf stellte!
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
-6
marcel15109.06.26 18:40
Die guten alten x84-Prozessoren, man kennt sie.
+3
iBär
iBär09.06.26 21:54
Mein 16pro wäre jetzt schon zu alt für alle neuen Funktionen? Pahhh 🖕🏻
+1
Hans G09.06.26 23:53
Ursprünglich war mal das iPhone 15 pro die unterste Generation. Genau dieses habe ich. Jetzt bin ich enttäuscht!
Werde, der der du bist!
+2
Apple@Wien
Apple@Wien10.06.26 07:02
Ich glaube viele verlesen sich hier. Es geht um „On-Device“, ab iPhone 17 Pro/Air.

Nach meinem Verständnis sind ältere Geräte nicht raus, sondern nur nicht „On-Device“ geeignet.
+2
Stabler10.06.26 08:14
Es geht sogar nicht nur um "On-Device", es ist noch viel konkreter.

Alle Geräte, die bisher Apple Intelligence unterstützt haben, bekommen auch Siri AI (außer man wohnt in der EU).

Das (bisher) einzige, was auf gewisse Geräte beschränkt ist, ist die Konfiguration der Siri Stimme und die bessere Diktierfunktion. Was auch immer "besser" genau bedeutet.
Alles andere funktioniert auch mit einem 15 Pro noch.
+3
Garak
Garak10.06.26 09:37
Ok, mein MacBook Pro M1 Max mit 64 GB Speicher und 8 TB SSD sind dann außen vor.

Jaja, Apple und seine hardwaretechnische "Zukunftstechnologie" 😂

Und ja, "Neues Features funktionieren nicht mit M1 & M2" heißt für mich, dass Apple Intelligence NICHT kompatibel mit M1 ist.

0
OliverCGN10.06.26 10:46
Garak
Ok, mein MacBook Pro M1 Max mit 64 GB Speicher und 8 TB SSD sind dann außen vor.

Jaja, Apple und seine hardwaretechnische "Zukunftstechnologie" 😂

Und ja, "Neues Features funktionieren nicht mit M1 & M2" heißt für mich, dass Apple Intelligence NICHT kompatibel mit M1 ist.

Genau wie mein Mac Studio M1 Ultra mit 128 GB RAM...
Das ist echt lächerlich!
0
oliver
oliver10.06.26 11:14
Verwirrend bei den Angaben zur iPad-kompatibiltät ist auch, dass auf Apples Webseite das iPad 12,9“ 3. Gen. als nicht unterstützt angezeigt wird, im Developer-Portal aber schon. Und die dafür angebotene Firmware hat sogar dessen Prozessor im Namen:

iPad_Pro_A12X_A12Z_27.0_24A5355q_Restore

Beim Versuch, die dann aufzuspielen, kam ein Kompatibilitätsfehler

Vielleicht ist das aber auch abhängig vom verbauten RAM? Ich meine mich zu erinnern, dass die Geräte mit 1TB SSD 6GB hatten, die kleineren (wie meins) nur 4GB.
multiple exclamation marks are a sure sign of a diseased mind. -- terry pratchett
-1
tranquillity
tranquillity10.06.26 14:24
Jetzt rächt sich, dass Apple auch zu Zeiten niedriger Bauteilpreise mit dem RAM stets knauserig war. Man hat lieber die paar Dollar mehr Marge mitgenommen, als die Geräte zukunftsfähig zu machen.
Dass das Neo zu wenig RAM hat ist wirklich armselig.
Bin jedenfalls sehr froh dass ich mein Air letztes Jahr mit 24 GB gekauft habe.
+2
frodo200710.06.26 19:09
0x00c
morpheus
Iskander
Schon etwas Verarschung von Apple wenn die Geräte letztes Jahr mit „Made for Apple Intelligence“ beworben wurden. Und jetzt werden nur die neuesten Pros unterstützt 🤣
Welches Modell wurde denn damit beworben und bekommt es jetzt nicht?
Zumal wir hier auch mit den neusten Rechnern kein vollständiges Apple AI haben werden.


Aus der Wayback-Machine:

schon ziemlich eindeutig für das 16 Pro beworben: "The first iPhone built
for Apple Intelligence. Personal, private, powerful."

Das die neuste KI jetzt ab dem 17 Pro bereit steht ist eine herbe Enttäuschung.

Vielleicht ist der Unterschied nur marginal. Siehe
So What Does 12GB Get You That 8GB Doesn't?

On the voice side, users can adjust the expressiveness and pace of Siri's speech so that the assistant sounds the way they want it. However, it's the dictation feature that includes the more substantial change. Apple's most advanced on-device AI model is said to be able to turn speech into polished text on the fly, handling capitalization, punctuation, and formatting automatically, with improved speech understanding that's meant to cut down on errors.

Everything else in the Siri AI rollout – personal context, onscreen awareness, web answers, the dedicated Siri app, Visual Intelligence, and Writing Tools – runs on the broader Apple Intelligence device list. That list still includes iPhone 15 Pro, the iPhone 16 series, and iPhone 17.
+1
OliverCGN17.06.26 11:35
Everything else in the Siri AI rollout – personal context, onscreen awareness, web answers, the dedicated Siri app, Visual Intelligence, and Writing Tools – runs on the broader Apple Intelligence device list. That list still includes iPhone 15 Pro, the iPhone 16 series, and iPhone 17.
Kann ich bestätigen: Hab hier gerade Siri AI auf einem iPhone 16 Pro laufen
+1

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