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MagSafe im iPhone: Zukunft angeblich unsicher

MagSafe, also die magnetische Anschlussfläche auf der Rückseite des iPhones, ist sowohl bei Nutzern als auch bei Zubehörherstellern sehr beliebt. Rasch wuchs ein ganzes Ökosystem an Accessoires – und das Fehlen galt gar als essenzieller Schwachpunkt des iPhone 16e, weswegen das 17e prompt wieder MagSafe erhielt. Einer Meldung des bekannten Leakers Instant Digital zufolge diskutiert Apple allerdings die Zukunft der Schnittstelle. Meldungen wie "Apple will MagSafe abschaffen" sind sicherlich voreilig, die langfristige Strategie scheint aber dennoch unter Vorbehalt zu stehen. Das hat vor allem zwei Gründe.


Kosten – und Bauweise
Einerseits stehen Hersteller unter Kostendruck, Apple ist da ebenfalls keine Ausnahme, andererseits könnte MagSafe aber auch nicht mehr zur Konzeption zukünftiger iPhones passen. Ein Beispiel ist das iPhone Ultra, das angesichts vorab aufgetauchter Dummys auf MagSafe verzichtet. Bei einem nur wenige Millimeter dicken Foldable ist der Platz für Magnete, Ladeelektronik und Abschirmung wesentlich knapper als bei einem klassischen iPhone, weswegen sich Apple zu diesem Schritt entschieden haben könnte. Zumindest bei dieser Serie dürften preisliche Erwägungen nicht die ausschlaggebende Rolle gespielt haben. Das iPhone Air verfügt hingegen sehr wohl über MagSafe, trotz des niedrigeren Preises und der geringen Bauhöhe.

Komplette Abschaffung unwahrscheinlich – aber Neuausrichtung denkbar
Ein vollständiger Rückzug von MagSafe aus der iPhone-Reihe erscheint dennoch unwahrscheinlich. Das Zubehör-Ökosystem ist inzwischen groß, und der offene Qi2-Standard basiert direkt auf Apples magnetischer Ausrichtungstechnik. Apple könnte MagSafe aber bei besonders dünnen Geräten wie dem faltbaren iPhone weglassen, bei günstigeren Modellen zur Kostensenkung hinterfragen oder stärker auf Hüllen mit integriertem Magnetring setzen. Für Nutzer wäre das jedoch ein Rückschritt, denn das Interesse des Marktes an MagSafe könnte durch zunehmende Fragmentierung abnehmen – und Hüllen mit MagSafe erreichen oft nicht die Eleganz und Zuverlässigkeit der nativen Integration.

Kommentare

nopeecee
nopeecee30.04.26 11:18
In Zukunft muss der Akku leicht zu wechseln sein, dabei seht vermutlich MagSafe im Weg, könnte das ein Grund sein?
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
-10
Maniacintosh
Maniacintosh30.04.26 11:32
nopeecee

Nein, das dürfte nicht der Grund sein. Leicht zu wechseln heisst hier ja nicht, dass es ohne Werkzeug gehen muss, sondern nur durch den Nutzer mit normalem Werkzeug.

Und es gibt ja auch Ausnahmen: Zum Beispiel für Smartphones mit langlebigen Akkus, die nach 1000 Ladezyklen noch 80% Kapazität haben. Und - oh Wunder - Apples Spezifikationen erfüllen seit einigen Generationen diese Anforderung.
+14
matt.ludwig30.04.26 11:43
nopeecee
In Zukunft muss der Akku leicht zu wechseln sein, dabei seht vermutlich MagSafe im Weg, könnte das ein Grund sein?
Apple regelt das anders.

+3
KoGro30.04.26 12:22
Danke! Leider geht das immer unter, dass die EU die Langlebigkeit in den Vordergrund stellt und dass damit überhaupt nicht “jeder kann den Akku wechseln” gemeint ist. Wahrscheinlich wär’s sonst keine Meldung. 🤷
matt.ludwig
nopeecee
In Zukunft muss der Akku leicht zu wechseln sein, dabei seht vermutlich MagSafe im Weg, könnte das ein Grund sein?
Apple regelt das anders.

+5
Termi
Termi30.04.26 12:35
MagSafe ist in Qi2 eingeflossen und die beste Form, ein Gerät drahtlos aufzuladen. Apple ist hier führend. So gibt es erst ein Android Smartphone mit Qi2.2 und dem Magnetic Power Profile (was bei Apple induktives Laden mit Qi und MagSafe ist).
Warum Apple diesen Vorteil aufgeben sollte, erschließt sich mir nicht. Lediglich bei sehr dünnen Geräten, wo kein Platz mehr dafür wäre, könnten möglich sein. Aber selbst das iPhone Air hat Qi2.2 mit MPP ("MagSafe").
+10
holk10030.04.26 14:03
Wir müssen auch nicht jedem Gerücht hinterherlaufen und es ernst nehmen.
+5
RyanTedder30.04.26 15:24
Sehr merkwürdiges Gerücht. Andererseits denkt sich Apple vielleicht, das eh jeder eine Hülle hat und man sich dann auch einfach eine MagSafe Hülle kaufen könnte. Das würde auch den Verkauf der eigenen Hüllen ankurbeln. Dennoch glaube ich nicht, das Magnete entfallen werden. Zumindest hoffe ich das, weil ich privat keine Hüllen nutze
+5
iBims30.04.26 15:55
Hab noch nie MagSafe benötigt und finde das gar unnötig. Einerseits werden die Geräte, soweit ich weiss, immer ziemlich warm und zudem ist der Wirkungsgrad extrem schlecht. Könnte man echt weglassen und dafür die hohen RAM-/Speicherkosten ausgleichen.
-7
Termi
Termi30.04.26 16:16
iBims
Hab noch nie MagSafe benötigt und finde das gar unnötig. Einerseits werden die Geräte, soweit ich weiss, immer ziemlich warm und zudem ist der Wirkungsgrad extrem schlecht. Könnte man echt weglassen und dafür die hohen RAM-/Speicherkosten ausgleichen.
Man merkt, dass Du Dich damit noch nicht wirklich beschäftigt hast. Qi2.2 MPP (Apple nennt es MagSafe) richtet mithilfe von Magneten Ladegerät und Endgerät optimal aus, sodass der Wirkungsgrad hoch ist. Vorher lag das Smartphone oft ein paar Millimeter falsch, sodass der Wirkungsgrad niedriger war und die Geräte wärmer wurden. Genau das ist der Sinn des Magnetic Power Profiles (MPP) von Qi 2.2.

Beim Aufladen werden Smartphones immer warm. Ich kann bei mir keinen Unterschied bei meinem iPhone bei der Temperatur feststellen, ob es am USB-C-Kabel oder am Qi2 Ladegerät auflädt. Ich habe eins im Schreibtisch integriert und habe damit keine Kabel herumliegen.
+6
Maniacintosh
Maniacintosh30.04.26 16:30
Termi
Man merkt, dass Du Dich damit noch nicht wirklich beschäftigt hast. Qi2.2 MPP (Apple nennt es MagSafe) richtet mithilfe von Magneten Ladegerät und Endgerät optimal aus, sodass der Wirkungsgrad hoch ist. Vorher lag das Smartphone oft ein paar Millimeter falsch, sodass der Wirkungsgrad niedriger war und die Geräte wärmer wurden. Genau das ist der Sinn des Magnetic Power Profiles (MPP) von Qi 2.2.

Dennoch werden die Geräte eben wärmer als bei gleicher Ladeleistung über USB. Beim Induktionherd in der Küche macht man sich diesen Effekt, der beim Laden Verlustleistung ist, ja zu Nutze. Und der WIrkungsgrad durch die Induktion ist - prinzipbedingt - immer niedriger als über USB.
Beim Aufladen werden Smartphones immer warm. Ich kann bei mir keinen Unterschied bei meinem iPhone bei der Temperatur feststellen, ob es am USB-C-Kabel oder am Qi2 Ladegerät auflädt. Ich habe eins im Schreibtisch integriert und habe damit keine Kabel herumliegen.

Über MagSafe wird mein iPhone gefühlt wärmer als über USB. Aber der Unterschied ist nicht mehr groß, wenn das Ladegerät beim USB-Kabel auch 37 Watt liefern kann.

iBims
Hab noch nie MagSafe benötigt und finde das gar unnötig. Einerseits werden die Geräte, soweit ich weiss, immer ziemlich warm und zudem ist der Wirkungsgrad extrem schlecht. Könnte man echt weglassen und dafür die hohen RAM-/Speicherkosten ausgleichen.

Wirklich zwingend benötigen, tue ich das auch nicht. Aber es ist oft eben schon sehr praktisch. Zum Beispiel bei meiner Halterung im Auto: Da wird das iPhone durch die Magnete auch gleich gehalten und muss gar nicht mehr mechanisch fixiert werden - und man muss keinen speziellen Halter mehr kaufen, der auch Platz für die Hülle ums iPhone lässt. Unterwegs mit Powerbank schätze ich aber auch USB-C sehr, weil das Kabel eben auch zum Laden von iPad, MacBook, AirPods etc taugt.

Letztlich werden die für MagSafe benötigten Elemente vermutlich nicht mal im Ansatz die Preissteigerungen beim Speicher kompensieren können. Zumal das einzige iPhone ohne MagSafe der letzten Zeit immerhin auch Qi mitbrachte, also nur auf die Magnete verzichtete.
+5
Termi
Termi30.04.26 16:44
Für Qi braucht es nur eine sehr dünne Spule und einen winzigen Chip.

Qi 2.2 MPP kann mit 25W aufladen. Ich habe exakt eine Powerbank, die das beherrscht. Meine Schreibtischeinbauladestation hat Qi2.0 mit MPP und 15W. Es gibt meines Wissens gar keine mit mehr Power.

Cool finde ich, dass mittlerweile auch bei guten Fluggesellschaften (z.B. Qatar Q-Suite) und vielen Autos Qi-Ladepads eingebaut sind. USB-C als europäischer Standard ist schon ein Segen, aber bei Qi braucht man halt nicht mal mehr ein Kabel. Mit dem Magnetic Power Profile wird das nochmal bequemer und schneller.
0
iBims30.04.26 17:08
Termi
iBims
Hab noch nie MagSafe benötigt und finde das gar unnötig. Einerseits werden die Geräte, soweit ich weiss, immer ziemlich warm und zudem ist der Wirkungsgrad extrem schlecht. Könnte man echt weglassen und dafür die hohen RAM-/Speicherkosten ausgleichen.
Man merkt, dass Du Dich damit noch nicht wirklich beschäftigt hast. Qi2.2 MPP (Apple nennt es MagSafe) richtet mithilfe von Magneten Ladegerät und Endgerät optimal aus, sodass der Wirkungsgrad hoch ist. Vorher lag das Smartphone oft ein paar Millimeter falsch, sodass der Wirkungsgrad niedriger war und die Geräte wärmer wurden. Genau das ist der Sinn des Magnetic Power Profiles (MPP) von Qi 2.2.

Beim Aufladen werden Smartphones immer warm. Ich kann bei mir keinen Unterschied bei meinem iPhone bei der Temperatur feststellen, ob es am USB-C-Kabel oder am Qi2 Ladegerät auflädt. Ich habe eins im Schreibtisch integriert und habe damit keine Kabel herumliegen.

Schau dir mal den Wirkungsgrad an. ~75% - 85% bei Magsafe und ~95% beim normalen laden. Wenn ich mein iPhone über das Kabel lade, dann wird das nicht warm, denn ich lade es auch nicht mit vollem Ladestrom der möglich ist - das brauch ich nicht.

Dass "einfach volle pulle laden" nicht gut für den Akku ist, ist ja immer noch so, nicht zuletzt auch wegen der Wärmeentwicklung, denn je mehr die Komponenten heiss werden, desto grösser ist auch der Verschleiss. Erst recht, wenn man das täglich macht.

Aber ja klar, ich bin der, der sich zu wenig auskennt .
0
Apple@Wien
Apple@Wien30.04.26 17:28
Hoffe nicht, Mag Safe ist für mich ein wichtiges Feature.
+6
holk10030.04.26 17:53
Spannend, wie sich die Diskussion entwickelt aufgrund eines unwahrscheinlichen Gerüchtes. Jetzt wird über die Wärmeentwicklung von kontaktlosen Laden diskutiert, obwohl es bei MagSafe überhaupt nicht um die eigentliche Ladefunktion geht, sondern um eine magnetischeHalterung und eine korrekte Ausrichtung für das Laden.
+1
Termi
Termi30.04.26 21:53
holk100
Spannend, wie sich die Diskussion entwickelt aufgrund eines unwahrscheinlichen Gerüchtes. Jetzt wird über die Wärmeentwicklung von kontaktlosen Laden diskutiert, obwohl es bei MagSafe überhaupt nicht um die eigentliche Ladefunktion geht, sondern um eine magnetischeHalterung und eine korrekte Ausrichtung für das Laden.
MagSafe wurde von Apple in der Qi Standard eingebracht und ist seit Qi2 Teil von diesem. Weder beim Mac noch beim iPhone gab es jemals MagSafe losgelöst von der Ladefunktion. Daher ist die Diskussion schon nachvollziehbar. Für mich ist es eine wichtige Funktion. Meine Kinder lieben auch ihre Powerbanks, die magnetisch an ihren iPhones pappen. Ob superdünn mit 5000 mAh für wenige Stunden oder dicker mit 10.000 mAh für die Übernachtungsparty - sehr hilfreich.
0
Termi
Termi30.04.26 22:02
iBims
Termi
iBims
Hab noch nie MagSafe benötigt und finde das gar unnötig. Einerseits werden die Geräte, soweit ich weiss, immer ziemlich warm und zudem ist der Wirkungsgrad extrem schlecht.
Man merkt, dass Du Dich damit noch nicht wirklich beschäftigt hast. Qi2.2 MPP (Apple nennt es MagSafe) richtet mithilfe von Magneten Ladegerät und Endgerät optimal aus, sodass der Wirkungsgrad hoch ist. Vorher lag das Smartphone oft ein paar Millimeter falsch, sodass der Wirkungsgrad niedriger war und die Geräte wärmer wurden. Genau das ist der Sinn des Magnetic Power Profiles (MPP) von Qi 2.2.

Beim Aufladen werden Smartphones immer warm. Ich kann bei mir keinen Unterschied bei meinem iPhone bei der Temperatur feststellen, ob es am USB-C-Kabel oder am Qi2 Ladegerät auflädt. Ich habe eins im Schreibtisch integriert und habe damit keine Kabel herumliegen.

Schau dir mal den Wirkungsgrad an. ~75% - 85% bei Magsafe und ~95% beim normalen laden. Wenn ich mein iPhone über das Kabel lade, dann wird das nicht warm, denn ich lade es auch nicht mit vollem Ladestrom der möglich ist - das brauch ich nicht.

Dass "einfach volle pulle laden" nicht gut für den Akku ist, ist ja immer noch so, nicht zuletzt auch wegen der Wärmeentwicklung, denn je mehr die Komponenten heiss werden, desto grösser ist auch der Verschleiss. Erst recht, wenn man das täglich macht.

Aber ja klar, ich bin der, der sich zu wenig auskennt .

Wenn 90 % "extrem schlecht sind", dürfte keiner mehr einen Verbrennungsmotor fahren, dessen Effizienz bei ca. 35 % liegt. Hocheffiziente Dieselmotoren (um es mal in den Worten unserer Bundesregierung zu formulieren) liegen bei ca. über 50 %.

Ja, auch Qi2 liegt nur bei ca. 90 %. Das finde ich aber einen recht guten Wert. Häufig wird in Diskussionen die schlechte Effizienz mit dem Kenntnisstand von Qi1.x begründet, die tatsächlich nur bei maximal 60 % lag. Ich hatte vermutet, dass Du noch mit diesem Wert den "extrem schlechten Wirkungsgrad" begründet hast.

Dann haben wir beide nur eine unterschiedliche Meinung, was ordentlich und was schlecht ist. Es kann sich ja jeder entscheiden, wie er auflädt. Ich nutze ja auch beides.
+2
allex7401.05.26 12:44
Finde MagSafe sehr praktisch, ob am Magsafe Stand am Schreibtisch um das iPhone im direkten Blickkontakt zB für die 2-Faktor-Passworteingabe (Authenticator) zu haben, während das lädt, oder wenn man schnell weg muss und zwischendurch dann wieder darauf lädt, oder als Powerbank wenn man unterwegs ist und GPS tracking aktiviert hat, das ziemlich viel Energie benötigt, oder im Auto um unterwegs komfortabel das iPhone in der Ladeschale zu laden…

…möchte diese Funktion nicht mehr missen, auch wenn es vermutlich zu einer kürzeren Haltbarkeit aufgrund der Erwärmung des Akkus führt.

Übrigens verwende ich kabelloses laden am Handy Stand auch für die Apple Watch Ultra 2 und für die AirPods Pro 2. Alles sehr praktisch.
0
Eventus
Eventus01.05.26 23:18
Wenns 2025 in mein geliebtes Air reinpasste, müsste es ein Jahr später auch in das Faltfon passen.
Live long and prosper! 🖖
+1

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