Panne: Hat Apple den Namen des neuen MacBooks geleakt? "MacBook Neo" taucht in Dokument auf


In der Gerüchteküche galt es bislang als sehr wahrscheinlich, dass sich Apple für ein simples "MacBook" entscheidet, wenn die unmittelbar bevorstehende neue Notebook-Reihe erscheint. Dies wäre bereits die zweite Wiedergeburt des Markennamens gewesen: Das erste MacBook war nach dem Intel-Umstieg der Nachfolger des iBooks, 2012 bis 2015 kam es als besonders kompaktes Gerät zurück. Nun ist allerdings wohl geleakt, welche Zusatz Apple tatsächlich wählt – und es handelt sich um eine Premiere: MacBook "Neo" soll das Device heißen und ein neues Suffix einführen.
Ein wohl zu früh freigeschaltetes DokumentMacRumors bezieht sich auf ein wohl versehentlich freigeschaltetes Dokument zu regulatorischen Anforderungen. Dieses listet zahlreiche aktuelle Macs auf, darunter auch das gerade erst aktualisierte MacBook Air mit M5 sowie das MacBook Pro mit M5 Pro/Max. Besonders ins Auge stach jedoch der Eintrag "MacBook Neo (Model A3404)". Unmittelbar nach Bekanntwerden verschwand die
Seite wieder von Apple.com, um dann ohne die verdächtige Nennung erneut aktiviert zu werden.
Das sollte so wohl nicht online sein... "Neo" ist in der Tat neuDie Bezeichnung "MacBook Neo" wäre eine ziemliche Überraschung, denn es kommt nicht oft vor, dass Apple einen gänzlich neuen Namenszusatz wählt. Ein "Neo" gab es in Apples Produktgeschichte jedenfalls noch nie. Offensichtlich möchte das Unternehmen wohl ausdrücken, dass jene Modellreihe tatsächlich eine vollständig eigene Kategorie im Notebook-Sortiment darstellt – und daher nicht sonst verwendete Bezeichnungen einfach recyceln.
Keine weiteren Details bekannt gewordenWeitere Informationen zum MacBook Neo sind durch den Leak nicht ans Tageslicht gelangt, also beispielsweise Ausstattungsmerkmale oder sonstige Eigenschaften. Bislang gilt als sicher, dass Apple auf einen A18 Pro setzt, manch Quelle hält sogar einen A19 Pro für denkbar. Die Farben sollen recht knalliger Natur sein, der Preis in der Größenordnung zwischen 599 und 799 Dollar liegen – wenngleich es kürzlich hieß, Apple müsse auf stark gestiegene Komponentenkosten reagieren und daher den ursprünglichen Zielpreis von 599 Dollar nach oben korrigieren.