Zukunft des MacBook Neo: Preisgerüchte, neuerliche Chip-Produktion, teurere Farbvarianten


Das MacBook Neo scheint ein gewaltiger Erfolg mit immenser Nachfrage zu sein – in einem Maße, dass Apple vor unvorhergesehenen Problemen steht: Mehreren Berichten zufolge hat man nicht ausreichend Chips produziert. Eigentlich war geplant, ein Jahr lang mit jenen Chips arbeiten zu können, die als Ausschuss angefallen waren, als sich der A18 Pro des iPhone 16 Pro in der Massenfertigung befand. Sechs Millionen Stück sollten nach Apples Prognosen genügen, doch diese gehen schneller als gedacht zur Neige. Von zehn Millionen verkauften Exemplaren sei Apple-intern nun die Rede, wie der Marktexperte Tim Culpan unter Berufung auf seine Quellen
meldet. Hierzu müsse man jedoch die Produktion des A18 erneut hochfahren, was mit deutlich höheren Kosten für Apple einhergehe – immerhin ist es dann Auftragsfertigung und nicht mehr Resteverwertung.
Keine Version mit 256 GB mehr...Außerdem bestehen bei Apple angeblich Überlegungen, das Basismodell mit 256 GB Speicher einzustellen und nur noch die Option mit 512 GB anzubieten. Das würde den Einstiegspreis direkt um 100 Dollar nach oben treiben, allerdings hat Apple möglicherweise angesichts teurerer Chips sowie der Entwicklungen auf dem Speichermarkt keine andere Wahl. Zumindest beim Mac mini ging Apple den Schritt bereits, die Variante mit 256 GB gibt es seit einigen Tagen nicht mehr. Sofern Apple die Entscheidung wirklich trifft, gäbe es nur noch eine einzige Version, also die Ausführung mit 512 GB und Touch ID, hierzulande für 799 Euro.
... oder stattdessen neue Farben, aber nur mit 512 GB?Noch einen anderen Aspekt wirft Tim Culpan in den Diskussionsring. Zusätzliche Gehäusefarben seien demnach ein denkbarer Aufhänger für die Umstellung der Preisstruktur, beispielsweise indem nur diese mit dem höheren Einstiegspreis einhergehen. Die Verteuerung könnte man so psychologisch etwas abfedern, argumentiert Culpan – denn weiterhin gäbe es dann die Basisvariante. Besonders hohes Kundeninteresse würde sich nach der Auffrischung aber vor allem auf die teureren Modelle konzentrieren. Welche neuen Farben intern zur Auswahl stehen, nennt der Bericht jedoch nicht.