Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

TechTicker: Subwoofer vom Kino-Experten, Nubert baut nuBoxxen, 24-Zöller mit Pop-up-Webcam, Olympus-News und mehr

KINO-SPEZIALIST ASCENDO BRINGT SUBWOOFER SV 12 FÜR HEIMKINO
George Lucas hat mal gesagt: "Der Ton macht 50% des Filmerlebnisses aus." Und er hat Recht. Was wären die größten Filme aller Zeiten wohl ohne großartigen Soundtrack oder Toneffekte? Das setzt natürlich ein entsprechend gutes Klangerlebnis voraus. Die meist blechern und töpfern klingenden Einbaulautsprechern in Flachbildschirmen können in der Regel wenig dazu beitragen. Es muss nicht unbedingt immer Multikanal Surroundsound sein. Gutes Stereo ist unter gewissen Voraussetzungen schon ausreichend für höchst emotionalen und mitreißenden Filmton. Aber es sollte möglichst immer auch genügend Bassperformance dabei sein.

Wer sich keine riesigen Standlautsprecher ins Zimmer stellen will, ist mit zusätzlichen Aktivsubwoofern gut beraten. – Nicht nur für Film-, sondern auch für reinen Musikgenuss. Solche speziellen Basslautsprecher gibt es inzwischen wie Sand am Meer und in allen möglichen Preis/Leistungsklassen.

Das Ansbacher Unternehmen Ascendo (Vertrieb: IDC Klaassen) steigt jetzt ebenfalls in den Markt für Subwoofer ein. Naja, ein Einstieg ist wohl nicht ganz richtig, denn Ascendo ist ein sehr erfahrener Spezialist für Subwoofer und baut Systeme mit bis zu 50 Zoll gigantischen Membranen. Aber bislang praktisch nur für professionelle Kinos.


Der neue Ascendo Aktivsubwoofer SV 12 wendet sich nun an Endverbraucher, die ihr Heimkino mit Bass aufpeppen wollen. Der mit einem 12" Treiber ausgestattete SV 12 ist optisch eher die typische Bretterkiste, wie man es von vielen Subwoofern kennt. Ein schönes Einrichtungsstück sieht sicher anders aus. Abr das soll der SV 12 mit seiner Bassqualität wettmachen. Dazu dienen massive Verstrebungen in dem mit einem Doppel-Reflexport bestückten Gehäuse und eine 500 W (RMS) Class-D-Endstufe. Auch das ist in ähnlicher Form bei vielen Konkurrenten zu finden. Die Abstimmung der Kinoprofis soll's ausmachen.


Anschlusstechnisch steht neben XLR alles zur Verfügung, was Subwoofer dieser Art benötigen. Inklusive einer Signalerkennung zur automatischen An-/Abschaltung und natürlich eine interne, regelbare Frequenzweiche und stufenlos regelbarer Phase. Das Ganze kostet dann 990 Euro und ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.


+ + + + + + + + + +



PHILIPS/MMD: GÜNSTIGER 24-ZÖLLER MIT USB-C UND POP-UP-WEBCAM
Die B-Line von Philips Monitore wurde um ein preisgünstiges Modell erweitert. Der 24" (23,8" / 60,5 cm Diagonale) große 243B9H, mit Full HD (IPS Panel mit 178/178° Blickwinkel) und einer Bildwiederholfrequenz von 75 Hz verfügt über einen USB-C-Anschluss für Videosignale (über den DisplayPort Alternate-Modus von USB-C) vom angeschlossenen Computer zum Monitor und USB Power Delivery von bis zu 65 W zum Laden eines angeschlossenen Laptops über ein und dasselbe Kabel. Außerdem ist ein 3-Port-USB-3.2-Hub integriert.


Der Philips 243B9H bietet integrierte Stereolautsprecher und eine an der Oberseite ausfahrbare Webcam für Videocalls. Bei Nichtgebrauch verschwindet diese einfach im Gehäuse. Die Webcam ist mit Sensoren für die Windows Hello Gesichtserkennung ausgestattet. Die Anmeldung am Bildschirm erfolgt dabei über biometrische Daten, was den ganzen Prozess beschleunigen und sicherer machen soll. Jedenfalls für Windows-User. Zu den weiteren Merkmalen gehören ein Low-Blue-Modus, FlickerFree-Technologie und EasyRead Mode.

Der Philips 243B9H ist ab sofort für knapp 300 Euro u. a. bei Amazon erhältlich.


+ + + + + + + + + +


AUS X WIRD XX: NUBERT KÜNDIGT NEUE NUBOXX-LAUTSPRECHERSERIE AN
Die passive Lautsprecher-Einsteigerserie NuBox des Direktversenders Nubert hat gut 25 Jahre auf dem Buckel und soll nun in Rente geschickt werden. Das Motto „möglichst viel Box und Klang für möglichst wenig Geld“ soll künftig von der nuBoxx-Serie aufrecht erhalten werden. Ein "x" mehr im Namen. – Und extra eine neue Webseite.


Zu etwas höheren Preisen (was auch der deutlichen Verteuerung im internationalen Warenverkehr geschuldet sein könnte) sollen die neuen nuBoxxen dank Neukonzeption vieler wesentlicher Bestandteile dafür noch auch mehr Klang fürs Geld bieten. Beispielsweise dank eines für diese Preisklasse ziemlich aufwändig konstruierten Hochtöners und der üppig bestückten Frequenzweiche, die zudem über spezielle Sicherungen gegen Übersteuerung verfügt.


Extra langhubig ausgelegte Tief- und Tief-/Mitteltöner sollen für ordentlich Tiefgang und Substanz sorgen. Die aus kostengünstigen MDF in Europa gefertigten Gehäuse sind an der Schallwand seidenmatt lackiert. Der Rest des Gehäuses ist mit einer Dekorfolie in Schwarz oder Weiß verkleidet. Eine Stoffabdeckung gehört zum Lieferumfang.

Preise (voraussichtlich erhältlich ab August):
Modell: BF-10 B-30 B-40 B-50 B-60 B-70
€-Paarpreis: 396 456 556 596 (Stück.) 976 1.396


+ + + + + + + + + +


OLYMPUS ERWEITERT PRO-OBJEKTIVANGEBOT UM EIN VIELSEITIGES WEITWINKELZOOM
Die auf dem Micro Four Thirds Standard basierende PRO-Objektivserie von Olympus hat Zuwachs bekommen: Das M.Zuiko Digital ED 8-25 mm F4.0 PRO deckt mit 16 bis 50 mm (Crop-Faktor x2) den Ultraweitwinkel- bis Standardbereich ab und soll dabei mit hervorragenden Abbildungsleistung über den gesamten Brennweitenbereich glänzen, verspricht Olympus.


Das Gehäuse ist wie alle Objektive der M.Zuiko Pro-Serie staub- und spritzwassergeschützt. Das ED 8-25 mm F4.0 PRO wird ab Anfang Juli zum Preis von 999 Euro in den Handel kommen.


+ + + + + + + + + +


OLYMPUS STELLT NEUE NEUE MFT SYSTEMKAMERA PEN E-P7 VOR
Olympus hat die besonders kompakte PEN E-P7 vorgestellt. Ihr Äußeres soll an die historische, von Maitani kreierte, Olympus PEN Serie von 1959 erinnern. In der E-P7 ist ein 20-Megapixel-Live-MOS-Sensor mit 5-Achsen-Bildstabilisator verbaut. Die Kamera wird Ende Juni für 800 Euro (Gehäuse) erhältlich sein. Im Kit mit dem M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6 EZ soll sie rund 900 Euro kosten.



+ + + + + + + + + +


CAMBRIDGE AUDIO PASSIVLAUTSPRECHER EVO S JETZT ERHÄLTLICH
Bei der Vorstellung des Cambridge Audio EVO All-In-One Streamingverstärkers vor einigen Wochen (siehe hier) wurden vom Hersteller auch passende Kompaktlautsprecher angekündigt. (Natürlich können am EVO auch beliebige andere Passivlautsprecher angeschlossen werden.) Früher als gedacht sind die Evo S genannten und bauhausartig designten Speaker nun verfügbar. Der Preis für ein Paar liegt bei 799 Euro.

Kommentare

Frank Drebin
Frank Drebin13.06.21 08:48
Beim Mega-Sub musste ich sofort an die Eröffnungsszene aus Zurück in die Zukunft denken!
+11
teorema67
teorema6713.06.21 09:14
Frank Drebin
Beim Mega-Sub musste ich sofort an die Eröffnungsszene aus Zurück in die Zukunft denken!

Und ich an Fotos von Menschen vor 230 cm großen Treibrädern von Dampflokomotiven 😯



Die abgebildete PEN E-P7 sieht - soweit nach der einen Abbildung hier zu beurteilen - so viel schöner (Yoshihisa Maitani) aus als die bisherigen digitalen PEN-Kameras von Olympus
Ich möchte nicht, dass jemand vor mir Katzenbilder ins Internet stellt (Glenn Quagmire)
+1
jeti
jeti13.06.21 09:29
Der Philips Monitor sieht aus wie aus Zeiten der frühen 2000er, schön ist anders.
+3
Borbarad13.06.21 10:43
teorema67
Die abgebildete PEN E-P7 sieht - soweit nach der einen Abbildung hier zu beurteilen - so viel schöner (Yoshihisa Maitani) aus als die bisherigen digitalen PEN-Kameras von Olympus

Nach der PEN F 😉

B
+1
didimac13.06.21 11:26
Ich mag Nubert und hatte/habe einige Modelle im Einsatz. Neutralität und Abstrahlverhalten stehen außer Zweifel. In den sehr aufwändigen, mit Bauteilen überladenen Frequenzweichen sehe ich jedoch ein Problem und denke, dass sie für die etwas geringere Feindynamik, "Luftigkeit" und Auflösung im Vergleich zu Konkurrenten mit einfacherer Weiche verantwortlich sind. Ich habe mal gelernt, dass es sinnvoll sei, den Signalweg möglichst einfach, kurz und störungsfrei zu halten. Und dann muss das Signal eine mehrlagige Weiche passieren, deren Aufbau schon fast umfangreicher und komplexer ist als jener des Verstärkers?
+1
Orbital
Orbital13.06.21 12:37
didimac
Ich habe mal gelernt, dass es sinnvoll sei, den Signalweg möglichst einfach, kurz und störungsfrei zu halten.

Ich denke, dass die Entwickler bei Nubert wissen was sie machen. Allerdings kann ich das nur vermuten, da ich Weichenkonstruktion nicht gelernt habe wie mein Vorredner.
0
Hot Mac
Hot Mac13.06.21 12:49
Der Mega-Sub hätte in meinem Wohnzimmer schon noch Platz.
Wahrscheinlich würde ich dann aber meinen Platz im Schlafzimmer verlieren.
Das ist es mir dann doch nicht wert.
+7
Lagavulin
Lagavulin13.06.21 12:53
Zum Bild des Ascendo Mega-Sub SMSG50:
Wunderbar, da wird ja der Traum vom begehbaren Subwoofer fast schon Wirklichkeit. Ein Produkt für Bass-Enthusiasten, die auf die Frage „Wann hat ein Subwoofer genügend Leistung?“ antworten: „Wenn er einen Drehstromanschluss braucht!“.
Always look on the bright side of life
+5
Hot Mac
Hot Mac13.06.21 13:23
Lagavulin
Wunderbar, da wird ja der Traum vom begehbaren Subwoofer fast schon Wirklichkeit.
Der war gut.
Darauf erst mal ein Gläschen Lagavulin.
Sláinte!
0
pa-peter13.06.21 15:27
Sucht mal nach Rat Sound SuperSub - der basiert auf einem Speaker, welcher mit Linear-Antriebstechnologie von Powersoft angetrieben wird.
Ist optisch nicht so eindrucksvoll wie das Teil auf dem Bild. Jedoch es es akustisch absolut überzeugend. Ich habe mal einer Demo mit Dave beiwohnen dürfen...
0
teorema67
teorema6713.06.21 15:35
Borbarad
teorema67
Die abgebildete PEN E-P7 sieht - soweit nach der einen Abbildung hier zu beurteilen - so viel schöner (Yoshihisa Maitani) aus als die bisherigen digitalen PEN-Kameras von Olympus

Nach der PEN F 😉

B

Mir gefällt halt die "hängende Schulter" (die ich zumindest auf dem Foto hier bei der E-P7 nicht sehe) der meisten PENs, auch der F nicht
Ich möchte nicht, dass jemand vor mir Katzenbilder ins Internet stellt (Glenn Quagmire)
0
Krypton13.06.21 16:46
didimac
Ich mag Nubert und hatte/habe einige Modelle im Einsatz. Neutralität und Abstrahlverhalten stehen außer Zweifel. In den sehr aufwändigen, mit Bauteilen überladenen Frequenzweichen sehe ich jedoch ein Problem und denke, dass sie für die etwas geringere Feindynamik, "Luftigkeit" und Auflösung im Vergleich zu Konkurrenten mit einfacherer Weiche verantwortlich sind. Ich habe mal gelernt, dass es sinnvoll sei, den Signalweg möglichst einfach, kurz und störungsfrei zu halten. Und dann muss das Signal eine mehrlagige Weiche passieren, deren Aufbau schon fast umfangreicher und komplexer ist als jener des Verstärkers?

Das ist erstmal eine wohltönende Theorie, da sie einfach = gut suggeriert. Sie lässt sich allerdings leicht entlarven, da die einfachste aller Frequenzweichen eben «keine» ist. Nichts im weg, müsste also super klingen.
Das tut es leider nicht. Der Hochtöner schlägt ständig an, da er die Basssignale nicht verkraftet, der Mitteltöner ebenfalls, zusätzlich gibt er noch quäkend und muffig die Hochtöne aus, die aber nicht so richtig von der langsamen, schweren Membran bewältigt werden können. Der Basslautsprecher, der aufgrund seiner Masse der unpräziseste ist, wabert da noch mit. Alle drei versuchen alles wiederzugeben und sorgen durch ihre unterschiedliche Position auch noch für Interferrenzen und Schallauslöschungen.

Wenn du von einem Lautsprecher-Chassis ein gutes Signal bekommen willst, dann solltest du nur den Signalanteil (Höhen, Mitten, Tiefton), den er zuverlässig und sauber wiedergeben kann. Daher führt eine gute und aufwendige Frequenzweiche typischerweise zu einem deutlich besseren Klang als eine einfache.
Spielt der Lautsprecher dennoch nicht so wie erwartet, liegt es entweder an den Chassis selbst (da stecken gewaltige Klangunterschiede) oder an der Boxenkonstruktion (Volumen, Material, Resonanz, Stabilität, Proportionen, Bauprinzip wie geschlossen/Bassreflex/Transmission).

Nubert hat ein paar recht gute Lautsprecher im Angebot. Einige hören sich für mich super an, andere würde ich vom Klang nicht kaufen. Ist aber wohl bei jedem Hersteller so. Probehören oder bestellen und Probehören in den eigenen Räumen ist daher bei jedem Lautsprecherkauf zu empfehlen.
+5
Mostindianer13.06.21 21:42
Komme nicht mehr nach, ist jetzt olympus tot oder nicht?
+2
Nebula
Nebula13.06.21 23:12
Warum baut eigentlich niemand schöne Displays. Es wird Zeit, dass Apple mal wieder ein Consumer-Display baut. Eigentlich ist es ja schon fertig, müssen nur eine Platine weglassen. Dann noch Höhenverstellbar und ich wüsste bereits so einige Käufer.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
+2
Bitsurfer13.06.21 23:17
Krypton
didimac
Ich mag Nubert und hatte/habe einige Modelle im Einsatz. Neutralität und Abstrahlverhalten stehen außer Zweifel. In den sehr aufwändigen, mit Bauteilen überladenen Frequenzweichen sehe ich jedoch ein Problem und denke, dass sie für die etwas geringere Feindynamik, "Luftigkeit" und Auflösung im Vergleich zu Konkurrenten mit einfacherer Weiche verantwortlich sind. Ich habe mal gelernt, dass es sinnvoll sei, den Signalweg möglichst einfach, kurz und störungsfrei zu halten. Und dann muss das Signal eine mehrlagige Weiche passieren, deren Aufbau schon fast umfangreicher und komplexer ist als jener des Verstärkers?

Das ist erstmal eine wohltönende Theorie, da sie einfach = gut suggeriert. Sie lässt sich allerdings leicht entlarven, da die einfachste aller Frequenzweichen eben «keine» ist. Nichts im weg, müsste also super klingen.
Das tut es leider nicht. Der Hochtöner schlägt ständig an, da er die Basssignale nicht verkraftet, der Mitteltöner ebenfalls, zusätzlich gibt er noch quäkend und muffig die Hochtöne aus, die aber nicht so richtig von der langsamen, schweren Membran bewältigt werden können.

Das ist genau das was Aktivlautsprecher ausmacht. Und zwar echte Aktivlautsprecher. Und nicht so Pseudo-Marketing Aktivlausprechergedöns die in Wahrheit Passivlausprecher mit eingebautem Verstärker sind.

Aktive Frequenzweichen teilen das Signal VOR DEN VerstärkerN auf. So das jedes Chassis einen eigenen Verstärker mit dem zugewiesenen Frequenzraum hat. Idealerweise sind das identische Verstärker auch wenn man man für den Hochtonbereich weniger als 10% der Leistung des Basslautsprechrs benötigt.

So hat dann z.B. eine 3-Wege Boxe 3 Verstärker zu je 150 Watt verbaut. Entsprechend ein Paar Lausprecher 6 Verstärker. Wobei die Verstärker auch ausserhalb der Boxe sein können.

Apropos Passive Frequenzweichen:
Ich war noch nie Fan der aufwändigen Frequenzweichen mit 12 db Flankensteilheit. 6 db Weichen sind einfach dynamischer. Setzen aber top Chassis voraus. Daran hakt es aber wohl meist.
+1
Tommy198014.06.21 06:17
Bei dem Sub habe ich mich gleich an meine alten Hi-Fi-Zeiten erinnert und musst an die Saturn 55 von Cabasse denken.

+1
Hotzenplotz2
Hotzenplotz214.06.21 10:48
Hot Mac
Der Mega-Sub hätte in meinem Wohnzimmer schon noch Platz.
Wahrscheinlich würde ich dann aber meinen Platz im Schlafzimmer verlieren.
Das ist es mir dann doch nicht wert.
😂 👏
0
lillylissy
lillylissy14.06.21 14:36
Nubert baut nuBoxxen...
Naja, Nubert "baut" selbst eigentlich gar nichts.
Wenn man das Firmengebäude sieht, würde man etwas anderes erwarten.
Entwickelt wird in Schwäbisch Gmünd und zugeliefert bekommt man u.a. auch aus Deutschland und Europa.
nuVero- und nuLine-Lautsprecher werden von der Firma Roterring gebaut. Das ist tatsächlich "Made in Germany"!
Die nuBox wurde seither in Polen hergestellt.
Und der Rest wird, wie Nubert so schön schreibt, in "Fernost" zusammengebaut.
+2
Michael Lang aus Rieder15.06.21 17:06
Bitsurfer
Krypton
didimac
Ich mag Nubert und hatte/habe einige Modelle im Einsatz. Neutralität und Abstrahlverhalten stehen außer Zweifel. In den sehr aufwändigen, mit Bauteilen überladenen Frequenzweichen sehe ich jedoch ein Problem und denke, dass sie für die etwas geringere Feindynamik, "Luftigkeit" und Auflösung im Vergleich zu Konkurrenten mit einfacherer Weiche verantwortlich sind. Ich habe mal gelernt, dass es sinnvoll sei, den Signalweg möglichst einfach, kurz und störungsfrei zu halten. Und dann muss das Signal eine mehrlagige Weiche passieren, deren Aufbau schon fast umfangreicher und komplexer ist als jener des Verstärkers?

Das ist erstmal eine wohltönende Theorie, da sie einfach = gut suggeriert. Sie lässt sich allerdings leicht entlarven, da die einfachste aller Frequenzweichen eben «keine» ist. Nichts im weg, müsste also super klingen.
Das tut es leider nicht. Der Hochtöner schlägt ständig an, da er die Basssignale nicht verkraftet, der Mitteltöner ebenfalls, zusätzlich gibt er noch quäkend und muffig die Hochtöne aus, die aber nicht so richtig von der langsamen, schweren Membran bewältigt werden können.

Das ist genau das was Aktivlautsprecher ausmacht. Und zwar echte Aktivlautsprecher. Und nicht so Pseudo-Marketing Aktivlausprechergedöns die in Wahrheit Passivlausprecher mit eingebautem Verstärker sind.

Aktive Frequenzweichen teilen das Signal VOR DEN VerstärkerN auf. So das jedes Chassis einen eigenen Verstärker mit dem zugewiesenen Frequenzraum hat. Idealerweise sind das identische Verstärker auch wenn man man für den Hochtonbereich weniger als 10% der Leistung des Basslautsprechrs benötigt.

So hat dann z.B. eine 3-Wege Boxe 3 Verstärker zu je 150 Watt verbaut. Entsprechend ein Paar Lausprecher 6 Verstärker. Wobei die Verstärker auch ausserhalb der Boxe sein können.

Apropos Passive Frequenzweichen:
Ich war noch nie Fan der aufwändigen Frequenzweichen mit 12 db Flankensteilheit. 6 db Weichen sind einfach dynamischer. Setzen aber top Chassis voraus. Daran hakt es aber wohl meist.

Das mit den Flankensteilheiten bei Frequenzweichen ist aber auch eher eine Philosophiefrage und eine Frage der eingesetzten Chassis. Ich bin bisher mit 24dB Weichen gut gefahren, da diese den Chassis weitestgehend nur den Ihnen zugedachten Frequenzbereich anbieten ohne große Überschneidung.

Es gibt aber viele Wege die nach Rom führen...der eine vielleicht mehr der andere weniger gut

Und der theoretische Vorteil von Aktivboxen ist unbestritten. Deshalb klingen Aktivboxen aber nicht gleich besser als Passivvarianten. Es gibt aus beiden Lagern gute und weniger gute Exemplare. Eine eindeutige Überlegenheit gibt es nicht.
Ich persönlich sehe im mittleren Preissegment einen Vorteil der Aktivtechnik im Preis.

Ich finde auch nicht alle passiven Nuberts (gleich) gut. Aber an den richtigen Verstärkern gibt es teilweise ein echtes Ahaerlebnis im positiven Sinne. Die Weichen sind aufwändig aufgebaut mit recht hochwertigen Bauteilen. Die Entwickler wissen schon was Sie da tun. Die Frequenzgänge und Antwortzeiten sind mustergültig.
+1

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.