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Apples Ergebnisse: Rekordzahlen fast überall – 42 Milliarden Dollar Gewinn

Das erste Quartal des Jahres 2026 endete am 31. Dezember 2025 – zumindest in Apples Zählung bezüglich des Finanzjahres, welches bekanntermaßen stets schon am 1. Oktober beginnt. Damit handelt es sich um einen besonders umsatzstarken Dreimonatszeitraum, umfasst er doch das Weihnachtsgeschäft sowie das erste volle Verkaufsquartal einer neuen iPhone-Generation. Per Pressemitteilung hat das Unternehmen nun verkündet, wie es zwischen Oktober und Dezember 2025 lief und wie die einzelnen Sparten abschnitten. Schon im Vorfeld hatten die meisten Prognosen besagt, sich diesmal auf besonders hohe Zahlen einstellen zu dürfen.

Waren es vor genau einem Jahr noch 124,3 Milliarden Dollar Umsatz, so kam Apple diesmal auf 143,8 Milliarden. Der bisherige Rekordwert von Anfang 2025 wurde also geschlagen – unter anderem aufgrund des starken Abschneidens der iPhone- sowie Dienste-Sparte.


Die Zahlen nach Sparten sortiert
In der folgenden Aufstellung finden Sie den Gesamtumsatz sowie den Ertrag der einzelnen Sparten. Angegeben in Milliarden Dollar, ist auch der Vergleichswert zum Vorjahreszeitraum seit 2021 mit aufgeführt. Genaue Stückzahlen dokumentiert Apple bekanntlich schon lange nicht mehr, daher bleibt unbekannt, wie gut einzelne Modellreihen sich schlugen.

Q1 2026 Q1 2025 Q1 2024 Q1 2023 Q1 2022 Q1 2021
Umsatz 143,8 124,3 119,6 117 123,95 111,4
Gewinn 42,1 36,33 33,9 29,99 34,6 28,75
iPhone 85,3 69,12 69,7 65,8 71,6 65,6
Mac 8,4 8,99 7,78 7,7 10,8 8,7
iPad 8,6 8,09 7 9,3 7,24 8,43
Dienste 30 26,34 23,1 20,8 19,5 15,76
Sonstiges 11,5 11,75 11,9 13,5 14,7 12,7

Dienste einmal mehr stark
Quartal für Quartal lässt sich dieselbe Feststellung treffen: Apple wird immer mehr zum Diensteanbieter, lediglich das iPhone erzielt noch einen höheren Umsatz. Längst sind damit Sparten wie Mac und iPad überholt – und zwar selbst, wenn man diese kombiniert. Die wichtigsten Einzelfaktoren für die hohen Umsätze sind die Entwicklergebühren im App Store sowie der Suchmaschinen-Deal mit Google, welcher geschätzte 5 Milliarden Dollar pro Quartal in Apples Kassen spült. Lediglich die Kategorie "Wearables, Home and Accessories", oben als "Sonstiges" geführt, schwächelte hingegen. Hier sind unter anderem die Apple Watch oder die AirPods enthalten.

Sonstige Aussagen zum Ergebnis
Offizielle Quartalsprognosen scheinen inzwischen dauerhaft eingestellt worden zu sein, denn auch diesmal macht Apple keine genaueren Angaben. Apples Vorstand setzte eine Dividendenzahlung von 26 Cent pro Aktie fest, welche am 12. Februar an die Aktionäre ausgezahlt wird. Hierzu muss man am Stichtag Aktien halten, genauer gesagt am 9. Februar.

Kommentare

thomas b.
thomas b.29.01.26 22:42
Respektable Leistung.
+4
apfelmaus29.01.26 23:55
Also von der Dividende kann man kaum reich werden..
0
skipper30.01.26 00:17
apfelmaus
Also von der Dividende kann man kaum reich werden..

Als Steve Jobs noch CEO war, gab es gar keine Dividende.

Für Kleinanleger ist Apples Dividende uninteressant, da gibt es wesentlich bessere Aktien, allerdings sind da dann die Kursgewinne überschaubar.
+4
TorstenW30.01.26 00:42
Aber auch mal wider ein Beweis wie die Realität und die Wahrnehmung auseinandergehen.
Wenn man hier in den Beiträgen liest, könnte man denken Apple sei am Ende, jeder würde das neue Design hassen und die Geräte würden unverkäuflich im Regal liegen.
Unterdessen kauft die ganze weniger tief involvierte Welt die Apple Sachen wie warme Semmeln und stört sich nicht an Liquid Glass, den Preisen oder Tim Cooks politischem Verhalten.
Das ist Apples Zielgruppe, nicht die "ich bin seit 40 Jahren Apple- User und früher war alles besser und Apple verrät seine eigenen Prinzipien"-Crew.
+17
Greasel30.01.26 03:52
TorstenW
Das ist Apples Zielgruppe, nicht die "ich bin seit 40 Jahren Apple- User und früher war alles besser und Apple verrät seine eigenen Prinzipien"-Crew.

Seh ich auch so!
Das „Apple von heute“ hat nicht mehr viel gemeinsam mit dem „Apple von früher“ - ob das nun gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.
+3
ERNIE30.01.26 06:19
"Früher war alles besser" wurde doch auch schon bei der Einführung von OSX und den bunten Plastik-Powermacs geschrieben.

Aber man darf auch Einzelheiten an Dingen kritisieren, die man grundsätzlich mag.
+5
molly7830.01.26 10:09
Das heisst jeder Mitarbeiter hat zu ca. 250.000 zu dem Gewinn beigetragen. Netter Durchschnitt.
0
sudoRinger
sudoRinger30.01.26 11:04
TorstenW

Aber auch mal wider ein Beweis wie die Realität und die Wahrnehmung auseinandergehen.

Wenn man hier in den Beiträgen liest, könnte man denken Apple sei am Ende, jeder würde das neue Design hassen und die Geräte würden unverkäuflich im Regal liegen.

Die Stimmen in Tech-Foren kritisieren, dass Design-Entscheidungen fragwürdig sind oder dass Apple von früheren Prinzipien abweicht. Diese Kritik kann man äußern, ohne gleichzeitig Apples kommerziellen Erfolg zu bestreiten. Hohe Verkaufszahlen sind kein Beweis dafür, dass die Kritik unberechtigt ist.

Nicht jeder hasst das neue Liquid Glas-Design, aber ungewöhnlich viele lehnen es ab. Das ist besonders deshalb misslich, weil Windows und Linux kaum eine Alternative sind (u.a. wegen Lock-in-Effekt).

Wir diskutieren hier allerdings in einer Nische. Der Anteil der Mac-Sparte am Umsatz ist gerade mal verschwindend geringe 5,8 %. Da ist die Aufmerksamkeit des Managements für das Traditionsprodukt offenbar leider gering.

Der Mac ist systemrelevant für Apples Ökosystem. Ohne Macs keine Xcode-Entwicklung, keine iOS/iPadOS-Apps. Insofern sollte Apple die UI-Bedürfnisse der Entwickler stärker im Blick haben und die stehen bestimmt nicht auf runde Ecken.
+2
trigunas10830.01.26 14:13
42 tausend Millionen Dollar Gewinn in 3 Monaten also ca 168 im Jahr das ist ist mehr als der Durchschnitt der Staatsausgaben auf alle Länder der Welt verteilt (106 Mrd)
oder mal auf Deutsche Verhältnisse gerechnet - Apple könnte pro Jahr eine Stadt mit ca 250.000 schicken Eigenheimen und allem drumherum bauen.
Schon irgendwie schwer das im Kopf übereinander zu bekommen.
+1
evanbetter
evanbetter30.01.26 17:46
14'000'000'000 USD pro Monat.
Gewinn.
Ich erinnere mich, wie um 1995 ein Freund meinte, das es absolut pervers sei, dass die Bank UBS 9Mia CHF Gewinn im Halbjahr macht.
Das sind absurde Zahlen, wenn man bedenkt, wo die Welt als Ganzes steht, und wie schwer es viele haben, die Butter aufs Brot zu bekommen. Ich lass' das mal so stehen, will auch keine Diskussion vom Zaun brechen. Bin einfach nur... perplex. Geld ist virtuell.
Wer zuletzt lacht, hat's zuletzt geschnallt.
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