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Video: Wenn klassische Musiker die AirPods Max testen

Erfahrungsberichte zu den AirPods Max gab es in den vergangenen drei Monaten viele. Die 600 Euro teuren Kopfhörer mussten sich auf den Ohren zahlreicher audiophiler Tester bewähren, auch in der Rewind hatten wir Anfang Januar eine ausführliche Analyse. Auch wenn Apple noch manch Unschönheit auszubügeln hatte, beispielsweise viel zu hohen Stromverbrauch im Standby-Modus, kann sich das Unternehmen nicht über fehlendes Lob beschweren. Der Preis ist dabei diskussionswürdig, die Klangqualität erhält hingegen fast durchwegs Bestnoten. Doch wie reagieren klassische Musiker auf die AirPods? AppleInsider hat in einem Video langjährige Orchestermitglieder zu Wort kommen lassen.


Test mit den Lieblingsstücken
Die drei professionellen Musiker von der Imperial Symphony aus Lakeland, Florida durften jeweils zwei ihrer liebsten Musikstücke auswählen – also Werke, mit denen sie besonders gut vertraut sind. Whitney Robles entschied sich für Prélude à l’après-midi d’un faune (Claude Debussy) und "The Planets Suite: Jupiter" von Gustav Holst. Dabei zeigte sie sich begeistert über den Detailreichtum, vom tiefsten Bass bis hin zu den höchsten Tönen. Lorenzo Sanchez erprobte die AirPods Max mit einem Streichquartett von Dmitri Shostakovich und einer Symphonie von William Grant Still. Auch sein Urteil lautet, wie außerordentlich klar die Ausgabe sei – wenngleich er die EQ-Funktionen seines Sony WH-1000XM4 aber bevorzuge.


Lob für das Live-Gefühl
Jennifer Stahl hörte sich "Fanfare for the Common Man" von Aaron Copland an und zeigte sich ebenfalls angetan. Der Klang habe den Eindruck vermittelt, als stehe sie mitten auf der Bühne mit Musikern rechts und links neben ihr. Diesen "Live-Eindruck" betont auch Whitney Robles und sieht es als Chance, trotz geschlossener Häuser zumindest etwas vom Konzertgefühl in Anspruch nehmen zu können. Jennifer Stahl fügt hinzu, angesichts des hohen Preises zunächst überrascht gewesen zu sein – doch ihrer Meinung nach seien die Kosten gerechtfertigt. Sie würde zumindest deutlich häufiger auch zu Hause Musik hören, hätte sie dort AirPods Max. Für den Fall, dass Stahl gerne bestellen möchte: Die Lieferzeiten liegen immer noch bei mindestens zwei bis drei Wochen.

Kommentare

antipod
antipod18.03.21 12:52
Schade, dass keine Angaben zu den Audio-Files gemacht wurden. Woher wurden die Musikstücke bezogen und was waren die Bitraten usw.
Aha.. offenbar hat AppleInsider dazu AppleMusic genutzt. Dieses streamt offenbar mit 256Kbps in einem Apple-eigenen AAC.
Stellt sich halt jetzt die Frage, ob das dann eine wirkliche Referenz der Audioqualität der Kopfhörer, oder nur eine Bestandsaufnahme des AppleMusic-Kosmos darstellt.
Die Sony XM4 unterstützen insgesamt drei Audio-Codecs via Bluetooth, darunter LDAC, welches deutlich höher aufzulösen im Stande wäre. Was wiederum aber nicht heissen muss, dass die Kopfhörer diese Finessen auch abbilden können.
+12
Martin8318.03.21 13:02
LDAC und Apt-X HD wird ja leider auch von keinem Apple-Gerät unterstützt.
Die AirPods Max unterstützen sowieso lediglich AAC .... Schade!
+3
aquacosxx
aquacosxx18.03.21 13:24
Meine kamen im Februar und ich bin nach wie vor bzgl. Klang und Komfort angetan. Was mir jetzt aber negativ aufgefallen ist, ist der deutlich wahrnehmbare Trittschall bei den Max. Mir ist das jetzt nicht so wichtig, weil ich die Teile nicht oder nur wenig mobil nutze. Könnte für manche aber ein Thema sein.
+6
antipod
antipod18.03.21 13:31
Die Ratings bei mactechnews-Kommentaren sind manchmal echt pure Willkür. Ich hab immerhin Rechercheaufwand betrieben. Danke für die Blumen!
0
nane
nane18.03.21 13:39
Sensationelles Video. So stelle ich mir einen Produkttest vor. Profis nützen ein professionelles Produkt und sagen, was sie davon halten. Spitzenklasse! Davon können alle was mitnehmen, alle was lernen und der Rest ist immerhin noch beeindruckt. Das Video hätte ich mir auch in einer 1,5 Stunden Version angesehen. Sagenhaft!
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+5
holk10018.03.21 13:40
Ich fand den
antipod
Die Ratings bei mactechnews-Kommentaren sind manchmal echt pure Willkür. Ich hab immerhin Rechercheaufwand betrieben. Danke für die Blumen!
Ich fand den Kommentar hilfreich. Danke dafür. Die Leserwertungen sollte man aber nicht überbewerten. Manche finden einen Kommentar einfach nur zu kritisch.
+1
Zerojojo18.03.21 13:41
@ antipod

Hab die AirPods Max noch nicht gehört, aber die Sony XM4 sind auf einem klanglichen Niveau, wo man wirklich nicht über Bitrate und Codec diskutieren muss. Der Bass wumpst und der Rest ist eher dumpf. Wer nach detailreicher Darbietung sucht, ist bei den Sonys von Grund auf falsch und wird sicher keinen Unterschied hören ob er sie mit AAC oder ausgereiztem LDAC füttert.
+2
PorterWagoner
PorterWagoner18.03.21 14:00
antipod Ich verrate dir ein Geheimnis: Auch im echten Leben stimmt dir nicht jeder immer bei allem zu. So wie es auch hier eine Person gab, die den Beitrag nicht mochte. Sechs haben ihn gelobt. Ich hoffe, das schockiert dich jetzt nicht zu sehr!
+6
Gfurther18.03.21 15:15
Ich nutze den AirPod Max hauptsächlich zum Filme schauen über AppleTV. Im Vergleich zu meinen bisherigen Sony MDR-HW700DS muss ich sagen, dass sowohl vom Klang, dem Komfort und der Bedienung da eine große Verbesserung vorhanden ist. Aber auch Musik klingt darüber sehr gut. Ich möchte den AirPod Max nicht mehr missen.
+4
antipod
antipod18.03.21 15:17
Zerojojo
@ antipod

Hab die AirPods Max noch nicht gehört, aber die Sony XM4 sind auf einem klanglichen Niveau, wo man wirklich nicht über Bitrate und Codec diskutieren muss. Der Bass wumpst und der Rest ist eher dumpf. Wer nach detailreicher Darbietung sucht, ist bei den Sonys von Grund auf falsch und wird sicher keinen Unterschied hören ob er sie mit AAC oder ausgereiztem LDAC füttert.

Ich selbst habe keine Erfahrung mit dem XM4, kann mir aber kaum vorstellen, dass der soo schlecht sein soll. Du sprichst von Bitraten, als wäre es was esoterisches. Ich finde schon, dass das eine Rolle spielt.
Aber natürlich finde ich es auch bemerkenswert, was Apple mit 265Kb anstellt.
+1
Ely
Ely18.03.21 17:06
Für mich wird das Ding erst interessant, wenn man es richtig ausschalten kann. Es gibt bei mir Phasen, wo der Kopfhörer auch mal länger ungenutzt bleibt und da ist mir der mechanische An-Aus-Schalter an meinem alten QC35 (erste Generation) ganz recht. Der Max würde sich komplett entladen und wenn ich ihn brauche ginge eben nichts mehr weil platt.
0
Cornel
Cornel18.03.21 18:24
Ich bin vom Sony XM4 auf die Airpods gewechselt und bereue es keine Sekunde. Der Klang ist jetzt nicht von einem anderen Stern, aber mir gefällt er etwas besser. In Sachen Raumgefühl sind es aber Welten. Das Tragen ist viel angenehmer und die Geräuschunterdrückung ist hörbar besser finde ich. Das ist aber wirklich alles Geschmackssache. Die Bedienung mit dem Touchfeld bei den XM4 hat mir nie so gepasst, das finde ich bei den Airpods Max besser gelöst. Aber das Hauptargument für mich war der automatische Wechsel zwischen Apple-Geräten. Das spart einiges an Nerven finde ich.

AAC kann auch lossless. Langsam steigt der Druck dahingehend bei Apple finde ich und es ist eine Frage der Zeit, bis sie in Music das anbieten werden. Der grösste Teil der Musik wird aber eh schon bei der Aufnahme durch x Kompressor-Plugins etc. gejagt.

Als Bassposaunist brauche ich da auch keine goldenen Kabel für die Hintergrundbeschallung zu verlegen.
+1
paulito18.03.21 18:59
antipod
Schade, dass keine Angaben zu den Audio-Files gemacht wurden. Woher wurden die Musikstücke bezogen und was waren die Bitraten usw.
Aha.. offenbar hat AppleInsider dazu AppleMusic genutzt. Dieses streamt offenbar mit 256Kbps in einem Apple-eigenen AAC.
Stellt sich halt jetzt die Frage, ob das dann eine wirkliche Referenz der Audioqualität der Kopfhörer, oder nur eine Bestandsaufnahme des AppleMusic-Kosmos darstellt.
Die Sony XM4 unterstützen insgesamt drei Audio-Codecs via Bluetooth, darunter LDAC, welches deutlich höher aufzulösen im Stande wäre. Was wiederum aber nicht heissen muss, dass die Kopfhörer diese Finessen auch abbilden können.

Als Musiker und Studiobetreiber möchte ich hier anmerken das die Diskussion um Audio Codecs reichlich übertrieben ist. Eine hervorragende Aufnahme/Produktion wird mit AAC wie eine hervorragende Aufnahme/Produktion klingen. Ich habe etliche Blindtests und Vergleiche von Codecs, Auflösungen, Bit und Sampleraten gemacht. Ergebnis: Ab ca 256Kbs wird es sehr schwer Unterschiede zu hören bzw. klar zu differenzieren. Ein gut klingender Raum ist um ein vielfaches wichtiger als der Audio Codec! Das selbe gilt für die Qualität der Lautsprecher. Ich bin des "Geschwafels" von "320kbs klingen viel besser als 256kbs" ehrlich gesagt etwas müde. Ob Musik gut klingt hängt von sehr vielen Faktoren ab. Und ab einer gewissen Codec Qualität werden die Unterschied sehr relativ bis unbedeutend. Das ist hier nur meine erlebte und erfahrene Meinung und es werden sicher einige nicht meiner Meinung sein. Aber wollte dies trotzdem mal hier loswerden....
+20
level1618.03.21 20:21
In der Hoffnung damit gegen keine Regeln bei Kommentaren zu verstossen, der kleine Hinweis: Wir haben die AirPods Max in silber für 579 Euro am Lager. Nur wenige, aber immerhin.

-1
Michael Lang18.03.21 20:53
Eine hervorragende Aufnahme/Produktion wird mit AAC wie eine hervorragende Aufnahme/Produktion klingen.

Genau so ist es. Eine gut gemasterte Aufnahme klingt auch als MP§ oder AAC sehr gut.
Unterschiede zu CD (16bit, 44Khz) sind nur sehr schwer im direkten Vergleich auszumachen. Und auch HighRes kling nur dann (minimal) besser, wenn die Aufnahme besser ist (zB. direkt vom Master).

Ob AAC (256kbps) oder gutes MP3 (320kbps) ist auch nicht auseinanderzuhalten.

Man wird auch mit diesen Codecs Unterschiede bei Lautsprechern oder Kopfhörer feststellen können. Und die AirPods klingen da wirklich gut. Sind halt nur etwas teurer als vergleichbare Modelle. Aber auf jeden Fall ihr Geld wert wenn man Haptik und Comfort mit einbezieht.
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
+3
Ely
Ely18.03.21 21:37
Michael Lang
Ob AAC (256kbps) oder gutes MP3 (320kbps) ist auch nicht auseinanderzuhalten.

Im ABX-Test habe ich die MP3 (320 kbps) im Vergleich zu AAC (256 kbps) fast immer erkannt, AAC im Vergleich zum Original nicht.

Zwischen MP3 und AAC ist ein durchaus großer Unterschied.
+2
nevermore2k22.03.21 17:22
paulito
antipod
Schade, dass keine Angaben zu den Audio-Files gemacht wurden. Woher wurden die Musikstücke bezogen und was waren die Bitraten usw.
Aha.. offenbar hat AppleInsider dazu AppleMusic genutzt. Dieses streamt offenbar mit 256Kbps in einem Apple-eigenen AAC.
Stellt sich halt jetzt die Frage, ob das dann eine wirkliche Referenz der Audioqualität der Kopfhörer, oder nur eine Bestandsaufnahme des AppleMusic-Kosmos darstellt.
Die Sony XM4 unterstützen insgesamt drei Audio-Codecs via Bluetooth, darunter LDAC, welches deutlich höher aufzulösen im Stande wäre. Was wiederum aber nicht heissen muss, dass die Kopfhörer diese Finessen auch abbilden können.

Als Musiker und Studiobetreiber möchte ich hier anmerken das die Diskussion um Audio Codecs reichlich übertrieben ist. Eine hervorragende Aufnahme/Produktion wird mit AAC wie eine hervorragende Aufnahme/Produktion klingen. Ich habe etliche Blindtests und Vergleiche von Codecs, Auflösungen, Bit und Sampleraten gemacht. Ergebnis: Ab ca 256Kbs wird es sehr schwer Unterschiede zu hören bzw. klar zu differenzieren. Ein gut klingender Raum ist um ein vielfaches wichtiger als der Audio Codec! Das selbe gilt für die Qualität der Lautsprecher. Ich bin des "Geschwafels" von "320kbs klingen viel besser als 256kbs" ehrlich gesagt etwas müde. Ob Musik gut klingt hängt von sehr vielen Faktoren ab. Und ab einer gewissen Codec Qualität werden die Unterschied sehr relativ bis unbedeutend. Das ist hier nur meine erlebte und erfahrene Meinung und es werden sicher einige nicht meiner Meinung sein. Aber wollte dies trotzdem mal hier loswerden....
du hast einfach recht
+1

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