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Vorschau: Probleme mit der Unterschriftsfunktion

Moka´s Onkel
Moka´s Onkel30.01.2615:38
Seit dem Update auf macOS 26 ist eine von mir viel genutzte Funktionalität verschwunden.

Da ich bei uns in der Firma viel Dokumente unterschreiben muss, habe ich meine Unterschrift in der Vorschau App gespeichert. Das Icon für das Einfügen der Unterschrift erscheint oben in der Menüleiste der pdf Datei und ich füge die Unterschrift wie gewohnt ein. Die Unterschrift ist in schwarz abgespeichert und sie erscheint auch in schwarz.

Manchmal muss ich jedoch in blau oder auch in grün unterschreiben und oft auch auf mehreren Seiten. Bisher habe ich dann die eingefügte Unterschrift markiert/ausgewählt und über die Farbauswahl die Farbe eingestellt. Bei mehreren Unterschriften habe ich die ausgewählte/markierte Unterschrift kopiert und dann an anderer Stelle eingefügt. (Das geht solange die Datei nicht geschlossen und die Unterschrift nicht "fixiert" wurde).

Beim Einfügen wurde bis macOS 18 die ausgewählte Farbe der kopierten Unterschrift mit kopiert/übertragen. Seit Tahoe kann ich zwar die Unterschrift noch wie gewohnt kopieren, doch erscheint sie beim Einfügen immer in schwarz. Das ist für mich lästig, da ich dann jede Unterschrift wieder anklicken muss und die Farbe über die Farbauswahl einstellen muss.

Theoretisch könnte ich natürlich auch meine Unterschrift in einer anderen Farbe speichern, doch verstehe ich nicht warum es vorher ging und jetzt nicht mehr.

Weiß hier jemand Abhilfe?

Vielen Dank für Tipps aus dem Forum.
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Kommentare

Weia
Weia30.01.2619:15
Moka´s Onkel
Theoretisch könnte ich natürlich auch meine Unterschrift in einer anderen Farbe speichern, doch verstehe ich nicht warum es vorher ging und jetzt nicht mehr.
Naja, offensichtlich aufgrund irgendwelcher interner Code-Änderungen in der neuen Version. Dein Szenario ist derart speziell, dass die Tatsache, dass das funktionierte, mit ziemlicher Sicherheit ein gar nicht intendierter Zufall war, so dass nach den Code-Änderungen auch nicht daraufhin getestet wurde und es gar nicht auffiel, dass das nicht mehr geht (oder es zwar auffiel, aber als egal galt).

Aber ich verstehe ehrlich gesagt das ganze Feature sowieso nicht. Ein Bild in ein PDF zu kopieren, hat doch mit der juristischen Funktion einer Unterschrift nicht das Geringste zu tun. Wie Du selbst schreibst: Du hast deine Unterschrift in Vorschau als Bild gespeichert und kannst sie mit einem Klick einsetzen. Sobald ich ein von Dir „unterschriebenes“ PDF habe, kann ich mir das Bild herauskopieren und dann mit/in Deinem Namen „unterschreiben“. Was soll das? Das ist eine reine Zierfunktion ohne jegliche juristische Bedeutung (oder präziser gesagt: keiner größeren juristischen Bedeutung, als wenn Du Deinen Namen tippen würdest), so dass mich vor allem eine Anwendung in einer Firma erstaunt.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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thomas b.
thomas b.30.01.2621:15
Habe es gerde mal probiert, es war mir bisher gar nicht bewusst, dass man die Unterschriftsfarbe überhaupt ändern kann. Das ging in Vorschau aber problemlos. Zumindest wenn die Unterschrift noch im Rahmen, also aktiv ausgewählt ist, oben eine Farbe aus der Palette aussuchen, fertig.

(macOS 26.2)
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Moka´s Onkel
Moka´s Onkel30.01.2621:44
Weia
Aber ich verstehe ehrlich gesagt das ganze Feature sowieso nicht. Ein Bild in ein PDF zu kopieren, hat doch mit der juristischen Funktion einer Unterschrift nicht das Geringste zu tun. Wie Du selbst schreibst: Du hast deine Unterschrift in Vorschau als Bild gespeichert und kannst sie mit einem Klick einsetzen. Sobald ich ein von Dir „unterschriebenes“ PDF habe, kann ich mir das Bild herauskopieren und dann mit/in Deinem Namen „unterschreiben“. Was soll das? Das ist eine reine Zierfunktion ohne jegliche juristische Bedeutung (oder präziser gesagt: keiner größeren juristischen Bedeutung, als wenn Du Deinen Namen tippen würdest), so dass mich vor allem eine Anwendung in einer Firma erstaunt.

Danke, Du hast mit Deinen Ausführungen natürlich recht. Wirklich echte juristische Bedeutung hat das nicht unbedingt. Das ist mir auch bewusst. Aber letztlich fragt nicht jeder danach. Das mit dem Rauskopieren ist mir ebenfalls bewusst, weswegen ich die Unterschrift immer so platziere, dass sie mit etwas von dem Text überlappt. Kann man natürlich mit Photoshop o.ä. rauslöschen und hat die klare Unterschrift. Die kann man dann wieder in ein Dokument einfügen, welches.... nicht unbedingt oder zumindest nur sehr zweifelhafte juristische Bedeutung hat.

Die Welt ist nicht in allen Details so stringent und logisch wie Du denkst. Und ich bin ziemlich bequem und faul - mir jedoch der Risiken meines Handelns bewusst.

Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass hier noch jemand eine Idee hat, wie man das mit der Freistellung kopieren kann.
+2
Moka´s Onkel
Moka´s Onkel30.01.2621:47
thomas b.
Habe es gerde mal probiert, es war mir bisher gar nicht bewusst, dass man die Unterschriftsfarbe überhaupt ändern kann. Das ging in Vorschau aber problemlos. Zumindest wenn die Unterschrift noch im Rahmen, also aktiv ausgewählt ist, oben eine Farbe aus der Palette aussuchen, fertig.

(macOS 26.2)

Das ist genau das, was ich beschrieben habe. Nun will ich die Unterschrift mit der neu eingestellten Farbe kopieren. Geht auch (denkt man zuerst). Doch beim anschließenden Einfügen an andere Stelle vergisst die Kopie die Farbeinstellung und fügt die schwarze Unterschrift ein.
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Octogenario30.01.2622:08
Das mit dem herauskopieren der Unterschrift funktioniert nicht bzw. nur so, wie ich jeden Text etc. aus dem PDF-File kopieren kann.
Aber explizit als Bild und wieder einfügen geht nicht, zumindest bei mir nicht. Ich habe mit Foxit PDF Editor einen Text erstellt und ein Unterschriftsbild im GIF-format eingesetzt. Das Bild ist fest verschmolzen
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almdudi
almdudi31.01.2600:02
Na ja, Screenshots gehen immer.
Und für Manipulationsmöglichkeiten mit kopierten Unterschriften braucht man ja auch keine elektronische Vorlage, man kann auch richtige Papierdokumente fotografieren oder einscannen.
Und früher ging das auch, mit Fotokopierer und Tipp-Ex über die Kanten der aufgeklebten Unterschrift und dann nochmal kopieren.
Und wenn ich daran denke, wie ich für den Personalausweis mit einer Art Edding auf einem Tablet auf den Knien eine Vorlage liefern musste...
Die Beweiskraft von Unterschriften geht heutzutage doch gegen null.
-1
Weia
Weia31.01.2600:09
Moka´s Onkel
Die Welt ist nicht in allen Details so stringent und logisch wie Du denkst.
Also wenn die völlig problemlose Fälschbarkeit von Dokumenten nichts als ein nicht stringentes Detail ist, dann ist in dieser Welt wirklich auf nichts mehr Verlass. Wozu dann überhaupt unterschreiben?
Das mit dem Rauskopieren ist mir ebenfalls bewusst, weswegen ich die Unterschrift immer so platziere, dass sie mit etwas von dem Text überlappt.
Das nützt überhaupt nichts, denn …
Kann man natürlich mit Photoshop o.ä. rauslöschen und hat die klare Unterschrift.
… das ist völlig unnötiger Aufwand. Du musst einfach nur das PDF in einem Vektorgrafik-Programm wie z.B. dem jetzt kostenlosen Affinity Designer öffnen und schon hast Du die Unterschrift in ihrem ursprünglichen Originalzustand als eigenes Grafikobjekt vorliegen, das Du überall hinkopieren oder sichern kannst.

Die einzig halbwegs akzeptable Möglichkeit gegen völlig beliebigen Missbrauch wäre, im Zertifikatsassistenten der Schlüsselbundverwaltung kostenfrei ein selbstsigniertes Zertifikat zu erstellen, mit dessen Hilfe Du dann in Adobes ebenfalls kostenlosen Acrobat Reader das PDF digital signierst; optisch kannst Du dabei der Signatur ein Bild Deiner Unterschrift zuweisen. Einmal eingerichtet ist das Unterschreiben im Acrobat Reader dann auch nur ein paar Mausklicks.

Aussehen tut das dann für einen Außenstehenden exakt genauso wie Deine fahrlässige Vorschau-Lösung, aber der entscheidende Unterschied ist, dass das Bild kryptografisch verschlüsselt und in keinem Vektorgrafik-Programm der Welt zu öffnen oder herauszukopieren ist; da bleibt es einfach unsichtbar. Gleichzeitig kann man überprüfen, ob und wo das PDF nach dem Hinzufügen der Unterschrift nochmals verändert wurde.

Ein digital unterschriebenes PDF ist das natürlich dennoch nicht, denn weil das verwendete Zertifikat von Dir selbst erstellt ist und nicht von einer öffentlich anerkannten Zertifizierungsinstanz stammt, kann niemand nachprüfen, ob Deine Unterschrift tatsächlich von Dir oder aber von irgendjemand anderem, der nur vorgibt, Du zu sein, eingefügt wurde. Aber immerhin kann man überprüfen, dass das PDF danach nicht mehr verändert wurde und vor allem kann man Deine Unterschrift nicht herauslösen (sondern höchstens einen Screenshot machen, der dann dadurch gestört würde, dass Du die Unterschrift über gedrucktem Text setzt).
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Weia
Weia31.01.2600:13
Octogenario
Das mit dem herauskopieren der Unterschrift funktioniert nicht bzw. nur so, wie ich jeden Text etc. aus dem PDF-File kopieren kann.
Aber explizit als Bild und wieder einfügen geht nicht, zumindest bei mir nicht. Ich habe mit Foxit PDF Editor einen Text erstellt und ein Unterschriftsbild im GIF-format eingesetzt. Das Bild ist fest verschmolzen
Dann öffne dieses PDF mal im Affinity Designer oder einem anderen Vektorgrafik-Programm und schon hast Du das Bild wieder.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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Weia
Weia31.01.2600:37
almdudi
Na ja, Screenshots gehen immer.
Und für Manipulationsmöglichkeiten mit kopierten Unterschriften braucht man ja auch keine elektronische Vorlage, man kann auch richtige Papierdokumente fotografieren oder einscannen.
Und früher ging das auch, mit Fotokopierer und Tipp-Ex über die Kanten der aufgeklebten Unterschrift und dann nochmal kopieren.
Und wenn ich daran denke, wie ich für den Personalausweis mit einer Art Edding auf einem Tablet auf den Knien eine Vorlage liefern musste...
Die Beweiskraft von Unterschriften geht heutzutage doch gegen null.
Die Beweiskraft von Unterschriften außerhalb von Originalen (Tinte, Kugelschreiber) auf Papier geht nicht gegen Null, sondern ist Null. Reine Augenwischerei. Aber das ist doch kein Argument für solche Unterschriften!?!

Dabei gibt es mit digitalen Signaturen von PDFs eine digitale Alternative, die verlässlicher ist, als es händische Unterschriften jemals waren. Es ist mir ein Rätsel, warum das nicht längst allgemeiner Standard ist. Das ist einer der elementaren Hemmschuhe einer effizienten Digitalisierung unserer Gesellschaft.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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almdudi
almdudi31.01.2600:55
Weia
Die Beweiskraft von Unterschriften außerhalb von Originalen (Tinte, Kugelschreiber) auf Papier geht nicht gegen Null, sondern ist Null. Reine Augenwischerei. Aber das ist doch kein Argument für solche Unterschriften!?!
Wie kommst du auf die Idee, ich würde solche Pseudo-Unterschriften unterstützen?
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Weia
Weia31.01.2601:15
almdudi
Weia
Die Beweiskraft von Unterschriften außerhalb von Originalen (Tinte, Kugelschreiber) auf Papier geht nicht gegen Null, sondern ist Null. Reine Augenwischerei. Aber das ist doch kein Argument für solche Unterschriften!?!
Wie kommst du auf die Idee, ich würde solche Pseudo-Unterschriften unterstützen?
Ich hatte Deinen Beitrag so verstanden, das Du kein Problem in PDF-„Unterschriften“ à la Vorschau siehst, weil die heute gängigen Alternativen auch nicht sicherer sind.
„„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.“
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