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TechTicker: ProJect Phono-Neuheiten, BT-Speaker im 50er-Stil, MagSafe KFZ-Lader, Sony Laserprojektoren und mehr

PROJECT: NEUER PLATTENSPIELER X8 UND ZWEI SYMMETRISCHE PHONOSTUFEN
Es fing vor einigen Jahren eher als Nostalgie-Revival an. Doch wer sich damals nur so aus Jux und Dollerei mit Plattenspielern aus Vaters/Großvaters Zeiten beschäftigt hat, ist jetzt womöglich vom Vinyl-Virus infiziert und kommt davon nicht mehr los. Wie sonst ist es zu erklären, dass immer mehr auch junge Leute Plattenspieler immer mehr als ernsthaftes und leidenschaftliches Hobby betreiben?

An Nachschub in Sachen Hardware und schwarzen Scheiben mangelt es jedenfalls nicht. Was heute als Stream zu haben ist, kommt meist auch in einer Vinylpressung in den Handel. Tendenziell sogar zunehmend, bei CD hingegen stark abnehmend.

Der weltgrößte Plattenspieler-Hersteller ProJect bringt nun mit dem Modell X8 und den beiden Phonostufen Phono Box DS3 B und Phono Box S3 B drei Komponenten für Aufsteiger in den Handel.


Der neue Pro-Ject X8 bleibt dabei preislich erreichbar und soll die Vorteile von Subchassis- und Masselaufwerk vereinen. Der 5,1 kg schwere und bedämpfte Plattenteller wird aus einem Stück Aluminium gedreht und für perfekten Rundlauf ausgewuchtet. Das Tellerlager besteht aus einer Keramiklagerkugel und Keramiklauffläche mit einer magnetischen Entlastung.


Der dazugehörige Tonarm Pro-Ject 9cc Evolution bietet ein Karbonfaser-Armrohr und -Headshell. TPE Dämpfer sollen die optimale Abkopplung vom Untergrund gewährleisten. Die 5-polige Anschlussbuchse ist für vollsymmetrische Verkabelung mittels eines separat erhältlichen XLR-Kabels vorgerüstet. Das macht den X8 zu einem geeigneten Zuspieler für die beiden neuen Phonostufen…

Pro-Ject Phono Box S3 B: Eine anspruchsvolle Dual-Mono-Konstruktion mit symmetrischen XLR-Ausgängen und vollsymmetrischer Verstärkungsstufe. Anpassungen an den Tonabnehmer lassen sich direkt an der Front vornehmen. Zwei Plattenspieler oder Tonabnehmer können gleichzeitig angeschlossen werden.


Pro-Ject Phono Box DS3 B: Die Phono Box der DS-Serie von Pro-Ject bietet eine eini bessere Ausstattung, die man selbst in mehrfach teureren Phono-Vorverstärkern nur selten findet – so der Hersteller. Eingänge wie Ausgänge sind mit symmetrischen XLR-Verbindern ausgestattet und die Eingangsimpedanz lässt sich stufenlos an den Tonabnehmer anpassen. Die Schaltung im Dual-Mono-Design mit vollständig symmetrischer Gain-Sektion ist diskret ohne Operationsverstärker aufgebaut. Das Gehäuse besteht zur Unterdrückung von Einstreuungen aus einem Stahlchassis mit Aluminium-Verkleidung. Magnetisch haftende Seitenwangen aus Holz sind separat verfügbar.


  • Pro-Ject X8 Laufwerk: 1.999 Euro, als SuperPack mit Ortofon MC Quintet Blue 2.229 Euro (erhältlich jeweils in Weiß-Hochglanz, Schwarz-Hochglanz oder Walnuss-echtholzfurniert)
  • Pro-Ject Phono Box S3 B: 399 Euro; (erhältlich in schwarz oder silber)
  • Pro-Ject Phono Box DS3 B: 599 Euro; (in schwarz oder silber, Seitenwangen separat erhältlich)


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ROBERTS BEACON: FARBENFROHER BLUETOOTH-SPEAKER
Retro aber ganz modern: Die Bluetooth-Lautsprecher Roberts Radio Beacon 325 und 335 bringen den Look der Fifties zurück.


Der Beacon 325 sieht schick aus und verspricht eine ordentliche Akkulaufzeit. Verbunden mit einem Smartphone oder anderem Zuspieler muss der Retro-Lautsprecher erst nach zwölf Stunden wieder ans Stromnetz angeschlossen werden (Laufzeit je nach Wiedergabeeinstellung und Quelle). Als offizieller Hoflieferant des britischen Königshauses und "Manufacturer and supplier of radio receivers to Her Majesty The Queen and HRH the Prince of Wales" zeigt Roberts eindrucksvoll, wie stilvoll und besonders auch Bluetooth-Lautsprecher aussehen können. – So der blumige Pressetext.


Der Beacon 335 hat einen grundlegend ähnlichen technischen Aufbau. Zwei Modelle Beacon 335 können allerding zusammen als Stereopaar verwendet werden und die Akkulaufzeit beträgt bis zu 15 Stunden. Je nach Stimmung, Anwendung und Genre bietet der Beacon 335 noch ein weiteres Feature: Equalizer-Profile für Klassik, mehr Bass, draußen und bessere Sprachverständlichkeit heben den Speaker von seinem kleineren Bruder weiter ab. Gesteuert werden diese Sound-Profile mithilfe der verbauten Tasten. Eine LED zeigt den aktuellen EQ-Status.


Die Roberts Beacon Bluetooth-Speaker sind ab sofort im Fachhandel, im Amazon Shop von von Roberts Radio sowie im Onlineshop auf shop-robertsradio.de zum UVP von 169 Euro (Beacon 325) bzw. 199,00 (Beacon 335) erhältlich. Zur Wahl stehen die Farbvarianten Sunburst Yellow, Dusky Pink, Teal Blue, Midnight Blue und Charcoal Grey beim Beacon 325 und Pastel Cream, Duck Egg, Berry Red sowie Carbon Black beim Beacon 335.


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CALLSTEL KFZ-SMARTPHONE-HALTERUNG & LADEGERÄT BEI PEARL
Magnetische iPhone-Halterung für das Auto mit Lademöglichkeit gesucht? Die Callstel Kfz-Smartphone-Halterung & Ladegerät könnte die Lösung sein und kostet mit rund 26 Euro nicht die Welt. Erhältlich bei Pearl.


Die Features in der Übersicht:
  • Magnetische Kfz-Smartphone-Halterung und -Ladegerät
  • Kompatibel zur Qi- und MagSafe-Technologie zum Kabellosen Laden
  • Ideal für iPhone 13/13 Pro/13 mini/13 Pro Max/12/12 Pro/12 mini/12 Pro Max
  • Schnell-Ladefunktion mit bis zu 15 Watt
  • Automatische Anpassung der Ladeleistung an das Smartphone
  • Einfache Klemm-Befestigung: ohne Schrauben und Werkzeug
  • Für horizontale und vertikale Lüftungsgitter-Lamellen geeignet
  • Kugelkopf zum freien Ausrichten des Ladehalters
  • Magnetische Metallplatte für Android-Geräte zum Ankleben oder mit Hülle
  • Eingangsspannung: 5 V/2 A, 9 V/1,67 A, 12 V/1,67 A
  • Ausgangsspannung: 5 V/1 A, 9 V/1,12 A, 9 V/1,67 A
  • Stromversorgung: per USB (Kfz-USB-Netzteil bitte dazu bestellen)
  • Maße: 92 x 68 x 11 mm, Gewicht: 59 g
  • MagSafe-kompatible Kfz-Smartphone-Halterung inklusive Lüftungsgitter-Halterung, magnetische Metallplatte, USB-Ladekabel und deutscher Anleitung
  • EAN: 4022107397476


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NUBERT STELLT HIGH-END-LAUTSPRECHERKABEL VOR
Das ist bemerkenswert: Ausgerechnet der Hersteller Nubert, der früher stets die klanglichen Einflüsse von Kabeln bestritt oder zumindest als quasi bedeutungslos abtat, nimmt jetzt ein in Zusammenarbeit mit in-akustik in Ballrechten-Dottingen entwickeltes, recht aufwendiges und kostspieliges Lautsprecherkabel mit großem Querschnitt in sein Sortiment auf.

Das nuCable massimo bewirbt Nubert aber interessanterweise fast gar nicht mit klanglichen Attributen und spricht in seiner Beschreibung lediglich von mehr Auflösung durch den Einsatz feinster versilberter Litzen gegen den Skin-Effekt. Ansonsten werden eigentlich nur mechanische und elektrische Eigenschaften in den Vordergrund gestellt und auf den hochwertigen Charakter des Kabels hingewiesen, klangliche Auswirkungen jedoch nicht weiter thematisiert.


Auch bei der Leitungsdicke von 6 mm² widerspricht sich Nubert eigentlich selbst, wurde doch in der "Technik satt"-PDF 2016 (ab Seite 18) von Günther Nubert persönlich darauf hingewiesen, dass "…eine Diskussion über klangliche Unterschiede von kurzen Kabeln großen Querschnitts wie ein Disput über den Luftwiderstandsbeiwert eines Traktors auf dem Acker" wäre. – Übrigens etwas, dem erfahrene High-Ender kaum widersprechen würden, denn andere Faktoren sind viel entscheidender. – Da ist es nur umso erstaunlicher, jetzt diese "dicken Schläuche" im Nubert-Angebot vorzufinden. Schlangenöl und Voodoo, oder einfach nur ein hochwertiges Kabel, das nach "mehr" aussieht und robuster ist, als der übliche Klingeldraht und vielleicht ja doch leichte klangliche Vorteile in hochwertigen Anlagen bringt und somit seinen Preis rechtfertigt? – Ring frei!!

Die wichtigsten Aussagen Nuberts zum nuCable massimo:
  • Mehr Querschnitt: 6 mm² für geringsten Widerstand.
  • Mehr Auflösung: feinste 0,02mm² Litzen wirken dem Skin-Effekt entgegen
  • Mehr Abstand: der Plus-Pol und die Masse sind bestmöglich voneinander isoliert
  • Mehr Nachhaltigkeit: hochwertige Kartonage und CO2-neutraler Versand
  • Mehr Vertrauen: 5 Jahre Garantie für eine Anschaffung fürs Leben
  • Mehr Flexibilität: 3 Kabellängen und elegante 45° Winkel
  • Mehr Kontakt: Rhodium ist abriebfest und langlebig. Das ideale Material für den Stecker
  • Mehr Stereo: Wir liefern direkt ein Stereopaar des Kabels
  • Weniger Widerstand: sauerstofffreies Kupfer mit einzeln versilberten Litzen
  • Weniger Aufwand: mit Bananensteckern fertig konfektioniert.

Das Kabel ist nur in den drei Längen 3 m, 5 m, 7,5 m fertig konfektioniert verfügbar und kostet im Nubert Online-Shop ab 449€ (3m).


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SONY BRINGT ZWEI KOMPAKTE NATIVE 4K-SXRD-LASERPROJEKTOREN
Sony hat zwei neue Laserprojektoren mit nativer 4K-Auflösung für zu Hause vorgestellt, die laut Hersteller mit dem weltweit kleinsten 4K-SXRD-Panel von 0,61“ (3840 x 2160) in einem kompakten Gehäuse ausgestattet sind. Eine neue Optik mit weitem Dynamikbereich soll zusammen mit TRILUMINOS PRO für "unübertroffene" 4K-HDR-Bilder auf der Leinwand sorgen. Der Bildprozessor „X1 Ultimate for projector“, der auf einer in den Fernsehern der BRAVIA Reihe verwendeten Technologie basiert und für Projektoren optimiert wurde, stellt Funktionen wie Dynamic HDR Enhancer und objektbasierte Super Resolution zur Verfügung, die den Dynamikbereich erweitern und durch extreme Klarheit ein gesteigertes Seherlebnis bieten sollen.


Weitere Details zum besonders leistungsstarken VPL-XW7000ES (rund 15.000 Euro) und dem etwas kleineren und deutlich günstigeren VPL-XW5000ES (rund 6.000 Euro). Aufgrund der Corona-Maßnahmen in der chinesischen Produktion nennt Sony als Verfügbarkeitstermin derzeit nur etwas unscharf "Sommer 2022".



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SONY PRÄSENTIERT "DAS KLEINSTE UND LEICHTESTE" 24-70 MILLIMETER F2.8 GM II
Und noch mal Sony, diesmal aber eine andere Abteilung. Mit dem FE 24-70 Millimeter F2.8 GM II will der japanischer Hersteller das derzeit kleinste und leichteste Vollformat-Zoom mit 24-70mm Brennweite und Lichtstärke f/2,8 auf den Markt bringen.


Die Neuauflage des vor sechs Jahren vorgestellten Vorgängers hat einen komplett neu gestalteten optischen Aufbau mit fünf asphärischen Elementen, darunter zwei hochpräzisen XA-Elementen (Extreme Aspherical). Zudem verfügt das neue Objektiv laut Sony über zwei Elemente aus ED-Glas (Extra-low Dispersion) sowie zwei Super-ED-Glaselemente. In Kombination mit einem neuen Floating-Fokus-Mechanismus soll es in der Lage sein, chromatische Aberrationen, Abbildungsfehler, Koma und Verzeichnungen effektiv auszugleichen. Dadurch sei bei allen Zoom- und Blendeneinstellungen eine "atemberaubend hohe Auflösung" über den gesamten Bildbereich gewährleistet. AR-Nanobeschichtung II soll Streulicht und Geistereffekte wirksam unterdrücken. Die Blende verfügt über elf Lamellen für perfekt kreisförmiges Bokeh über den gesamten Zoombereich, heißt es weiter in der Pressemeldung. XD-Linearmotoren sollen für extrem schnelles automatisches Fokussieren sorgen.


Die wichtigsten Daten stichpunktartig zusammengefasst:
  • Mindestfokussierabstand 0,21 m bei 24 Millimetern und 0,3 m bei 70 Millimetern
  • Vergrößerung max 0,32x
  • Filterdurchmesser 82 mm
  • Gewicht: 695 g
  • Abmessungen: 87,8 x 119,9 mm

Das FE 24-70 Millimeter F2.8 GM II soll im Mai 22 für 2.399 Euro in den Handel kommen.

Kommentare

tobu30.04.22 08:47
Klangliche Auswirkungen werden nicht thematisiert, weil es halt keine gibt. Nubert bleibt sich damit treu und widerspricht sich eben nicht. Das Geld der Esoteriker kann man doch trotzdem abgreifen. Wieso auch nicht? Beide Seiten sind am Ende Glücklich. Nubert hat das Geld und der „High-Ender“ den „besseren“ Kabelklang.
+12
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex30.04.22 09:08
Schade. Die KFZ Halterung sieht so aus als ob sie bei meinem Armaturenbrett mal wieder nicht in die Lüftungen passt.

Echt schade, dass sich da kein Hersteller Gedanken macht. Früher waren’s halt engere Gitter statt den super cleanen Schlitzen heutzutage.
0
nova.b30.04.22 09:37
@Gammarus_Pulex
Schon mal von Brodit gehört? Die machen Fahzeugspezifische Konsolen, auf die man dann Halterungen aufschrauben kann. Ich modifiziere dabei handelsübliche Induktionshalterungen so, dass ich sie anschrauben kann. Dann wackelt und klappert auch nichts mehr.
+1
becreart
becreart30.04.22 09:46
Jetzt geht es gleich wieder los, ein Kable ohne Intelligenz für 449€
+2
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex30.04.22 09:46
nova.b

Ich möchte ungern irgendwas durchs Armaturenbrett schrauben.
Und mit nem Saugnapf draufpappen geht bei der Oberfläche auch nicht – zuviel Struktur. So sind zumindest meine Erfahrungen.
+1
Statler_RGBG
Statler_RGBG30.04.22 10:24
tobu
Klangliche Auswirkungen werden nicht thematisiert, weil es halt keine gibt. Nubert bleibt sich damit treu und widerspricht sich eben nicht. Das Geld der Esoteriker kann man doch trotzdem abgreifen. Wieso auch nicht? Beide Seiten sind am Ende Glücklich. Nubert hat das Geld und der „High-Ender“ den „besseren“ Kabelklang.
Der eigene Horizont muss nicht immer der richtige sein. Das ist einfach nur dummes Gebrabbel. PUNKT.
Man hört bei analogen Signalen einen Unterschied, wenn man ein hochwertiges Kabel benutzt - außer, man hört eingeschränkt. Das ist wie Denken - bei einem IQ von 80 versteht man auch vieles nicht, bzw. erkennt nicht mal, das es was zu denken gibt.
-29
haschuk30.04.22 10:38
Statler_RGBG



+5
Aulicus
Aulicus30.04.22 10:55
haschuk
Statler_RGBG

Danke für die Aufklärung.

Ich krieg als Elektro-Ingenieur immer Zahnfleischbluten wenn ich dieses Kabel-Vodoo-Gebrabbel lesen muss…
+8
Borimir
Borimir30.04.22 11:26
Aulicus
haschuk
Statler_RGBG

Danke für die Aufklärung.

Ich krieg als Elektro-Ingenieur immer Zahnfleischbluten wenn ich dieses Kabel-Vodoo-Gebrabbel lesen muss…
Hochwertiges Kabel? Ja. Aber irgendwo ist auch mal Schluss. 449,-? Sonst ist alles in Butter? Ich bin Ton Ing. und mein IQ ist über 80 (siehe Statler_RGBG)
+7
munichpeter30.04.22 11:31
@nova.b
genauso mache ich das auch, beste Erfahrungen damit.
Peter
-1
Dattelpalme
Dattelpalme30.04.22 12:15
Gammarus_Pulex
nova.b

Ich möchte ungern irgendwas durchs Armaturenbrett schrauben.
Und mit nem Saugnapf draufpappen geht bei der Oberfläche auch nicht – zuviel Struktur. So sind zumindest meine Erfahrungen.

Da liegt ein Missverständnis vor. Die Halterungen von brodit bestehen immer aus zwei Teilen:
Einem Clip, der am Auto befestigt wird (meist durch Stecken, ggf. ein kleiner Teil wird durch ein wenig Klebeband fixiert) und der Halterung selbst, die dann auf diesen Clip geschraubt wird. Das heißt der Clip hinterlässt keine Spuren am Auto. nova.b tauscht lediglich die Halterung von brodit gegen eine mit Induktion aus, die dann auf den Clip geschraubt wird.
+2
MikeMuc30.04.22 12:20
Vermutlich wurde einfach zu oft nach Kabeln mit bestimmten Merkmalen bei Nubert angefragt… da der Markt normalerweise bekommt, was er nachfragt, gibts jetzt eben Kabel mit Nubertstempel drauf. Zum verdienten Preis
+7
dam_j
dam_j30.04.22 12:20
Borimir
Aulicus
haschuk
Statler_RGBG

Danke für die Aufklärung.

Ich krieg als Elektro-Ingenieur immer Zahnfleischbluten wenn ich dieses Kabel-Vodoo-Gebrabbel lesen muss…
Hochwertiges Kabel? Ja. Aber irgendwo ist auch mal Schluss. 449,-? Sonst ist alles in Butter? Ich bin Ton Ing. und mein IQ ist über 80 (siehe Statler_RGBG)

Dann muss mein IQ ja 800 sein wenn man bedenkt was ich im Jahr an AudioQuest Umsatz mache... Und ja in der Vorführung hören ich und 90% der Kunden einen hörbaren Unterschied
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
-1
fleissbildchen30.04.22 13:04
MTN
Mehr Vertrauen: 5 Jahre Garantie für eine Anschaffung fürs Leben

also quasi:
Lebenslange Garantie (oder 5 Jahre, je nachdem, was früher eintritt)
+4
macerkan
macerkan30.04.22 15:53
Selbstverständlich haben Kabel einen unterschiedlichen Klang. Die Sache technisch anzugehen (Dipl. Ing.) und dann die Klangunterschiede zu leugnen, ist einfach nur dumm und ignorant. Ein Ingenieur der Nanotechnologie oder Informationstechnik hat auch nicht unbedingt Ahnung vom Maschinenbau und umgekehrt. Deswegen zu sagen, ich bin Ingenieur und es gibt keinen technischen Unterschied oder Grund dafür zeigt nur, das derjenige ignorant ist und von der Materie keine Ahnung hat.
Alles, was mit Musik zu tun hat, ist ein schwieriges Feld und setzt Wissen und vor allem viel Erfahrung voraus. Ich bin immer wieder geschockt, wie wenige Leute z. B. den Klang einer Stahlsaite auf einer Gitarre von einer Gitarre mit Nylon-, Carbon- oder Naturdarmsaiten kennen. Kennt man ihn nicht, so kann man auch nicht leugnen, dass es einen gibt. Genau so ist es in der HiFi mit Kabeln, etc.
Übrigens: Bis heute weiß man noch nicht, warum eine Stradivari so einen einzigartigen Klang hat, obwohl er schon zigmal erforscht worden ist und warum bei einer Stradivari, leise gespielt, der Ton sich trotzdem im Gegensatz zu vielen anderen Streichern im kompletten Konzertsaal gut hören lässt.
-6
Statler_RGBG
Statler_RGBG30.04.22 15:56
Ich wurde kürzlich bei einem Blind-Testhören sogar davon überzeugt, das man bei einem Streamer ein besseres Netzwerkkabel erkennt. Das hielt ich davor für Humbug - dadurch, das ich nicht sah, über welches Set-Up ich hörte musste ich es glauben und mich dann damit beschäftigen. Und es gibt sogar dafür eine technische Erklärung, das das LAN Kabel zum Streamer einen Beitrag zum Klang leistet. Kurzum: Ich musste mich für den kommunizierten Humbug entschuldigen
-12
Statler_RGBG
Statler_RGBG30.04.22 15:58
macerkan
Selbstverständlich haben Kabel einen unterschiedlichen Klang. Die Sache technisch anzugehen (Dipl. Ing.) und dann die Klangunterschiede zu leugnen, ist einfach nur dumm und ignorant. Ein Ingenieur der Nanotechnologie oder Informationstechnik hat auch nicht unbedingt Ahnung vom Maschinenbau und umgekehrt. Deswegen zu sagen, ich bin Ingenieur und es gibt keinen technischen Unterschied oder Grund dafür zeigt nur, das derjenige ignorant ist und von der Materie keine Ahnung hat.
Alles, was mit Musik zu tun hat, ist ein schwieriges Feld und setzt Wissen und vor allem viel Erfahrung voraus. Ich bin immer wieder geschockt, wie wenige Leute z. B. den Klang einer Stahlsaite auf einer Gitarre von einer Gitarre mit Nylon-, Carbon- oder Naturdarmsaiten kennen. Kennt man ihn nicht, so kann man auch nicht leugnen, dass es keinen gibt. Genau so ist es in der HiFi mit Kabeln, etc.
Übrigens: Bis heute weiß man noch nicht, warum eine Stradivari so einen einzigartigen Klang hat, obwohl er schon zigmal erforscht worden ist und warum bei einer Stradivari, leise gespielt, der Ton sich trotzdem im Gegensatz zu vielen anderen Streichern im kompletten Konzertsaal gut hören lässt.
Sehr gut erklärt und verglichen! Der "Herr" Stradivari hatte wohl einfach ein Händchen für das, was er machte. Vielleicht war es technisch nicht das beste, aber klanglich sehr wohl ...
-10
Orbital
Orbital30.04.22 17:38
Statler_RGBG
Und es gibt sogar dafür eine technische Erklärung, das das LAN Kabel zum Streamer einen Beitrag zum Klang leistet.

Da bitte ich doch mal um Nennung der technischen Erklärung abgesehen davon, dass gar nichts klingt wenn es nicht da ist.
+5
incredibleole30.04.22 17:40
Ich habe mir dicke, stoffummantelte kabel selbstkonfektioniert, sehen teuer aus, es waren aber etwa 100€ an Materialkosten. Sie sehen eben besser aus als Baumarktdraht, wenn sie so auf dem Boden liegen, an klangliche Unterschiede glaube ich da nicht…
+5
Robby55530.04.22 18:14
Den realen Wert eines solchen Kabels kann man ziemlich einfach herausfinden indem man ein neues für 449 € kauft und es dann sofort bei ebay reinstellt ab 1 €. Wäre echt spannend was die Leute bereit sind dafür zu zahlen.
-2
Krypton30.04.22 20:49
Statler_RGBG
Ich wurde kürzlich bei einem Blind-Testhören sogar davon überzeugt, das man bei einem Streamer ein besseres Netzwerkkabel erkennt. Das hielt ich davor für Humbug - dadurch, das ich nicht sah, über welches Set-Up ich hörte musste ich es glauben und mich dann damit beschäftigen. Und es gibt sogar dafür eine technische Erklärung, das das LAN Kabel zum Streamer einen Beitrag zum Klang leistet. Kurzum: Ich musste mich für den kommunizierten Humbug entschuldigen

Ich kenne nicht einen! einzigen! wissenschaftlich (d.h. nicht vom Anbieter oder Verkäufer des Produkts) durchgeführten Doppelblindtest aus den letzten Jahrzehnten, der irgendeinen Effekt von Kabelklang belegen würde.

Was vielfach belegt wurde, ist der psychologische Einfluss von Menschen, Geschichten und teuren Zusatzprodukten. Wenn du jemanden vertraust, seine Geschichte ernsthaft glaubst, dann glaubst du auch, dass das ein Unterschied sein muss und wirst diesen Wahrnehmen. Wahrnehmung ist hier aber die Kette aus hören (Schallwellen empfangen, in elektrische Signale und somit Nervenimpulse umwandeln und diese Nervenimpulse mit dem geglaubten/erhofften auszuwerten).
Die Klangveränderung findet im Gehirn statt. Ähnlich wie wenn du eine Passage öfters hörst und neues im Klang entdeckst oder dich jemand auf das feine Vibrato der Geige im Hintergrund aufmerksam macht. Erst mit dem Hinweis «achtest» oder fokkusierst du deine Wahrnehmung darauf und wirst es zukünftig anders hören.

Das ist allerdings unabhängig vom Kabel. Bzw. unabhängig von der elektrischen Signalleitfähigkeit des Kabels. Die Geschichte, das Aussehen, das Gefühl beim Anfassen und ausrollen, die Vorfreude beim Verlegen, der Champagner beim Verkäufer, das schicke Outfit der Präsentatorin oder die angenehme Stimme des Assistenten, die noble Einrichtung oder der versprühte Raumduft im Hörraum.
Das alles beeinflusst sehr wohl den wahrgenommenen Klang. Nur halt das Kupfer nicht.

Noch schlimmer ist es bei Netzwerkkabeln.

Hast du dich mal (grob) darüber informiert, wie Signale über ein Netzwerkkabel übertragen werden?
Angefangen bei der digitalisierung (digit = Zahl, digitalisierung = umwandeln eines Analogen Signals in fixe Zahlen). Darüber, was es heisst, ein einmal digitalisiertes Signal überhaupt klanglich zu verändern. Also etwa, was an Rechenarbeit notwendig ist, um etwa den Bass oder einen anderen Frequenzgang minimal anzuheben oder abzusenken?
Du müsstest bei CD-Qualität 44100 Rechenoperationen pro Sekunde durchführen, um 44100 Zahlen zu verändern!
Weiter zur Codierung einer WAV, AIFF, FLAC, Apple Lossless, MP3 oder AAC Datei. Weiter zur binären Umwandlung (Darstellung der Zahlen im Zweiersystem aus 0 und 1). Dann das komplette ISO/OSI 7 Schichten-Modell der Netzwerkübertragung rauf und wieder runter.

Wenn ein Kabel tatsächlich «verstehen würde», was da gerade übertragen wird, dieses hochfrequente Signal entschlüsseln, die Korrekturmaßnahmen der Netzwerkprotokolle aushebeln, den Audiocodec decodieren und benötigten Frequenzberechnungen in den jetzt erst sichtbaren Zahlen ausführen könnte! Dann läge eine unheimliche Rechenpower da drin und man könnte dem Kabel kaum irgendwelche Daten anvertrauen, da man nie wüsste, was es damit macht.
Würde es eine solche Veränderung «Blind» also unwissend ausführen, könntest du ob der wahnsinnigen Datenveränderung kein Bild, keine Zeile Text oder eine Kontoüberweisung über ein solches Kabel abwickeln. Denn es würde wahllos Milliarden von Signalen pro Sekunde selbständig uminterpretieren, so dass bei Musik zufällig ein besserer Klang entstünde, aber deine Online-Bestellung selbigen Kabels nie beim Händler ankommen würde.

Wenn du - und nur du ganz persönlich - bei einem anderen Kabel einen anderen Klang wahrnimmst, dann kann das gut und gerne sein. Und wenn die Qualität der Wahrnehmung zufällig auch noch mit dem Preis korreliert, dann kann auch das sein. Aber es liegt halt nicht am Kupferleiter und nicht an der Silberbeschichtung und auch nicht an den vergoldeten Steckern. Sondern an deiner Vorstellung, dass diese – oder jede andere Veränderung – besser klingen «müsse».

Wenn du allerdings viel Leistung übertragen oder sehr lange Strecken überwinden musst, dann kannst du mit dickeren oder aus Silber bestehenden Kabeln den Leitungsverlust minimieren oder Basslautsprecher mit extrem großem Ausschlag/Hub und damit stark schwankender Impedanz etwas besser unter Kontrolle halten.

Aber Netzwerkkabeln einen Klang zuzuschreiben, wird nur von den Bewohnern des geheimen Stützpunktes auf der erdabgewandten Seite des Mondes geglaubt.
+19
lillylissy
lillylissy30.04.22 21:18
Krypton

Wie nicht anders von Dir gewohnt, ein guter und richtiger Beitrag
0
Caliguvara
Caliguvara01.05.22 00:40
Gammarus_Pulex
Schade. Die KFZ Halterung sieht so aus als ob sie bei meinem Armaturenbrett mal wieder nicht in die Lüftungen passt.

Echt schade, dass sich da kein Hersteller Gedanken macht. Früher waren’s halt engere Gitter statt den super cleanen Schlitzen heutzutage.
Brodit. In meinem E88 über die Lüftung gesteckt, daran "klebt" eine Halterung für ein Apple MagSafe Ladegerät. Kostet in der Summe natürlich mehr als die oben genannte Lösung. Aber einfach top!
Hier ein Photo mit abgeklemmter Zierleiste, weil ich das Kabel noch verstecken wollte 🙂
Don't Panic.
+1
haschuk01.05.22 00:46
Statler_RGBG

Hmm. Gestern war der 30.4. Nicht der 1.4.
0
haschuk01.05.22 01:44
macerkan
Selbstverständlich haben Kabel einen unterschiedlichen Klang. Die Sache technisch anzugehen (Dipl. Ing.) und dann die Klangunterschiede zu leugnen, ist einfach nur dumm und ignorant. Ein Ingenieur der Nanotechnologie oder Informationstechnik hat auch nicht unbedingt Ahnung vom Maschinenbau und umgekehrt. Deswegen zu sagen, ich bin Ingenieur und es gibt keinen technischen Unterschied oder Grund dafür zeigt nur, das derjenige ignorant ist und von der Materie keine Ahnung hat.
Alles, was mit Musik zu tun hat, ist ein schwieriges Feld und setzt Wissen und vor allem viel Erfahrung voraus. Ich bin immer wieder geschockt, wie wenige Leute z. B. den Klang einer Stahlsaite auf einer Gitarre von einer Gitarre mit Nylon-, Carbon- oder Naturdarmsaiten kennen. Kennt man ihn nicht, so kann man auch nicht leugnen, dass es einen gibt. Genau so ist es in der HiFi mit Kabeln, etc.
Übrigens: Bis heute weiß man noch nicht, warum eine Stradivari so einen einzigartigen Klang hat, obwohl er schon zigmal erforscht worden ist und warum bei einer Stradivari, leise gespielt, der Ton sich trotzdem im Gegensatz zu vielen anderen Streichern im kompletten Konzertsaal gut hören lässt.

Kabel haben keinen Klang. Außer man spannt sie in nen Kontrabass und schlägt es als Saite an!

Kabel können einen Einfluss auf den Klang nehmen, wie in meinen Links gezeigt. Klingen aber nicht! Interessant ist, dass nur wenige HE-Kablosus alle relevanten physikalischen Daten ihrer Produkte angeben. Ein Schelm.

Und wenn ich mir Audioquest ansehe , dann wundert es mich nicht, dass 90% aller Kunden einen Unterschied hören sollten. Aber ich befürchte, das war weiter oben so nicht gemeint…
+1
haschuk01.05.22 02:46
dam_j
Borimir
Aulicus
haschuk
Statler_RGBG

Danke für die Aufklärung.

Ich krieg als Elektro-Ingenieur immer Zahnfleischbluten wenn ich dieses Kabel-Vodoo-Gebrabbel lesen muss…
Hochwertiges Kabel? Ja. Aber irgendwo ist auch mal Schluss. 449,-? Sonst ist alles in Butter? Ich bin Ton Ing. und mein IQ ist über 80 (siehe Statler_RGBG)

Dann muss mein IQ ja 800 sein wenn man bedenkt was ich im Jahr an AudioQuest Umsatz mache... Und ja in der Vorführung hören ich und 90% der Kunden einen hörbaren Unterschied

Da würde mich doch glatt Dein Versuchsaufbau dazu interessieren.

Und nebenbei bemerkt. Interessant ist, dass zu 99,9% das Ende der HEV-Kette, sprich Verkäufer und Jünger einen Unterschied hören. Das aber 99,99% der anspruchsvollen Produzentenkette (ich sprech hier nicht von Click-Zusammen-Tracks-Producer) keinen Unterschied ab einem bestimmten Niveau hören.
0
haschuk01.05.22 03:06
Krypton

Wenn ein Kabel tatsächlich «verstehen würde», was da gerade übertragen wird, dieses hochfrequente Signal entschlüsseln, die Korrekturmaßnahmen der Netzwerkprotokolle aushebeln, den Audiocodec decodieren und benötigten Frequenzberechnungen in den jetzt erst sichtbaren Zahlen ausführen könnte! Dann läge eine unheimliche Rechenpower da drin und man könnte dem Kabel kaum irgendwelche Daten anvertrauen, da man nie wüsste, was es damit macht.
Würde es eine solche Veränderung «Blind» also unwissend ausführen, könntest du ob der wahnsinnigen Datenveränderung kein Bild, keine Zeile Text oder eine Kontoüberweisung über ein solches Kabel abwickeln. Denn es würde wahllos Milliarden von Signalen pro Sekunde selbständig uminterpretieren, so dass bei Musik zufällig ein besserer Klang entstünde, aber deine Online-Bestellung selbigen Kabels nie beim Händler ankommen würde.


Sei doch nicht so gemein. Du hast gerade eine neue Verschwörungstheorie offengelegt. Alles Üble in der Netzwerkwelt, seien es versehentliche Milliardenüberweisungen, seien es Hackerangriffe, seien es Hassposts. Alles nur eine Folge dessen, das über den Globus nicht Netzwerkkabel für 5000€/m verbaut worden sind. Perfekt erklärt für jeden. 😎

Achtung. Ironie!!

Schönen Tag der Arbeit. Ich nehm morgen im Studio auf. Die Räume/Preamps san selbstverständlich nicht mit audiophilen Netzwerkkabel verbunden. Die dafür notwendigen 2,5 Millionen waren dann doch etwas zu unnütz. Da waren dann andere, wirklich den Klang(!!!!) beeinflussende Dinger wichtiger.
0
warp1001.05.22 08:06
macerkan
...
Übrigens: Bis heute weiß man noch nicht, warum eine Stradivari so einen einzigartigen Klang hat, obwohl er schon zigmal erforscht worden ist und warum bei einer Stradivari, leise gespielt, der Ton sich trotzdem im Gegensatz zu vielen anderen Streichern im kompletten Konzertsaal gut hören lässt.
Es wird vermutet, das aufgrund des kühlen Wetters in diesem Zeitalter die Bäume aus denen das Holz für die Stradivaris gewonnen wurde nicht so schnell gewachsen sind... die Jahresringe stehen enger zusammen, das Holz ist dichter als normal... das hat wohl Auswirkungen auf den Klang...
+1
frankenstein01.05.22 08:52
Statler_RGBG
... das man bei einem Streamer ein besseres Netzwerkkabel erkennt.

Es gibt ernsthaft Leute, die glauben, dass das Netzwerkkabel einen Einfluß auf den Klang hat? Puh. Etwas derartig Naives habe ich wirklich lange nicht gehört.

Alle Datenpakete, die über ein LAN-Kabel beim Empfänger ankommen, sind immer 100% korrekt und originalgetreu. Oder sie kommen halt überhaupt nicht an. Eines von beiden. Egal, wie gut oder schlecht das Kabel ist. Und fehlende Datenpakete fallen sofort auf. Man würde sie in Form von Aussetzern hören, aber nicht in Form von Qualitätsverlust.

Das ist ja gerade der Sinn von Übertragungsprotokollen. Fehlerhafte oder fehlende Übertragungen werden wiederholt, bis alles sauber ist. Es gibt auch keine Reduzierung von Datenraten oder so etwas. Ganz oder gar nicht.

Und bei den geringen Datenmengen beim Musik-Streaming und den kurzen Entfernungen und dem geringen Netzwerk-Traffic zu Hause kann man ganz getrost das billigste Billigabel nehmen.

Die Musik (in Form von Daten), die damit übertragen wird, ist zu 1000% identisch mit dem, was ein ultra-teures LAN-Kanel abliefert. Es gibt absolut keinen Unterschied.
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frankenstein01.05.22 09:16
Und noch mal zum selbst in den Taschenrechner tippen:

Musik-CDs haben einen Bandbreite von 1,4 MBit/s. Mehr Musik steht auf der CD nicht drauf. Wenn man den Netzwerk-Overhead und einige Korrekturschleifen großzügig draufrechnet, landet man bei 3 MBit/s.

Würde man also eine Musik-CD unkomprimiert über das LAN streamen, werden ca. 2 bis 3 MBit/s Netzwerk-Traffic produziert. Bei Streaming-Diensten wie Apple Music ist es viel weniger, weil hier mit (verlustfreier oder verlustbehafteter) Kompression gearbeitet wird.

Das billigste Baumarkt-Schrott-Netzwerk-Kabel kann heute 100 MBit. Ein gutes Cat-6-Kabel für 5 Euro kann 1 GBit.

Von diesem GBit verbraucht der Musik-Stream so 3 Promille der Kapazität. Ich habe also immer noch 99,7 % der Kabel-Kapazität überhaupt nicht genutzt.

Was genau kann jetzt das "audiophile" LAN-Kabel besser als das 5-Euro-Kabel? Wie genau ist es technisch anders aufgebaut, was den Datendurchsatz in welcher Form verbessern soll?
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