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iOS-Tipp: In der Musik-App aufräumen und Speicherplatz freigeben

Im Laufe der Jahre häufen sich bei der täglichen Benutzung des iPhones allerlei Daten an. Es kann daher durchaus ratsam sein, von Zeit zu Zeit „auszumisten“, um sich nicht bis kaum verwendeter Dateien zu entledigen. Tatsächlich entpuppt sich bisweilen vor allem Apples Musik-App als wahrer Speicherfresser – und zwar vor allem dann, wenn Anwender den Streamingdienst Apple Music abonniert haben. Das iPhone bietet aber einige Optionen, um aufzuräumen und die ausufernde Speicherbelegung mit Songs und Alben von vornherein zu unterbinden.


Offline-Nutzung begrenzen
Musik für die Offline-Nutzung herunterzuladen, ist natürlich sinnvoll: In manchen Situationen haben Nutzer schlicht keinen Zugang zum Internet und möchten trotzdem Lieder anhören. Seit iOS 26.2 blendet die App sogar Songtexte offline ein (siehe hier). Nehmen die heruntergeladenen Titel jedoch Überhand, lässt sich dem in den Einstellungen Einhalt gebieten. Gehen Sie zunächst wie folgt vor:

  • Öffnen Sie die Einstellungen
  • Tippen Sie auf „Apps“
  • Wählen Sie „Musik“ aus

Sie haben nun mehrere Konfigurationsmöglichkeiten in der Rubrik „Downloads“. Deaktivieren Sie etwa den Punkt „Automatische Downloads“, um das Herunterladen neuer Musik zu verhindern, welche der Mediathek hinzugefügt wird.

Alben und Songs löschen
Als besonders praktisch erweist sich der Punkt „Speicher optimieren“. Je nach Speicherausstattung des iPhones stehen verschiedene Stufen zur Verfügung: Anwender können ein Mindestkontingent für Offline-Musik reservieren. Wird dieses überschritten, löscht die App Songs, deren letzte Wiedergabe bereits lange zurückliegt.


Befinden sich bereits viele Lieder auf dem Gerät, können diese wahlweise in der Musik-App oder in den Einstellungen gelöscht werden. Letzteres ist wesentlich praktischer, da in der Rubrik „Downloads“ ein separater Punkt namens „Musikdownloads“ für genau dieses Vorgehen bereitsteht. Tippen Sie darauf, um eine Liste mit sämtlichen Interpreten zu erhalten:


Wählen Sie einen Eintrag aus, um Alben und Songs eines Künstlers aufzuschlüsseln und diese gezielt zu entfernen.

Kommentare

verstaerker
verstaerker28.01.26 18:37
Mindestspeicher ist aber ein irreführender Begriff... ich hätte eher Maximalspeicher gedacht
+3
wackenfan
wackenfan28.01.26 19:35
Schade, ich dachte ihr verratet mir, wie ich die 14,8 GB „Dokumente
-4
iBär
iBär28.01.26 20:46
Das wäre auch meine Frage. Ich habe alle Musikdownloads gelöscht (0KB), Speicher optimieren an und auf “keine” gestellt.
In der Einstellungen App, stehen immer noch 4,59GB bei der Musik App zu Dokumente&Daten.

Was sind das für Dokumente bzw wie bekomme ich die weg?
+1
*web*wusel*28.01.26 22:07
Und ich suche den umgekehrten Weg. Würde gerne mit einem Schlag alle Titel einfach runterladen, die noch nicht runtergeladen sind. Da gibt es manchmal auf Reisen ganz blöde Überraschungen, wenn gerade genau dieses Album nicht heruntergeladen ist.
+2
teorema67
teorema6728.01.26 22:46
Die sind ja ordentlich komprimiert! 800 Titel in 4 GB. Bei mir belegen durchschnittlich 175 Titel 4 GB.
-1
Moranai
Moranai29.01.26 07:47
Wegen meiner Offline Musik, die immer dabei ist, habe ich überhaupt ein iPhone mit größerem Speicher gekauft. Auf Reisen ist es sonst immer nervig, wenn man seine Musik nicht hören kann. Da ich kein Geld für Streaming ausgeben möchte
+5
Dunnikin
Dunnikin29.01.26 10:25
Moranai
Wegen meiner Offline Musik, die immer dabei ist, habe ich überhaupt ein iPhone mit größerem Speicher gekauft. Auf Reisen ist es sonst immer nervig, wenn man seine Musik nicht hören kann. Da ich kein Geld für Streaming ausgeben möchte

Wie bei mir. Musik-Streaming nutze ich nicht, will ich auch nicht, dafür hat mein iPhone dick Speicher und alles an Musik, die ich die letzten 40 bis 45 Jahre gekauft habe, ist da drauf. Und das ist ordentlich viel.

Und dazu Kartenmaterial von ganz Europa als Offline-Navi.
0
innug29.01.26 11:30
teorema67
Die sind ja ordentlich komprimiert! 800 Titel in 4 GB. Bei mir belegen durchschnittlich 175 Titel 4 GB.

Es kommt neben der Komprimierung auch auf die durchschnittliche Länge an. Bei Punk sicher kürzer als bei Klassik.
+1
teorema67
teorema6729.01.26 13:49
innug
Es kommt neben der Komprimierung auch auf die durchschnittliche Länge an. Bei Punk sicher kürzer als bei Klassik.

Mit Ausnahmen, z. B. Opern, wenn jede Nummer einem Track entspricht, dann hat man schnell 30 Tracks pro CD.

Ich vermute, es liegt eher daran, dass Apple AFAIK 256er AACs liefert, wenn sich das nicht inzwischen geändert hat.
-1

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