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Wachwechsel: Amazon hat einen neuen Chef

Das Internet war vielen noch nicht einmal ein geläufiger Begriff, da wagte sich ein Startup namens "Cadabra" nach vorne und wollte Kunden Online-Einkäufe ermöglichen. Statt gedruckter Kataloge gab es Produktseiten, statt eingeschickter Bestellzettel direkte Bestellung via Internet. Allerdings musste ein anderer Name gefunden werden, denn der damals 30-jährige Gründer störte sich am Klang, der ihn an "Cadaver" erinnerte. Die neue Bezeichnung war schnell gefunden und "Amazon" konnte mit dem steilen Aufstieg beginnen – zunächst nur als Buchhändler und auch nicht von sonderlich optimistischen Prognosen begleitet. Für Jeff Bezos beginnt nun 27 Jahre später eine neue Phase seines Lebens, denn seit diesem Monat hat Amazon einen neuen Chef.


Nach 27 Jahren wechselt Bezos in den Aufsichtsrat
Im Februar hatte Amazon bereits angekündigt, dass sich Bezos von seinem Posten zurückzieht. Noch immer will Bezos eine einflussreiche Rolle einnehmen, dies als Vorsitzender des Aufsichtsrats, dem Tagesgeschäft kehrt er hingegen den Rücken. Als Zeitraum der "CEO Transition" nannte Amazon die Monate Juli bis September, wählte nun aber den frühestmöglichen Termin des dritten Jahresquartals. An der Spitze steht fortan Andy Jassy, bislang Leiter der Sparte "Amazon Web Services". Dieser ist ebenfalls ein Amazon-Veteran und stieß zu einer Zeit ins Unternehmen, als der Jahresumsatz noch bei 15 Millionen Dollar lag (1997).

Ein Urgestein übernimmt
Jassy zählt zu den wichtigsten Architekten des späteren Erfolgs, denn auf ihn geht unter anderem die Ausweitung des Sortiments zurück. Er forcierte den Verkauf von Tonträgern und zusätzlicher Artikel, welche Amazon zu großem Wachstum verhalfen. Ebenso wichtig war Jassys Rolle beim Ausbau des Hosting-Geschäfts. Die Amazon Web Services (AWS) tragen inzwischen fast die Hälfte des gesamten Gewinns bei und gelten als eine der wichtigsten Web-Plattformen. Angesichts seiner langjährigen Erfahrung und engen Verbindung mit Jeff Bezos gilt Jassy daher als naheliegende Wahl, die keine waghalsigen Abenteuer befürchten lässt. Den Ex-CEO zieht es nun hingegen nicht nur sprichwörtlich zu den Sternen: Am 20. Juli ist Bezos Passagier einer Raumkapsel des von ihm gegründeten Unternehmens Blue Origin.

Kommentare

SYS6473806.07.21 20:59
… man kann von amazon mittlerweile halten was man will: als Kunde der ersten Stunde (2000 - damals war’s nur ein Bücherversender) habe ich Respekt und Hochachtung vor Bezos.
Ich freue mich immer, wenn das amazon-Auto auf meine Einfahrt rollt…
+2
Coheed84807.07.21 08:54
Blöde Frage, aber was ist ein "Wachwechsel"? Müsste es nicht eher "Machtwechsel" sein, es sei denn Nachfolger von Bezos wird John Snow und Amazon ist nicht Amazon, sondern die Nachtwache (und nein, auch nicht Manuel Neuer).... Habe den Beitrag gestern schon gelesen und die ganze Zeit über das Wort "Wachwechsel" gegrübelt...

Aber ansonsten denke ich, dass sich nicht viel verändern wird. Amazon ist und bleibt weiter Bezos-geprägt, was auch gut ist...
-3
ww
ww07.07.21 10:17
Coheed848
Blöde Frage, aber was ist ein "Wachwechsel"? Müsste es nicht eher "Machtwechsel" sein, es sei denn Nachfolger von Bezos wird John Snow und Amazon ist nicht Amazon, sondern die Nachtwache (und nein, auch nicht Manuel Neuer).... Habe den Beitrag gestern schon gelesen und die ganze Zeit über das Wort "Wachwechsel" gegrübelt...

Aber ansonsten denke ich, dass sich nicht viel verändern wird. Amazon ist und bleibt weiter Bezos-geprägt, was auch gut ist...

Du hast absolut Recht! Wachwechsel ist mit Wachablösung gleich zu setzen.
Wobei Machtwechsel wohl auch nicht richtig wäre, Bezos behält ja weiter die Macht. Evt. will man mit Wachwechsel die reine Wache über das Unternehmen (Geld ) zum Ausdruck bringen. Du schreibst ja selbst Amazon bleibt Bezos-geprägt,
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milk
milk09.07.21 08:43
Coheed848
Blöde Frage, aber was ist ein "Wachwechsel"? Müsste es nicht eher "Machtwechsel" sein
Können wir uns auf Wachtwechsel einigen?
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