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Forum>iPhone>Aktuelle Geschwindigkeitsanzeige in Karten

Aktuelle Geschwindigkeitsanzeige in Karten

Macmissionar19.01.2613:11
Jetzt am Wochenende bin ich – als ziemlicher Wenigfahrer – nach langer Zeit noch einmal fast 800 Kilometer gefahren, in den hohen Norden und Apple Karten hat mich grundsätzlich sehr zuverlässig geleitet. Auf der Rückfahrt ausschließlich Querformat und auch eine Staumeldung kam zuverlässig. Andere Navis benutze ich nicht, ich halte sehr viel von Apple Karten.
Dabei habe ich mir dann auf der langen A31 so gedacht, warum da keine Geschwindigkeit angezeigt wird – das konnte Navigon damals schon sehr zuverlässig und auch davor mein iPhone 3G hatte schon Speed-Apps. Ich rede vom iPhone selbst – nicht von CarPlay.
Bei einer Pause habe ich dann recherchiert und ich scheine mit dem Wunsch bzw. der Unverständnis nicht alleine zu sein. Selbst auf YouTube gibt es seltsame KI-Videos, die herumschwurbeln, wie man es angeblich aktivieren kann (es ist meiner Erkenntnis nach nicht möglich, es gibt nur die Anzeigen der aktuellen erlaubten Höchstgeschwindigkeit, aber nicht die Ist-Geschwindigkeit.
Die Seuchenseite chip.de hat hier auch behauptet, daß man es über die Option Fahrmodi aktivieren kann. Gibt es aber nicht.
Finde nur ich es nicht – oder streubt sich Apple tatsächlich seit Jahren, so etwas einfaches zu aktivieren? Haben Sie Angst vor falschen Angaben?
„A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.“
+3

Kommentare

Oceanbeat
Oceanbeat19.01.2613:34
Leider keine Erleuchtung, aber das Feature wünsche ich mir auch schon lange, ohne auf Drittanbieter auszuweichen…
„Wenn das Universum expandiert, werden wir dann alle dicker...?“
+2
jeti
jeti19.01.2614:18
Dabei habe ich mir dann auf der langen A31 so gedacht, warum da keine Geschwindigkeit angezeigt wird
Weil der Friesenspieß keine Geschwindigkeitsbegrenzung hat => da kannste auf den Pinn treten.

Gebe Dir natürlich Recht warum Karten dieses nicht implementiert hat.
Als alternative zu Karten nutze ich gelegentlich MagicEarth und bin zufrieden.
0
pogo3
pogo319.01.2615:10
Dabei habe ich mir dann auf der langen A31 so gedacht, warum da keine Geschwindigkeit angezeigt wird
aktuellen erlaubten Höchstgeschwindigkeit, aber nicht die Ist-Geschwindigkeit.
Beim Autofahren sollte man nicht zu viel rumdenken, sondern aufmerksam fahren.
Die aktuell gefahrene Ist-Geschwindigkeit ist doch am Tacho abzulesen, und nur dann relevant wenn man fährt. Gibt es ein Auto ohne Tacho ? Vielleicht sträubt sich Apple da zu recht, weil unnötig. Man sollte sowieso nur auf den Tacho gucken, das wird allgemein geraten. 🤷🏻‍♂️
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+5
globalls
globalls19.01.2616:16
Ich verwende da hauptsächlich Google Maps und in Carplay wird mir die Geschwindkeit angezeigt. Und die ist mit der zB. Im Stadtgebiet zu fahrenden selten ident. Daher vertrau ich lieber drn Tacho!
„Muss ich denn alles selber machen?“
+2
X-Jo19.01.2617:17
pogo3
[…]
Beim Autofahren sollte man nicht zu viel rumdenken, sondern aufmerksam fahren.
Die aktuell gefahrene Ist-Geschwindigkeit ist doch am Tacho abzulesen, und nur dann relevant wenn man fährt. Gibt es ein Auto ohne Tacho ? Vielleicht sträubt sich Apple da zu recht, weil unnötig. Man sollte sowieso nur auf den Tacho gucken, das wird allgemein geraten. 🤷🏻‍♂️
Außerdem wäre eine Geschwindigkeitsmessung in Karten, im Gegensatz zur Messung im KFZ, GPS basiert. Diese kann ziemlich ungenau sein, bspw. in Tunneln oder generell bei schlechtem GPS-Empfang.
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Buginithi
Buginithi19.01.2621:47
Ch nutze TomTom. Das zeigt mir meine Geschwindigkeit an und die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung. Wobei letzteres nicht immer stimmt.
Das ist hilfreich bei eher selten gefahrenen Strecken.

Ansonsten laß ich mir neben dem Tacho noch die Geschwindigkeit des Steuergerät per OBD Monitor anzeigen. Mein Auto hat noch einen Tacho mit Zeiger. Der geht so ca. 8% vor. Der Wert aus dem Steuergerät entspricht fast genau GPS. Ermittelt wird die Geschwindigkeit über die ABS Sensoren. Das Auto selbst hat kein GPS.
+1
sonorman
sonorman19.01.2622:04
X-Jo
pogo3
[…]
Beim Autofahren sollte man nicht zu viel rumdenken, sondern aufmerksam fahren.
Die aktuell gefahrene Ist-Geschwindigkeit ist doch am Tacho abzulesen, und nur dann relevant wenn man fährt. Gibt es ein Auto ohne Tacho ? Vielleicht sträubt sich Apple da zu recht, weil unnötig. Man sollte sowieso nur auf den Tacho gucken, das wird allgemein geraten. 🤷🏻‍♂️
Außerdem wäre eine Geschwindigkeitsmessung in Karten, im Gegensatz zur Messung im KFZ, GPS basiert. Diese kann ziemlich ungenau sein, bspw. in Tunneln oder generell bei schlechtem GPS-Empfang.
Die meiste Zeit ist GPS eher genauer. Tachometer in Autos zeigen grundsätzlich immer ein paar Km/h zu viel an, mal mehr, mal weniger, auch abhängig von der Geschwindigkeit. Eine anständige GPS-Messung ist hingegen exakt. Darum wird sowas ja auch im Rennsport verwendet.

Es ist zwar jetzt auch keine Antwort oder gar Lösung für den Thread-Starter, aber ich nutze gelegentlich die App "Tacho" , die auch noch viele andere interessante Infos anzeigt.
+4
Oceanbeat
Oceanbeat19.01.2623:08
Als Mitfahrer in Fahrzeugen (Bahn, Flugzeug, Fähre, UFO etc.) fände ich es manchmal recht interessant…
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+7
pogo3
pogo320.01.2600:39
Und, wie läuft das mit der Ist-Geschwindigkeit in UFO´s ? Ist die wirklich präzise ? Ich mein, wie soll man dann genau genug umherdüsen im Universum, oder gar auf Erden, so ganz ohne exakte Ist-Bestimmung ? Ich meine, wo ist Ist wenn es nicht anständig gemessen ist ? Zum Schluß verpasst man wegen der fehlenden Ist-Geschwindigkeitsgenauigkeit den perfekten Schmorgrad einer Bratwurst auf Aldobaran. Das wäre heikel und schade zudem. Genz ehrlich, ich frage mich auch immerzu ob ich noch im Ist bin, oder ich bin nicht im Ist, wo aber dann ? Es muss genauer werden was im IST ist. Die Ist-Geschwindigkeit muss genauer im Ist sein. So ist das. Fertig. Ich komme zu spät.
„Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin.“
+1
Wauzeschnuff
Wauzeschnuff20.01.2608:21
sonorman
Die meiste Zeit ist GPS eher genauer.

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Während es stimmt, dass ein Tacho - gesetzlich vorgeschrieben - niemals eine zu niedrige Geschwindigkeit anzeigen darf (weshalb Hersteller eher zu viel anzeigen), gibt es ebenfalls die Vorschrift, dass die positive Abweichung maximal 10%+4km/h des realen Fahrtempos betragen darf.

Derartige Regelungen gibt es für GPS-basierte Anzeigen nicht und diese können je nach Implementierung (Abtastrate, Positionsgenauigkeit, Empfängerqualität) und Umgebung (Satellitengeometrie, Signalreflektionen, etc.) durchaus Geschwindigkeitsabweichungen von >10km/h erreichen.

Während diese Bedingungen im Rennsport problemlos optimiert werden können (offene Strecken, hohe Abtastrate, redundante und hochqualitative Empfänger, etc.) ist dies im alltäglichen Straßenverkehr nicht der Fall. Und insbesondere bei den im Alltag eher niedrigen Geschwindigkeiten kann so eine GPS-basierte Geschwindgkeitsanzeige schnell um mehr als 10% von der realen Geschwindigkeit in beide Richtungen abweichen - und sei es nur kurzzeitig.
-1
Don Gomez
Don Gomez20.01.2608:59
Ich nutze Waze. Die implementierte Geschwindigkeitsmessung unterschätzt den Tachowert systematisch. Bei 30 km/h Tachowert mit nur geringen Abweichungen von 2-3 km/h geringerem GPS-Wert, bei 100 km/h sind es dann schon 8-9 km/h, bei 120 km/h zeigt der GPS-Wert 108 km/h.
„... darauf einen Dujardin!“
+1
sonorman
sonorman20.01.2609:04
Wauzeschnuff

Hmm, ich finde keine klaren Belege für Deine Aussage.

Kurze Anfrage an eine KI:

## Geschwindigkeitsmessung in Autos per GPS

Die Geschwindigkeitsmessung durch GPS, wie sie beispielsweise auf einem iPhone erfolgt, hat einige charakteristische Merkmale, darunter Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Anwendungsgrenzen.


### Genauigkeit

- **GPS-Technologie**: Die meisten modernen GPS-Geräte, einschließlich die in Smartphones wie dem iPhone, können die Geschwindigkeit mit einer Genauigkeit von etwa ±0,5 bis 2 km/h messen.
- **Signalstärke**: Die Genauigkeit kann durch Faktoren wie Signalstärke, Satellitenpositionierung und Umgebung (z.B. städtische Schluchten oder bewaldete Gebiete) beeinträchtigt werden.
- **Abtastrate**: GPS-Systeme aktualisieren ihre Daten normalerweise einmal pro Sekunde, was bedeutet, dass die Geschwindigkeit basierend auf der zurückgelegten Distanz in dieser Zeitspanne berechnet wird.

(Nachtrag: Hochpräzises GPS: Systeme wie Differential-GPS (DGPS) bieten erhöhte Genauigkeit durch Korrektursignale von Basisstationen. Diese Korrekturen reduzieren die Messfehler auf ±1 bis 2 cm.)

### Zuverlässigkeit

- **Störungen**: GPS-Signale können durch Wetterbedingungen, hohe Gebäude oder andere Hindernisse gestört werden. In solchen Fällen kann die angezeigte Geschwindigkeit ungenau sein.
- **Kalibrierung**: Im Gegensatz zu Tacho-Anzeigen, die regelmäßig kalibriert werden müssen, nutzt die GPS-Technologie die Bewegung durch geographische Koordinaten. Dies sorgt dafür, dass die GPS-Messungen in der Regel weniger fehleranfällig sind.
- **Vergleichsdaten**: Im Allgemeinen wird die GPS-Messung gelegentlich mit den Geschwindigkeitsanzeigen des Fahrzeug-Tachometers verglichen, die oft nicht perfekt kalibriert sind. Dies kann Unterschiede in der angegebenen Geschwindigkeit verursachen.

### Praktische Anwendungen

- **Navigation**: Viele Personen nutzen GPS-basierte Geschwindigkeitsmessungen für die Navigation, insbesondere um Geschwindigkeitslimits einzuhalten.
- **Fahrzeugdiagnose**: Apps zur Fahrzeugdiagnose können GPS-Daten nutzen, um Fahrverhalten zu analysieren und Anpassungen vorzuschlagen.


Insgesamt ist die Geschwindigkeitsmessung per GPS in Autos, etwa mit einem iPhone, **relativ genau und zuverlässig**, insbesondere für Alltagsanwendungen. Für präzise Messungen in speziellen Anwendungen, wie zum Beispiel im Motorsport, sind jedoch zusätzliche Messgeräte eventuell sinnvoll.

–––––––––––––––––––

Natürlich sind solche KI-Recherchen auch nicht immer 100% zuverlässig und wir können gerne weiter forschen. Aber ich finde die Aussage, dass GPS-Messung durchaus genau ist (auch mit dem iPhone und natürlich unter normalen Umständen und nicht nicht der Tiefgarage oder im Gotthardtunnel) durchaus plausibel.

Mit harten Fakten lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
+3
sonorman
sonorman20.01.2609:06
Don Gomez
Ich nutze Waze. Die implementierte Geschwindigkeitsmessung unterschätzt den Tachowert systematisch. Bei 30 km/h Tachowert mit nur geringen Abweichungen von 2-3 km/h geringerem GPS-Wert, bei 100 km/h sind es dann schon 8-9 km/h, bei 120 km/h zeigt der GPS-Wert 108 km/h.
Ja, weil Tachos grundsätzlich weniger mehr Anzeigen, als tatsächlich gefahren. Also "unterschätzt" GPS die Geschwindigkeit nicht, sondern zeigt sie im Gegenteil genauer an.
+8
Macmissionar20.01.2609:23
Vielen Dank für Eure Antworten – bis auf die von pogo3 (der offenbar nur pogen möchte, ich weiß nicht, was Du genommen hast), ist ja leider klar geworden, daß es nicht implementiert ist.
Zur Thematik – es ist zweitrangig, welche exakte GPS-Genauigkeit herrscht. Punkt ist, Navigon als damals europaweiter Marktführer hat das bereits 2009 hervorragend hinbekommen und auch in Tunneln anhand der bekannten Tunnellänge weiter berechnet.
Und völlig egal, ob es da Abweichungen gibt (wobei das Navi genauer ist als das Auto, ist ja auch logisch, da das Auto gar nicht weiß, wie Reifenumdrehungen, theoretischer Abrieb sich tatsächlich auswirken) – jede App-Navigation mißt das ohnehin und nimmt es als Grundlage, denn sonst könnte es ja keine vorausberechnete Ankunftszeit ausgeben – und die hat vorgestern ja sehr gut gestimmt bei einer Distanz von über 350 km pro Strecke.

Man kann also nur hoffen, daß Apple diese Winzigkeit einbaut – oder es irgendwann mal eine Split-Funktion in iOS gibt, dann kann man ein Speed-Widget einfach einblenden
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Don Gomez
Don Gomez20.01.2609:29
sonorman
Don Gomez
Ich nutze Waze. Die implementierte Geschwindigkeitsmessung unterschätzt den Tachowert systematisch. Bei 30 km/h Tachowert mit nur geringen Abweichungen von 2-3 km/h geringerem GPS-Wert, bei 100 km/h sind es dann schon 8-9 km/h, bei 120 km/h zeigt der GPS-Wert 108 km/h.
Ja, weil Tachos grundsätzlich weniger Anzeigen, als tatsächlich gefahren. Also "unterschätzt" GPS die Geschwindigkeit nicht, sondern zeigt sie im Gegenteil genauer an.

Ich kann mich kaum dazu äußern, was das objektive Maß ist, weil ich davon keine Ahnung habe. Und hier im Thread sind ja nun beide Ansichten vertreten. Da für mich der Tacho im Zweifel bei Geschwindigkeitsbegrenzungen verbindlich ist, wird ‚verkehrsrechtlich‘ der Tacho der Maßstab. Und demzufolge ist GPS die Abweichung, die unterschätzt. Wie es objektiv ist... keine Ahnung. War sprachlich vielleicht nicht super-präzise.
„... darauf einen Dujardin!“
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eiq
eiq20.01.2609:34
sonorman
Ja, weil Tachos grundsätzlich weniger Anzeigen, als tatsächlich gefahren. Also "unterschätzt" GPS die Geschwindigkeit nicht, sondern zeigt sie im Gegenteil genauer an.
Mehr! Damit man eben nicht zu schnell fährt.

Mir hat es übrigens gereicht, einmal mit GPS zu messen, während ich verschiedene Geschwindigkeiten gefahren bin. Die Abweichungen habe ich mir gemerkt, sodass ich jetzt genau weiß, welche Geschwindigkeit ich fahren muss, um genau dem Tempolimit zu entsprechen. Leider kann man für den TravelAssist ("Autopilot") keine generelle Abweichung einstellen, daher fährt der immer ein paar km/h zu langsam, obwohl das System sonst sehr gut funktioniert, inkl. Schildererkennung.
+2
haschuk20.01.2609:49
Bei meinem ID.4 zeigt der Tacho bis 80 km/h eine um 3 km/h zu hohe Geschwindigkeit an, bei höheren Geschwindigkeiten sind es 4 km/h. Mit dem Wissen sind Geschwindigkeitsanzeigen in welcher App auch immer für mich nix anderes als ne nette Spielerei.

Eine vernünftige Verkehrszeichenerkennung, die auch intelligent arbeitet, wäre dagegen ein Segen...
+2
sonorman
sonorman20.01.2609:50
eiq
Mehr! Damit man eben nicht zu schnell fährt.
Ja natürlich. Verwechselt. Sorry.
Korrigiere ich.
+2
Macmissionar20.01.2610:31
haschuk
Eine vernünftige Verkehrszeichenerkennung, die auch intelligent arbeitet, wäre dagegen ein Segen...
Das habe ich mir auch gedacht – es wäre ja ein Traum, wenn das iPhone, welches je nach Befestigung eine gute Sicht in Richtung Straße hat (über seine Rückkamera, alternativ und supercool über eine Extra via Bluetooth verbundene Dashcam) dann auch die Straße beobachten würde und erstens die Verkehrszeichen erkennt – und dann die Straßenkarten dort ergänzt bzw. überschreibt, wo sie falsch oder nicht vorhanden sind – oder auch vor roten Ampeln und sonstigen Gefahrenzonen warnt.
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marc.hb20.01.2612:04
Also bei mir zeigt Google Maps nahezu immer die Geschwindigkeit an, die auch auf diesen Messtafeln gezeigt wird (zb in 30er oder 50er Zonen). Der Tacho ist da dann schon ein paar km/h abweichend. Je schneller man fährt, desto größer die Differenz. "Reale" 120 sind fast 130 auf dem Tacho.
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Nasso20.01.2612:34
Möglich ist das ja alles.
Die chinesische A-Map App zeigt die gefahrene Geschwindigkeit an, die zulässige und auch die Sekunden, bis die Ampel auf Grün schaltet. Und vieles mehr.
Aber das ist alles leistungshungrig. Das iPhone ist dann konstant sehr warm und es braucht einen kräftigen USB-Anschluß, um nicht mit leererer Batterie auszusteigen, als man eingestiegen ist.
+1
Legoman
Legoman20.01.2615:18
Macmissionar
...Anzeigen der aktuellen erlaubten Höchstgeschwindigkeit...
In den Applekarten ist diese Anzeige aber wirklich höchst unzuverlässig.
Manchmal wird die richtige Vorgabe angezeigt, sehr oft was falsches - und am lustigsten finde ich, wenn gar nichts angezeigt wird.
Dann möchte Apple dir sagen: "Ich weiß es doch auch nicht, guck gefälligst selbst!"
Google ist da aber nicht viel besser.
Eine Verknüpfung von CarPlay, Verkehrszeichenerkennung und automatischer Meldung an Apple (und andere) wäre sicherlich eine feine Sache.
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M@rtin02.02.2610:19
Zum Thema Tacho-Abweichung: der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Abweichung stets zwischen 0 und -10% liegen muss. Somit eilt der Tacho auch stets vor.
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sonorman
sonorman02.02.2611:04
M@rtin
Zum Thema Tacho-Abweichung: der Gesetzgeber schreibt vor, dass die Abweichung stets zwischen 0 und -10% liegen muss. Somit eilt der Tacho auch stets vor.
Ist bekannt. Der Punkt ist, dass diese Abweichung eben nicht exakt ist und zwischen 1 und 10 % liegen kann, womit man ohne Abgleich mit einem GPS nicht wissen kann, um wie viel der eigene Tacho genau abweicht.

Gestern noch mal so aus Jux auf der Autobahn verglichen: Der Tacho zeigte 135 km/h (mit Tempomat), die GPS-App zeigte "echte" 123 km/h. Damit liegt die Abweichung in meinem Fahrzeug schon im oberen Bereich des erlaubten.
+1
RichMcTcNs02.02.2611:38
@sonorman
Lass mal ein bisschen Refendruck ab, dann wird die Abweichung geringer.
-2
thomas b.
thomas b.02.02.2613:42
Oceanbeat
Als Mitfahrer in Fahrzeugen (Bahn, Flugzeug, Fähre, UFO etc.) fände ich es manchmal recht interessant…

Dafür nutze ich die App "Tacho".
0
sonorman
sonorman02.02.2614:03
RichMcTcNs
@sonorman
Lass mal ein bisschen Refendruck ab, dann wird die Abweichung geringer.
Genau darum versuchte ich hier ja auch klarzumachen, dass eine GPS-Messung die genauere Methode ist, als der Tacho. Auch, weil solche Einflüsse wie der Reifenumfang damit keine Rolle spielen. Tachos weichen immer etwas ab, aber ohne Referenzmessung weiß man nie, um wie viel.
thomas b.

Dafür nutze ich die App "Tacho".
Siehe weiter unten.
+1
athlonet02.02.2614:03
RichMcTcNs
@sonorman
Lass mal ein bisschen Refendruck ab, dann wird die Abweichung geringer.
Das stimmt nicht. Mit höherem Luftdruck ist die Abweichung geringer.
Der Tacho zeigt ja eine höhere Geschwindigkeit an, als die tatsächlich gefahrene.
Mit höherem Luftdruck steigt der Abrollumfang der Reifen. D.h. man fährt bei gleicher Raddrehzahl schneller.
+3
ssb
ssb02.02.2614:54
<off_topic>
haschuk
Eine vernünftige Verkehrszeichenerkennung, die auch intelligent arbeitet, wäre dagegen ein Segen...
Nun, bislang basiert die angezeigte Höchstgeschwindigkeit auf Kartendaten, und die sind eben nicht immer aktuell. Bei einem Navi, oder der Karten-App (oder egal welcher anderen) stört mich das auch nicht - da man ohnehin selbst auf Verkehrszeichen achten muss, da darf man sich auf die Karten nicht verlassen. Auch die optische Erkennung kann nie 100% korrekt sein. Aber wie gesagt: bei Apps oder einem Navi akzeptabel.

Wirklich doof ist es mit dem neuen - in der EU vorgeschriebenen - Geschwindigkeitswarner, der den Fahrer so lange nervt, bis er sich an Begrenzungen hält. Das finde ich im Prinzip nicht verkehrt, weil das ja eine "Volksseuche" ist. Dass ein Tacho vorgeht und man so unter der Begrenzung bleibt - OK, ist technisch vorgeschrieben und ob man am Ende 30 km/h oder 27 km/h in der 30er-Zone fährt sollte kaum stören und kann durchaus ein Gewinn für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer sein.

Also wäre eigentlich gegen dieses neue Warnsystem nichts zu sagen. Ich hatte während eines Kundendienstes mal einen Leihwagen mit einem solchen System und fand die Warnungen, wenn ich wirklich zu schnell war, angemessen. Genervt hat, dass jede Änderung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit ebenfalls mit einem Piepsen signalisiert wurde. Aber fatal war es, als im Wohngebiet bei uns dann 50 km/h angezeigt wurden, obwohl es eine 30er-Zone ist. Da hilft das ganze System nichts.

Gut: wirklich helfen würde mehr Disziplin bei den Lenkern, aber davon kann man nur träumen. Gäbe es diese, bräuchte man so ein System nicht und niemand würde jemals über so einen Fehler stolpern.

</off_topic>
+1
teorema67
teorema6702.02.2617:57
Wauzeschnuff
... dass die positive Abweichung maximal 10%+4km/h des realen Fahrtempos betragen darf ...

Das wären ja 14 km/h Abweichung bei 100 km/h! So ein Tacho ist wertlos. Ich habe 3 - 4 km/h Abweichung bei 100 km/h und ca. 2 km/h im Stadtverkehr.

Die GPS-Berechnung ist genauer. Die Ungenauigkeit dieser Methode resultiert durch Beschleunigen oder Verlangsamen im Scanintervall.
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