iOS 14 und iPadOS 14: Apple legt erste Zahlen zur Verbreitung vor

Mit iOS 14 und iPadOS 14 versorgt Apple auch jene Geräte mit dem aktuellen Betriebssystem, die bereits einige Jahre auf dem Buckel haben: So profitieren auch das iPhone 6S, SE (2016) sowie iPad Air 2 von den neu gestalteten Widgets, den zusätzlichen Funktionen für Safari, der App-Mediathek sowie weiteren Neuerungen. Die oben aufgezählten Geräte verfügen übrigens allesamt über zwei GB RAM – und weisen damit die doppelte Ausstattung im Vergleich zu ihren Vorgängern auf. Möchte man der Frage nachgehen, wie es um den Verbreitungsgrad von iOS sowie iPadOS 14 bestellt ist, war man bislang auf die Angaben von Marktforschungsunternehmen wie Mixpanel angewiesen – nun legt erstmals Apple entsprechende Zahlen vor.


Hohe Verbreitung von iOS 14
Apples verweist auf die Zugriffe von iPhones und iPads auf den App Store am 15. Dezember dieses Jahres – und ermittelt so den Verbreitungsgrad von iOS/iPadOS 14 und älteren Versionen. Die Zahlen können sich durchaus sehen lassen: Auf 72 Prozent aller iPhones kommt iOS 14 zum Einsatz. Auf 18 Prozent der iPhones ist hingegen noch immer iOS 13 installiert – was allerdings nicht daran liegen kann, dass Apple diese Geräte von einem Upgrade ausschließt: Alle mit iOS 13 kompatiblen iPhones können auf den aktuellen Stand gebracht werden – offensichtlich zeigen sich aber einige Anwender nach wie vor skeptisch gegenüber dem im September veröffentlichten Betriebssystem.

Bei iOS 13 erfolgte der Umstieg weitaus weniger rasant: Selbst vier Monate nach der Veröffentlichung dieses OS fand es sich auf nur 70 Prozent aller iPhones. iOS 14 schneidet nach nur drei Monaten bereits besser ab.

Quelle: Apple

Ebenfalls beliebt: iPadOS 14
Bei den Geräten, die nicht älter als vier Jahre sind, sieht die Lage erwartungsgemäß noch besser aus: Nur ein knappes Fünftel dieser iPhones sind auf dem Stand von iOS 13 oder älter. Der Verbreitungsgrad von iPadOS 14 ist ebenfalls ein erfreulicher, wenngleich die Zahlen nicht ganz an iOS heranreichen: Drei von vier iPads, die in den letzten vier Jahren veröffentlicht wurden, sind mit dem aktuellen OS ausgestattet – bei iPadOS 13 waren es nach vier Monaten lediglich 57 Prozent der Geräte. Ein Blick auf sämtliche iPads verrät, dass dieser Wert elf Prozentpunkte unter jenem der iPhones liegt – was aber nicht allzu sehr überraschen dürfte: Üblicherweise werden Apples Tablets von Anwendern nicht so schnell durch neue Generationen ersetzt, wie das beim iPhone der Fall ist.

Kommentare

Frank Drebin
Frank Drebin17.12.20 13:05
Also ich kann aus Erfahrung sprechen, dass viele Bekannte, die technisch nicht so affin sind, und die ein iPhone besitzen, grundsätzlich irgendwie gar nicht darauf achten, dass es ein neues Update gibt. Und auch die 1 bei den Systemeinstellungen ignorieren die ganz gewissenhaft.
+9
nane
nane17.12.20 14:39
Frank Drebin
Und auch die 1 bei den Systemeinstellungen ignorieren die ganz gewissenhaft.
Kann ich bestätigen. Eine der Ansagen, die ich am häufigsten von Freunden, Bekannten, Verwandten und Kunden höre ist: "mach bitte alle roten Kugeln, das gepiepse und das blablabla auf dem Bildschirm weg, das nervt!". Und so steht bei vielen, die ich kenne, der Mitteilungsstiel auf "Aus" bei sämtlichen Apps.

Oftmals haben die Menschen ihr iPhone und ihre Apps nur einmal installiert, das wars. Menschen halt
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+2
Pixelmeister17.12.20 17:13
Ich muss sagen, dass iOS 14 das für mich nutzloseste iOS-Update aller Zeiten war. Die App-Mediathek würde ich gerne ausschalten können (auch meine Schwiegermutter ist irritiert, dass jetzt alle Apps 2 x auf dem Gerät zu finden sind).

Die Widgets waren auf dem Extra-Screen eigentlich sehr gut aufgehoben – mir ist noch kein Widget untergekommen, dass so wichtig ist, dass es Platz auf dem Homescreen verschwenden muss. Also auch unnütz.

Und war sonst noch etwas von Belang bei dem Update dabei? Irgendwie nichts, was ich im täglichen Einsatz merken würde.
-2
Apple@Wien
Apple@Wien17.12.20 17:14
Wie immer eine recht gute Quote.

Bei Android schaut es wie immer aus:

10 = 8,3%
9 = 31,3% (beachtlich für Android)
8 = 21,3%
7 = 12,9%
6 = 11,2%
5 = 9,2%
4 = 5,8%
0
tobias.reichert17.12.20 17:22
nane
Frank Drebin
Und auch die 1 bei den Systemeinstellungen ignorieren die ganz gewissenhaft.
Kann ich bestätigen. Eine der Ansagen, die ich am häufigsten von Freunden, Bekannten, Verwandten und Kunden höre ist: "mach bitte alle roten Kugeln, das gepiepse und das blablabla auf dem Bildschirm weg, das nervt!". Und so steht bei vielen, die ich kenne, der Mitteilungsstiel auf "Aus" bei sämtlichen Apps.

Oftmals haben die Menschen ihr iPhone und ihre Apps nur einmal installiert, das wars. Menschen halt

Automatische Updates sind standardmäßig aktiviert, man muss sich nicht kümmern.
+3
iPhoneFreak200921.12.20 16:01
Ich muss sagen, dass iOS 14 das für mich nutzloseste iOS-Update aller Zeiten war. Die App-Mediathek würde ich gerne ausschalten können (auch meine Schwiegermutter ist irritiert, dass jetzt alle Apps 2 x auf dem Gerät zu finden sind)

Dito. Sehe ich genauso. Den Sinn habe ich bei Android schon nicht verstanden, seinerzeit bei meinem 3 monatigen Android-Test.
Ich sehe hier jedenfalls keinen wirklichen Mehrwert und die Library nervt mich eher, wenn ich nach rechts "wische".

Desweiteren habe ich mit meinen AirPods Pro Verbindungsprobleme bei Telefonaten. Hier wird zwischen iPhone Mikro und Airpod Mikro nonstop hin und her gewechselt

Im Prinzip ist iOS 14 das bisher das uninteressanteste....

(Und ich bin seit dem ersten iPhone dabei).
0

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