Update für Pixelmator Pro: Machine Learning hilft bei Farbanpassungen

Die im Vergleich zu anderen Profi-Programmen preisgünstige Photoshop-Alternative Pixelmator Pro hält mit dem Update auf Version 1.3.4 einige neue Features bereit. Das Entwicklerteam konzentrierte sich insbesondere auf Farbanpassungen im Zusammenspiel mit Machine-Learning-Technologien, um Nutzern noch komfortablere Optimierungsmöglichkeiten zu bieten.


Automatische ML-Farbanpassungen
Das Pixelmator-Team spricht in der Update-Beschreibung davon, die Farben verschiedener Bilder per maschinellem Lernen abgleichen zu können. Wenn Nutzer zum Beispiel Objekte in Bilder einfügen, passt die Software die Farbe der jeweiligen Objekte mithilfe von ML-Algorithmen automatisch an die zugrundeliegen Bilder an. ML-Farbanpassungen lassen sich nutzen, indem Anwender Bilder per Drag-and-Drop in den Bereich „Farbanpassungen“ ziehen.


Quelle: Mac App Store

Auch weitere neue Funktionen stehen seit der Aktualisierung zur Verfügung. Nutzer können etwa eingefügte Objekte automatisch zentrieren, indem sie die Shift-Taste gedrückt halten, während Objekte in die Komposition übertragen werden. Zudem verbesserten die Entwickler die Zoomleistung für Kompositionen mit einer großen Anzahl von Ebenen.

Verbesserungen und Fehlerbehebungen
Auch kleinere visuelle Optimierungen sind in der neuen Programmversion enthalten. Wenn das Reparaturwerkzeug zum Einsatz kommt, erscheint die Fortschrittsanzeige von nun an auf der Leinwand und nicht mehr unterhalb der Symbolleiste. Hinzu kommen eine Reihe von Fehlerbehebungen. Beim Einfügen von Formen mit Masken bestand zuvor die Gefahr, dass Masken falsch kopiert wurden. Der Fehler soll behoben sein. Außerdem konnten Ebenen manchmal flackern, wenn Anwender Bereiche um die Kanten herum löschten. Auch das Problem gehört der Vergangenheit an, so das Entwicklerteam.

Pixelmator Pro benötigt mindestens macOS High Sierra (10.13). Das Bildbearbeitungsprogramm ist im Mac App Store (Link: ) erhältlich. Der Preis beträgt 43,99 Euro.

Kommentare

wurzelmac
wurzelmac16.05.19 19:14
Ich denke, dass meine Entscheidung für Pixelmator Pro die richtige war. Allerdings muss ich ehrlicherweise sagen, dass auch der Kauf von Affinity Photo durchaus in Betracht gezogen wurde - selbst wenn ich beide (Pixelmator und Affinity Photo) gekauft hätte, wäre ich mit einem Bruchteil der Kosten für das, was andere Firmen für ein adäquates Programm verlangen, ausgestiegen.
You have to keep busy. After all, no dog has ever pissed on a moving car. (Tom Waits)
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Konqi
Konqi16.05.19 20:48
Ich finde, ... Nee

Photoshop ist qualitativ noch eine ganz andere Liga, da kann der Hersteller offenbar auch etwas mehr verlangen. Als Beispiel das Potenzial der jeweiligen Lichter-/Schattenregler im Vergleich. Und das zieht sich halt über viele Algorithmen durch.
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