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TechTicker Spezial: Samsung MicroRGB-Fernseher und neue ultra-schnelle Gaming-Monitore für 2026 in Aussicht (Korrektur)

SAMSUNG BRINGT 2026 MICRO-LED-FERNSEHER IN SINNVOLLEN GRÖSSEN AUF DEN MARKT
Samsung nennt es "Micro RGB", aber es geht hier um Displays auf Basis von winzig kleinen, Micro-LEDs. Wo ist der Unterschied zu Mini-LEDs? Während Fernseher (und Displays) Mini-LEDs als Hintergrundbeleuchtung einsetzen, die einen herkömmlichen LCD-Screen durchleuchten, funktionieren Micro-LED-Screens eher wie OLED: Jeder Bildpunkt ist selbstleuchtend. Jeder Bildpunkt ist eine LED. Oder genauer gesagt, drei LEDs in den Farben Rot, Grün und Blau. Eine Hintergrundbeleuchtung gibt es damit nicht mehr, womit der Schwarzwert das Niveau von OLEDs erreicht. Wer das etwas ausführlicher erklärt haben will: die Kollegen von HiFi.de haben in diesem Artikel die unterschiedlichen Technologien aufgedröselt.

Bislang war die technische Entwicklung noch nicht so weit, Micro-LED-Bildschirme in vernünftigen Größen und zu bezahlbaren Preisen anzubieten. Samsung und andere hatten in den vergangenen Jahren zwar schon Screens mit dieser Technologie gezeigt und auch verkauft, aber die waren allesamt riesig (meist über 100 Zoll), weil die einzelnen LEDs noch so groß waren, und kosteten fünf- bis sechstellige Summen.


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KORREKTUR: Bei "Micro RGB" von Samsung handelt es sich nicht wie fälschlich angenommen um LEDs als selbstleuchtende Pixel, wie bei OLED, sondern nur um einer feinere Art der Hintergrundbeleuchtung. Damit wird die Vorfreude auf TV-Geräte mit echten selbstleuchtenden Micro-LED Displays in normalen Größen und zu erträglichen Preisen leider vorerst zerschlagen. Der nachfolgende Text ist in Bezug auf die beschriebene Technik nicht korrekt wiedergegeben. Wir bitten das zu entschuldigen.

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Im neuen Jahr will Samsung auf der CES (6. bis 9. Januar in Las Vegas) erstmals Micro-LED-TVs mit vernünftigen Maßen für durchschnittliche Wohnzimmer vorstellen. Das heißt, sechs verschiedene Größen ab 55 bis 115 Zoll. Dazwischen sollen Bildschirme in den Größen 55-, 65-, 75-, 85- und 100-Zoll angeboten werden. Das wäre gleichbedeutend mit einem erheblichen Durchbruch bei der Entwicklung kleinerer RGB-LEDs, die den Namen "Micro" wirklich verdienen, denn nur so können Bildschirme mit heute üblichen Auflösungen von mindestens 4K in Größen von 55 Zoll entstehen. – Okay, es könnte sein, dass der genannte 55-Zöller nur HD-Auflösung hat. Soviel hat Samsung noch nicht verraten, aber ich bin erst mal optimistisch.

Was Samsung bislang auch noch verschweigt, sind die Preise. Sollte das kleinste angekündigte Modell mit 55 Zoll tatsächlich erschwinglich sein und vielleicht sogar in Konkurrenz zumindest zu bisherigen High-End OLED-Modellen treten können? Lassen wir uns überraschen.

Die Micro-RGB-Technologie von Samsung für die 2026er-Modelle basiert wie gesagt auf roten, grünen und blauen Leuchtdioden. Die LEDs sind kleiner als 100 Mikrometer und können unabhängig voneinander leuchten. Das ermöglicht eine präzise Lichtsteuerung und eine verbesserte Farbgenauigkeit. Unterstützt wird die Hardware von Softwarelösungen für die Bildverarbeitung, darunter 4K AI Upscaling Pro und AI Motion Enhancer Pro.2 Sie optimieren die Helligkeit, glätten Bewegungen und sorgen für eine präzische Bilddarstellung in Echtzeit, so der Hersteller.

Die wesentlichen Vorteile von Micro-LEDs im Vergleich zu OLED sind (potentiell) viel größere Helligkeitsreserven auch in der Fläche und keine Einbrenneffekte bei längeren Standbildern. Das dürfte mittel- bis langfristig auch Computer-Monitore voranbringen. Allerdings wird es sicher noch eine Weile dauern, bis die "LED-Pixel" so klein geworden sind, um 5, 6 oder gar 8K auf einer Fläche von um 32 Zoll oder weniger unterbringen zu können.

Samsung schreibt zu seiner Ankündigung für die CES: „Mit der neuesten Technologie von Samsung bietet unser Micro RGB Portfolio lebendige Farben und Bildschärfe, die Filme, Sportübertragungen und Fernsehsendungen noch ausdrucksstärker und fesselnder machen“, so Hun Lee, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Visual Display (VD) bei Samsung Electronics. „Mit der Erweiterung des Sortiments für 2026 etablieren wir eine neue Premium-Kategorie mit Größen, die das gesamte Spektrum moderner Wohnräume abdecken und gleichzeitig unseren höchsten Bildstandards entsprechen.“


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SAMSUNG: NEUE DISPLAY-GENERATION AUCH BEI MONITOREN
Der koreanische Elektronikriese hat auch im Bereich Comuterdisplays für 2026 einiges in der Pipeline. Mit der Odyssey Gaming-Monitor-Serie bringt das Unternehmen fünf neue Modelle, die Maßstäbe in Sachen Auflösung, Bildwiederholrate und immersiver Bildqualität setzen sollen. Highlight ist der erste 6K-3D-Monitor ohne Brille: der Odyssey G90XH. Ergänzt wird die Serie durch den neuen Odyssey G6 sowie drei Modelle der Odyssey G8-Reihe. Samsung plant die Markteinführung dieser Modelle auch in Deutschland – einige davon werden allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein.

Abgesehen von dem 3D-Monitor, der auch ohne Spezialbrille einen räumlichen Effekt anzeigen soll, sind es vor allem extrem hohe Bildwiederholraten, die mit diesen Displays möglich sind. Die Rede ist von bis zu 1.040 Hz – sofern die vorhandene Grafikhardware da mitmacht. Das interessiert allerdings fast nur eine Zielgruppe, nämlich anspruchsvolle Hardcore-Gamer. Der Nutzen für andere Anwendungen hält sich in Grenzen. Die neuen Monitore im Einzelnen:


Odyssey 3D: Weltweit erster 6K-3D-Gaming-Monitor ohne Brille
Der 32-Zoll Odyssey 3D (G90XH) bietet ein 6K-Display mit brillenfreiem 3D. Dank Echtzeit-Augentracking passt sich die Tiefenwirkung dynamisch an die Position des Betrachters an – für flüssiges Gameplay ohne Headset. Mit 6K-Auflösung, 165 Hz Bildwiederholrate (per Dual Mode auf 330 Hz steigerbar) und 1ms GtG Reaktionszeit bleibt Action gestochen scharf. Gamer können sich auf eine erweiterte Auswahl an unterstützten Titeln mit optimierten 3D Effekten freuen, die in Zusammenarbeit mit Gaming Studios entwickelt wurden. Unterstützte Spiele wie „The First Berserker: Khazan“, „Lies of P: Overture“ sowie „Stellar Blade“ gewinnen dadurch an Tiefe und Detailtrennung, während die 6K‑Auflösung ein gestochen scharfes 3D‑Erlebnis ermögliche.

Odyssey G6: Weltweit erste 1.040 Hz für High-Speed-Gaming
Der 27-Zoll Odyssey G6 (G60H) soll neue Maßstäbe im E-Sport setzen: Mit Dual Mode erreicht er bis zu 1.040 Hz4 (in HD), während native QHD bis zu 600 Hz unterstützt wird. AMD FreeSync Premium und NVIDIA G-Sync Compatible sorgen für flüssige, reaktionsschnelle Bilder – ideal für kompetitives Gaming.

Odyssey G8: High-End-Optionen in 6K, 5K und OLED
Die G8-Serie wächst um drei Modelle:
Odyssey G8 (G80HS): 32 Zoll, 6K, 165 Hz (Dual Mode bis 330 Hz)
Odyssey G8 (G80HF): 27 Zoll, 5K, 180 Hz (Dual Mode bis 360 Hz)
Odyssey OLED G8 (G80SH): 32 Zoll, 4K QD-OLED, 240 Hz, Glare Free, VESA DisplayHDR™ True Black 5006
Alle Modelle unterstützen AMD FreeSync Premium Pro und NVIDIA G-Sync Compatible für ruckelfreies Gaming.

Auch das Odyssey Gaming-Monitor-Line-up 2026 von Samsung wird auf der CES 2026 in Las Vegas vom 6. bis 9. Januar präsentiert.


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RANDNOTIZ: LG MIT NEUEN MONITOREN AUF DER CES
Während Samsung mit der Ankündigung von Micro LED Bildschirmen auftrumpft, hat LG bislang nur neue Gaming-Monitore für die CES angekündigt. Die UltraGear evo Modelle nutzen weltweit als erste 5K AI Upscaling-Technologie zur Verbesserung der Bildschärfe, auch wenn die Grafikhardware diese Auflösung nicht hergibt. Das Portfolio umfasst OLED- und MiniLED-Modelle sowie UltraWide-Formate bis zu 52 Zoll. Die Flaggschiff-Modelle bieten eine Dual-Mode-Funktion mit Bildwiederholraten von bis zu 330 Hz.


Ein Highlight der neuen Serie ist der 27-Zöller 27GM950B. Dieser verfügt über eine MiniLED-Hintergrundbeleuchtung mit 2.304 Dimming-Zonen bei 5K-Auflösung. Der bis zu 1.250 Nits helle und nach VESA DisplayHDR 1000 zertifizierte Monitor verfügt ebenfalls über das 5K AI Upscaling und den Dual Mode (165 Hz bei 5K / 330 Hz bei QHD) bei einer Reaktionszeit von 1 ms.

Kommentare

macfreakz04.01.26 08:53
Das Panel von G80HF / G80HS sehe ich im kommenden Apple Studio Display (27“ und hoffentlich auch 32“).
+1
scheibe brot
scheibe brot04.01.26 09:23
wir haben uns gerade vor weihnachten ein lg 32 zoll evo 4k ai geholt. das ganze mit einer rollbaren fernsehhalterung, so das man die augenwurst dann schnell aus dem zimmer verbannen kann, also nichts an der wand und so..
ich frage mich, wer überhaupt 55 und dann wesentlich grössere zöller überhaupt an der wand im wohnzimmer haben möchte? da ist doch immer eine riesengrosse schwarze fläche an der wand, wenn der tv aus ist…
klar die gamer und für den monitor am schreibtisch macht es wohl sinn, wenn man grafikarbeiten machen muss, aber alles andere ist doch komplett grössen und technisch überdimensioniert und für den hausgebrauch merkt der normale betrachter doch kaum noch unterschiede.. oder sehe ich da was falsch?
-5
Calibrator04.01.26 09:34
scheibe brot
...ich frage mich, wer überhaupt 55 und dann wesentlich grössere zöller überhaupt an der wand im wohnzimmer haben möchte? da ist doch immer eine riesengrosse schwarze fläche an der wand, wenn der tv aus ist…

Einfache Lösung: Wand hinterm Fernseher dunkel streichen...halt, dann sieht man ja das Lichtgewirke der Huestripes nicht mehr...;-).
Alternative: Einfach durchlaufen lassen. Schließlich wollen die Werbesender ja auch leben.
Ich sehe bei mir einen direkten Zusammenhang zwischen Alter und TV-Größe und ich spare schon mal auf den 125er .
+2
Krispo9904.01.26 09:46
scheibe brot
wir haben uns gerade vor weihnachten ein lg 32 zoll evo 4k ai geholt. das ganze mit einer rollbaren fernsehhalterung, so das man die augenwurst dann schnell aus dem zimmer verbannen kann, also nichts an der wand und so..
ich frage mich, wer überhaupt 55 und dann wesentlich grössere zöller überhaupt an der wand im wohnzimmer haben möchte? da ist doch immer eine riesengrosse schwarze fläche an der wand, wenn der tv aus ist…
klar die gamer und für den monitor am schreibtisch macht es wohl sinn, wenn man grafikarbeiten machen muss, aber alles andere ist doch komplett grössen und technisch überdimensioniert und für den hausgebrauch merkt der normale betrachter doch kaum noch unterschiede.. oder sehe ich da was falsch?

Wie weit sitzt ihr denn von der Glotze weg?
32 Zoll und 4k. Das ist ein schön großer Monitor aber total oversized von der Auflösung wenn man mehr als einen Meter entfernt ist.
+1
smartandee04.01.26 10:55
ich werde sehr wahrscheinlich nie wieder einen TV im Wohnzimmer haben: Beamer all the way!
-1
Tomboman04.01.26 11:22
Jetzt bin ich doch froh mit dem Kauf von Lg 6K gewartet zu haben.
Der Samsung 32” könnte perfekt sein. Am liebsten dann im Frühjahr direkt von Apple.
-2
Weia
Weia04.01.26 11:26
sonorman
Samsung nennt es "Micro RGB", aber es geht hier um Displays auf Basis von winzig kleinen, Micro-LEDs. Wo ist der Unterschied zu Mini-LEDs? Während Fernseher (und Displays) Mini-LEDs als Hintergrundbeleuchtung einsetzen, die einen herkömmlichen LCD-Screen durchleuchten, funktionieren Micro-LED-Screens eher wie OLED: Jeder Bildpunkt ist selbstleuchtend.
Micro RGB hat nichts mit Micro LED zu tun! Micro RGB ist wie Mini LED, also eine Technologie der Hintergrundbeleuchtung, nur dass die Lichtsegmente dieser Hintergrundbeleuchtung viel feiner aufgeteilt sind als bei Mini LED. Micro LED hingegen ist wie OLED, d.h. selbstleuchtende Pixel ohne Hintergrundbeleuchtung, nur diesmal eben nicht organische, sondern anorganische LEDs.

Micro LED ist die Zukunft, aber eben leider nach wie vor noch ferne Zukunft. Dass Samsung seine neue Technologie Micro RGB „nennt“, ist nichts als ein cleverer Marketing-Schachzug, auf den Du offenbar prompt hereingefallen bist.
Wer das etwas ausführlicher erklärt haben will: die Kollegen von HiFi.de haben in diesem Artikel die unterschiedlichen Technologien aufgedröselt.
Da hättest Du besser mal diesen Artikel Deiner „Kollegen“ zu Rate gezogen (obwohl der bezüglich Micro-LED auch nicht ganz korrekt ist, insofern er die Technologie ausschließlich bei großen Bildflächen verortet – was aber nur für die Gegenwart stimmt).
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+11
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex04.01.26 11:31
Micro LED wäre toll (damit müsste Blooming Geschichte sein), aber das sehe ich nach wie vor nicht in bezahlbaren Regionen. Vielleicht bei 100 Zoll großen Fernsehern für eine fünfstellige Summe. Aber weniger auf dem Schreibtisch am Rechner.
+1
sonorman
sonorman04.01.26 11:57
Weia
DU hast Recht. Ich bin drauf reingefallen. Gönn Dir nen Schampus. 🍾

Schade eigentlich. Dann müssen wir auf echte Micro-LED-TVs zu bezahlbaren Preisen und in normalen Größen wohl noch länger warten.
+5
Weia
Weia04.01.26 12:00
sonorman
Weia
DU hast Recht. Ich bin drauf reingefallen. Gönn Dir nen Schampus. 🍾
Darf ich stattdessen ’ne Cola?
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+3
h.ml04.01.26 12:29
Micro LED wäre auch etwas auf das ich sehnsüchtig warte, die Vorteile von LED und OLED vereint zu einem bezahlbaren Preis. Ich hoffe das unser OLED noch solange hält bis dies endlich Spruchreif wird.
+2
Ron P.04.01.26 12:57
Statt mitten im Artikel ein ganzes Korrektur-Kapitel zu platzieren und statt die Definitionskorrekturen der individuellen Technologien vs. Samsung Marketing Begriffen nur in den Kommentaren zu sezieren … wie wäre es stattdessen, einfach den ganzen Artikel inhaltlich zu korrigieren und dem Leser nicht so ein Puzzle hinzuwerfen. Technisch souverän wirkt das nämlich nicht.
+6
Weia
Weia04.01.26 13:01
h.ml
Micro LED wäre auch etwas auf das ich sehnsüchtig warte, die Vorteile von LED und OLED vereint zu einem bezahlbaren Preis.
die Vorteile von LED und OLED vereint sicher, zu einem bezahlbaren Preis zumindest zunächst ganz sicher nicht. Das ist eine absolute High-End-Technologie. Momentan gibt’s das ja nur für Video-Großbildwände, da bist du für ein 4k-Display mit etwa einer halben bis einer Million Euro dabei
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+1
Moebius3k04.01.26 13:24
Gibts eigentlich außer der im verlinkten Artikel beschriebenen Helligkeit weitere technische Vorteile von Micro LED gegenüber OLED?
0
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex04.01.26 14:00
Wenn ich es richtig verstehe, ist bei Micro LED jedes Pixel einzeln ansteuerbar, wodurch das Blooming der bei Mini LED bekannten Dimming Zonen komplett entfällt.
-1
Weia
Weia04.01.26 14:07
Moebius3k
Gibts eigentlich außer der im verlinkten Artikel beschriebenen Helligkeit weitere technische Vorteile von Micro LED gegenüber OLED?
Die entscheidenden Vorteile sind fehlendes Einbrennen, Lebensdauer und Farbstabilität. Bei Helligkeit weiß ich bei heute üblichen Werten gar nicht, warum eine weitere Steigerung von Vorteil sein sollte – ich will mein Display ja nicht mit Sonnenbrille betrachten.
Gammarus_Pulex
Wenn ich es richtig verstehe, ist bei Micro LED jedes Pixel einzeln ansteuerbar, wodurch das Blooming der bei Mini LED bekannten Dimming Zonen komplett entfällt.
Das stimmt, ist aber bei OLED ja nicht anders. OLED und Micro-LED sind das exakt selbe technische Prinzip (selbstleuchtende Pixel statt durch Pixelfilter gefiltertes Hintergrundlicht), nur eben einmal mit organischen LEDs mit ihren mannigfaltigen Nachteilen und einmal mit anorganischen LEDs.
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+5
Weia
Weia04.01.26 14:16
smartandee
ich werde sehr wahrscheinlich nie wieder einen TV im Wohnzimmer haben: Beamer all the way!
Ja, das verstehe ich auch nicht. Für Computer-Arbeiten ganz klar ein Flachdisplay (und nein, keine Vision Pro ), aber zum Filme Gucken im Wohnzimmer bei den heutigen Preisen ebenso klar ausschließlich ein Projektor.
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
+2
sonorman
sonorman04.01.26 14:22
Weia
…Momentan gibt’s das ja nur für Video-Großbildwände, da bist du für ein 4k-Display mit etwa einer halben bis einer Million Euro dabei
Da liegst Du allerdings auch nicht ganz richtig. Samsung hat tatsächlich, wie im Artikel geschrieben, schon echte Micro-LED Screens, die nicht als Großbildleinwand dienen. Schon seit 2018 etwa. Die kosten auch keine halbe Millionen, aber noch um oder über 100k und sind bisher noch um oder über 100 Zoll groß.

+1
Bitsurfer04.01.26 14:38
Ich bin bisher nie bei LCD Fernsehern hängengeblieben. Nach den Röhren waren es Pioneer Plasmas und zuletzt der VT60 Plasma von Panasonic. Der konnte auch 3D. Vermutlich der einzige Fernseher der das richtig konnte. Die LCD Panels mit ihren Reaktionszeiten von 10-15ms waren für das nicht wirklich geeignet. Das übersprechen der Kanäle sorgte höchstens für Kopfweh. Das war der Tod von 3D Fernsehen, wegen den LCDs. Hatte ein Plasma doch eine Reaktionszeit von 0.005ms. Nach dem Plasma auf Quantum-OLED gewechselt.
Ich wollte nach den Plasmas einen LCD kaufen. Aber 3 Gründe hielen mich davon ab. 1.Blickwinkelabhängigkeit, 2.Babyface und 3. das fehlende „schwarz-schwarz“. Das kann ein tiefer Preis nicht kompensieren.
Apropos Preis. Unser erster Fernseher Anfang der 1980er. Ein Esslinger Sony Trintron auf Standfuss war teurer als der aktuelle 65“ Flaggschiff QD-OLED von Sony.
0
Weia
Weia04.01.26 14:39
sonorman
Weia
…Momentan gibt’s das ja nur für Video-Großbildwände, da bist du für ein 4k-Display mit etwa einer halben bis einer Million Euro dabei
Da liegst Du allerdings auch nicht ganz richtig. Samsung hat tatsächlich, wie im Artikel geschrieben, schon echte Micro-LED Screens, die nicht als Großbildleinwand dienen. Schon seit 2018 etwa. Die kosten auch keine halbe Millionen, aber noch um oder über 100k und sind bisher noch um oder über 100 Zoll groß.

Hm, aber kann man den tatsächlich kaufen oder ist das nur Vaporware? Auf samsung.de finde ich nichts. Dass es Prototypen gibt, bezweifle ich nicht.
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
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Weia
Weia04.01.26 14:43
Bitsurfer
Nach dem Plasma auf Quantum-OLED gewechselt.
Ich wollte nach den Plasmas einen LCD kaufen. Aber 3 Gründe hielen mich davon ab. 1.Blickwinkelabhängigkeit,
Aber die ist bei OLED doch viel schlechter als bei LCD?
2.Babyface
Was meinst Du denn damit?
„Meinung“ ist das Foren-Unwort des Jahrzehnts.
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sonorman
sonorman04.01.26 15:20
Weia
Hm, aber kann man den tatsächlich kaufen oder ist das nur Vaporware? Auf samsung.de finde ich nichts. Dass es Prototypen gibt, bezweifle ich nicht.
Ja, die kann man tatsächlich kaufen, wenn auch nicht im Webshop, sondern nur über direkte Kontakte oder Fachhandelspartner, die den Kontakt herstellen.

2024 wollte Samsung eigentlich schon einen Micro LED mit 89 Zoll vorstellen (, ), aber davon habe ich nichts mehr gehört. Was auch ein Grund ist, warum ich mich bei der aktuellen Meldung von Samsung habe täuschen lassen. Ich dachte, jetzt geht es halt etwas verspätet los.

Es ist wohl technisch doch anspruchsvoller als gedacht. Es gab auch Berichte, dass es mit den bisherigen Modellen oft technische Probleme (tote Pixel?) gibt.
+1
h.ml04.01.26 16:02
Grundsätzlich würde mir OLED reichen, aber sie haben halt wie einst die Plasmas das Problem das sie bei längeren statischen Bilddarstellungen ein,- bzw. „Ausbrennen“ können. Die Technik hat sich hier sicherlich in den Jahren weiter entwickelt aber das grundsätzliche Problem besteht ja weiterhin, organisch bleibt eben organisch und verschleißt mit der Zeit.
Das Helligkeitsproblem das OLEDs eher „nur“ für abgedunkelte Räume taugt besteht aber eigentlich nicht mehr, da gibt es heute Modelle die deutlich heller können als noch zu Beginn.
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Bitsurfer04.01.26 19:01
Weia
Bitsurfer
Nach dem Plasma auf Quantum-OLED gewechselt.
Ich wollte nach den Plasmas einen LCD kaufen. Aber 3 Gründe hielen mich davon ab. 1.Blickwinkelabhängigkeit,
Aber die ist bei OLED doch viel schlechter als bei LCD?
2.Babyface
Was meinst Du denn damit?
Wenn zb bei Studioaufnahmen Personen im Portraitsmodus aufgenommen werden und es bewegt sich cam oder das Gesicht schneller dass alle Poren, Fältchen verschlieren und und eben in dem Moment wie ein Baybigesicht völlig glattgebügelt aussieht. Beruhigt sich das Bild wieder ist alles wieder da. Erstaunlicherweise ist das für viele völlig normal weil sie es nur so kennen.
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sonorman
sonorman04.01.26 20:06
Bitsurfer
Das kannte ich auch nicht und ist mir ehrlich gesagt bisher auch noch nie aufgefallen. Eher fallen manchmal gewisse Bewegungsartefakte auf, bei denen das Upscaling Meines TV wohl versagt. Aber ich werde mal auf "Babyface" achten.

Wegen Blickwinkelabhängigkeit: da ist mein Samsung unglaublich gut. Selbst ganz weit außerhalb der Achse, wo man niemals auf die Glotze guckt, sind praktisch keine Farb- oder Helligkeitsabweichungen feststellbar.

Beim Schwarz gibt es ab und zu mal leichte Blooming-Effekte zu erkennen. Da ist OLED definitiv im Vorteil. Aber alles in Allem ist das Schwarz auch hier wirklich tiefschwarz. Selbst bei komplett abgedunkeltem Raum ist da kein Restlicht. Dank Mini-LED Hintergrundbeleuchtung. Die neuen MicroRGB-Geräte dürfen kaum noch von OLED zu unterscheiden sein, was Schwarz angeht. Dafür hat mein QLED mit über 4.000 Nits (die auch in der Fläche kaum abfallen) gerade bei kontraststarkem HDR einfach Helligkeitsreserven, bei denen OLEDs nicht mitkommen.

Es hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Sonst würden die beiden Technologien ja nicht so lange nebeneinander existieren.
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Frost04.01.26 23:37
Weia
Hm, aber kann man den tatsächlich kaufen oder ist das nur Vaporware?
Natuerlich kann man die Teile Kaufen.
Die HifiProfis in Frankfurt haben so einen Fernseher von Samsung in der Ausstellung stehen und die Dinger werden dort auch gekauft.
Die Geraete sprechen halt mehr die, wer nach dem Preis fragen muss der zaehlt nicht zur Zielgruppe, Kundschaft an, aber es handelt sich keinesfalls um Vapoware.
0
Mutabaruga04.01.26 23:45
Welcher Monitor kann denn 4.000 Nits?
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Scrembol
Scrembol05.01.26 07:41
Das passt ja sehr gut! Ich wollte mir ohnehin einen neuen Monitor kaufen.

der LG OLED UltraGear Weitwinkelmonitor, den ich hier hatte, war leider nix: schlierenbildung im Panel und nervige Lüftergeräusche (ich bin da sehr empfindlich).

Apples Monitore sind mir was Preis/Leistung angeht zu teuer.

Vielleicht werde ich ja beim diesjährigen Lineup fündig. Aber alles über 240Hz, eigentlich schon über 120hz halte ich für sinnlos und das obwohl ich gelegentlich zocke.
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sonorman
sonorman05.01.26 09:21
Mutabaruga
Welcher Monitor kann denn 4.000 Nits?

Nicht Monitor, sondern Fernseher.

Ich hab mich allerdings nicht präzise genug ausgedrückt, und ich will natürlich nicht gleich wieder einen auf den Deckel bekommen.

Der Fernseher schafft in der Spitze bis über 4.000 Nits, aber das nur punktuell und nicht in der Fläche. Bei HDR schafft er echte 2.000 Nits. Vollflächig wird auf etwa 500 Nits gedrosselt.

Das ist ein 2022er-Modell. Inzwischen gibt es noch deutlich hellere LCD-TVs.
+1

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