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OpenAI stellt GPT-5.5 vor

OpenAI hat ein weiteres großes Update vorgestellt, denn seit der Einführung von GPT-5 steht nun die inzwischen fünfte Aktualisierung zur Verfügung. 5.1 hatte Ende 2025 einige Kritikpunkte an GPT-5 beseitigt, darauf folgte das ziemlich misslungene 5.2-Release, welches im März durch 5.3 (Standard) sowie 5.4 (Thinking) abgelöst wurde. Die neue Version trägt die Bezeichnung GPT-5.5, diesmal sowohl im Instant- als auch im Nachdenk-Modus. Wie üblich erfolgte die Bekanntgabe über einen Blogeintrag, der ausführlich auf Verbesserungen und Ergebnisse in gängigen KI-Benchmarks eingeht.


Bereiche, auf die sich OpenAI konzentrierte
Die Titulierung als bis dato intelligentestes und intuitivstes Modell ist eine Standardformulierung des Unternehmens, die bei jedem Update zum Einsatz kommt. Allerdings nennt OpenAI auch konkrete Themenfelder, auf die man sich besonders konzentriert hat. Laut OpenAI sei 5.5 besonders gut darin, Code zu schreiben und zu debuggen, online zu recherchieren, Daten auszuwerten, Dokumente und Tabellen zu erstellen sowie Software zu bedienen. Das Modell soll zudem besser mit unklaren, mehrstufigen Aufgaben umgehen und daraus nutzbare Ergebnisse machen.

Codex stand im Mittelpunkt
OpenAI hebt im Blogeintrag außerdem die Verbesserungen von Codex hervor – das ist kein Zufall, denn dabei handelt es sich um eine Disziplin, in der es unter anderem durch Claude Opus starke Konkurrenz gibt. GPT-5.5 könne besser erkennen, wie ein System aufgebaut ist, wo ein Fehler wirklich entsteht, welche Stelle im Code betroffen ist und welche Nebenwirkungen eine Änderung haben könnte.

Rollout und Token-Preise
Wie üblich erfolgt der Startschuss eines neuen GPT-Modells für die Tarife Plus, Pro, Business und Enterprise, mit kurzer Verzögerung dann für alle Nutzer. GPT‑5.5 und GPT‑5.5 Pro sollen "in Kürze" zudem über die API zur Verfügung stehen. Die monatlichen Preise der Abos bleiben unverändert, wer hingegen als API-Entwickler pro Million Token bezahlt, wird mit 5 statt 2,50 Dollar (Eingabe) bzw. 30 statt 15 Dollar (Ausgabe) zur Kasse gebeten – wenngleich GPT-5.5 für vergleichbare Aufgaben deutlich weniger Token benötige, wie OpenAI erklärt.

Kommentare

Klaus9924.04.26 17:54
Ich habe den Eindruck, dafür haben sie 5.3-Codex jetzt dümmer gemacht.
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Garak
Garak25.04.26 09:55
Vielen Dank an die GenAI KIs. Dafür, dass Speicherpreise explodieren bzw. Speicher knapp oder nicht mehr verfügbar ist. Selbst simple Sachen Dinge wie SD Karten für Fotoapparate werden quasi zum Toilettenpapier 2026.

Raspberry PI Preise gehen dadurch auch durch die Decke. Projekte im Konzern verzögern sich um mindestens 6-12 Monate, weil das Rechenzentrum trotz proaktiven Bestellungen einfach nicht mehr an die benötigte Hardware herankommt.

Und das alles, weil Insta-Gabi und Twitter-Gunther ihre KI Bildchen & Videos sowie KI-generierten Schwafel-Blah-Blahs ins Netz schmeißen. Oder Programmierer zu faul werden und lieber die KI, mit ungeprüftem Code und ungeprüften Modulen aus dem Netz, die Programme erstellen lassen (Vibe Coding).

Die GenAI Anbieter ziehen jetzt schon die Notbremse bei letzteren. Vibe Coding kostet zuviel Energie und Geld, so dass Microsoft bei Github Copilot Neuanmeldungen die Notbremse zieht. Und Anthropic schon damit experimentiert, das Vibe Coding aus ihrem Pro Tarif zu nehmen und nur noch für Business anzubieten (also kein Programmieren für Jedermann mehr).

(/Frust ausschütten Ende)
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typneun25.04.26 20:26
Kann deinen Frust durchaus verstehen.
V.a. wenn man dann noch den Werdegang des Unschuldslamms Sam Altmann genauer liest. 🤦🏻‍♂️😖
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Raziel126.04.26 19:38
Garak
Vielen Dank an die GenAI KIs. Dafür, dass Speicherpreise explodieren bzw. Speicher knapp oder nicht mehr verfügbar ist. Selbst simple Sachen Dinge wie SD Karten für Fotoapparate werden quasi zum Toilettenpapier 2026.

Raspberry PI Preise gehen dadurch auch durch die Decke. Projekte im Konzern verzögern sich um mindestens 6-12 Monate, weil das Rechenzentrum trotz proaktiven Bestellungen einfach nicht mehr an die benötigte Hardware herankommt.

Und das alles, weil Insta-Gabi und Twitter-Gunther ihre KI Bildchen & Videos sowie KI-generierten Schwafel-Blah-Blahs ins Netz schmeißen. Oder Programmierer zu faul werden und lieber die KI, mit ungeprüftem Code und ungeprüften Modulen aus dem Netz, die Programme erstellen lassen (Vibe Coding).

Die GenAI Anbieter ziehen jetzt schon die Notbremse bei letzteren. Vibe Coding kostet zuviel Energie und Geld, so dass Microsoft bei Github Copilot Neuanmeldungen die Notbremse zieht. Und Anthropic schon damit experimentiert, das Vibe Coding aus ihrem Pro Tarif zu nehmen und nur noch für Business anzubieten (also kein Programmieren für Jedermann mehr).

(/Frust ausschütten Ende)

Da steckt viel Frust in dem Kommentar aber viel Sinn macht er nicht. Vibe Coding oder besser Agentic LLMs sind das relevanteste Thema und dawird niemand die Reisleine ziehen ausser er hat intern Probleme. Anthropic hat genau das. Ihnen fehlt es an Infrastruktur und sie haben dank leerer Versprechungen und Unwissenheit von Nutzern einen unglaublichen Schwarm an Kunden angezogen, die sie eigentlich nicht bedienen können und daher nun mit Problemen konfrontiert sind. Zusätzlich dazu waren sie sowieso immer schon unverschämt teuer. Die Limitierung von Code ist derzeit ein Experiment um zu sehen wieviel ihrer Nutzer trotzdem ein Abo abschliessen würden. Natürlich schneiden sie sich damit massiv ins eigene Fleisch weil viele genau für solche Agentic aufgaben Opus eigentlich nutzen wollten.

OpenAi dagegen hat schon längst erkannt wo die relevante Zielgruppe unterwegs ist und setzt daher vermehrt genau da an, wo Anthropic grad einschneiden will bzw muss.
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