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Tim Cook: Apple ist nun gezwungen, die Preise anzuheben

Künstliche Intelligenz benötigt viel Rechenleistung, Arbeitsspeicher und persistenten Speicher – und aus diesem Grund kennen die Komponentenpreise in der IT-Branche aktuell nur eine Richtung: Nach oben. Eine baldige Entspannung ist nicht in Sicht und die allermeisten Hardware-Hersteller hoben in den vergangenen Monate spürbar die Preise an.


Bislang blieben Apple-Kunden weitgehend verschont. Apple strich zwar die Basis-Variante des Mac mini (dadurch stieg letztendlich der Endkundenpreis) und manche Konfigurationen des Mac Studio und auch des Mac mini sind nur mit großer Verzögerung oder gar nicht lieferbar – aber die meisten Modelle sind zu unveränderten Preisen im Angebot.

Interview: Apple muss die Preise anpassen
Apples Noch-CEO Tim Cook sagte nun gegenüber dem Wall Street Journal, dass Preiserhöhungen unausweichlich seien. Apple habe so lange wie möglich versucht, Kunden stabile Preise zu bieten – doch die Situation sei nun nicht länger haltbar, so Cook. Bereits auf der letzten und vorletzten Quartalskonferenz ging Cook auf die Situation ein und sagte, dass Apple aktuell noch von langfristigen Verträgen profitiere – doch nun scheinen diese wohl auszulaufen und Apple muss nun mit Zulieferern neu verhandeln. Im Interview hob der CEO besonders die Preissteigerungen für Arbeitsspeicher hervor, doch auch SSDs seien spürbar teurer geworden. Speicherpreise müssen im Endkundengeschäft bald wieder auf erträgliche Werte sinken, so Cook.

Zeitlinie und Größenordnung unbekannt
Leider nannte Cook gegenüber des Wall Street Journals nicht, wann die Preiserhöhungen in Kraft treten – und wie hoch diese ausfallen. Denkbar ist, dass Apple in den kommenden Tagen oder Wochen die Preise des Sortiments nach oben korrigiert – oder den Endkundenpreis erst für Neuvorstellungen anhebt (wie zum Beispiel mit der Einführung des iPhone 18 Pro und Pro Max im kommenden Herbst). Auch ist komplett offen, welche Produktlinien betroffen sein werden. Fast sicher ist, dass sich Macs verteuern, da hier meist größere Mengen an Arbeitsspeicher verbaut sind – doch auch iPhones und iPads sind wahrscheinlich betroffen.

Kommentare

K-Roc
K-Roc18.06.26 00:15
Gut, dass man nicht zum Kauf gezwungen wird.
DAS wär ne Schlagzeile.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.06.26 00:18
K-Roc
Gut, dass man nicht zum Kauf gezwungen wird.
DAS wär ne Schlagzeile.

Irgendwann ist man halt doch gezwungen, ein neues Gerät zu kaufen – sei es, weil ein Akkutausch nicht mehr wirtschaftlich, keine Sicherheitsupdates mehr ausgeliefert werden oder das Gerät einfach defekt ist.
+2
K-Roc
K-Roc18.06.26 00:22
Hast ja recht. Aber wenn sich viele Kunden erst mal lange zurückhalten wird Apple das trotzdem spüren.
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.06.26 00:27
K-Roc
Hast ja recht. Aber wenn sich viele Kunden erst mal lange zurückhalten wird Apple das trotzdem spüren.

Das mag sein – aber die aktuelle Situation ist nicht auf Apples Mist gewachsen und betrifft die ganze Branche.
+1
aschge18.06.26 00:29
Die Preiserhöhungen sollen letzendlich den unausweichlichen extrem hohen Profit weiterhin absichern. Thats it.
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Eventus
Eventus18.06.26 00:34
Schlau könnte sein, die aktuellen Modelle kurz vor der Einführung der nächsten Generation zu verteuern (weil dann eh fast niemand mehr die bald alten Modelle kauft) – und dann die nächste Generation zum gleichen Preis vorzustellen (der aber eben nur gleich ist zu den kurz zuvor erhöhten Preisen).
Live long and prosper! 🖖
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tangoloco18.06.26 00:34
Ich kaufe wenn ich was brauche, dann ist der Preis, innerhalb meiner persönlichen Grenzen, egal. Vermutlich bin ich da kein Einzel-Phänomen. Das ich mir mir nicht alles leisten kann, damit hab ich meinen Frieden gefunden, auch bei Apple.
... sehr veraltete mentale Schaltkreise lassen Menschen überall geheimnisvolle Kräfte vermuten
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Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck18.06.26 00:51
aschge
Die Preiserhöhungen sollen letzendlich den unausweichlichen extrem hohen Profit weiterhin absichern. Thats it.

Apple ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein profitorientiertes Unternehmen – und anders als das Marketing-Bla-Bla suggeriert, ist der Hauptzweck des gesamten Unternehmens, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das ist nicht auf Apple beschränkt, sondern gilt für alle Firmen.
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karlimann
karlimann18.06.26 03:13
Man könnte natürlich auch einen Teil der höchsten Marge in dieser Sparte opfern bei eh schon sehr hohen Preisen.
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