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Apples Ex-CFO Luca Maestris neue Aufgaben: Claris – und die Apple-Cafeterien!

Apple hat seit Anfang des vergangenen Jahres einen neuen Finanzchef. Kevan Parekh übernahm die Rolle, welche zuvor mehr als ein Jahrzehnt von Luca Maestri bekleidet wurde – der auf jeder Quartalskonferenz seit 2014 mit seinem ausgeprägten italienischen Akzent zu hören war. In der damaligen Ankündigung zum Personalwechsel hieß es, Maestri wolle altersbedingt etwas kürzer treten und nicht mehr an der Spitze einer derart bedeutenden Abteilung stehen. Allerdings blieb er dem Konzern erhalten, ohne dass es jedoch offizielle Aussagen dazu gab, ob er eine einflussreiche Tätigkeit ausübt. Damals nannte Apple die Themenbereiche Unternehmensdienstleistungen, Datensicherheit und Immobiliengeschäfte.


Was Maestri nach seiner Zeit als CFO macht – Cafeterien leiten!
Noch immer befindet sich Maestri auf den Profilseiten des Unternehmens – inzwischen auch mit etwas konkreteren Angaben zu seinem Tagesgeschäft. Als "Vice President of Corporate Services" sei er direkt Tim Cook unterstellt und leite eine ganze Reihe an Bereichen. Dazu zählen unter anderem IT-Systeme und Technologie, die oben bereits erwähnte Datensicherheit, Claris – und Caffè Macs! Maestri steht somit einem integralen Bestandteil der Apple-Kultur vor, denn bei Caffè Macs handelt es sich um die zahlreichen, bei Mitarbeitern sehr beliebten Cafeterien. Die größte davon befindet sich im Hauptgebäude des Apple Parks, bei schönem Wetter lassen sich die riesigen Glasfronten sogar öffnen.


2x Caffè Macs im Hauptgebäude – und einmal nahe des Infinite Loops

Außerdem: Claris untersteht ihm organisatorisch ebenfalls
Wer sich fragt, was es denn mit "Claris" auf sich hat, immerhin ist die Marke für Endkunden seit Ewigkeiten nicht mehr von Relevanz: Claris wurde 1987 als Apple-Tochter gegründet, 1998 stark zusammengestrichen und in FileMaker umbenannt, seit 2019 aber wieder als Claris International geführt – als Anbieter einer Low-Code-/Business-Plattform. Claris beschreibt sich selbst als "ein Apple-Unternehmen" und bereitet derzeit FileMaker 2026 vor. Dass die Sparte in den Bereich von Luca Maestri fällt, unterstreicht seine Sonderrolle, denn es handelt sich weniger um eine klassische Apple-Produktlinie als um ein eigenständiges B2B-Geschäft innerhalb des Konzerns.

Kommentare

rkb0rg
rkb0rg07.05.26 12:19
Italiener und Cafés, keine undenkbare Kombination
+4
moosegcr
moosegcr07.05.26 14:51
FileMaker kann man komplett vergessen. Die Datenbank für den kleinen Mann, das kleine Office. Ein kleines Projekt von Studenten - mit dem neuen Abo Modell unerschwinglich.

Schade um ein gutes Produkt. An der Uni kaufen/abonnieren wir es nicht mehr - Begründung: "unrentabel"

Schade um FileMaker.
+2
Loisl07.05.26 18:09
Filemaker war einmal toll:
Man konnte robuste Programme („Runtimes“) erstellen, die auf Windows-Rechnern und Macs liefen. Zwar haben sie mal einen Server für Linux rausgebracht, aber leider nie RunTimes für Linux.
Mit viel Herumtricksen konnte man die Apps sogar in den macOS-Appstore bringen, es gab zwar Filemaker-Versionen für iPadOS und iOS, die Filemaker-Dateien laufen lassen konnten, aber nie die Möglichkeit, eigenständige Apps für iOS und iPadOS zu erstellen.
Man hätte eine tolle Write Once Run Everywhere-Entwicklungsumgebung gehabt. Aber sie haben sich anders entschieden:
Die Möglichkeit, RunTimes zu erstellen, wurde gestrichen. Statt dessen gibt es unbezahlbare Lizenzmodelle, ständig neue Versionen, die nicht mehr miteinander kompatibel sind, sodass man nicht in einer heterogenen Umgebung arbeiten kann, sondern alle Geräte in etwa auf dem gleichen Stand sein müssen.
M. E. dient das nur dazu, Kunden, die komplexe Systeme (und man kann sehr komplexe Systeme damit erschaffen) im Einsatz haben, in die sie viel Zeit und Geld gesteckt haben, abzuzocken. RIP!
+1

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