Apple mit deutlichen Preiserhöhungen: Der Apple Store ist nun wesentlich teurer


Die Berichte haben sich bewahrheitet, Apple schritt noch in diesem Monat zu teils ganz erheblichen Preiserhöhungen. Tim Cooks Anmerkungen, die Situation auf dem Speichermarkt nicht länger abfedern zu können, galt als eindeutiges Indiz – nur zum Zeitpunkt äußerte er sich nicht. Allerdings drehte Apple nicht pauschal an der Preisschraube, es kam nicht wie befürchtet zur generellen Verteuerung aller Produkte um zehn bis 20 Prozent. Ein iPhone 17 kostet beispielsweise weiterhin 949 Euro, das iPhone 17 Pro startet unverändert bei 1299 Euro. Keine Anpassungen gibt es zudem bei der Apple Watch, AirPods inklusive AirPods Max, Apple Pencil und den Displays.
Macs deutlich teurerAnders sieht es hingegen im Mac-Bereich aus, denn dort machen sich die Speicherpreise deutlich stärker bemerkbar. Der günstigste Mac, also das MacBook Neo, kostet seit heute hundert Euro mehr, aus 699 werden 799 Euro. In der Version mit 512 GB sind es folglich 899 Euro. Für ein MacBook Air wird man mindestens mit 1.399 Euro zur Kasse gebeten (+200), mit größerem Display 1.699 statt 1.499 Euro.
MacBook Pro, iMac, Mac StudioDas MacBook Pro liegt mit Basis-M5 statt bei 1.799 bei 2.199 Euro und bei 3.399 Euro für 16" (vorher 2.999 Euro). Für die Version mit schnellstem Chip, größter SSD und maximalem Arbeitsspeicher ruft Apple ab heute 11.199 Euro auf. Den iMac verteuerte Apple um mindestens 300 Euro, besonders stark trifft die Anpassung aber den Mac Studio mit +700 Euro (2.999 statt 2.299 Euro). Sofern der M3 Ultra ausgewählt ist, steigt das Preisschild gar auf 6.299 Euro – die Zeiten von 4.999 Euro sind sehr deutlich vorbei.
Mac mini wieder mit 256 GBKunden, die sich für den Mac mini M4 interessieren, stehen vor einer Investition von mindestens 949 Euro – genau wie zuvor, bzw. seit dem Moment, als Apple das günstigere Einstiegsmodell gestrichen hatte. Jetzt erhält man dafür aber nur noch 256 statt 512 GB Speicher. Noch anders sieht es jedoch aus, wenn ein M4 Pro gewünscht ist, 1.899 Euro beträgt die Rechnungssumme in diesem Fall.
iPads ebenfalls betroffenDer Aufschlag für iPads liegt zwischen 18 und 32 Prozent. Das günstigste iPad kostet 499 statt 379 Euro, das iPad mini 679 statt 549 Euro, das iPad Air 799 statt 649 Euro und das iPad Pro 1299 statt 1099 Euro. Mit der maximalen Speicherbestückung muss man für jenes Modell übrigens jetzt 2.649 Euro auf den Tisch legen.
Sonstige ProdukteDas Apple TV verteuerte sich um 35 Prozent und steigt preislich somit auf 229 Euro, beim Topmodell sind es gar 299 statt 189 Euro. HomePods legten um 50 Euro auf 399 Euro zu, HomePod mini um 39 Euro auf 109 Euro, die Vision Pro steht jetzt für 3999 statt 3699 Euro im Store.
Drittanbieter dürften bald nachziehen – haben aber bis dato nichtWahrscheinlich vergeht nicht mehr viel Zeit, bis auch Drittanbieter nachziehen und die neuen Preise widerspiegeln. Momentan hat hingegen noch keine marktweite Anpassung stattgefunden. Auf dem offiziellen
Amazon-Kanal Apples sind zumindest noch bei vielen Produkten die alten Preise aktuell.
So kostet hier zum Beispiel das MacBook Neo mit 256 GB SSD noch
597 Euro. Mit 512 GB SSD und Touch ID werden
685 Euro fällig. Auch das MacBook Air M5 gibt es bei Amazon für
1039 Euro in der Basisausstattung mit 512 GB SSD und 16 GB RAM. Ebenfalls noch zu alten Preisen ist das MacBook Pro mit M5 ohne Namenszusatz verfügbar – hier werden
1619 Euro fällig. Die Modelle mit M5 Pro sind aktuell auf Amazon nur sehr vereinzelt verfügbar.
Übersicht: Preisänderungen im Apple Store| Produkt | Preis bis 24.06. | Preis ab 25.06. |
| MacBook Neo | ab 699 € | ab 799 € |
| MacBook Air | ab 1.199 € | ab 1.399 € |
| MacBook Pro | ab 1.799 € | ab 2.199 € |
| Mac mini | ab 699 €* | ab 949 € |
| iPad 11. Gen. | ab 379 € | ab 499 € |
| iPad mini 7. Gen. | ab 549 € | ab 679 € |
| iPad Air M4 | ab 649 € | ab 799 € |
| iPad Pro | ab 1099 € | ab 1299 € |
| Apple TV | ab 165 € | ab 229 € |
| HomePod | ab 449 € | ab 499 € |
| HomePod mini | ab 109 € | ab 139 € |
| Vision Pro | ab 3699 € | ab 3999 € |
* Modell zwischenzeitlich (ab 06.05.) aus dem Programm genommen. Jetzt wieder da, zum Preis der vorherigen 512-GB-Version.