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iPhone 14 Pro: Proteste bei Foxconn könnten Liefersituation enorm verschärfen

Das Foxconn-Werk in der chinesischen Millionenstadt Zhengzhou sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen. Mitarbeiter Apple-Zulieferers protestierten gegen die rigorosen Zero-Covid-Bestimmungen, außerdem erregte das Unternehmen mit ausbleibenden Zahlungen Unmut: Foxconn bezahlte versprochene Boni für Neueinstellungen nicht und entschuldigte sich nach den Protesten – ein Eingabefehler im Computersystem habe die Auszahlungen verhindert. Mittlerweile versucht die Leitung des Zulieferers angestrengt, die Proteste wieder einzudämmen. Für Apple stellt die Situation in mehrfacher Hinsicht ein Problem dar: Neben dem Imageschaden muss der Konzern viele potenzielle Käufer hochpreisiger iPhones auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten.


Verzögerte Lieferung von Millionen iPhones möglich
Die Foxconn-Fabrik in Zhengzhou spielt für Apple eine gewichtige Rolle: Aktuell wird an diesem Standort vor allem das iPhone 14 Pro und Pro Max produziert. Die Proteste könnten Bloomberg zufolge dazu führen, dass in diesem Jahr sechs Millionen weniger Einheiten der oben genannten Geräte hergestellt werden. Die Zahl sei noch nicht in Stein gemeißelt, so ein Insider: Entscheidend sei, wie schnell es Foxconn gelinge, den normalen Betrieb wiederherzustellen. Apple musste das Produktionsziel für sämtliche iPhone-Modelle bereits zu einem früheren Zeitpunkt nach unten revidieren und wandte sich per Pressemitteilung an die Öffentlichkeit, um auf die eingeschränkte Fertigung der Pro-Varianten hinzuweisen (siehe hier).

Engpässe bei Pro-Modellen
Der Verkauf des iPhone 14 Pro und Pro Max ist für Apple angesichts der hohen Margen besonders interessant. Im Gegensatz zu den regulären Modellen kann der Konzern die Nachfrage ohnehin nicht mehr zeitnah bedienen: Wer eines dieser Geräte heute im Apple Online Store, muss mit einer Lieferung am 29. Dezember rechnen. Anders gestaltet sich die Situation für das iPhone 14 (Plus): Die Geräte glänzen in der Regel mit guter Verfügbarkeit.

Kommentare

PinchePasta
PinchePasta30.11.22 07:24
Tja, passiert halt wenn man seine Hardware unter menschenunwürdigen Umständen produzieren lässt, und wenn dann noch eine autoritäre Regierung die Finger mit drin hat wirds richtig schlimm.
Apple wirds ziemlich egal sein was mit den Menschen ist, die haben eher Angst dass sie ihren Kram nicht verkaufen können.
Traurig alles, aber das ist eben der Preis dafür die Geräte herstellen und gleichzeitig Aktionäre und Manager reich machen zu können.
Lieber arm als ab
+4
jmh
jmh30.11.22 10:33
alles hat mit allem zu tun. aber was ist in diesem fall wirklich wichtig?
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
-3
jmh
jmh30.11.22 12:26
wenn ich die bisherige bewertung meiner frage richtig verstehe, ist nur eins wichtig – das iphone 14 pro (max) rechtzeitig unterm eigenen weihnachtsbaum – egal unter welchen umstaenden.

oder?
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
+2
PinchePasta
PinchePasta30.11.22 14:56
Du hast das ein bisschen sperrig und kryptisch formuliert, ich denke die Leute verstehen einfach nicht was du damit aussagen wolltest.
Aber ich denke auch, für die Kunden zählt nur dass sie das Gerät kaufen können.
Apple in einem Appleforum zu kritisieren ist eh immer so eine Sache, da werden manche schnell emotional
jmh
wenn ich die bisherige bewertung meiner frage richtig verstehe, ist nur eins wichtig – das iphone 14 pro (max) rechtzeitig unterm eigenen weihnachtsbaum – egal unter welchen umstaenden.

oder?
Lieber arm als ab
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