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Video: Performance-Duell zwischen MacBook Pro M1 und Razer Book 13 in Video-Apps

Unzählige Benchmarks und Vergleichstests dokumentierten bereits die Leistungsfähigkeit und das Potenzial der Apple-eigenen Mac-Chips. Bislang war stets das Fazit, dass auch die Einsteiger-Macs bereits mit Desktop-Geräten oder Performance-Notebooks mithalten bzw. diese übertreffen können. In einem neuerlichen Performance-Duell treten nun zwei Notebooks der ungefähr gleichen Preisklasse gegeneinander an. Auf der einen Seite steht das MacBook Pro 13" mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher (1699 Dollar), auf der anderen Seite das Razer Book 13 mit einem Core i7 der 11. Generation samt XE-Grafikchip, 4,7 GHz Taktrate, 16 GB RAM und einer 256 GB großen SSD (1599 Dollar). Beide Geräte müssen unter Beweis stellen, wie gut sie sich im Videobereich schlagen.


Benchmark und Einsatz im Alltag
Geekbench 5 weist für das Razer Book 18.884 Punkte und für das MacBook Pro 21.614 Punkte in der Disziplin "Metal & OpenCL" aus. Die Multicore-Werte liegen bei 5.403 vs. 7.952 Zählern. Doch was bedeutet dies in der Praxis? Premiere Pro sollte auf beiden Geräten einen Clip in 4K-Auflösung stabilisieren, was auf dem MacBook Pro geräuschlos nach 3:06 Minuten absolviert war. Unter Zuhilfenahme der deutlich hörbaren Lüfter verstrichen auf dem Razer Book hingegen 4:21 Minuten (Mac Pro 2019: 4:30 Minuten). Eines hatten die Notebooks gemeinsam: Premiere Pro lastete den Prozessor nur zwischen 25 und 30 Prozent aus.



Im nächsten Test war Davinci Resolve an der Reihe, exportiert wurden fünf Minuten 4k-Material. Nach 4:55 Minuten hatte das MacBook Pro 13" die Aufgabe bewältigt, auf dem Razer Book muss man hingegen 9:02 Minuten bis zur Fertigstellung warten. Noch drastischer sieht es beim H.265/HEVC-Export aus, den das MacBook Pro nach 3:40 Minuten beendet, das Razer Book aber erst nach 8:40 Minuten.

Fazit
Auch in diesem Vergleichstest lautet die Erkenntnis, welch erstaunliche Rechenleistung Apples erster hauseigener Mac-Prozessor bietet – und wie weit die Intel-Konkurrenz zurückgefallen ist. Bei gleicher Ausstattung (512 GB SSD im Razor) wäre das Windows-Gerät zudem nicht nur wesentlich langsamer, sondern auch noch teurer. Es gebe keinen wirklichen Grund mehr dafür, noch ein Windows-/Intel-Gerät der getesteten Modellreihe oder vergleichbarer Notebook-Serien zu erwerben, so der Tester.

Kommentare

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.12.20 13:39
Kann es sein, dass das M1 im Titel etwas verrutscht ist?
+2
Fenvarien
Fenvarien29.12.20 13:52
Gammarus_Pulex Ups, es sollte natürlich M1Book Pro heißen, ist korrigiert
Ey up me duck!
+2
schaudi
schaudi29.12.20 13:54
Laufen die getesteten Apps auf den m1 auch schon nativ oder noch via Rosetta?
Hier persönlichen Slogan eingeben.
0
MetallSnake
MetallSnake29.12.20 14:11
Am Meisten wundert mich hier der Mac Pro 2019. Wieso ist denn der langsamer als ein Razer Book? War das ein Mac Pro mit sehr vielen Kernen die im Single Core langsamer sind als die mit wenigen Kernen?
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
+2
R-bert29.12.20 14:14
Wie Jean-Louis Gassée bereits im Juli fragte: Was machen Dell, Lenovo, HP, ASUS etc. nun? Mit langsamer, heißer, lauter und kürzere Akkulaufzeit kann man schlecht werben.
+13
Mendel Kucharzeck
Mendel Kucharzeck29.12.20 14:28
R-bert
Das könnte tatsächlich ein Problem für andere Hersteller werden. Apple hat nun, unabhängig von macOS, in den Marktsegmenten bei weitem das beste Angebot.
+5
awk29.12.20 14:34
R-bert
Wie Jean-Louis Gassée bereits im Juli fragte: Was machen Dell, Lenovo, HP, ASUS etc. nun? Mit langsamer, heißer, lauter und kürzere Akkulaufzeit kann man schlecht werben.

Die machen weiter wie bisher. Denn die Rechner laufen unter Windows. Da Apple x86 Windows ausgesperrt hat, ist das ein Paralleluniversum mit eigenen Gesetzen geworden.
Interessant wird es erst, wenn es Apple gelingt Softwareanbieter, die bisher nur unter Windows entwickelt haben, umzustimmen.

Der Druck auf Intel und AMD wird sicher immens. Das Personalkarussel bei Intel läuft schon mal auf Hochtouren.
+5
maculi
maculi29.12.20 14:40
Mehrfach wurde im Video drauf hingewiesen, das der RAM ausgelastet ist. Könnte es sein, das das MBP M1 da den Vorteil des unified memory gegenüber shared memory ausspielen konnte? Ein weiterer Flaschenhals war die Grafik. Wenn Apple die noch deutlich leistungsfähiger hinbekommt, und dann den Macs auch mehr RAM spendiert, wie gehen die Kisten dann erst ab? Am eigentlichen Prozessor scheinen die Unterschiede allerdings weniger zu liegen, aber der M1 als SoC kann sich eindeutig sehen lasse.
+1
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex29.12.20 14:48
maculi
Am eigentlichen Prozessor scheinen die Unterschiede allerdings weniger zu liegen, aber der M1 als SoC kann sich eindeutig sehen lasse.

Ich denke, der große Vorteil der neuen Architektur ist das Zusammenspiel der dicht auf und aneinander gepackten Komponenten. Alles ist irgendwie eine Einheit und arbeitet Hand in Hand. Dafür opfert man halt jegliche Aufrüstbarkeit.
+3
iBär
iBär29.12.20 14:56
Ich habe mir das Video nicht gänzlich angesehen, aber der Akkuverbrauch wäre ja auch noch ein Kriterium dass man nicht außer acht lassen sollte..... auch das wird den M1 noch besser da stehen lassen.
+2
TiBooX
TiBooX29.12.20 14:57
Fair wäre es dem Razor die entsprechenden Powerbanks beizulegen, die er für die gleiche Arbeitsleistung (8-10h-Tag) benötigt.
Dann hat sich das ganze Ultrabook-Gesch#%&e und das Ding wird zum Doppel-Whopper.
Dick und heiß (und laut).
Wenn man allerdings nur in der Windows-Welt posen will und das Razor-nur ab und zu verwendet, na dann.
Für das bisschen Business-Kram wird’s schon reichen bis die nächste Windows-Version die „Rechenleistung“ wieder verbraucht.
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+1
colouredwolf29.12.20 15:11
Der wesentliche Vorteil des M1: er schafft dasselbe wie andere hervorragende Prozessoren, braucht aber viel weniger Energie! Das ist ressourcenschonend!
Wenn man nur 25% der Energie braucht, oder noch weniger, als ein nur halb so starker Wettbewerber, dann rechnet sich das Ganze noch viel mehr. Oder wie ein Freund sagte: Für die Geschäftsreise brauch ich keinen Trafo mehr mitschleppen!
+7
buffi
buffi29.12.20 15:25
colouredwolf
Der wesentliche Vorteil des M1: er schafft dasselbe wie andere hervorragende Prozessoren, braucht aber viel weniger Energie! Das ist ressourcenschonend!
Wenn man nur 25% der Energie braucht, oder noch weniger, als ein nur halb so starker Wettbewerber, dann rechnet sich das Ganze noch viel mehr. Oder wie ein Freund sagte: Für die Geschäftsreise brauch ich keinen Trafo mehr mitschleppen!

Nö. Er schafft wesentlich mehr als andere hervorragende Prozessoren UND braucht wesentlich weniger Energie 😉
Can’t innovate anymore? My ass!
+4
R-bert29.12.20 15:27
@awk
Wenn der erste "Apple Silicon"-Wurf für Laptops bereits zur offenbar einzig verbliebenen Begründung "x86-Windows-Kompatibel" führt und sogar schon die (nicht ganz so agilen) Adobe-Entwickler ihr Lightroom für Windows on ARM veröffentlicht haben bleibt nicht mehr viel Zeit für "weiter wie bisher". Die Preise werden nach unten korrigiert werden müssen, was angesichts der geringen Margen sehr schmerzhaft wird.
0
awk29.12.20 16:27
Ich denke das Thema Performance als Grund für die Kaufentscheidung wird hier überbewertet.
Ein erheblicher Teil der Computerkäufer wird nie einen Mac kaufen, die sind ihnen einfach zu teuer.
Für größere Firmen, und die stellen das grösste Absatzpotential, kommt ein Mac nicht in Frage, weil er sich nicht in die vorhandene Umgebung integrieren lässt. Die Frage der Performance und der Kosten stellt sich hier gar nicht. Das gilt gleichfalls für die öffentlichen Auftraggeber, ebenfalls große Abnehmer. Teuer geht bei denen gar nicht.
Wollte Apple wirklich den Markt aufrollen genügte es nicht nur sehr schnelle Rechner zu bauen. Dazu würde man eine Alternative zum Active Directory benötigen. Die ist nicht in Sicht. Die Server Variante von MacOS wird mehr als stiefmütterlich behandelt. Damit gewinnt man im Umfeld großer Organisationen keine Blumentopf. Da können die Rechner noch so schnell sein.
Das Kundenpotential für Apple bleibt überschaubar. Ich schätze mehr als 10 Prozent Marktanteil wird derzeit nicht zu schaffen sein. Um das zu ändern müsste Apple massiv in sein Betriebsystem investieren und seinen Technologievorsprung bei der Hardware über Jahre behalten.
Möglich wäre ein signifikante Steigerung nur über eine Allianz mit Microsoft. Ob die zu Stande kommt darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
+1
KingBradley
KingBradley29.12.20 16:29
Man brauch kein Genie sein um vorauszusehen wie es weiterlaufen wird:
- Apple hat aktuelle einige Jahre Vorsprung
- AMD/ Intel (Qualcomm?) werden sich anpassen und ARM Prozessoren herstellen
- Hardware Hersteller werden ARM Notebooks bringen
- Microsoft wird Windows ARM pushen, frei verkaufen

Die werden sich bestimmt zusammen setzen müssen damit da was gescheites bei herauskommt. Das dürfte aber vielleicht 2-3 Jahre dauern?

Fakt ist:
Dort wird sich was bewegen müssen. Intel wird nicht weiter machen wie bisher. Das weiß jeder der Teilnehmer aus der Wintel Welt.
+1
Gedankenschweif29.12.20 17:15
awk
[…]
Für größere Firmen, und die stellen das grösste Absatzpotential, kommt ein Mac nicht in Frage, weil er sich nicht in die vorhandene Umgebung integrieren lässt. Die Frage der Performance und der Kosten stellt sich hier gar nicht. Das gilt gleichfalls für die öffentlichen Auftraggeber, ebenfalls große Abnehmer. Teuer geht bei denen gar nicht.
Wollte Apple wirklich den Markt aufrollen genügte es nicht nur sehr schnelle Rechner zu bauen. Dazu würde man eine Alternative zum Active Directory benötigen. Die ist nicht in Sicht. […]
Du übersiehst da zwei wichtige Faktoren: iPhone und iPad.
Zu diesen beiden gibt es keine Alternativen und mit diesen beiden Produkten ist Apple schon in nahezu jedem Unternehmen vertreten.
iPhones und iPads werden – von jedem der nicht auf den Kopf gefallen ist – mit einem MDM verwaltet und in bestehende Activ Directory Strukturen eingebunden.
And guess what?!: Macs kann man parallel ebenfalls in jedem MDM verwalten und über die gleichen Schnittstellen an Activ Directory anbinden. Es ist somit kein großer Zusatzaufwand nötig.

Wo soll hier jetzt noch mal das Problem sein?
+4
ilig
ilig29.12.20 17:21
awk
Wollte Apple wirklich den Markt aufrollen…
Das wollte Apple – das sagen mir meine 35 Jahre Apple-Erfahrung – nie. Die wollen keinen Markt aufrollen, die wollen einen bestimmten Anteil des Marktes haben/behalten. Den Marktanteil der ihnen überdurchschnittliche Margen ermöglicht.
+8
Tirabo29.12.20 17:38
ilig
awk
Wollte Apple wirklich den Markt aufrollen…
Das wollte Apple – das sagen mir meine 35 Jahre Apple-Erfahrung – nie. Die wollen keinen Markt aufrollen, die wollen einen bestimmten Anteil des Marktes haben/behalten. Den Marktanteil der ihnen überdurchschnittliche Margen ermöglicht.

ich glaube, hier wird "Markt aufrollen" unterschiedlich definiert. Wenn es darum geht, den herkömmlichen Markt durch bahnbrechende Erfindung "aufzurollen", wie es beim iPhone geschah, dann hat Apple den Markt gehörig aufgerollt und umgekrempelt. Wie war das Zitat: "eine Bombe ist geplatzt".

Geht es um große Marktanteile, hat zum Beispiel der iPod oder die Apple Watch großen Anteil.

Ich denke, bei Apple schließen sich hohe Marktanteile und hohe Margen nicht aus.

+3
awk29.12.20 17:47
Gedankenschweif

Du übersiehst da zwei wichtige Faktoren: iPhone und iPad.
Zu diesen beiden gibt es keine Alternativen und mit diesen beiden Produkten ist Apple schon in nahezu jedem Unternehmen vertreten.
iPhones und iPads werden – von jedem der nicht auf den Kopf gefallen ist – mit einem MDM verwaltet und in bestehende Activ Directory Strukturen eingebunden.
And guess what?!: Macs kann man parallel ebenfalls in jedem MDM verwalten und über die gleichen Schnittstellen an Activ Directory anbinden. Es ist somit kein großer Zusatzaufwand nötig.

Wo soll hier jetzt noch mal das Problem sein?

So einfach ist das nicht. Man kann einen Mac mit dem AD verbinden. Dann kann man sich mit einem AD Account anmelden. Mehr aber auch nicht. Es sind keine Group Policies möglich, das wird von den Macs nicht unterstützt. Es geht keine Softwareverteilung, keine Securitylösung und, und, und ...
Selbst wenn man einige Dinge noch steuern könnte, hätte man einen gestiegenen Aufwand für den Support und die Integration. Wird also noch teurer. Das wird nie was. Der Zug ist schon lange abgefahren. Ganz abgesehen davon, dass Microsoft daran gar kein Interesse hat.
-1
Zikade
Zikade29.12.20 18:31
awk
Ich denke das Thema Performance als Grund für die Kaufentscheidung wird hier überbewertet.
Ein erheblicher Teil der Computerkäufer wird nie einen Mac kaufen, die sind ihnen einfach zu teuer.
Für größere Firmen, und die stellen das grösste Absatzpotential, kommt ein Mac nicht in Frage, weil er sich nicht in die vorhandene Umgebung integrieren lässt. Die Frage der Performance und der Kosten stellt sich hier gar nicht. Das gilt gleichfalls für die öffentlichen Auftraggeber, ebenfalls große Abnehmer. Teuer geht bei denen gar nicht.
Wollte Apple wirklich den Markt aufrollen genügte es nicht nur sehr schnelle Rechner zu bauen. Dazu würde man eine Alternative zum Active Directory benötigen. Die ist nicht in Sicht. Die Server Variante von MacOS wird mehr als stiefmütterlich behandelt. Damit gewinnt man im Umfeld großer Organisationen keine Blumentopf. Da können die Rechner noch so schnell sein.
Das Kundenpotential für Apple bleibt überschaubar. Ich schätze mehr als 10 Prozent Marktanteil wird derzeit nicht zu schaffen sein. Um das zu ändern müsste Apple massiv in sein Betriebsystem investieren und seinen Technologievorsprung bei der Hardware über Jahre behalten.
Möglich wäre ein signifikante Steigerung nur über eine Allianz mit Microsoft. Ob die zu Stande kommt darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.

Wie heißt es so schön: es kommt darauf an

Es gilt zwei Hürden zu überwinden - und der Anschaffungspreis hat am Ende recht wenig damit zu tun.
Die erste Hürde ist die eigene IT - wenn da nur Leute rumtun die sich mit Windows und deren teils abenteuerlicher Administration auskennen stehen die Chancen eher miserabel.
Wenn hingegen zumindest ein Mensch da eine Ahnung von Mac-Administration hat - was auch beinhalted, dass Macs eben keine Windows-Geräte sind und eine vollständig andere Art und Weise der Verwaltung benötigen - ist alles deutlich einfacher.
Die zweite Hürde ist eine, die nicht so einfach aufzulösen ist - die Performance von O365 unter macOS. Und man mag mich nun zu den Verschwörungsanhängern zählen, aber glaubt jemand ernsthaft das Microsoft sich dieses Problems annimmt? Ich hab genügend Excel-Schubser im Unternehmen die nun wahrlich gigantische Tabellen verarbeiten und, völlig überraschend, geht das unter Windows deutlich flotter vonstatten als auf dem Mac.

Kostentechnisch ist der Unterschied marginal, ein entsprechend ausgestattetes Dell XPS kostet ziemlich genau das gleiche wie ein M1 MacBook Pro, ohne auch nur im Ansatz dessen Akku-Laufzeit zu erreichen. Was, zumindest bei mir, dazu führte dass die internen Bestellungen für Macs in den letzten drei Wochen um etwa 250% zugelegt haben.

Natürlich, wenn deine IT sich nur mit Windows, AD on prem oder Azure AD, SCCM und was weiß ich was beschäftigt und keinen Gedanken an so nette Sachen wie Jamf und Konsorten (meine Güte, auch Profile Manager mit munki reicht für alles unter 10000 Geräten völlig aus) in Verbindung mit Apple Business Manager verschwendet - dann ja, da kann ich auch nicht helfen.

Warum eigentlich sind so viele Admins in D immer auf der Schiene "hat doch bisher funktioniert, warum was ändern" unterwegs?
+9
Gedankenschweif29.12.20 18:46
awk
So einfach ist das nicht. Man kann einen Mac mit dem AD verbinden. Dann kann man sich mit einem AD Account anmelden. Mehr aber auch nicht. Es sind keine Group Policies möglich, das wird von den Macs nicht unterstützt. Es geht keine Softwareverteilung, keine Securitylösung und, und, und ...
Selbst wenn man einige Dinge noch steuern könnte, hätte man einen gestiegenen Aufwand für den Support und die Integration. Wird also noch teurer. Das wird nie was. Der Zug ist schon lange abgefahren. Ganz abgesehen davon, dass Microsoft daran gar kein Interesse hat.
Nicht umsonst schrieb ich ja von den schon vorhandenen iPhones und iPads.
Die nutzen auch nur einen AD Account. Alles andere wird über das MDM gesteuert.
Es gibt also in den meisten Firmen schon Fachleute für die Administration von Devices über ein MDM.
Da jetzt – neben den schon vorhandenen iPhones und iPads – auch noch Macs zu administrieren, ist echt kein Hexenwerk.
Und dann merkt man sehr schnell, dass es viel einfacher gehen kann, als der antike Weg über ein Directory.
Denn nicht ohne Grund hat Apple Open Directory durch MDM via Profilmanager ersetzt.
+4
skipper29.12.20 19:09
Also meine Tochter berichtet mir, dass in der Uni im BWL-Studiengang fast alle mit iPad Pros sitzen. Das ist eine neue Generation, die da heran wächst und nicht diese Apple HAss-Einstellung hat, die vielen Ü40 Deutschen im Blut zu stecken scheint, wo nur derjenige etwas taugt, der weiß, wie man eine Registry hackt.

Spätestens diese Generation wird dafür sorgen, dass auch in D in 5-10 Jahren noch einmal wesentlich mehr Macs in Betrieben stehen werden.

Bis dahin kann man sich dann morgens mit dem Apple Car in die Firma fahren lassen😂

Gedankenschweif
awk
So einfach ist das nicht. Man kann einen Mac mit dem AD verbinden. Dann kann man sich mit einem AD Account anmelden. Mehr aber auch nicht. Es sind keine Group Policies möglich, das wird von den Macs nicht unterstützt. Es geht keine Softwareverteilung, keine Securitylösung und, und, und ...
Selbst wenn man einige Dinge noch steuern könnte, hätte man einen gestiegenen Aufwand für den Support und die Integration. Wird also noch teurer. Das wird nie was. Der Zug ist schon lange abgefahren. Ganz abgesehen davon, dass Microsoft daran gar kein Interesse hat.
Nicht umsonst schrieb ich ja von den schon vorhandenen iPhones und iPads.
Die nutzen auch nur einen AD Account. Alles andere wird über das MDM gesteuert.
Es gibt also in den meisten Firmen schon Fachleute für die Administration von Devices über ein MDM.
Da jetzt – neben den schon vorhandenen iPhones und iPads – auch noch Macs zu administrieren, ist echt kein Hexenwerk.
Und dann merkt man sehr schnell, dass es viel einfacher gehen kann, als der antike Weg über ein Directory.
Denn nicht ohne Grund hat Apple Open Directory durch MDM via Profilmanager ersetzt.
+1
R-bert29.12.20 20:20
@awk
Performance war das Hauptargument gegen ARM in einem Laptop oder gar Desktop. Vermutlich schon seinerzeit überbewertet.

Das Preisargument hat sich ja mit dem Beispiel Razer Book 13 quasi umgedreht, nachdem es schon länger Lenovo, Dell, HP etc. für vergleichbare Intel-Ausstattung ähnliche Preise aufrufen. Aber es heißt ja sogar unter Wissenschaftlern heißt, lange Genutztes und irgendwann Widerlegtes bleicht manchmal erst mit der nächsten Generation vollständig aus
Neben IBM und SAP bieten auch mehrere der größten Beratungsfirmern und Prüfungsgesellschaften ihren Mitarbeitern auch MacBooks an. (Mit Lösungen wie JAMF kann man die Geräte bei Apple direkt an die Adresse des Mitarbeiters bestellen und mit der Geräte-ID die Konfiguration, Programme, Verzeichnisse, VPN etc. für den Anwender vorbereiten. Sobald dieses Gerät beim Anwender ankommt und im Internet Netz ist, meldet sich der Anwender an und bekommt die Konfiguration, Programme, Verzeichnisse, VPN etc. aufgespielt.)
+4
engel@maxx29.12.20 20:36
skipper
Also meine Tochter berichtet mir, dass in der Uni im BWL-Studiengang fast alle mit iPad Pros sitzen. Das ist eine neue Generation, die da heran wächst und nicht diese Apple HAss-Einstellung hat, die vielen Ü40 Deutschen im Blut zu stecken scheint, wo nur derjenige etwas taugt, der weiß, wie man eine Registry hackt.

Spätestens diese Generation wird dafür sorgen, dass auch in D in 5-10 Jahren noch einmal wesentlich mehr Macs in Betrieben stehen werden.

Bis dahin kann man sich dann morgens mit dem Apple Car in die Firma fahren lassen😂

Keine Chance, deutsche Großkonzerne sind viel zu träge, bürokratisch und reaktionär eingestellt, da wird sich nix ändern - sollte Windows einmal vom Markt verschwinden, packen die wieder die Lochkarten, das Telex und die elektrische Schreibmaschine aus. Ich sehe nur im Bereich von Startups und kleineren Buden ein echtes Potenzial eines Kulturwandels "von unten".
-5
alberti30.12.20 00:38
Obacht, der M1 Mac ist nur schneller, wenn man nebenbei nichts anderes macht...
-3
depeche101mode30.12.20 06:47
alberti

Eigen Erfahrung? Belege? Zahlen Daten Fakten bitte... Danke
+2
Hannes Gnad
Hannes Gnad30.12.20 10:39
engel@maxx
Keine Chance, deutsche Großkonzerne sind viel zu träge, bürokratisch und reaktionär eingestellt, da wird sich nix ändern - sollte Windows einmal vom Markt verschwinden, packen die wieder die Lochkarten (...)
Es gibt eine Menge auch deutscher Konzerne, die aktiv daran arbeiten, Macs zumindest als "Customer Choice" anzubieten. Für mobile Arbeitsplätze, unter Nutzung von MS Office und webbasierten Anwendungen, ist eigentlich egal ist, ob macOS oder Windows genutzt wird. Und wenn mal eine Windows-Ransomware im Haus war, und die Macs liefen noch, dann kommen selbst die PC-Hardliner in Erklärungsnot. Integration in MS Infrastruktur geht dann übrigens so: https://www.jamf.com/de/produkte/jamf-pro/microsoft/
+1
engel@maxx30.12.20 13:51
Ei Hannes, ich weiß doch das alles, aber gerade das Argument, mit Parallels oder VMware auf beiden Hochzeiten tanzen zu können, hat sich natürlich verflüchtigt. Und die Konzerne, die ich kennengelernt habe, waren hochgrad paranoid, was die Einbindung von nicht standardisierter Hardware war. Ist aber zum Glück auch schon ein paar Jahre her.
0
Gedankenschweif30.12.20 16:55
engel@maxx
Und die Konzerne, die ich kennengelernt habe, waren hochgrad paranoid, was die Einbindung von nicht standardisierter Hardware war. Ist aber zum Glück auch schon ein paar Jahre her.
Und genau diese Paranoia wird durch den zunehmenden Einsatz von iPhone und iPad unterwandert. Die IT-Abteilungen müssen sich allein wegen diesen beiden Produktkategorien von ihrer Engstirnigkeit befreien.
Und wenn DEP und MDM für iPhones und iPads einmal laufen, ist es nur noch ein kleiner Schritt das auch für Macs zu machen.
+1

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