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Quartalszahlen: Microsoft und Meta ebenfalls mit massiven Zuwächsen +++ JP Morgan kommentiert Apples Ergebnis

Nicht nur Apple legte die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor, auch andere große börsennotierte Unternehmen taten selbiges. Während Alphabet, Amazon und Nvidia erst in der kommenden Woche zur Quartalskonferenz laden, dokumentierten bereits die beiden Branchenschwergewichte Microsoft und Meta ihr Abschneiden. Für beide lässt sich wie im Falle Apples feststellen: Im Weihnachtsquartal wurde regelrecht Geld gedruckt.

Microsoft erwirtschaftete einen Nettogewinn in Höhe von 38,5 Milliarden Dollar (+21 Prozent), wenngleich hier vor allem OpenAI-bedingte Buchgewinne von fast 8 Milliarden Dollar einflossen. Besonders stark wuchs das Cloud-Segment, überraschenderweise legte aber auch die Windows-Sparte leicht zu – obwohl angesichts explodierender Speicherpreise von Kaufzurückhaltung bei Privatanwendern auszugehen war.

Meta machte aus einem Umsatz von knapp 60 Milliarden Dollar (+24 Prozent) einen Gewinn von 22,8 Milliarden (+9 Prozent). Die Differenz zwischen Umsatz- und Gewinnsteigerung hängt mit 40 Prozent höheren Investitionen zusammen, dies vor allem im KI-Bereich. Allerdings trage dies durchaus Früchte, denn das Unternehmen betont, wie gut KI-basierte Werbeschaltung funktioniere – und 98 Prozent des Umsatzes stammen nun einmal aus Werbung.


J.P. Morgan kommentiert Apples Ergebnis
In einer Analyse für Anleger geht J.P. Morgan zudem auf das ein, was man von Apple anlässlich der Quartalszahlen hören konnte. Unter anderem kommen die Speicherpreise zur Sprache. Hier sorgten Kommentare von Cook und Parekh für etwas Beruhigung, denn auch für das laufende Quartal erwartet Apple keine Probleme. Ab Herbst könnte sich die Angelegenheit jedoch zu einem Risiko entwickeln, wobei sich Apple eher Gedanken um Produktionskapazitäten als um unbezahlbare Chips mache. Laut J.P. Morgan sollte die Aussage zur Entspannung beitragen.

Wenn die neue Siri-Generation auf den Markt komme, dürfte das durchaus für weitere Nachfrage sorgen, so die Investmentbank. Ob sich allerdings das Wachstum des App Stores so weiterentwickle, daran hege man etwas Zweifel. Als Unsicherheitsfaktor sieht man die weltwirtschaftliche Situation an, welche J.P. Morgan derzeit als eher ungewiss einstuft.

Angesichts der Diskussionen rund um einen Nachfolger von Tim Cook als Apple-CEO fügt man in der Analyse hinzu, dass dies durchaus ein Risiko darstelle. Apple sei allerdings bekannt dafür, Wechsel an Spitzenpositionen reibungslos zu gestalten. Trotz jener Faktoren schätzt man die finanzielle Zukunft auf absehbare Zeit als sehr solide ein – und erhöht das Kursziel auf 315 Dollar.

Kommentare

skipper30.01.26 17:46
"Trotz jener Faktoren schätzt man die finanzielle Zukunft auf absehbare Zeit als sehr solide ein – und erhöht das Kursziel auf 315 Dollar."

Da hoffen wir mal, dass der Dollar nicht noch weiter in den Keller rauscht, denn sonst bringt uns hier der Kursgewinn wenig.
Die anstehende Dividendenzahlung wird auch nicht so dolle sein bei dem Kurs und das alles wegen einem Idioten!
+3

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