Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

Test KEF Coda W: (Allmost-) All-In-One-Lautsprecher mit großartigem Klang

Mit den aktiven Stereo-Lautsprechern Coda W erweitert KEF sein Programm an Aktivlautsprechern nach unten. Durch den Verzicht auf internes Streaming aber mit ansonsten großartiger Ausstattung und dank DSP-Technik begeistern diese Lautsprecher mit ihrer Performance.


KEFs Aktivlautsprecher-Sortiment mit der populären LS50 Wireless II, den kompakten LSX oder den Standlautsprechern LS60 gilt als eines der bewährtesten und am meisten ausgezeichneten am Markt. Die neuen Coda W von KEF passen da gut rein, auch wenn sie formal ein wenig vom bisherigen Portfolio abweichen.

Verglichen mit den LS-Modellen (LS50, LS50 W II, LSX II, LSX II LT, LS60) scheinen die Coda W mit ihrem zackig-kantigen Gehäuse eher zu den passiven HiFi-Lautsprechern des Herstellers zu gehören. Doch technisch passen sie eher in den Reigen der „Wireless“-Speaker der Briten. Mit einem Paarpreis von 899 Euro sind die Coda W günstiger als die winzigen LSX II LT (999 Euro) und markieren damit das derzeit untere Ende der Preisskala.


Den günstigeren Preis konnte KEF hauptsächlich durch ein paar gezielte Einsparungsmaßnahmen erreichen. So verzichten die Coda W im Gegensatz zu den LS-Modellen auf ein Streamingmodul. Doch das disqualifiziert sie nicht automatisch vom Streaming. Weder WLAN noch Ethernet sind an Bord. Mit Bluetooth gibt es aber eine direkte, drahtlose Zuspielmöglichkeit. Aber simple „Bluetooth-Boxen“ sind sie deswegen nicht.

Kompakt
Marke KEF
Bezeichnung Coda W
Art Stereo-Aktivlautsprecher mit BT
Empf. Preis (€) 899
Verfügbarkeit sofort
Bluetooth, auch wenn nicht lossless- und HiRes-tauglich und nur auf ca. 10 Metern Direktverbindung nutzbar, sowie nicht in eine vernetzte Multiroom-Umgebung integrierbar, ist klanglich längst nicht mehr so schlecht, dass man sich Ohrenlider wünscht. Für die meisten Höreransprüche reicht es vollkommen aus. Zumal das Konzept stark auf DSP-Unterstützung zum „Klangtuning“ setzt. Und HiRes beherrschen die Coda W trotzdem, aber nur kabelgebunden. Dafür finden sich am Hauptlautsprecher beispielsweise digitale Anschlüsse wie USB und Toslink, über die unkomprimierte Musikdaten bis 192 kHz/24 Bit (96 kHz bei Toslink) nutzbar sind.

Wer auf eine unabhängige Streaminglösung dennoch nicht verzichten will, kann die Coda W ganz einfach und ohne allzu große Zusatzkosten mit einer Streaming-Bridge erweitern. Ein WiiM Mini für rund 100 Euro oder eine ähnliche Bridge reicht aus. Einfach auf oder hinter dem Hauptlautsprecher platzieren und über einen Digitaleingang mit dem Hauptlautsprecher verbinden, und fertig ist das Streaming-System.


Auch praktisch: Der Hauptlautsprecher der Coda W besitzt an der Rückseite einen USB-Power-Anschluss, über den kleine Streamer wie der WiiM gespeist werden können. Dadurch ist kein zusätzlicher Stromanschluss erforderlich. Dank dieser wohlüberlegten Sparmaßnahme bietet die Coda W für ihren Preis ein vergleichsweise aufwendiges Gehäuse (und einen etwas größeren Treiber als die LSX), was auf einen erwachsenen Klang hoffen lässt.


Kommentare

mac-g4
mac-g427.06.26 08:59
Haben die in der Ausstellung und sind echt der Hammer. Und preislich für das Niveau richtig günstig.
http://www.csmusiksysteme.net
0
Lang2127.06.26 10:15
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
0
Bitsurfer27.06.26 12:38
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
0
vta27.06.26 12:48
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
-5
sonorman
sonorman27.06.26 12:52
vta
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
Dann musst Du eben analog bleiben.
Plattenspieler-Anschluss ist vorhanden.
+5
Hot Mac
Hot Mac27.06.26 13:12
Schön sind sie ja nicht – zumindest nicht im Vergleich zu den LS50.
Über die Codas habe ich allerdings schon viel Gutes gehört und gelesen.
+2
vta27.06.26 14:04
sonorman
vta
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
Dann musst Du eben analog bleiben.
Plattenspieler-Anschluss ist vorhanden.
Solche Aktivboxen sind das nächste Problem - das man sich zweimal überlegen sollte. Normalerweise halten Lautsprecher sehr lange aber durch eingebaute Elektronik werden die anfällig. Gerade von den anderen bekannten KEFs scheint es viele Defekte zu geben...


Und zu analog bleiben:
Soll man das Problem totschweigen?
Zudem kannst du einen Mac etc. als Streaming-Device nehmen. Oder dir für ein paar Euro eine OpenSource-Lösung zusammen bauen, die auf lange Sicht voraussichtlich besseren Support erhält.
Und es ist nicht verkehrt so einen Kram in einem eigenen VLAN zu betreiben,
-4
holk10027.06.26 14:15
Das ist doch kein Grund gegen Streaming. Funktioniert bei mir seit vielen Jahren hervorragend. Ist bequem, wenig Kabel und hervorragende Klangqualität. Dauer des Supports ist wie bei allen elektronischen Geräten von der Marke abhängig und eine Frage des Preises. Auch Aktivboxen laufen bei Freunden seit vielen Jahren problemlos. Und wenn das interne Streaming irgendwann mal veraltet sein sollte, kann man immer noch ein externes anschließen.
+5
Bitsurfer27.06.26 21:32
vta
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
Wie zb Bose die für gewisse Geräte den Support gekillt hat. Kein Webradio mehr, spotify Connect, Deezer etc. 5 jähriges Gerät hat jetzt kein autarkes Webradio mehr. Kann man für den spezifischen Gebrauch entsorgen.
+2
h.ml27.06.26 23:47
Ich hatte die erste Version der LSX, die waren eine Katastrophe, ständige Verbindungsabbrüche zum Netzwerk und jedes mal musste man die Lautsprecher vom Strom trennen damit sie wieder kurze Zeit funktionierten.
Anders hingegen bei der zweiten Version, selbes Netzwerk Zuhause aber deutlich zuverlässiger.
Ich kann die Kritik am drahtloses HiFI durchaus nachvollziehen, es gibt einfach nichts stabileres als die guten alten Kabelverbindungen.
+1
Lang2128.06.26 09:08
vta
sonorman
vta
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
Dann musst Du eben analog bleiben.
Plattenspieler-Anschluss ist vorhanden.
Solche Aktivboxen sind das nächste Problem - das man sich zweimal überlegen sollte. Normalerweise halten Lautsprecher sehr lange aber durch eingebaute Elektronik werden die anfällig. Gerade von den anderen bekannten KEFs scheint es viele Defekte zu geben...

Tja, leider muss ich das bestätigen, zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung. Ich habe die erste Generation der LS50 Wireless. Letztes Jahr musste die Elektronik der Masterbox gewechselt werden. Kosten: ca. 250 €
+1
vta28.06.26 12:56
Lang21
vta
sonorman
vta
Bitsurfer
Lang21
Bluetooth ist irrelevant. Wie ja auch erwähnt, nimmt man sich einen kleinen Streamer und alles ist gut.
Habe ein WiiM Pro zuhause. Funktioniert super. Für etwas mehr als 100.-, sogar mit Raumeinmessung.
Das sind am Ende alles IoT-Geräte, die früher oder später (wenn nicht schon jetzt) schlechten Software-Support (z.B. Sicherheitslücken) haben werden.
Dann ist NICHT "alles gut".
Dann musst Du eben analog bleiben.
Plattenspieler-Anschluss ist vorhanden.
Solche Aktivboxen sind das nächste Problem - das man sich zweimal überlegen sollte. Normalerweise halten Lautsprecher sehr lange aber durch eingebaute Elektronik werden die anfällig. Gerade von den anderen bekannten KEFs scheint es viele Defekte zu geben...

Tja, leider muss ich das bestätigen, zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung. Ich habe die erste Generation der LS50 Wireless. Letztes Jahr musste die Elektronik der Masterbox gewechselt werden. Kosten: ca. 250 €

Du bist nicht allein.
Beispiel: LS50 Wireless Passive Conversion

[...]

Why did you do this?:

I bought my speakers in 2017 and had the mainboard replaced in 2018 under warranty. The left hand (slave) unit started failing about a month ago (blinking lights), and the cost to repair them out of warranty was likely to be >$1500 AUD - not worth it.
https://www.reddit.com/r/KEF/comments/1fhz22e/ls50_wireless_passive_conversion/

Elektronik ist halt ein Fehlerquelle. Aber allein der Hinweis darauf schmeckt schon einigen nicht...
-1
Glückssucher28.06.26 15:28
Leider gibt es bei so manchem britischem HiFi Hersteller den traurigen Trend sich auf den in der Vergangenheit erworbenen Ruhm aus zu ruhen und gerade im unteren
Preissegment Lösungen an zu bieten die sich bei genauerer Betrachtung einfach nicht
rechnen können.899 EUR?Da wurde entweder am Chassis gespart oder an der Elektronik.Einen guten Aktiv Lautsprecher zu konstruieren ist weit mehr als nur ein Aktiv Modul in ein Passiv Gehäuse zu quetschen.Und KEF ist da bei weitem nicht allein.
Wer es nicht glaubt kann ja mal Erfahrungsberichte von B&W Formation Duo Usern lesen.Die berichten über sehr ähnliche Probleme.
-1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.